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Beichten: 23.243 | User: 194.986 | Kommentare: 357.016
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2.7/5 (84 Votes)

Wann wird mal wieder richtig Sommer?

(Beichthaus.com Beichte 00035760)


21 Kommentare

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Hass · Zorn


Ich möchte beichten, dass ich Regenwetter und Schmuddelwetter zutiefst hasse. Ich werde depressiv und bekomme Selbstmordgedanken, wenn es regnet, und werde zum Teil auch richtig aggressiv. Ich liebe Sonne und richtig heiße Temperaturen. Mich nerven die dämlichen Menschen, die jammern, wenn es heiß ist. Mir kann es nicht heiß genug sein. Ich hasse auch Winter und Weihnachten. Diese scheiß graue Jahreszeit sollte man abschaffen. Man ist nur ständig krank, fühlt sich mies und depressiv. Weihnachten ist einfach nur Kommerz, das sollte man abschaffen - diese ganze Weihnachtsmarkt- und Glühwein-Kacke nervt einfach nur. Von mir aus könnte es für immer Sommer sein. Da laufen wenigstens die Frauen schön freizügig rum.



Beichte vom 20.05.2015, 15:19:23 Uhr

3.2/5 (98 Votes)

Der Streik der Lokführer

(Beichthaus.com Beichte 00035742)



Ich bin wütend. Sogar sehr! Die Lokführer meinen, sie müssten mal wieder streiken. Wozu das Ganze? Ich hatte vor am Wochenende wegzufahren, um mich mit meinen Freunden zu treffen. Aber jetzt macht mir der Streik einen Strich durch die Rechnung. Ist das fair?! Warum bestrafen sie Leute, die überhaupt nichts mit ihrem Gehalt zu tun haben? Was macht das bitte für einen Sinn? Ich habe lange darauf gespart, das lange Wochenende mit meinen Freunden wegzufahren und ich habe mich schon sehr gefreut. Im Moment würde ich mich wirklich unheimlich gerne an den Leuten rächen, die für den Mist verantwortlich sind. Aber das Einzige, was ich machen kann, ist hier zu sitzen und mich darüber aufzuregen!



Beichte vom 18.05.2015, 20:50:40 Uhr

2.6/5 (38 Votes)

Der Name des Versagers

(Beichthaus.com Beichte 00035738)



Ich kann den Freund meiner besten Freundin auf den Tod nicht ausstehen. In meinen Augen ist er der größte Ja- und vor allem Ver-sager, den man sich vorstellen kann. Und sein milchbubihaftes Verhalten bringt mich immer wieder auf die Palme. Ich möchte nun konkret beichten, dass ich, seit er mir das erste Mal vorgestellt wurde, konsequent vorschütze, mir seinen Namen nicht merken zu können, ihn bei jedem Treffen mit demselben falschen Namen anspreche und jedes Mal, wenn meine Freundin ihn erwähnt, so tue, als hätte ich noch nie zuvor von ihm gehört.



Beichte vom 18.05.2015, 13:25:30 Uhr





3.3/5 (72 Votes)

Nachbarn mit schreiendem Kind

(Beichthaus.com Beichte 00035736)



Vor sechs Monaten bin ich in eine neue Wohnung umgezogen. Eine schöne Dachgeschoss Neubau-Wohnung von denen es in Berlin nicht viele gibt. Nahezu alles war perfekt: gute Lage, Süd-Ost Ausrichtung zur einen Seite. Wunderbar, um sonntagmorgens in der Sonne auf dem Balkon zu frühstücken, nette Nachbarn, ruhig und angenehm. Nun das Übel: Vor drei Wochen sind neue Nachbarn unter mir eingezogen, natürlich mit kleinem Kind. Natürlich immer zu Hause, da das Kind von der Oma zu Hause betreut wird. Schreien, toben, stampfen - all das hört man noch sehr laut auch bei mir. Auch Oma hat natürlich ein sehr lautes Organ und bespielt das Kind immerzu mit ihrer schreienden und krächzenden Altfrauen-Stimme.

