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2.5/5 (80 Votes)

Kurz vor Ladenschluss am Schnapsregal

(Beichthaus.com Beichte 00034226)



Ich (22/Studentin) jobbe nebenbei an einer Supermarktkasse und blamiere regelmäßig meine Kunden - und zwar mit voller Absicht. Ich kann es einfach nicht verstehen, warum selbst junge Menschen, von denen man denken sollte, dass sie noch ihr ganzes Leben vor sich haben, fast täglich kurz vor Ladenschluss zum Schnapsregal gehen und sich mit Sprit eindecken. Natürlich steht es mir als Verkäuferin nicht zu, die Einkäufe meiner Kunden zu kommentieren. Es würde reichen, dass sich nur eine Person über mich beim Chef beschwert und ich dürfte mir womöglich einen neuen Job suchen. Deshalb mache ich es etwas subtiler: Wenn jemand mit Karte bezahlen will, lese ich manchmal den Namen ab und sage laut "So, Herr XYZ, dann geben Sie mal Ihre Pin ein!", sodass andere Leute in der Schlange genau wissen, wie der Suffkopf vor mir heißt. Manchmal verdrehe ich auch die Augen oder lasse Kommentare ab, wie: "Ach, so sieht man sich wieder!", wenn genau dieselbe Person innerhalb von 24 Stunden zum zweiten Mal in der Kasse steht. Ich hoffe, dass sich meine Kunden in solchen Situationen ertappt fühlen und vielleicht einen anderen Weg einschlagen, bevor sie abhängig werden und sich ihr ganzes Leben ruinieren.



Beichte vom 30.10.2014, 21:23:06 Uhr

3.5/5 (51 Votes)

Als Veganer gegen das System

(Beichthaus.com Beichte 00034220)



Ich (w/30) kenne meine beste Freundin seit fast 25 Jahren. Wir hatten eine dieser Freundschaften, in denen man nicht reden muss, um zu wissen, was der andere denkt. Nun ist sie vor ein paar Monaten mit ihrem Freund in eine etwas weiter entfernte Stadt gezogen und wir sehen uns recht unregelmäßig, was der Freundschaft bis dato nie einen Abbruch getan hat. Bei unserem letzten Treffen bin ich allerdings fast vom Glauben abgefallen. Ihre Selbstsicherheit, die sie nicht immer hatte, ist einer ganz fiesen Arroganz gewichen. Dass sie das Rauchen aufgegeben hat - Respekt - das habe ich nicht geschafft. Aber dass die kommenden vier Stunden die absolute Qual für mich werden würden, wusste ich zu dem Zeitpunkt ja auch noch nicht. Mit einer selbstgerechten Art, die mir so noch nie untergekommen ist, musste ich mir dann anhören, dass sie jetzt vegan lebt, weil das ja viel gesünder ist und ich als primitiver Fleischfresser ja gar nicht wisse, was ich meinem Körper zumute. Auf diesen Monolog folgte dann noch die Belehrung über unsere Regierungsform, die ja doch am Besten durch Anarchie ersetzt würde, da ja kein Mensch Regeln bräuchte, wenn alle freundlich zueinander wären. Wie schlecht die Welt doch ist und dass es für meine Tochter doch besser wäre, wenn ich sie auf eine Waldorfschule schicken würde.

Unser ganzes System ist ja furchtbar schlecht und am Liebsten würde sie in einer Alternativen-WG wohnen, wo man sich komplett eigenversorgt, weil arbeiten ja eh schlecht und nur fürs System wäre. Nebenbei bemerkt, sie ist "Staatsdiener." So ging das vier Stunden lang und ich war echt froh, als ich heimkonnte. Was ich beichten möchte? Nun ja, eigentlich bin ich ein grundehrlicher Mensch, aber ich habe nicht den Arsch in der Hose, um ihr zu sagen, dass sie in meinen Augen den totalen Dachschaden hat und gottverflucht noch mal aufhören soll, mich zu belehren. Vielleicht fehlt mir auch einfach die Toleranz, keine Ahnung, jedenfalls habe ich mich mit meinem Freund stundenlang drüber kaputtgelacht. Ich kriege es nicht hin, sie davon abzuhalten, einen sicheren Job hinzuschmeißen, um Feng-Shui Beraterin zu werden. Eigentlich betrachte ich es als Freundin als meine Aufgabe, sie vor sich selbst zu schützen, aber ich Feigling habe einfach nur den Kontakt abgebrochen, weil die Frau mich auf die Palme bringt und die Bindung nicht mehr da ist. Es tut mir leid.



