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Pfandflaschen im Discounter

(Beichthaus.com Beichte 00034605)



Ich bin leidenschaftlicher Zocker, und wenn man zockt, dann möchte man zumeist nicht so gerne aufstehen. Und das nur, um aus dem Keller die Treppen hinaufzugehen, damit man alle zwei Stunden aufs Klo gehen kann. Somit habe ich mir überlegt, einfach in 1,5 Liter Flaschen zu pinkeln und dann einmal am Tag alles im Klo auszuleeren - schließlich bin ich ja nicht widerlich, sondern nur über alle Maßen faul. So trug es sich allerdings häufiger schon zu, dass ich schlichtweg vergaß, die Flaschen dann tatsächlich am Ende des Tages auszuleeren. Wenn man die geschlossene, befüllte Flasche jetzt aber über Nacht stehen lässt, bilden sich relativ zügig unangenehm riechende Gase. Um nicht zu sagen bestialisch stinkende Gase. Je länger man sie stehen lässt, desto weniger gern möchte man sie dann doch ausleeren. Somit verschlimmert sich der Gestank in der Flasche immer mehr, und die Bereitschaft, die Flasche zu entleeren sinkt gegen null.

So weit gibt es im Grunde noch nichts zu beichten, da ich damit niemand anderen störe oder Ähnliches. Mit meiner extrem ausgeprägten Faulheit kommt aber noch eine zweite negative Eigenschaft einher: Ich bin Student und daher sehr geizig. Somit möchte ich das Flaschenpfand auch nicht missen, weil das jedes Mal eine nicht zu vernachlässigende Summe ist. Vollgepisste Flaschen nimmt der Pfandautomat aber natürlich nicht an, also bleibt mir nichts anderes übrig, als sie dennoch auszuleeren. Der Gestank bleibt aber auch nach Entleerung noch in seiner ganzen Blüte in der Flasche. Wer schon einmal im Discounter Flaschen abgegeben hat, weiß, dass diese Flaschen aus Platzgründen zerdrückt werden. Dabei treten die Gase aus der Flasche aus und alles stinkt im Umkreis von fünf Metern nach abgestandener Pisse. Ich möchte somit beichten, dass ich aus Gier, Faulheit und mangelndem Schamgefühl den Angestellten des Discounters und den vorbeilaufenden Kunden einen Brechreiz hervorrufe, von dem ich allerdings nichts mitbekomme, weil ich bis dahin schon wieder in meiner Kellerwohnung bin. Stolz bin ich darauf nicht, aber die Faulheit und Gier überwiegen hier doch sehr stark.



Beichte vom 15.12.2014, 18:06:13 Uhr

3.2/5 (180 Votes)

Ich brauche keine Freunde!

(Beichthaus.com Beichte 00034602)



Ich (m/32) beichte, dass ich seit 14 Jahren keine Freunde mehr habe. Der Grund ist recht simpel: Ich möchte keine Freunde haben, da mir das Pflegen von Freundschaften zu anstrengend und stressig ist. Innerhalb von 14 Jahren lernt man natürlich den einen oder anderen Typen kennen, mit dem man sich sehr gut versteht, jedoch lasse ich die neuen Freundschaften nach wenigen Wochen absichtlich schleifen, damit keine Dauerfreundschaft entsteht, die ich pflegen muss. Ich bin einsam und so glücklich, weil ich meine Ruhe vor all den Nachteilen einer Freundschaft habe.



Beichte vom 15.12.2014, 04:46:36 Uhr

3.4/5 (147 Votes)

Geld fürs Nichtstun

(Beichthaus.com Beichte 00034548)



Hiermit beichte ich, dass ich mein Geld mit Nichtstun verdiene. Nach einem Vorgesetzten-Wechsel in meiner Firma habe ich einfach nichts, wirklich gar nichts mehr zu tun - außer alle paar Wochen oder eher Monate ein größeres arbeitsintensives Projekt, welches aber auch innerhalb von maximal zwei Wochen abgeschlossen ist. Ich habe aus diesem Anlass bereits mehrmals mit meinen Vorgesetzten gesprochen - welche dann sogar ihr Mitgefühl geäußert haben, dass es ja wirklich schrecklich ist, über Wochen gar nichts zu tun zu haben. Danach sprach ich mit der Personalerin, nochmals mit den Vorgesetzten und frage auch ständig Kollegen, ob ich jemanden unterstützen kann.

