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Beichten: 25.694 | User: 214.346 | Kommentare: 403.600
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3.5/5 (4 Votes)

Ich werde fürs Studieren bezahlt!

(Beichthaus.com Beichte 00038297)



Ich (w/26) arbeite nun schon seit einem Jahr bei einem großen Industrieunternehmen als Werkstudent. Angestellt bin ich für 14 Stunden die Woche, in denen ich Ablagetätigkeiten machen soll. Das heißt: Dokumente einscannen, das ERP-System pflegen und die übrigen Mitarbeiter bei sonstigen Aufgaben unterstützen. Dafür werde ich auch stattlich entlohnt. Ganze 14 Euro gibt es pro Stunde. Das bekomme ich sonst nirgends. Das Beste an dem Ganzen ist jedoch, dass ich gar nicht meiner Tätigkeiten nachgehe, sondern viel mehr während der Arbeitszeit hauptsächlich meine Studienarbeiten erledige. Sprich, die Zeit verwende ich, um Hausaufgaben zu schreiben und Studienarbeiten vorzubereiten. Niemand merkt das, da ich keinen festen Arbeitsplatz habe, sondern auf dem Werksgelände flexibel unterwegs bin. Meine Vorgesetzten interessiert es auch nicht, denn sie verfolgen nicht wirklich den Arbeitserfolg/-fortschritt. Ich beichte, dass ich indirekt für mein Studium bezahlt werde, ohne wirklich etwas dafür zu tun. Das Einzige, was ich nicht vergessen darf, ist einzustempeln und die 14 Stunden wöchentlich auf dem Gelände zu sein.



Beichte vom 26.05.2016, 16:46:46 Uhr

3.2/5 (106 Votes)

Einführungsgespräch für meinen Ferienjob

(Beichthaus.com Beichte 00038263)



Ich (m/19) muss meine unglaublich dämliche Verpeiltheit beichten. Ich habe es mit einer ordentlichen Bewerbung und viel Glück geschafft, einen der superbegehrten Ferienjobs beim örtlichen Automobilhersteller (50.000 Beschäftigte) zu ergattern. Heute wäre ein Einführungsgespräch gewesen, das ich aber in meiner Blödheit irgendwie zwei Stunden später abgespeichert habe, als es eigentlich stattfand. Als mir das auffiel, war es schon zu spät und der Rückstand nicht mehr einholbar. Ich habe nach mehreren Anläufen geschafft, die Personalchefin ans Telefon zu kriegen, mich tausend Mal entschuldigt und gnädigerweise einen Ersatztermin bekommen.

So weit, so scheiße, aber das dicke Ende kommt noch: Der Ersatztermin liegt an einem Tag, an dem wir eigentlich einen Urlaub geplant hatten. Die wahre Story habe ich nicht erzählt, sondern herumgeflunkert, dass der Termin von der Firma verschoben wurde. Meine Mum, der meine Verplantheit sowieso schon schwer auf die Nerven geht, hätte den Raster des Jahrtausends gekriegt, nur mein Vater weiß es, der mich deckt, weil er weiß, wie fertig ich war. Jetzt muss ich also wahrscheinlich mit dem Zug meiner Familie hinterherreisen oder daheimbleiben - Mehrkosten entstehen auf jeden Fall. Mein einziger Trost ist, dass ich diese Kosten von meinem eigenen Geld werde erstatten können. Ich werde also meine Familie und einen großen Teil meines Umfelds belügen müssen, weil es mir zu peinlich ist, zuzugeben, wie sehr ich das verkackt habe.



Beichte vom 20.05.2016, 14:51:56 Uhr

3.1/5 (72 Votes)

Mein perfektes Leben ist langweilig!

(Beichthaus.com Beichte 00038254)



Nachdem ich nach einer Abstinenz von etwa einem Jahr wieder mit einem neuen Account auf Facebook unterwegs war, habe ich stundenlang meine alten Freunde gestalkt. Ich beichte, dass ich mein eigenes Leben als langweilig ansehe und zurzeit ziemlich unmotiviert bin. Ich kriege meinen Arsch nicht hoch, gehe nicht zum Sport, esse jeden Tag ungesund und ziehe mich sozial zurück. Ich weiß echt nicht, was mit mir los ist. Der kleinste Stress zerrt an mir. Wenn mein Freund bei mir ist, ist alles in Ordnung. Leider sind meine Abschlussnoten aufgrund der Lustlosigkeit ziemlich durschnittlich. Eigentlich ist alles super, in naher Zukunft will ich heiraten, ein Haus bauen. Aber wohin ist mein Lebensmut verschwunden? Ich beichte, dass mich mein Gewissen plagt, da ich es seit Monaten nicht hinkriege, mein Leben anzupacken.



