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Beichten: 21.868 | User: 176.538 | Kommentare: 335.749 |
Neueste Kommentare

2.1/5 (20 Votes)

Nutella für den Schwiegerdrachen

(Beichthaus.com Beichte 00034365)



Ich (w/28) war über das Wochenende bei meinen Schwiegereltern in ihre Skihütte eingeladen. Mein Mann ist ein totaler Nutella-Freak also nahmen wir zwei Gläser Nutella mit. Nach einer langen Fahrt (acht Stunden) mit einer ungesunden Prise Schlagermusik kamen wir endlich an. Abends spielten wir Karten. An Anfang machte es noch richtig viel Spaß, bis der Schwiegerdrache wieder über meine Unfruchtbarkeit herzog. Sie meinte zu meinem Mann, dass sie niemals Oma werden würde und er sich eine neue "frische" Freundin suchen sollte, die ihr ein Enkelkind schenken kann. Wir stritten uns, brüllten uns an, knallten mit den Türen und verkrochen uns in unser Zimmer. Ich hatte deswegen eine schlaflose Nacht. Ich war so sauer auf meine Schwiegermutter, dass ich beschloss, mich zu rächen. Ich leide unter einem Reizdarm-Syndrom und musste erst einmal auf Toilette. Als ich mich entleert hatte und kurz davor war, zu spülen, kam mir eine geniale Idee. Ich schlich in die Küche, schnappte mir das Nutella-Glas, leerte dieses in den Mülleimer aus und fischte mit einem Löffel ein Stück Kacke aus der Toilette, machte es ins Nutella-Glas und versteckte dieses. Am nächsten Morgen nahm ich zwei Brötchen und beschmierte sie mit meiner Extra-Ladung. Ich klopfte an ihr Zimmer und tat so, als ob ich mich entschuldigen würde - mit einem selbst gemachten Frühstück ans Bett. Komischerweise freute sie sich sehr und biss genüsslich in das Kackebrötchen. Innerlich lachte ich mich kaputt und dachte mir: "Das war die Rache!" Ich weiß, es ist sehr eklig, aber sie hatte es verdient.



Beichte vom 19.11.2014, 23:54:51 Uhr

3.7/5 (14 Votes)

Spuck-Wettkampf am Bahnhof

(Beichthaus.com Beichte 00034361)



Ich (w/damals 14 heute 18) habe etwas getan, das mir bis heute nachhängt. Ich war damals wie heute mehr als mollig, aber gut. Ich ging damals auf eine Wirtschaftsschule und musste mit Bahn und Bus zu meiner Schule fahren. Es war früh am Morgen, ich kam vom Zug und ging in Richtung der Busse, plötzlich redete mich von der Seite ein kleiner türkischer Bub im Alter von ungefähr zehn Jahren an. Erst hörte ich ihn nicht, hatte die Probe im Kopf, aber er sagte nochmals laut und deutlich: "Hey, du fette Sau! Ja! Dich meine ich, du hässliche fette deutsche Hure!" Ich drehte mich um und sah, dass der Junge noch seinen knapp 6-jährigen Bruder bei sich hatte. Und dann spuckte mir der 10-Jährige ins Gesicht, sodass es mich wirklich geekelt hat. Der Kleine hat gelacht und ich fasste in mein Gesicht, schaute auf meine Finger und sah, dass es wirklich Speichel ist.

Zu diesem Zeitpunkt war ich schön erkältet, und jetzt kommt das, was für Zartbesaitete nichts ist - ich hustete ein paar Mal und dann formte ich in meiner Wut einen Spuckebatzen und spuckte dem Kerl ins Gesicht. Im ersten Moment ekelte ich mich vor mir selbst, aber dann fing er an zu brüllen und zu weinen. Ich ging derweil mit einem Tempo das Gesicht abwischend zur Bushaltestelle und sah ihn nie wieder. Es tut mir furchtbar leid, dass ich damals nicht besonnener reagiert habe. Ich hätte ihn auch nur zusammenschreien können. Es tut mir so leid!



Beichte vom 19.11.2014, 15:39:08 Uhr
Ort: Am Pulverl, 85049 Ingolstadt

3.9/5 (12 Votes)

Bankangestellte mit Mathematikdefizit

(Beichthaus.com Beichte 00034360)



Ich (m/27) möchte beichten, dass ich Bankangestellte hasse! Diese asozialen Speichellecker sind oft schlecht ausgebildet (Ausbildungsdauer oft nur 2 Jahre), haben Mathematikdefizite, verdienen durchschnittlich eher schlecht und denken dabei auch noch, sie wären die Krone der Schöpfung. Dabei ist kaum eine Tätigkeit so anspruchslos, monoton und einfach. Natürlich tragen wir als oberflächliche, kapitalistisch ausgerichtete Gesellschaft eine Mitschuld an dieser arroganten und schmarotzerhaften Banksippe. "Dumme", eher schlecht verdienende Menschen, werden in Anzüge und Kostüme gesteckt und erfahren dabei eine gesellschaftliche Anerkennung, die ihresgleichen sucht. Womit ist das bitte gerechtfertigt? Bei jedem Blick in so ein kleines sesselpupserisches Bankgesicht bekomme ich fast das Kotzen! Dabei empfinde ich nicht einmal Neid, sondern einfach nur den blanken Hass. Von den "großen Brüdern" der Bankangestellten, den Investmentbankern, will ich erst gar nicht anfangen. Hier ist mein Hass zu groß, um ihn in Worte zu fassen. Ich weiß, dass es nicht richtig ist, Menschen nach ihren Berufen zu verurteilen, daher bitte ich für meinen Hass auf diese aufgeblasenen, nichts könnenden Arschkriecher, um Absolution.