Irgendwann war es mir wirklich zu dumm, jeden Tag am Schreibtisch zu sitzen und Arbeit vorzutäuschen, sodass ich mittlerweile einfach nur noch im Internet surfe, Bücher auf meinem Tablet lese und mit meiner Kollegin, der es ähnlich geht, Quizduell spiele. Ich habe wirklich alles in meiner Machtstehende getan, um die Situation zu ändern, aber da dies anscheinend nicht gewünscht ist und mich die Firma fürs Nichtstun bezahlen will - bitte. Trotzdem habe ich auch ein schlechtes Gewissen, da ich jetzt zwar nicht überdimensional verdiene, für meine Berufssparte aber doch ziemlich gut. Ich würde mein Gehalt dann doch lieber für Leistung und nicht für Anwesenheit bekommen.



Beichte vom 08.12.2014, 15:42:49 Uhr




2.9/5 (171 Votes)

Keine Ahnung was ich beruflich machen soll

(Beichthaus.com Beichte 00034508)



Ich möchte beichten, dass ich (m) mit 27 Jahren immer noch nicht weiß, wo es beruflich hingehen soll. Es ist so, dass ich noch nie wusste, was ich mal werden möchte und das macht mich fertig. Vor allem, weil ich eine eigene wundervolle Familie habe und meine Frau und mein Kind gerne stolz machen würde. Stattdessen bin ich stets unglücklich im Beruf und verliere auch schnell die Lust daran. Wenn junge Leute mit 18 Jahren schon ganz genau einen Karriereplan aufgestellt haben, bewundere und beneide ich sie dafür zugleich. Nach dem Fachabitur habe ich eine kaufmännische Ausbildung bei einer Bundestagsabgeordneten abgeschlossen, in diesem Job wäre ich gerne geblieben. Leider gab es diese Möglichkeit damals nicht, da sie nicht erneut angetreten ist. Also hat es mich in den Landtag eines anderen Bundeslandes verschlagen, dort hielt man mich zuerst hin und ließ mich nach drei Jahren fallen, dabei hat man sehr von meiner Arbeitsmoral und -kraft und meinem Einsatz profitiert. Diese menschlichen Abgründe in der Politik haben mich ausgelaugt und dazu bewogen, etwas anderes zu machen, wobei ich bei einer Chance, wieder im Bundestag zu arbeiten, sicherlich zugesagt hätte - aber einmal raus, immer raus. Nun ja, das Geschäft ist schnelllebig. Zurück in der Hauptstadt heuerte ich bei einer Stiftung an, um ein wenig Abstand vom direkten Politikbetrieb zu bekommen. Die Konditionen waren gut, die Kollegen waren sehr nett, nur der Arbeitsaufwand war in der regulären Arbeitszeit einfach nicht mehr zu bewältigen. Also begann ich auch samstags alleine im Büro zu arbeiten.