Beichte vom 30.10.2014, 13:55:19 Uhr

3.0/5 (54 Votes)

Der emotionale Eisblock

(Beichthaus.com Beichte 00034210)



Ich (m/18) beichte, dass ich eiskalt und gefühllos geworden bin, seit ich den Motorradunfall eines Bekannten vor meinen Augen gesehen habe. Mit der Zeit fiel mir auf, dass mich gar nichts mehr schockt, begeistert oder in irgendeiner Weise emotional bewegt. Frauen sind uninteressant geworden - außer der Sex mit ihnen, aber selbst dabei fühle ich mich nicht verliebt oder Ähnliches. Das Einzige, was mich interessiert, sind meine Zukunft, Geld und Ruhe. Kinder oder eine Frau möchte ich nicht haben, da diese in meinen Augen zu viel Zeit, Geld und Nerven kosten. Mit meinen Freunden hänge ich trotzdem ab. Seit ein paar Wochen ist ihnen auch aufgefallen, dass mich gar nichts interessiert und dass ich emotional ein Eisblock bin. Hiermit beichte ich, dass mir andere Menschen total egal sind.



Beichte vom 29.10.2014, 18:30:25 Uhr



AIRBNB
3.9/5 (248 Votes)

Geld macht nicht glücklich

(Beichthaus.com Beichte 00034205)



Ich (m/24) muss endlich mal etwas loswerden. Ich hatte als Kind eine schwere Kindheit. Meine Eltern sind ziemlich reich - genau genommen ist es mein Vater und meine Mutter saß den lieben Tag lang zu Hause und langweilte sich, denn der Haushalt wurde von Angestellten geschmissen. Es ging los, als ich etwa sechs Jahre alt war und eingeschult wurde, meine Mutter bekam damals Depressionen, vermutlich, weil sie ihr Leben quasi im goldenen Käfig verbrachte und mein Vater ihr fremdging. Damals wusste ich das alles natürlich nicht und konnte es nicht recht einschätzen. Dadurch wurde ich ziemlich vernachlässigt, hatte von Anfang an Probleme in der Schule und war ein kleiner Raufbold. Meine Mutter war mit der Erziehung überfordert, denke ich mal. Mein Vater war kaum daheim, und wenn er mal da war, dann war er schlecht gelaunt und ließ das an mir und meiner Mutter aus. Es gingen einige Jahre ins Land und es änderte sich nicht wirklich etwas zum Guten, eher sogar zum Schlechten, denn mein Vater wurde zunehmend aggressiver und cholerischer, was dazu führte, dass er sogar mich oder meine Mutter schlug. Ich bekam dann damals "Schweigegeld" im Anschluss und empfand es fast schon als guten Deal.

Jedes Mal, wenn ich wieder etwas einstecken musste, bekam ich im Anschluss ein Nintendo 64, oder eine Playstation oder die neuesten Spiele dafür, einfach alles, was ich wollte, das war für mich damals okay und ich dachte halt, das wäre bei allen so. Als ich etwa elf Jahre alt war, hielt es meine Mutter nicht mehr aus und nach einem gescheiterten Selbstmordversuch hat sie ihre Koffer gepackt und verschwand zu ihrer Schwester. Mich ließ sie bei meinem Vater zurück und viele Jahre hörte ich gar nichts mehr von ihr. Ich lebte einfach weiter vor mich hin und genoss die Zeit, die mein Vater nicht da war. Wenn er dann eben mal zu Hause war, hielt ich mich bedeckt und steckte hier und da ein paar Schläge ein - für eher lächerliche Vergehen wie nicht geputzte Zähne oder Ähnliches. Ich entwickelte einen regelrechten Hass gegenüber meinem Vater. Meine Mutter sah ich erstmals wieder, als ich 14 Jahre alt wurde, ihr tat angeblich alles so leid und sie beteuerte, mich jetzt wieder öfters sehen zu wollen. Wir sahen uns von da an etwa einmal im Monat, zum einen war ich echt froh darüber, zum anderen hatte ich immer noch einen Hass auf sie, dafür, dass sie mich mit meinem Vater alleine gelassen hatte. Auch als ich 15, 16 und 17 Jahre alt wurde, änderte sich nichts, mein Vater war weiterhin gewalttätig mir gegenüber, was allerdings stark nachließ, weil ich inzwischen kein hilfloses kleines Kind mehr war und er auch mal einstecken musste, allerdings war er mir körperlich immer noch überlegen.

