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Beichten: 20.568 | User: 157.565 | Kommentare: 312.281 |
Neueste Kommentare


2.0/5 (63 Votes)

Feige Mobberin

(00033051)



Ich (w/22) schäme mich sehr für etwas, das ich damals mit ungefähr 13 Jahren getan habe. Ich und meine damalige beste Freundin haben ein Mädchen, das in meinem Nachbarhaus wohnte, gemobbt. Wenn wir sie sahen, wurde sie aufs Übelste beleidigt, einen Grund gab es dafür eigentlich nicht. Irgendwie haben wir immer einen draufgesetzt, sobald wir sie wiedersahen - bis es irgendwann so weit war, dass wir ihr auch an den Haaren zogen. Sie hat sich jedoch nie gewehrt und alles über sich ergehen lassen. Diese Sache verfolgt mich die ganze Zeit. Ich schäme mich so sehr und frage mich immer wieder, wieso ich das getan habe. Oft kann ich nachts nicht schlafen, weil es mich innerlich zerreißt, so ein Mensch gewesen zu sein. Vor Kurzem habe ich versucht, das Mädchen im Internet ausfindig zu machen, was mir auch gelang. Nur, dass ich bis jetzt zu feige war, um mich bei ihr zu entschuldigen. Ich schäme mich, jemandem so etwas angetan zu haben und jetzt habe ich nicht einmal den Mut, mich zu entschuldigen. Ich bitte um Absolution.



Beichte vom 14.04.2014, 13:50:21 Uhr

3.5/5 (98 Votes)

Das Monster im Schrank

(00033044)



Ich musste bei der Beichte mit dem Zombie unterm Bett sehr schmunzeln. Ich habe Resident Evil im selben Alter wie der Beichter gespielt, mich hat aber eher die Szene traumatisiert, in welcher der Zombie aus dem Schrank gestürzt kam und bei der man das Tagebuch findet. Daraufhin habe ich bestimmt drei Jahre lang immer in meinen Schrank geschaut, ehe ich mich ins Bett gelegt habe. Ich hatte allerdings einen Kleiderschrank mit Schiebetüren. Die Schiene der Tür, die ich immer geöffnet habe, um nachzuschauen, ob sich da ein Zombie drin befindet, ist daraufhin irgendwann kaputt gegangen. Meine Eltern haben sich darüber gewundert und noch geschimpft, was für eine schlechte Qualität der Schrank doch habe. Ganz überwunden habe ich das leider auch noch nicht - wenn meine Freundin nicht da ist, schließe ich mich im Schlafzimmer ein und schaue doch ab und an noch kurz in den Schrank. Ich bin übrigens auch 30 und stehe mit beiden Beinen im Leben. Außerdem möchte ich beichten, dass ich meine Eltern bezüglich des Schrankes angelogen habe. Resident Evil spiele ich übrigens immer noch gerne und fürchte mich fast genauso wie damals.



Beichte vom 13.04.2014, 01:00:25 Uhr

3.5/5 (97 Votes)

Leben mit der Angst

(00033042)



Ich (m/26) habe ein ernstes Problem. Ich bin jetzt seit sieben Jahren Student, mittlerweile im dritten Studiengang. Einen Abschluss habe ich bisher nicht. Ich lebe zum Teil auf Kosten meiner Eltern, zum Teil durch einen Nebenjob. Der Grund, warum ich nicht weiterkomme? Ich leide seit Jahren an sozialer Phobie - bereits durch einen Hausarzt und vor Kurzem auch durch eine Therapeutin erneut bestätigt. Ich habe permanent Angst, mit Kommilitonen in Kontakt zu treten. Ich bekomme teilweise Panikattacken, Schweißausbrüche und Herzrasen, wenn ich nur einen Seminarraum betrete. Dass ich mir dadurch mein Leben - sowohl ausbildungstechnisch als auch privat - zerstöre, ist offensichtlich. Ich habe mich immer wieder dazu gezwungen, in Vorlesungen zu gehen und Kommilitonen zu begegnen. Die Angst bleibt und fesselt mich. Ab und zu lindert Marihuana meine Angst, aber natürlich auch nicht auf Dauer. Eine richtige Therapie bezahlt meine Krankenversicherung (privat) leider nicht. Ein Wechsel in eine Gesetzliche ist nicht möglich, solange ich Student bin. Meine Eltern haben mehr und mehr die Hoffnung in mich verloren. Ich würde so gern ein völlig normales Leben ohne Angst führen. Studieren, lachen, leben, arbeiten. Ich weiß nicht, was ich tun soll. Ich beichte, dass ich unfähig bin, ohne Angst zu leben.



Beichte vom 12.04.2014, 13:47:33 Uhr



3.5/5 (124 Votes)

Zombie unterm Bett

(00033030)



Ich bin ein gestandener Mann von fast dreißig Jahren, habe einen Job, Geld und eine tolle Wohnung und bin, soweit ich das beurteilen kann, auch geistig erwachsen. Aber jedes Mal, wenn ich abends ins Bett gehe, schaue ich vorher drunter, ob dort nicht ein bestimmtes Monster liegt. Angefangen hat das, als ich zehn Jahre alt war und das erste Mal bei einem Kumpel Resident Evil gespielt habe. Da gibt es am Anfang so eine Szene mit einem Zombie, der sich umdreht, einen grimmig ansieht und einem dann ans Leder will - das hat mich derart traumatisiert, dass ich nicht schlafen kann, wenn ich nicht vorher geschaut habe, ob der Knilch bei mir unter dem Bett liegt. Als ich Freundinnen hatte, die bei mir übernachtet haben, habe ich das komischerweise nie gemacht. Allerdings habe ich auch immer den Liegeplatz gewählt, der den kürzesten Fluchtweg Richtung Tür hatte. Ich beichte hiermit also, dass ich eine völlig unbegründete Angst vor einer Videospielfigur habe und dazu noch meine Lebensabschnittsgefährtin im Falle eines Zombieangriffs im Stich lassen würde, um meine eigene Haut zu retten.



Beichte vom 10.04.2014, 14:34:48 Uhr

3.1/5 (103 Votes)

Flucht auf dem Fahrrad

(00033003)



Ich fuhr heute in einer der größten Städte in NRW mit dem Rad nach Hause. Gegen sechs Uhr war die Rushhour wiedermal sondergleichen. Ich bin dann also mit extremem Gras [...]
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Beichte vom 06.04.2014, 00:55:59 Uhr


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