Da es sich um eine neue Abteilung handelte, wurden neue Aufgaben überwiegend an mich delegiert. Ich schaffte es nicht mehr und hatte auch keine Freude mehr an der Tätigkeit. Ich wollte weg. Also musste ich mich weiterbilden und erhielt einen Studienplatz. Leider habe ich das Studium einfach ins Blaue hinein begonnen, um einfach eine Veränderung zu erzwingen und habe es letztendlich einfach nicht mehr finanziert bekommen - ich musste also schnell wieder aufhören. Nach einigen geringwertigen Minijobs und dem Gefühl, von ganz oben nun wirklich ganz unten angekommen zu sein, studiere ich nun wieder und würde danach im gehobenen Beamtendienst tätig sein. Die Studieninhalte sind so schwierig und viel, dass ich wieder einmal voller Sorgen vor mich hin grüble und nicht weiß, wie es weitergehen soll. Ich schaffe es nicht, alles unter einen Hut zu bringen und mittlerweile ist der Lernzug schon abgefahren. Ich beichte, dass es mir noch nie an einer gesunden Arbeitseinstellung gemangelt hat und ich stets viel Herzblut investiert habe, damit alles läuft, aber meiner Familie einfach nicht gerecht werde. Meinem Gefühl nach bin ich dabei selbst oft zu kurz gekommen, oder ich habe meine Zufriedenheit einfach nicht finden können. Nun sitze ich da und weiß wieder mal nicht, was ich tun soll. Als Büromensch bin ich zu lange aus dem Beruf. Jeder hat früher gedacht, dass aus mir mal etwas wird. Aber ich vermute, dass ich irgendwo als Verkäufer enden werde.



Beichte vom 05.12.2014, 10:22:34 Uhr

3.4/5 (158 Votes)

Das ignorante Pack vom Betriebsrat

(Beichthaus.com Beichte 00034506)



Wir hatten gestern wieder eine große Betriebsversammlung. Ich finde es gut und wichtig, dass die Arbeitnehmer Mitspracherecht haben und es da klare Gesetze gibt. Ich (m/30) arbeite in Baden-Württemberg im "Büro" eines mittelständischen Metall verarbeitenden Unternehmens. Auf der Betriebsversammlung haben unser Betriebsratsvorsitzender und auch der eingeladene Vertreter der IG Metall mir wieder bewiesen, dass sie die Massen mit Stammtisch-Propaganda hörig machen. Ich bin zwar auch Arbeitnehmer, aber ich sympathisiere doch eher mit den Arbeitgebern. Diese bringen klare Argumente und nicht nur Polemik. Nichtsdestotrotz bin ich natürlich auch froh um die Errungenschaften des Tarifvertrags etc.

Ein anderes Thema ist das Verhalten eines Kollegen, der im Betriebsrat ist. Er informiert sich immer gleich, wie viel jeder Kollege verdient und legt auch oft ein Verhalten an den Tag, wie man es Beamten nachsagt: Man kann mir nichts, also mache ich nichts. Unserer Firma geht es beispielsweise gut. Wir sind auf Wachstumskurs. Unserem Konzern hingegen geht es nicht ganz so gut und es wurde für alle Teile angeordnet, dass keine Überstunden aufgebaut werden dürfen. Gerade zum Jahresende hin wird das natürlich heikel. Besagter Kollege hat vor drei Wochen noch erzählt, dass er nur noch 12 Tage dieses Jahres arbeiten kommt, da er zu viele Überstunden und Urlaub hat. Vor drei Wochen hat er noch nichts davon gesagt, dass er von diesen 12 Tagen auch noch acht Tage bei zwei verschiedenen Betriebsratsschulungen verbringen wird. Auch im Kalender meines Chefs sind diese ganz kurzfristig aufgetaucht. Ich finde das so etwas von asozial! In unserem Bereich verschwindet keine Arbeit, wenn man sie nicht macht! Wenn es dringend wird, müssen entweder die Kollegen aushelfen oder es bleibt einfach liegen. Da wir aber auch noch unterbesetzt sind, bleibt automatisch von einem selbst etwas liegen, wenn man für einen Kollegen mitarbeiten muss.

Meine Beichte? Ich rege mich über dieses falsche Pack auf, das so tut, als ob sie immer nur das Wohl der gesamten Belegschaft im Sinn hätten, aber letztendlich sind es selbstsüchtige, intrigante Wichtigtuer, die sich auf ihrem Beamtenstatus ausruhen.



Beichte vom 05.12.2014, 08:18:48 Uhr


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