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Beichten: 22.125 | User: 179.510 | Kommentare: 339.684 |
Neueste Kommentare

3.1/5 (81 Votes)

Verfeindete Gruppen am Arbeitsplatz

(Beichthaus.com Beichte 00034623)



Ich (m) bin Ausbildungsleiter in einem ziemlich großen Handwerksunternehmen. Wir bilden sehr viele junge Leute aus, davon 95 Prozent junge Männer. Über die Hälfte sind russisch- oder auch türkischstämmig. Natürlich [...]
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Beichte vom 17.12.2014, 17:54:18 Uhr

2.6/5 (76 Votes)

Das Leben meines Bruders

(Beichthaus.com Beichte 00034622)



Ich (w/19) habe einen kleinen Bruder (14). Ich fange am Besten von vorne an. Wir sind in einer Gastrofamilie aufgewachsen, demnach musste ich sehr schnell lernen, selbstständig zu sein und habe meinen kleinen Bruder praktisch allein großgezogen. Meine Eltern waren unfähig, uns Aufmerksamkeit zu schenken. Diesen Part durfte ich für meinen Bruder auch noch übernehmen. Ich erinnere mich, dass mir mit zehn Jahren des Öfteren die Hand ausgerutscht ist und mein Bruder den einen oder anderen kräftigen Klaps auf Po und Hinterkopf kassiert hat. Mein Vater hat meinen Bruder immer bevorzugt und ich blieb dabei auf der Strecke. Meine Mutter hat von Erziehung keine Ahnung, genauso wenig weiß sie, was es bedeutet, eine Familie zu sein. Als ich dann 14 war, haben sich meine Eltern scheiden lassen, da mein Vater mir gegenüber gewalttätig wurde.

Um auf den Punkt zu kommen: Ich mache meinem Bruder seit Jahren das Leben zur Hölle. Er macht dies und jenes falsch, nichts ist gut genug und er bekommt von mir nichts außer Ignoranz und abwertendes Verhalten. Ich weiß nicht, wann ich ihn das letzte Mal in den Arm genommen habe oder ein "Ich habe dich lieb" erzwingen konnte. Ich kann es nicht, so sehr ich mich bemühe und so oft ich mich in den Schlaf heule, bin ich zu schwach mich zu ändern. Ich weiß wirklich nicht mehr weiter. Hat denn jemand ansatzweise ähnliche Erfahrungen?



Beichte vom 17.12.2014, 17:16:01 Uhr

2.6/5 (76 Votes)

Verängstigte Putzfrauen

(Beichthaus.com Beichte 00034613)



Als ich (w/20) 16 war, habe ich meine Ausbildung bei der Stadt angefangen. Es gab damals eine Putzkolonne von vier muslimischen Putzfrauen. Sie kamen immer zwischen 16:00 und 16:30 Uhr ins Büro, leerten die Mülleimer aus, saugten, wischten über die Tische etc. Wir Mädels, also die anderen beiden Azubinen und ich, haben bald angefangen, uns über die Putzfrauen lustig zu machen, weil die so komisch waren. Sie kamen immer zu zweit oder zu dritt ins Büro, klopften und kamen dann total langsam und verschüchtert rein. Sie sagten ganz leise und piepsig "Hallo", schauten sich ständig um und schienen richtig ängstlich zu sein. Sie sprachen quasi auch kein Deutsch. Es war für uns auch sehr lustig, sie dabei zu beobachten, wie sie arbeiteten. Das war total umständlich. Sie wechselten beispielsweise die Mülltüten - und wenn eine von uns Mädels gerade an einem Regal stand, quetschten sie sich vorbei, anstatt an den ganzen Tischen vorbeizugehen. Am Lustigsten war es aber für uns, zu sehen, wie verschüchtert sie immer reinkamen.

Sie sprachen natürlich schon miteinander, aber nur in ihrer Landessprache. Wenn sie uns etwas fragten, dann wusste man oft gar nicht, was sie von einem wollten, so schlecht war ihr Deutsch. Dann fingen wir an, die Putzfrauen, wenn wir sie im oder außerhalb des Büros sahen, nachzumachen. Wir quetschten uns ganz eng an ihnen vorbei, guckten uns ständig ängstlich um, gingen ganz langsam und sprachen miteinander so ein "Kauderwelsch", das sich so anhörte, als würden kleine Kinder versuchen, englisch zu sprechen. Wir grüßten sie, sagten das "Hallo" aber total leise, piepsig und mit gesenktem Kopf, so wie sie. Heute finde ich das arg peinlich und kindisch. Über unsere ängstlichen Putzfrauen, die mittlerweile andere sind, aber immer noch muslimisch und total verschüchtert, amüsieren wir uns immer noch, aber dann im Stillen.



Beichte vom 16.12.2014, 18:03:54 Uhr




2.9/5 (48 Votes)

Die Freundin in der Mittelaltersekte

(Beichthaus.com Beichte 00034612)



Ich möchte beichten. Vor einigen Jahren zerbrach eine Freundschaft - wir waren beste Freundinnen, aber offenbar nicht für die Dauer. Wir gingen nicht im Guten auseinander und ich habe ihr nicht gerade gute Sachen gewünscht. Durch eine gemeinsame Bekannte habe ich nun erfahren, dass sie in einer Art mittelalterlichen Sekte gelandet ist und sie sieht (ich habe ein Foto gesehen) echt scheiße aus. Ihr Gesicht sieht völlig aufgequollen aus, wie bei einem Trinker, ihre Haut hat scheinbar die Akne nicht überwunden, die Haare sind fettig und eklig und zugenommen hat sie auch.

Da das Bild ein offizielleres Foto war und kein Freizeitfoto, wo man eben mal erwischt worden ist, als man weniger vorzeigbar war, schätze ich, dass sie sich ganz schön hat gehen lassen. Ihr Freund ist viel älter als sie und sieht auch ziemlich asozial aus. Und als ich dieses Bild nun erblickte, lästerte ich ziemlich hemmungslos über sie. Wahrscheinlich hat fast jeder mal über jemanden gelästert, den er nicht leiden kann, aber da ich Lästern nicht in Ordnung finde und es sehr oberflächlich von mir war, bitte ich um Absolution.



Beichte vom 16.12.2014, 17:17:00 Uhr
Ort: 09306 Rochlitz

3.2/5 (128 Votes)

Das Mädchen mit Krebs

(Beichthaus.com Beichte 00034596)



Als ich in der vierten Klasse war, haben wir eine neue Mitschülerin bekommen. Diese hatte ganz offensichtlich eine Perücke, war etwas pummelig und hatte komische Sachen an. Das alleine hat dazu geführt, dass sie ein Außenseiter war. Einige Klassenkameraden und ich hatten nun monatelang nichts Besseres zu tun, als dieses arme Mädchen zu ärgern und zu mobben. Das Ganze gipfelte darin, dass wir mit ihrer Perücke fangen spielten und sie "Prinzessin Perückenschön" nannten. Immer, wenn ich heute in meine alte Gegend fahre, denke an dieses arme Kind. Inzwischen arbeite ich als Betreuer und war jahrelang Rettungssanitäter, daher weiß ich, dass das Mädchen wohl Krebs hatte. Das Ganze tut mir unendlich leid! Ich hoffe, es geht ihr heute gut.



Beichte vom 14.12.2014, 14:10:27 Uhr


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