Trotz aller Schwierigkeiten in der Schule bestand ich mit 18 Jahren mein Abitur - auf einer Privatschule und natürlich mit vielen finanziellen Spenden meines Vaters. Auch wenn ich ihm als Person egal war, so war es ihm für sein Image wichtig, einen gescheiten Sprössling mit Abitur vorweisen zu können. Im Anschluss bekam ich ein Sparkonto mit 100.000 Euro, ein Ticket mit offenem Rückflugdatum nach Neuseeland und dazu einen Antrag für ein einjähriges Travel and Work-Visa in die Hand gedrückt. Ein klares Signal, dass ich erst einmal ein Jahr verschwinden sollte und natürlich würde es seinem Image guttun, wenn er erzählen könnte, dass sein Sohn nach dem Abitur mit dem Rucksack durch Neuseeland reist. Ich war darüber auch sehr froh, endlich raus aus diesem Loch und endlich mal meine Ruhe, ich konnte es gar nicht abwarten, endlich loszufliegen und mit dem ganzen Geld würde ich dort ja nicht einmal arbeiten müssen. In Neuseeland angekommen, checkte ich in einem Luxushotel ein und ließ es mir richtig gut gehen, tägliche Massagen, Fressorgien dank einem genialen Zimmerservice und jede Nacht ein anderes Callgirl. Nach etwa zwei Wochen waren gut 15.000 Euro verprasst und ich merkte, dass es so nicht ein ganzes Jahr weitergehen kann, das Geld würde schneller leer sein, als ich gucken könnte. Wirklich mit Geld umgehen konnte ich nie, es war einfach immer da und nie knapp. Von meinem Vater hatte ich keinen weiteren Cent zu erwarten. Einfach aus Langeweile begann ich dann mit dem echten Lebensstil eines Backpackers und kaufte mir einen alten Campervan. Meine Luxusartikel wie Laptop, Smartphone und Co. packte ich in ein Schließfach in Auckland und dann ging mein Trip los. Ohne großen Plan einfach aus der Großstadt raus, aufs Land bis irgendwo ein Backpacker-Hostel kommt. Es war die beste Entscheidung meines Lebens, ich lernte Unmengen an Leuten kennen, lernte mit einem Minimum an Geld auszukommen, arbeitete gemeinsam mit meinen neuen Freunden auf Plantagen und Feldern und lernte erstmals, was es überhaupt bedeutet, zu leben. Niemals vorher fühlte ich mich so lebendig wie in diesen Monaten. Es vergingen sechs Monate und ich war glücklich mit dem neuen Lebensstil.

