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Beichten: 25.818 | User: 215.031 | Kommentare: 406.477
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Hurra, mein Chef ist gestorben!

(Beichthaus.com Beichte 00038404)



Ich möchte beichten, dass ich mich nahezu täglich über den Tod eines Menschen freue und deswegen ein schlechtes Gewissen habe. Aber von vorn: Ich (m) bin 35 Jahre alt und von Beruf Büchsenmachermeister. Seit ich denken kann ist das mein absoluter Traumberuf - auch mein Vater hat ihn ausgeübt. Meine Arbeit ist fast wie Erholung für mich und ich freue mich jeden Tag aufs Neue drauf. Das Problem an der ganzen Geschichte war nur mein damaliger Chef. Er hat mich ständig runtergemacht und auch vor anderen gedemütigt. Keine Gelegenheit wurde ausgelassen, um mich bloßzustellen und aussehen zu lassen wie einen Idioten. Lob für meine Arbeit gab es nie und damit meine ich auch nie. Selbst wenn mir etwas besonders gut gelungen war, fand es keine Erwähnung. Im Gegensatz dazu sind mir meine Fehler ständig aufs Neue unter die Nase gerieben worden und waren quasi nie erledigt.

Die Kunden in unserem Geschäft bestellen individuelle Jagdwaffen, die auch gerne mal über 25.000 Euro und mehr kosten, daher legen wir viel Wert auf Qualität und sorgfältige Arbeit. Einmal habe ich für einen Kunden einen besonders schönen Holzschaft zurechtgeschnitten. Als ich am nächsten Morgen mit dem Kunden zur Präsentation verabredet war, war dieser Schaft auf einmal verschwunden. Ich habe alles abgesucht, Panik bekommen und musste dem Kunden dann gestehen, den Schaft in unserer Werkstatt verlegt zu haben. Dieser war dementsprechend angesäuert und hat seinen nachvollziehbaren Frust an mir ausgelassen. Ich hatte schlaflose Nächte und konnte mir das Ganze einfach nicht erklären. Einige Wochen später stellte sich raus, dass mein Chef sich den Schaft für seine eigene Jagdwaffe unter den Nagel gerissen hatte, weil er ihm so gut gefiel. Das hat mir seine Tochter erzählt. Eine Frechheit!

Vor einigen Wochen ist mein Chef plötzlich mit 61 Jahren an einem Schlaganfall gestorben. Für die Familie ein echter Schock! Ich kann jedoch nicht richtig traurig sein. Meine Gedanken spielen immer noch verrückt. Ich habe ihm in Gedanken so oft den Tod gewünscht. Ich ertappe mich immer wieder dabei, wie ich mich innerlich freue und zufrieden und viel ruhiger zur Arbeit gehe. Die erste Zeit musste ich mir immer wieder vor mir selbst bestätigen, dass er wirklich tot ist und das alles echt ist. Ich möchte gestehen, dass ich meinen Chef nicht eine Sekunde vermisse und unendlich erleichtert bin, dass er tot ist.



Beichte vom 23.06.2016, 16:33:35 Uhr

3.8/5 (212 Votes)

Habe ich das Leben seiner Affäre zerstört?

(Beichthaus.com Beichte 00038388)



Vor einigen Monaten habe ich (w/30) herausgefunden, dass mein Mann eine Affäre mit meiner engsten Freundin hat. Ich habe ihr immer alles wegen meiner Sorge um ihn erzählt - dass ich an meinen Mann nicht mehr rankomme, er völlig unzuverlässig geworden ist, abends immer später heimkommt und gehäuft das Wochenende geschäftlich unterwegs ist. Sie tröstete mich immer, gab mir Halt, munterte mich auf und hörte mir immer zu. Jetzt weiß ich, dass sie seine Geliebte ist. Ich habe ein zweites Handy von ihm entdeckt und dann gestöbert, da es mir keine Ruhe gelassen hat. Viele SMS von ihm an sie und umgekehrt mit Terminvereinbarungen, wann und wo sie sich treffen - und Nacktbilder. Am meisten hat mich aber getroffen, dass sie noch Witze über mich und meine "Naivität" gemacht haben. Sie war auch nie erreichbar, wenn er nicht zu Hause war. Das geht schon seit fast zwei Jahren so! Ich war komplett am Boden zerstört.