Beichte vom 19.11.2014, 13:36:55 Uhr



AIRBNB
3.2/5 (17 Votes)

Sexistische Frauen

(Beichthaus.com Beichte 00034359)



Ich möchte beichten, dass mir die vielen sexistischen Weiber vollkommen auf den Nerv gehen. Ich arbeite berufsbedingt mit vielen Frauen zusammen und es geht mir voll auf den Sack, dass viele von denen anscheinend nichts anderes im Kopf haben als Kerle und wie gut die bestückt sind. Mehr als einmal habe ich daneben gesessen, wenn sich so ein Frauengrüppchen über Schwanzgrößen, Vorlieben und angeblichen Erfahrungen einen Heißen labern! Ich käme gar nicht auf die Idee, mich mit anderen Männern darüber auszutauschen, wie ausgeleiert manche Frauen untenrum sind und erst recht käme ich nicht auf die Idee, wenn am Nebentisch eine Frau sitzt. Mir geht dieses übertriebene Sex-Gelaber überhaupt auf den Nerv, egal ob von Mann oder Frau. Aber ich stelle fest, dass ich das bei Männern gar nicht so oft mitbekomme. Auch das Gegaffe auf den Arsch und anzügliche Bemerkungen gehen mir auf den Nerv. Und das begegnet einem immer und überall, ob in der Bahn, auf der Arbeit oder sonst irgendwo, wo mehr als eine Frau ist. Liebe Frauen, es nervt nur noch und turnt vollkommen ab!



Beichte vom 19.11.2014, 13:05:32 Uhr

2.6/5 (17 Votes)

Veganer vs. Fleischesser

(Beichthaus.com Beichte 00034357)



Ich (m/26) bin Veganer und muss zwei Sachen beichten: Mir gehen die meisten Veganer und Fleischesser aus meinem Umfeld ziemlich auf die Nerven. Ich finde Massentierhaltung scheiße und habe mich deshalb dazu entschieden, keine Produkte mehr aus solcher zu essen. Das macht mich bei den heutigen Kauf- und Essgewohnheiten größtenteils zu einem Veganer. Das war aber eine Entscheidung, die ich irgendwann in meinem Leben für mich getroffen habe. Wieso sollte ich da erwarten können, dass meine Mitmenschen sich jetzt auch sofort dazu entscheiden? Ich habe noch nie erlebt, dass jemand unter dauerhafter Meinungspenetration seine Einstellung ändert. Bei der aktuellen Gleichberechtigungsdebatte funktioniert das ja offensichtlich auch nicht. Wenn die "Gegenseite" immer nur angegriffen wird, wird diese bestimmt nicht über den eigenen Standpunkt nachdenken und stattdessen erst recht dichtmachen.

Ich verstehe nicht, warum man seine Mitmenschen verbessern und umerziehen muss. Warum kann man sich nicht einfach mal um sich selbst kümmern und akzeptieren, dass andere Menschen die Dinge anders sehen? Freue ich mich, wenn die Menschen in meinem Umfeld weniger Fleisch essen? Ja, klar! Würde ich sie darauf ansprechen, oder ihnen gar Vorwürfe zu ihren Essgewohnheiten machen? Niemals! Mein Mitbewohner kann sich so viele Steaks braten, wie er will, das ist allein seine Entscheidung. Ich würde niemals irgendwelchen abstrusen Scheiß mit seinem Essen machen, wie andere Beichter es hier bereits ausgeführt haben. Zum Anderen kotzen mich aber auch extrem viele Fleischesser aus meinem Umfeld an. Im Grunde machen sie das Gleiche wie Veganer und Vegetarier. Nämlich den eigenen Standpunkt unbedingt propagieren und festigen müssen: Wenn in meinem Umfeld zufällig jemand herausfindet, dass ich mich nur vegan ernähre, kann ich mir die nächsten Wochen beim Essen immer dumme Sprüche anhören. Oder tolle Widerlegungsversuche, wie die Frage, ob ich denn Medikamente nehme, oder bei der Kleidung auch so genau drauf achte. Und wenn ich dann sage, dass ich bei Medikamenten bisher nicht drauf achte, dann kommt das große "Ha, ich habe gerade deine Einstellung widerlegt!" mit einem fetten Grinsen im Gesicht. Das fühlt sich alles an wie Android gegen Apple oder Playstation gegen Xbox. Am Ende wollen die Leute wohl nur ihr Leben und ihr Ego unbedingt bestätigen und dafür immer wieder sinnlose Kleinkriege führen.



Beichte vom 19.11.2014, 09:58:03 Uhr
Ort: Sternstraße, 20357 Hamburg


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