Ich werde einen dieser Abende nie vergessen, ich war in Turangi in einem kleinen Backpacker-Hostel. Es hat geregnet und gestürmt und wir saßen zu viert gemeinsam mit dem Hostelbesitzer im Gemeinschaftsraum bei prasselndem Kaminfeuer und spielten Risiko. Er erwähnte einige Male, dass noch eine Gruppe für den Abend angemeldet war und er sich Sorgen machen würde, ob sie es bei dem Wetter hierher schaffen würden. Es war schon kurz nach 23 Uhr, als die Tür des Gemeinschaftsraumes aufging und drei junge Frauen hereinkamen. Die letzte Frau trug eine gelbe Regenjacke, eine blaue Regenhose, war komplett durchnässt und als unsere Blicke sich trafen, war es einen kurzen Moment so, als würde die Welt aufhören sich zu drehen. Sie hatte die süßesten roten Backen, die ich je gesehen hatte, das süßeste Lächeln der Welt und die tiefsten blauen Augen die man sich vorstellen kann. Schnell gesellten sie sich zu uns, und wie es der Zufall wollte, kam ich mit der eben beschriebenen Frau ins Gespräch. Ihr Name war Amy, sie kam aus den USA, war 23 Jahre alt und gerade mit dem College fertig. Wir verstanden uns auf Anhieb irgendwie richtig gut. Sie erzählte mir, sie würde eine Woche in Turangi sein, und wenn ich noch etwas da wäre, könnten wir ja auch gemeinsam etwas unternehmen. Ich nutzte natürlich die Chance, verlängerte heimlich extra meinen Aufenthalt und unternahm einige Ausflüge mit ihr und ihren Freundinnen. Ihre Freundinnen waren sichtlich genervt, dass sie ständig Zeit mit mir verbrachte, aber sie machte ihnen klar, dass sie nun einmal gerne Zeit mit mir verbringen würde. So etwas hatte ich noch nie erlebt, noch nie war eine Frau bzw. ein Mädchen an mir interessiert gewesen, ohne zu wissen, dass ich aus einer reichen Familie komme. Nach der wundervollen Woche machten wir aus, uns wiederzutreffen. An Silvester in der Hauptstadt zum Feiern.

Ab da fieberte ich vier Monate lang nur diesem einen Abend entgegen. Ich konnte nur noch daran denken, Amy wiederzusehen. Ich war zu diesem Zeitpunkt schon wahnsinnig verknallt in sie. Wie es nach der Zeit in Neuseeland weitergehen würde, war mir erst einmal egal, ich wollte einfach nur mit ihr zusammen sein. Wir trafen uns dann an Silvester wieder und verbrachten eine wunderschöne Nacht zusammen - ohne ihre Freundinnen. Am nächsten Morgen stand sie dann mit ihrem Rucksack vor meinem Zimmer und teilte mir mit, dass sie ihre Freundinnen hat sitzen lassen, und jetzt mit mir weiterreisen möchte. Im gleichen Atemzug drückte sie mir einen Kuss auf den Mund. Ich war total baff und konnte mein Glück nicht fassen. Ab diesem Tag waren wir quasi ein Paar. Wir reisten gemeinsam weiter durch das Land und ich erzählte ihr immer mehr von meiner Vergangenheit, dass wir viel Geld haben, meine schwere Kindheit und vieles mehr. Es näherte sich der Tag des Abschieds. Wir mussten beide langsam unsere Rückflüge buchen, um nach Hause zu fliegen. Hier fasste ich einen Entschluss mit weitreichenden Folgen. Ich beschloss, nicht mehr nach Hause zurückzukehren. Was hatte mir Deutschland noch zu bieten? Eine Familie, die ich nicht leiden kann, eine Zukunftsrolle, in die mich mein Vater zwängen will, und ein Haufen Geld, der aber nicht glücklich machen kann. Ich besprach mein Vorhaben mit Amy und sah, wie auch ihr ein riesiger Stein vom Herzen fiel, bei dem Gedanken, mich nicht verlieren zu müssen. Es würde natürlich alles sehr kompliziert werden, das war uns klar, aber wir wollten den Versuch einfach starten. Da ich für die USA erst eine Art Visa beantragen musste, führte mich mein Weg doch noch einmal nach Deutschland. Dort wohnte ich für zwei Wochen in einem Hotel, während ich meine Angelegenheiten regelte. Meiner Familie sagte ich natürlich nichts davon, dass ich wieder da wäre. Einen Tag passte ich ab, um ins Haus meines Vaters zurückzukehren - ich packte alle meine wichtigen Unterlagen ein, Abi-Zeugnis, verschiedene Bescheinigungen, Geburtsurkunde und was sonst noch so an wichtigen Dingen dort war. Ich hinterließ ihm nicht mehr als einen kleinen Zettel mit der Nachricht, dass es mir gut geht und dass er sich keine Sorgen machen soll - was er eh nicht tun würde - und dass ich nicht mehr wiederkommen würde. Dann schaute ich ein letztes Mal in die Villa hinein, in der ich so viel Leid erlitten hatte und in der keiner der Bewohner jemals glücklich war. Ich legte den Schlüssel neben den Zettel und zog die Tür ein letztes Mal ins Schloss.