Am nächsten Abend habe ich sie zum gemeinsamen Frauenabend gesehen, wie jeden Freitag. Ich habe dann aus Rache, um sie zu blamieren, das zweite Handy von meinem Mann rausgenommen und all unseren Freundinnen ihren Chatverlauf gezeigt. Alle waren schockiert über ihr Verhalten. Sie ist daraufhin ausgerastet und hat mir vorgeworfen, ihre Privatsphäre nicht zu respektieren, sie absichtlich in einem falschen Licht darzustellen, und dass ich mich nicht zu wundern bräuchte, wenn mein Mann mich betrügt, weil ich im Bett so schlecht sei. Nach diesem Abend habe ich ihren Mann darüber informiert, der sie daraufhin rausgeworfen hat. Gestern stand sie vor meiner Tür und hat gefragt, ob ich jetzt glücklich sei, nachdem ich ihr Leben komplett zerstört habe. Schließlich habe sie wegen mir ihren Mann, ihre Kinder und ihre Freunde verloren. Da sie Hausfrau war, hat sie es jetzt finanziell schwer und muss in einer sehr kleinen Wohnung leben. Jetzt habe ich schon ein schlechtes Gewissen ihr gegenüber, da ich ihr schon sehr geschadet habe. Vielleicht hätte ich nicht nur an mich und meine Rache denken sollen. Auf der anderen Seite hat sie sich auch irgendwie selbst zuzuschreiben, was mit ihr geschehen ist. Davon geht mein schlechtes Gewissen aber nicht weg, daher bitte ich um Absolution.



Beichte vom 19.06.2016, 23:40:05 Uhr

3.5/5 (158 Votes)

Kinderpornos in der Nachbarschaft

(Beichthaus.com Beichte 00038340)



Ich muss beichten, dass ich meinen Nachbarn hasse. Er war ein guter Freund, der auch viel Blödsinn gedreht hat. Letztes Jahr hat er es allerdings übertrieben. Eines Morgens um sechs [...]
Diese Beichte steht unter Jugendschutz und kann nur von registrierten Mitgliedern gelesen werden.



Beichte vom 06.06.2016, 22:00:16 Uhr


2.7/5 (126 Votes)

Verstopfte Toiletten an der Uni

(Beichthaus.com Beichte 00038318)



Ich (m/23) beichte, dass ich in der Universität, an der ich zurzeit mein Physikstudium absolviere, immer absichtlich die Toiletten neben den Hörsälen verstopfe. Dazu muss gesagt werden, dass diese Toiletten am Häufigsten genutzt werden, da nach langen Vorlesungen des Öfteren der Darm drückt. Um das zu bewerkstelligen, esse ich immer für drei oder vier Tage nur Haferflocken, Müsli und Roggenbrot. Trotzdem tun mir die Putzfrauen ein bisschen leid, da sich meine Aktionen ja eigentlich gegen meine Kommilitonen richten.



Beichte vom 01.06.2016, 10:07:03 Uhr

3.4/5 (130 Votes)

Rassist mit Migrationshintergrund

(Beichthaus.com Beichte 00038305)



Ich (w/25) beichte, dass ich eine Rassistin bin, obwohl ich selbst einen Migrationshintergrund habe und oft genug mit Rassismus konfrontiert wurde. Ich kann nichts mit Menschen aus dem fernen Osten anfangen, noch weniger mit der islamischen Religion, obwohl ich mich darüber informiert und aufklären lassen habe. Zum einen liegt es an den leider häufigen schlechten Erfahrungen, die ich mit dieser Menschengruppe zu meiner Schulzeit gemacht habe und zum anderen, dass ich grundsätzlich keine religiösen Konventionen und Zwänge ernst nehmen kann. Leider habe ich oft genug erlebt, dass diese bestimmte Menschengruppe auch häufiger zur Gewalt neigt und gerade vor der Familie keinen Halt macht.

Ich gehe auch nicht auf die Straße und pöbel die Menschen an, weil ich nicht meine Zeit und Energie mit so was verschwenden möchte, weiß aber auch, dass meine persönliche Einstellung gegenüber dieser Menschengruppe grundsätzlich falsch und schlecht ist. Früher habe ich auch versucht, etwas daran zu ändern, beispielsweise indem ich versuchte, mich mit den Menschen dieser Religion anfreundete, da ich eigentlich grundsätzlich als offener Mensch erzogen wurde, schon bevor ich mit meiner Mutter von Südamerika nach Deutschland zog. Doch jedes Mal stellten sich die negativen Klischees und Eigenschaften heraus, welche die schlechten Vorurteile nur bestätigten. Seither meide ich diese Menschen, obwohl ich weiß, dass Rassismus falsch ist. Ich bitte um Absolution!



Beichte vom 29.05.2016, 08:52:22 Uhr


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