Zu Bett gebracht wird das Kind etwa um 23 Uhr, d.h. für mich bleibt noch maximal eine Stunde Ruhe, bis ich schlafen gehe und dann wieder in die Arbeit muss. Nun muss ich mir wohl schon wieder eine neue Wohnung suchen. Allerdings kann ich jetzt noch nicht mal aus dem Mietvertrag, weil der eine Mindestlaufzeit von einem Jahr hat. Der Clou an der Sache? Das ist nicht das erste Mal, dass mir das passiert. In meinen letzten zwei Wohnungen hatte ich genau dasselbe Problem. Erst war alles wunderbar, dann sind Leute mit einem kleinen Kind eingezogen. Zum Kotzen. Im Prinzip habe ich nichts gegen Kinder, ich liebe meine kleine 2-jährige Nichte. Aber Nachbarskinder, die kleinen nervigen Plagen, hasse ich wirklich allesamt, auch wenn mich das zu einem schlechten Menschen macht.



Beichte vom 18.05.2015, 12:04:56 Uhr

2.8/5 (54 Votes)

Systematisches Mobbing

(Beichthaus.com Beichte 00035732)



Ich bin in meinem Leben sehr viel gemobbt worden. Leider kommt dieses Mobbing aus meiner eigenen Familie. Als ich auf der Abendschule neben dem Beruf das Abitur machen wollte, sagte mein Bruder mehrere Male wöchentlich zu mir, dass ich das Abitur sowieso nicht schaffe. Es sagte auch zu mir, dass er wünscht, ich wäre tot. Auch andere Grenzüberschreitungen führte er wöchentlich bei mir durch. Gespräche mit ihm waren vergeudete Energie. Das führte dazu, dass ich, obwohl ich mich sehr bemühte und sehr viel lernte, zuerst zum Mobbingopfer in der Schule wurde. Ich wurde ungerecht benotet, angeschrien, meine Noten wurden von Mitschülern hinter meinem Rücken mitgeschrieben, mit Lehrern wurde ebenfalls hinter meinem Rücken geredet, dass ich schlechter benotet werden soll. Fakt war, dass ich nach dreieinhalb Jahren keinen Abschluss bekam.

Ich war so fertig mit den Nerven, dass ich dieses Mobbing mit in die Firma, in der ich arbeitete, nahm. Es fing mit Beleidigungen an (ich würde Drogen nehmen, ich kiffe angeblich, ich bin eine faule Sau, ich bin dumm,...) Beschwerden, auch grenzüberschreitende Situationen wie, ich wurde einfach von hinten angefasst und zur Seite gestellt. Ich bekam Ohrfeigen, wurde geschlagen und wurde angeschrien. Fehlersuche bei mir gab es ständig. Auch wurde ich unbegründet des Diebstahls bezichtigt. Chef und Vorstand machten nichts, das Mobbing ging hauptsächlich vom Betriebsrat aus. Leider machten die Kollegen mit. Ich verlor schließlich meinen Job. Das führte dazu, dass ich psychologische Hilfe in Anspruch nahm und mir das Leben nehmen wollte. Ich merkte, wie schlimm Menschen sein können. Jetzt sah ich vor einiger Zeit zwei dieser Mobber. Der eine (von der Firma) ging auf mich zu und freute sich angeblich, mich wiederzusehen. Ich bekam keinen einzigen Ton heraus. Ich vergaß nie, dass er sich damals freute, dass ich meinen Job verlor. Ich war froh gewesen, als ich ihn nicht mehr sah.

Eine andere Dame, die war von der Abendschule, schrieb meine Noten mit und war eine der Damen, die mit der Lehrerin redeten, damit ich schlechter benotet werde, wodurch ich letzten Endes meinen Abschluss nicht bekam. Ich sah sie, als ich in einem Cafe saß. Sie schaute mich an. Ich schaute gleich weg. Wollte auch mit dieser Person nichts mehr zu tun haben. Sie ging auch weiter. Ist es okay, dass ich solche Menschen ignoriere? Anfangs fanden die das vielleicht spaßig. Am Ende, wenn ich keinen Abschluss bekomme und meinen Job verliere, mich sogar umbringen wollte, wo ist da der Spaß? Über Jahre hinweg wurde ich innerlich immer schwächer. Anfangs wehrte ich mich, aber der Druck wuchs. Ich merkte, dass ich mit Gesprächen nicht weit komme. Man soll zwar Menschen vergeben, um meinetwillen, aber kann ich das auch rechtfertigen, dass ich diesen Menschen aus dem Weg gehe? Dass ich mit solchen Menschen nichts mehr zu tun haben möchte. Dass das Vertrauen meinerseits für immer zerstört ist? Wie kann ich ein Leben aufbauen, wenn mir solche Leute über dem Weg laufen? Wie kann ich so die Vergangenheit hinter mir lassen?!



Beichte vom 18.05.2015, 07:45:00 Uhr


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