Am gleichen Abend löste ich mein Sparkonto auf, auf dem sich noch gute 80.000 Euro befanden, ein nettes Startkapital für mein gemeinsames Leben mit Amy. Am nächsten Morgen um fünf Uhr ging mein Flug nach Boston, ein letztes Mal wollte ich mir etwas Luxus gönnen und buchte natürlich erste Klasse. In Boston lief dann alles wie geplant, erst einmal wohnte ich mit Amy gemeinsam bei ihren Eltern, was so auch abgesprochen war, bis wir uns dann nach zwei Monaten eine kleine Wohnung suchten. Da es mit meiner Greencard Probleme gab, waren wir sogar "gezwungen", etwas kurzfristig zu heiraten, was allerdings auch super geklappt hatte. Und um ehrlich zu sein, wusste ich damals sowieso schon, dass wir für immer zusammen sein werden. Inzwischen leben wir gemeinsam in einem kleinen Haus, ich habe hier studiert und arbeite bei einer Bank. Das Geld von meinem Sparkonto haben wir gut angelegt und kommen sehr gut aus. Wir sind nicht reich, aber uns geht es gut und wir sind verdammt glücklich. In sechs Monaten werde ich Papa, vielleicht etwas früh, aber ich freue mich unheimlich. Mit meinem Vater habe ich keinen Kontakt mehr, er hat ein paar Mal vergeblich versucht, mich auf dem Handy zu erreichen, allerdings habe ich die Nummer damals recht zügig gewechselt. Mit meiner Mutter habe ich seit einem Jahr wieder etwas mehr Kontakt und sie wird uns nächstes Jahr besuchen kommen, um dann auch ihren Enkel oder ihre Enkelin kennenzulernen. Schlussendlich bin ich froh, das für mich Richtige getan zu haben. Auch wenn ich damit meine Familie vielleicht verletzt habe, aber sie brachten mir gegenüber ja sowieso keine Wertschätzung auf.



Beichte vom 28.10.2014, 19:12:53 Uhr

2.9/5 (144 Votes)

Meine heiße schnarchende Freundin

(Beichthaus.com Beichte 00034200)



Ich (m/31) habe mich vor Kurzem von meiner Freundin getrennt. Ich war vier Jahre mit ihr zusammen und man kann sagen, dass es lange Zeit meine Traumfrau war. Allerdings gibt es zwei Dinge, die mich dazu veranlasst haben, mich zu trennen. Innerhalb der letzten zwei Jahre hat sie rund 15 kg zugenommen. Dass sie jetzt optisch etwas dicker ist, stört mich nicht, denn sie sieht immer noch toll aus und der Sex ist grandios. Allerdings hat sie mit dem Schnarchen angefangen. Ich habe schon immer einen leichten Schlaf und mit der Geräuschkulisse neben mir fand ich viel weniger Schlaf. Der zweite Grund war ihre Körpertemperatur. Kuschelnd miteinander einzuschlafen war nicht mehr möglich. Gerade im Sommer strahlte sie so eine Wärme aus, dass ich selbst am anderen Ende des Bettes schwitzte.

Nach monatelangen schlaflosen Nächten und schlechter Laune machte ich mit ihr Schluss. Den Grund für die Trennung kennt sie nicht. Wie hätte ich ihr das auch erklären sollen? Denn alles läuft auf ihre Gewichtszunahme hinaus, was mich ja an sich nicht gestört hat. Jetzt wo sie ausgezogen ist und ich wieder richtig schlafen und klare Gedanken fassen kann, bereue ich meine Entscheidung zutiefst. Ich fühle mich jetzt richtig schlecht. Erschwerend kommt noch hinzu, dass sie zwei Wochen später auch gleich ihren neuen Freund auf Facebook präsentierte. Ich war dumm.



Beichte vom 28.10.2014, 07:57:40 Uhr


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