Beichte vom 19.05.2016, 01:11:10 Uhr


3.4/5 (48 Votes)

Bibbernd in der Badewanne

(Beichthaus.com Beichte 00038236)



Ich habe gestern meinen kleinen Bruder gebadet und ihn in der Wanne vergessen. Unsere Eltern waren nicht da und ich sollte auf meinen kleinen, 6-jährigen Bruder aufpassen. Da er unter einer Behinderung leidet, soll er noch nicht ohne Aufsicht baden. Daher wurde mir diese Aufgabe zugewiesen. Normalerweise habe ich damit auch echt kein Problem, aber dieses Mal war ich mit meinem Schwarm am Telefonieren und ich bereitete ihn so weit vor und setzte ihn rein. Dann sprach ich weiter mit meiner Freundin und habe ganze zwei Stunden mit ihr am Telefon verbracht. Beim Auflegen fiel mir sofort mein Bruder wieder ein. Im Eiltempo flitzte ich die Treppe hoch ins Bad und da saß er immer noch in der Wanne. Er bibberte und das Wasser war schon kalt. Ich rubbelte ihn ab und steckte ihn in den wärmsten Schlafanzug, den ich finden konnte.

Er erholte sich schnell wieder und ich habe voll das schlechte Gewissen. Nicht nur weil ich ihn vergessen habe, sondern auch weil ich ihn überredet habe, nichts unseren Eltern zu erzählen. Sonst würden sie mich bestimmt nicht auf die Feier nächste Woche lassen, für die ich schon ein Geschenk für meine Traumfrau geholt habe. Er durfte dafür länger aufbleiben und wir haben viel gekuschelt. Ich hoffe, das kommt niemals raus.



Beichte vom 15.05.2016, 20:17:20 Uhr

3.5/5 (68 Votes)

Die rosa Brille meines besten Freundes

(Beichthaus.com Beichte 00038224)



Ich möchte hiermit beichten, dass ich einem meiner besten Freunde nicht die Meinung sagen kann. Es fing alles damit an, dass sich seine Frau am Anfang des Jahres von ihm überraschend getrennt hat. Die beiden haben seit einem Jahr ein Kind zusammen und waren schon seit der Mittelstufe miteinander liiert. Er war also auch entsprechend am Boden, hat aber jegliche Hilfe von seinen Freunden abgelehnt. Er war zu diesem Zeitpunkt seit knapp drei Wochen arbeitssuchend, hat allerdings bereits vier Wochen später wieder eine Anstellung gefunden. In dieser Zeit hat er viel unternommen, um seine Frau zurückzugewinnen, nach einiger Zeit hat er sich aber mit der Situation arrangiert, da seine Frau auch bereits einen anderen Partner hatte. Nun fing er an, Kontakt zu Frauen auf bekannten App-Plattformen zu suchen, was auch zu einigen Dates geführt hat. Er hat uns natürlich immer über seine neuen Bekanntschaften informiert und uns um Rat gefragt. Anscheinend stieß das aber irgendwann bei ihm auf taube Ohren und er hat sich entgegen unserer Empfehlungen mit einer Frau getroffen und ist mit ihr nun seit zwei Monaten zusammen.

Die beiden sind nun letzte Woche in eine gemeinsame Wohnung gezogen und als guter Freund hilft man natürlich - auch beim Auszug der neuen Freundin aus ihrer alten Wohnung. Genau da hat mich dann der Schlag getroffen! Ich war bereits zwei Mal bei dieser Freundin und schon da ist mir der Zustand der Wohnung aufgefallen: unaufgeräumt, staubig, insgesamt nicht so blitzeblank. Eben wie man sich eine klassische Singlewohnung eben vorstellt. Als die Möbel allerdings von uns demontiert und aus der Wohnung geschafft wurden, wollte ich nur noch nach Hause und duschen: Unter dem Sofa und an den Teilen des Sofas wimmelte es nur so vor Hundehaaren. Dazu kamen noch eine gewaltige Staubansammlung, Kronkorken und Scherben. Mir dämmerte, dass die Frau es nicht so genau nimmt mit der häuslichen Hygiene. Der Grund stellte sich auch schon kurze Zeit später heraus: Sie war bereits erledigt, als sie 10 Kisten aus der Wohnung in den Flur trug und ihre 45-qm-Wohnung fegen und wischen musste. Genauso ging es beim Einzug weiter.

Den größten Teil der Schlepparbeiten haben wir gemacht, während von ihr und anderen die Kisten in die entsprechenden Räume gebracht werden sollten. Die meiste Zeit wurde aber mit Rumlaufen und Schauen verbracht. Anfang der Woche habe ich die beiden besucht und mein Freund hat mir erzählt, er sei nun wegen schwacher Auftragslage bei seiner neuen Stelle gekündigt worden. Die Woche zuvor hat er wegen des Umzugs von seinem neuen Chef eine Woche Auszeit erbeten. In der Probezeit. Wir in seinem Freundeskreis vermuten nun, dass er uns auch bereits da angelogen hat und alles nur noch durch eine rosa Brille sieht. Diese Frau tut ihm nicht gut, aber wir haben einfach nicht den Mut dazu, es ihm zu sagen, aus Angst unsere Freundschaft könnte zerstört werden.



Beichte vom 12.05.2016, 17:05:53 Uhr


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