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Die Taxizentrale am Wochenende

(00033695)



Ich habe zwei Jobs, worunter mein Sozialleben leidet, aber das war mir im Vorfeld klar. Ich bin Mitte 20 und habe eine Lehre abgeschlossen, jedoch bezahlt mein Chef mich so schlecht, dass neben mir auch weitere Kollegen Nebenjobs haben oder mittlerweile auch gekündigt haben. Mein Ende in der Firma ist auch absehbar, aber letztendlich ist es einfach deprimierend, dass man eine ordentliche Lehre gemacht hat, 40 Stunden die Woche arbeitet, das Geld aber trotzdem hinten und vorne nicht reicht. Chef selbst rechtfertigt seine Anwesenheit in der Firma - gar nicht. Wenn er da ist, bestellt er nur bei diversen Onlineversandhäusern oder isst. Und streicht dafür ein fünfstelliges Gehalt im Monat ein! Damit habe ich mich abgefunden. Das Leben ist ungerecht. Ich habe mich also gefreut, meine Nächte am Wochenende bei einem Nebenjob verbringen zu dürfen - deprimierend genug. Ich habe mich bewusst gegen Pizza fahren entschieden und wollte etwas Ruhiges. Wie naiv ich doch war! So landete ich in der Taxizentrale meiner Stadt und habe mich gefreut, dass ich am Schreibtisch sitze und mit Menschen Kontakt habe, auch wenn es nur durch das Telefon ist. Womit ich allerdings nicht gerechnet habe, ist, das an Wochenenden nur alkoholisierte und meiner Meinung nach dumme Menschen anrufen.

Von der Logik her: Wenn ich ein Taxi rufe, dann blaffe ich die Disponenten nicht an, warum sie nicht wissen, wo derjenige ist? Ich überlege mir doch im Vorfeld, wo ich stehe?! Ich könnte Bücher und Trilogien über die Abgründe der alkoholisierten und nüchternen Mitmenschen meiner Stadt schreiben, die an Wochenenden ein Taxi haben möchten. Beeindruckend. Allerdings gibt es auch kleine Hoffnungsschimmer - wenn ich zum Beispiel ein verlorenes Handy oder einen Schlüssel wiederfinde. Meine Beichte? Ich hasse diese Menschen, die ohne Grund am Telefon ausfallend werden, und sich zu unrecht beschweren, weil man sie nicht bevorzugt behandelt. Was erwarten die denn? Ich schicke trotzdem ein Taxi und schlucke den Frust runter, weil ich weiß, dass ich hier bald weg bin. Ist denn ein bisschen Freundlichkeit gegenüber Dienstleistern zu viel verlangt?



Beichte vom 02.08.2014, 00:14:43 Uhr

2.6/5 (140 Votes)

Nächtliche Seelsorge

(00033661)



Ich (w) habe diesen einen Freund, der mir immer, wenn es ihm schlecht geht, oder er Probleme hat, schreibt. Meistens um 3 Uhr früh, weil er denkt, dass ich zu dieser Zeit auch noch wach bin, da ich immer zurückschreibe. Meine Beichte ist, dass dem eigentlich nicht so ist. Zu dieser Zeit schlafe ich nämlich - ich habe einfach nur seinen Klingelton so laut eingestellt, dass ich immer davon aufwache. Ich hoffe, dass er es nie erfährt.



Beichte vom 26.07.2014, 19:40:09 Uhr

3.4/5 (156 Votes)

Vorzeitige Ansagen bei der Bahn

(00033494)



Ich steige immer an einem kleinen Haltepunkt in die S-Bahn ein. Fünf Mal die Woche. Fünf Mal die Woche dasselbe Spiel: Die Durchsage "S-Bahn fährt nun ein". Es dauert - ich schaue immer auf die Uhr - mindestens drei, manchmal sieben Minuten, bis sie tatsächlich zu sehen ist. Meistens sind es drei bis fünf Minuten. Ich frage mich immer, wo die bitte einfährt. Der Einfahrtsbereich ist sehr überschaubar, keine Kurven. Nach einigen Wochen war das Maß voll. Ich rief nach drei Minuten die Servicenummer an und fragte nach der Bahn. Natürlich freundlich. Die Dame konnte nicht wirklich Auskunft geben. Es änderte sich bis heute nichts. Mittlerweile sind vier Monate vergangen und seit vier Monaten rufe ich fünf Mal pro Woche um die gleiche Zeit an und erkundige mich nach der Bahn, die nicht zu sehen ist. Immer genau drei Minuten nach der Ansage. Ich weiß, dass die Bahn und ihre Mitarbeiter genervt sind - aber dann ändert diesen Zustand doch mal.



Beichte vom 21.06.2014, 18:18:50 Uhr


3.2/5 (111 Votes)

Überwachung per Handy

(00033472)



Meine Freundin und ich führen derzeit eine Fernbeziehung, jetzt, nach zehn Monaten, wollen wir zusammenziehen. Allerdings hatte ich vor ihr etwas mit einer Arbeitskollegin - und diese hatte einen Freund, während sie mit mir zusammen war. Ich habe also live beobachten können, wie sie erst mit ihrem Freund telefonierte, sagte, dass sie ihn liebt und dann wieder zu mir ins Bett gestiegen ist. Eigentlich habe ich auch großes Vertrauen zu meiner neuen Freundin, aber nachdem sie einmal vom Feiern mit ihren Freundinnen zurückkam und eine neue Nummer mit dem Namen "süßer Hammer" gespeichert hatte, und behauptete, dass es ein alter Unifreund sei, wurde ich misstrauisch. Er hat sie auch immer nach Treffen gefragt, was sie aber abblockte und ihn anlog - sie behauptete ihm gegenüber nämlich gerne, dass sie bei Freundinnen war, obwohl sie den Tag mit mir verbracht hat. Wegen dieser Aktion und der Erfahrung mit meiner ehemaligen Kollegin bin ich extrem misstrauisch geworden. Was ich beichten möchte, ist, dass ich ein Programm für das Handy meiner Freundin geschrieben habe, welches ihr Handy im Hintergrund ortet, sodass ich den ganzen Tag weiß, wo sie gerade ist. Manchmal fühle ich mich schrecklich, weil ich so etwas tue, aber das hilft wenigstens gegen das Misstrauen.



Beichte vom 18.06.2014, 14:26:22 Uhr

2.7/5 (139 Votes)

Inkompetente S-Bahn-Gesellschaft

(00033464)



Ich (m/30) möchte beichten, dass ich gestern bei der S-Bahn-Hotline angerufen, und die Mitarbeiterin angeschrienen und auf das Übelste beschimpft habe. Dazu muss man wissen, dass die Bahn wieder einmal ausgefallen ist und extreme Verspätung hatte. Es tut mir wirklich sehr leid für die arme Frau. Ich hätte es besser wissen müssen, da die Mitarbeiterin nichts für die Dummheit und Inkompetenz der S-Bahn-Gesellschaft kann.



Beichte vom 17.06.2014, 13:27:01 Uhr


132 Beichten insgesamt (Kategorie Telefon).



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