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Beichten: 25.018 | User: 211.218 | Kommentare: 391.042
Neueste Kommentare

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Alte Säcke mit Nutten und Wein

(Beichthaus.com Beichte 00037566)



Ich bin Kellner in einem Sternelokal. Hier sind oft solche alten Säcke zu Gast - alt und stinkreich, mit der Sekretärin oder Edelnutte im Schlepptau. Wenn ich die schon sehe, kriege ich so einen Hals, aber ich muss natürlich immer freundlich bleiben und vor denen katzbuckeln. Der Wein, den die bestellen, ist meistens teurer als das, was ich als Tagesverdienst habe, und sie tun sich dann furchtbar wichtig damit und tun so, als ob sie sich beim Wein auskennen würden. Ich habe schon hin und wieder den Bordeaux ausgetauscht - gegen einen Wein vom Aldi für knapp vier Euro, und die haben sich fast überschlagen vor Begeisterung und rumgelabert, von wegen Aroma von Johannisbeeren und Schokolade und was für einen Wahnsinnsabgang der Wein hätte.

Aber ein innerer Reichsparteitag ist für mich, wenn ich mir ihre Begleiterin greifen kann und sie dann knattere. Das geht manchmal ganz leicht, die haben meist gar keine Lust, mit so einem fetten alten Thromboselurch oben im Hotelzimmer noch in die Kiste zu steigen. Nur ein ganz kurzer Blick, ein kurzes Lächeln, ein Zettelchen mit meiner Handynummer scheinbar versehentlich auf dem Tisch liegen gelassen, und nach Mitternacht kommt ein Anruf. Dem alten Sack ist das sogar meistens egal, wenn die Dame zu mir fährt. Voll gefressen und gesoffen kriegt er sowieso keinen mehr hoch, im Grunde hat er das Mädchen nur zum Schmuck mitgenommen. Aber so ganz sauber ist das ja auch nicht, was ich da mache, oder?



Beichte vom 10.02.2016, 03:02:11 Uhr

3.3/5 (105 Votes)

Dicke Kinder bekommen keine Süßigkeiten!

(Beichthaus.com Beichte 00037556)



Ich (w/20) laufe bei den Karnevalsumzügen mit. Zu meiner Hauptaufgabe gehört es, die Kamelle zu verteilen. Ich möchte beichten, dass ich sehr genau darauf achte, die Leckereien an den dicken Kindern vorbei zu werfen. Helau!



Beichte vom 08.02.2016, 16:46:32 Uhr

3.1/5 (107 Votes)

Jeder kann Arbeit finden!

(Beichthaus.com Beichte 00037553)



In den letzten zwei Wochen hatte ich (Studentin) zwei Vorstellungsgespräche für sogenannte geringfügige Jobs und habe beide Stellen bekommen, hatte also sogar das Privileg, mich für eine zu entscheiden. Wenn ich so die Anzeigen in der Zeitung und im Internet durchgehe, frage ich mich ernsthaft, wie Deutschland auf so extreme Arbeitslosenquoten kommt. Früher habe ich immer noch Verständnis für Menschen gehabt, die vielleicht keinen Job finden, aber nach gut drei Jahren mit diversen Jobs weiß ich nun auch, wie einfach es ist, an Arbeit dranzukommen, wenn man wirklich will. Mein Fazit: wer dauerhaft arbeitslos ist, will auch nicht arbeiten!

Es mag echt hartherzig klingen, aber wenn Hartz-IV so wie BAföG eine Art Darlehen wäre, das zurückgezahlt werden müsste und das man vor allem erst bekäme, wenn man mindestens ein Jahr hier gearbeitet hätte, wäre der Staat um viele Gammler, Faulenzer und Wirtschaftstouristen leichter. Ich finde es einfach krass, dass Menschen in Vollzeit studieren, dann mit dem BAföG vorne und hinten nicht auskommen, weil noch teure Lehrmittel finanziert werden müssen und sie deswegen noch arbeiten gehen müssen, während andere Leute die Kohle fürs Nichtstun oder gar fürs illegale Einwandern geschenkt bekommen. Manchmal frage ich mich, ob sich in der Regierung überhaupt mal irgendjemand über irgendwas Gedanken macht.



Beichte vom 07.02.2016, 20:14:13 Uhr


2.4/5 (96 Votes)

Führerschein statt der großen Liebe

(Beichthaus.com Beichte 00037552)



Ich (w/19) darf krankheitsbedingt keinen Führerschein machen. Das ist nicht leicht für mich, denn ich hasse es, ständig von anderen Menschen oder öffentlichen Verkehrsmitteln abhängig zu sein. Jetzt habe ich meine große Liebe getroffen. Er ist 21. Auf dem Geburtstag meiner besten Freundin war er auch eingeladen, er ist ein ehemaliger Klassenkamerad von ihr. Es hat direkt gefunkt. Es ist alles so perfekt. Unsere Studiengänge ähneln sich sehr, wir haben ähnliche Interessen, können über alles reden und sind sehr ineinander verliebt. Nur ist es so, dass er ebenfalls krankheitsbedingt nicht Auto fahren darf und somit auch keinen Führerschein machen kann. Und das ist der Grund, warum ich die Beziehung einfach nicht weiterführen will. Ich liebe ihn sehr, aber ich merke jeden Tag, wie furchtbar diese Abhängigkeit ist.

