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Beichten: 23.277 | User: 195.384 | Kommentare: 358.058
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Systematisches Mobbing

(Beichthaus.com Beichte 00035732)



Ich bin in meinem Leben sehr viel gemobbt worden. Leider kommt dieses Mobbing aus meiner eigenen Familie. Als ich auf der Abendschule neben dem Beruf das Abitur machen wollte, sagte mein Bruder mehrere Male wöchentlich zu mir, dass ich das Abitur sowieso nicht schaffe. Es sagte auch zu mir, dass er wünscht, ich wäre tot. Auch andere Grenzüberschreitungen führte er wöchentlich bei mir durch. Gespräche mit ihm waren vergeudete Energie. Das führte dazu, dass ich, obwohl ich mich sehr bemühte und sehr viel lernte, zuerst zum Mobbingopfer in der Schule wurde. Ich wurde ungerecht benotet, angeschrien, meine Noten wurden von Mitschülern hinter meinem Rücken mitgeschrieben, mit Lehrern wurde ebenfalls hinter meinem Rücken geredet, dass ich schlechter benotet werden soll. Fakt war, dass ich nach dreieinhalb Jahren keinen Abschluss bekam.

Ich war so fertig mit den Nerven, dass ich dieses Mobbing mit in die Firma, in der ich arbeitete, nahm. Es fing mit Beleidigungen an (ich würde Drogen nehmen, ich kiffe angeblich, ich bin eine faule Sau, ich bin dumm,...) Beschwerden, auch grenzüberschreitende Situationen wie, ich wurde einfach von hinten angefasst und zur Seite gestellt. Ich bekam Ohrfeigen, wurde geschlagen und wurde angeschrien. Fehlersuche bei mir gab es ständig. Auch wurde ich unbegründet des Diebstahls bezichtigt. Chef und Vorstand machten nichts, das Mobbing ging hauptsächlich vom Betriebsrat aus. Leider machten die Kollegen mit. Ich verlor schließlich meinen Job. Das führte dazu, dass ich psychologische Hilfe in Anspruch nahm und mir das Leben nehmen wollte. Ich merkte, wie schlimm Menschen sein können. Jetzt sah ich vor einiger Zeit zwei dieser Mobber. Der eine (von der Firma) ging auf mich zu und freute sich angeblich, mich wiederzusehen. Ich bekam keinen einzigen Ton heraus. Ich vergaß nie, dass er sich damals freute, dass ich meinen Job verlor. Ich war froh gewesen, als ich ihn nicht mehr sah.

Eine andere Dame, die war von der Abendschule, schrieb meine Noten mit und war eine der Damen, die mit der Lehrerin redeten, damit ich schlechter benotet werde, wodurch ich letzten Endes meinen Abschluss nicht bekam. Ich sah sie, als ich in einem Cafe saß. Sie schaute mich an. Ich schaute gleich weg. Wollte auch mit dieser Person nichts mehr zu tun haben. Sie ging auch weiter. Ist es okay, dass ich solche Menschen ignoriere? Anfangs fanden die das vielleicht spaßig. Am Ende, wenn ich keinen Abschluss bekomme und meinen Job verliere, mich sogar umbringen wollte, wo ist da der Spaß? Über Jahre hinweg wurde ich innerlich immer schwächer. Anfangs wehrte ich mich, aber der Druck wuchs. Ich merkte, dass ich mit Gesprächen nicht weit komme. Man soll zwar Menschen vergeben, um meinetwillen, aber kann ich das auch rechtfertigen, dass ich diesen Menschen aus dem Weg gehe? Dass ich mit solchen Menschen nichts mehr zu tun haben möchte. Dass das Vertrauen meinerseits für immer zerstört ist? Wie kann ich ein Leben aufbauen, wenn mir solche Leute über dem Weg laufen? Wie kann ich so die Vergangenheit hinter mir lassen?!



Beichte vom 18.05.2015, 07:45:00 Uhr

3.5/5 (241 Votes)

Das Schicksal der Flüchtlinge

(Beichthaus.com Beichte 00035534)



Seit ein paar Wochen lese ich es jeden Tag auf den großen Nachrichtenportalen ganz oben: Flüchtlinge hier, Refugees dort. Arme, nette Menschen aus Afrika hier, grausame rassistische Deutsche - nebst ein paar leuchtenden Gegenbeispielen - dort. Wir müssen mehr tun hier, wir dürfen nicht hinterfragen. Ich beichte: Es geht mir mittlerweile am Allerwertesten vorbei. Ich bin abgestumpft. Es ist mir egal. Ich will nicht mehr Mitleid haben müssen, ich will nicht mehr willkommen heißen müssen. Ich möchte offen sagen können, dass ich Angst habe: vor zu vielen fremden Menschen, vor Frauen, die rumlaufen wie in Saudi-Arabien, vor Gewalt, religiösem Fanatismus und abnehmendem Wohlstand. Mir gefällt mein Leben ganz gut, ich teile gern mit meinen Freunden, ich gebe gerne Trinkgeld, aber ich möchte mir nicht vorschreiben lassen, mit irgendwelchen wildfremden Menschen teilen zu müssen. Vermutlich bin ich ein kleiner Egoist. Aber ich arbeite hart für mein Geld und ich finde, es steht mir zu. Die Wahrheit ist: Das Schicksal der meisten, die hier als Flüchtlinge ankommen, ist mir scheißegal.



Beichte vom 22.04.2015, 21:22:56 Uhr

2.9/5 (105 Votes)

Kostenloser Versand bei der Post

(Beichthaus.com Beichte 00035493)



Ich (m/19) verkaufe bei einem bekannten Auktionshaus im Internet meine alten Sachen und versende diese mit Freude als Päckchen mit 4,40 Euro Versandkosten. Das Gute daran: Ich kenne jemanden von der Post, der mir immer bereits benutzte, aber ungestempelte Briefmarken mitgibt. So verdiene ich immer 4,40 Euro zusätzlich und habe die Post schon locker um 30 Euro beschissen. Deshalb versende ich auch lieber unversichert, weil ich bei einem versicherten Paket das Porto, das eigentlich die Käufer bezahlen, ja wirklich bezahlen muss. Zusätzlicher Gewinn ist toll.



Beichte vom 19.04.2015, 14:53:55 Uhr





2.8/5 (101 Votes)

Warum ich kein Trinkgeld zahlen muss

(Beichthaus.com Beichte 00035489)



Ich bestelle ab und zu Essen bei Online-Lieferdiensten. Dort bezahle ich immer mit PayPal, damit ich kein Trinkgeld geben muss. Ich hasse Trinkgeld.



Beichte vom 19.04.2015, 11:12:42 Uhr

3.0/5 (113 Votes)

Rabatt für Schüler und Studenten

(Beichthaus.com Beichte 00035486)



Ich schummle beim Eintritt bezahlen. Wenn ich auf eine schöne Messe, in Zoos, auf Musikveranstaltungen, zu Oldtimermärkten oder ins Museum gehe, zücke ich meinen seit zwei Jahren abgelaufenen Umschülerausweis. Ich [...]
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Beichte vom 18.04.2015, 20:55:46 Uhr


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