Ich muss ständig auf meine Eltern oder Freunde zurückgreifen. Die Gegend hier ist eher ländlich. Es gibt öffentliche Verkehrsmittel, aber der Bus fährt nur alle zwei Stunden. Und wenn wir mal mit dem Auto in den Urlaub fahren möchten, brauchen wir auch immer einen Chauffeur. Es tut mir in der Seele weh. Aber ich möchte nicht mein ganzes Leben lang auf so etwas angewiesen sein. Ich könnte nur noch heulen. Ich liebe ihn so sehr, aber ich kann nicht.



Beichte vom 07.02.2016, 19:12:19 Uhr

3.8/5 (51 Votes)

Mobbing am Arbeitsplatz

(Beichthaus.com Beichte 00037551)



Ich (w/55) habe meinen Job der Industriekauffrau immer sehr gemocht. Ich behaupte von mir, durchaus kompetent zu sein - macht natürlich auch die Erfahrung über die Jahre hinweg - und fühlte mich im Team immer sehr wohl. 1996 wurde ich dann Abteilungsleiterin und war auch sozusagen die rechte Hand des Inhabers. Im Jahr 2008 wurde ich plötzlich, quasi von einem Tag auf den anderen, ständig auf Fehler hingewiesen. Es fehlten Akten, die Post war falsch einsortiert, und der Chef, der mich und meine Arbeit immer sehr geschätzt hat, bat mich in einer ruhigen Minute zur Seite und fragte, ob ich private Probleme hätte. Ich verneinte und konnte mir selbst keinen Reim machen. Ich habe Mobbing vermutet, weshalb ich zunehmend unter psychischem Druck stand. Der Chef glaubte mir aber. Doch dann kamen auch ständig boshafte E-Mails und Anrufe mit verstellter Stimme hinzu. Hinzu kam dann, dass mein Chef nicht der Inhaber des Betriebs ist. Der Inhaber, damals ein bereits 81-Jähriger, kam recht selten vorbei und kannte daher die Mitarbeiter kaum.

Er bekam mit, was los ist und ließ mir ein Schreiben zukommen, in dem stand, dass eine psychisch angeschlagene Mitarbeiterin auf Dauer dem Betrieb schadet. Sollte der oder diejenige, der für die Mobbingkampagne verantwortlich ist, nicht binnen einer Woche ausfindig gemacht werden können, sehe er sich leider nicht imstande, mich weiter beschäftigen zu können. Ich war fix und fertig. Mein Chef hat es geschafft, den Inhaber zu überzeugen, dass das in einer Woche nicht zu schaffen ist. Nach sage und schreibe vier Monaten, in denen ich zuletzt krankgeschrieben war, es hätte nicht viel gefehlt und ich wäre von der Brücke gesprungen, konnte durch die Polizei herausgefunden werden, dass eine 18-jährige Auszubildende für die Kampagne verantwortlich war. Sie hatte seit einiger Zeit eine Affäre mit dem Stellvertreter meines Chefs, der ihr vorgegaukelt hätte, sie könne meine Stelle haben, wenn sie ein wenig nett zu ihm sei. Und von ihm ist das junge Ding auch noch schwanger geworden.

Danach hat sich der alte Inhaber natürlich tausend Mal entschuldigt, aber ich konnte nicht mehr. Mein Chef hat mir durch Empfehlungen eine Stelle in einem anderen Betrieb in der Stadt besorgt. Mittlerweile arbeite ich aber doch wieder in meiner alten Firma, denn als der alte Inhaber verstorben war, hat sein Sohn die Firma übernommen, ein freundlicher Mensch, der von der Falschheit seines Vaters zum Glück nichts geerbt hat. Damit war auch das letzte Gespenst der Vergangenheit verschwunden. Heute mag ich meinen Beruf wieder sehr gerne.

Nun zu meiner Beichte: Vor zwei Wochen habe ich eine Frau mit zwei Töchtern, eine war etwa zwei Jahre alt und im Buggy, eine war im Kindergartenalter, gesehen. Ich wusste sofort, dass das diese ehemalige Auszubildende war, die damals gemeinsam mit dem Stellvertreter meines Chefs in hohem Bogen herausgeflogen ist. Sie besaß die Dreistigkeit, mich schüchtern grinsend anzusprechen und zu fragen, wie es mir denn ginge. Ich sagte, mir gehe es sehr gut! Auf meine Frage, wie es ihr denn gehe, meinte sie, dass es halt alles nicht so leicht sei, sie hat seit damals keine Arbeit mehr und wird mit diesem Zeugnis auch keine mehr finden. Und der Vater ihrer zweiten Tochter war auch nur eine Affäre, beide Männer zahlen nicht. Ich habe nur gegrinst und bin weitergegangen. Ich schäme mich dafür, schadenfroh gewesen zu sein, denn die beiden Mädchen können ja nichts dafür. Die tun mir mittlerweile echt leid, so eine Mutter zu haben und in Hartz-IV aufwachsen zu müssen.



Beichte vom 07.02.2016, 14:18:19 Uhr


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