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Beichten: 21.905 | User: 177.004 | Kommentare: 336.244 |
Neueste Kommentare

3.5/5 (63 Votes)

Wiederholte Pointen in der WG

(Beichthaus.com Beichte 00034356)



Ich (m/20) kann meine neue Mitbewohnerin nicht ausstehen und ich habe keinen Plan, wieso. Sie ist 18, gerade erst mit der Schule fertig geworden und lebt zum ersten Mal alleine. Sie bemüht sich wirklich, es mir und meinen zwei anderen Mitbewohnern recht zu machen, hat angeboten freiwillig den Herd und das Bad zu putzen, animiert uns zum gemeinsamen Kochen und ist auch so eigentlich ganz nett. Aber aus irgendeinem völlig irrationalen Grund mag ich sie einfach nicht. Vielleicht weil sie Cro hört und beim Abspülen oder Kochen immer seine Lieder hört und mitpfeift, vielleicht weil sie eine seltsame Lache hat, vielleicht weil ihre Frisur einfach nicht auf ihren eigentlich ganz hübschen Kopf passt, vielleicht weil sie immer Pink trägt und ich Pink nicht mag, vielleicht wegen ihrer Stimme oder vielleicht auch, weil sie eine Pointen-Wiederholerin ist. Das heißt, nach einem Witz lacht sie erst ihre viel zu hohe Lache und wiederholt dann kopfschüttelnd noch einmal die Pointe. Das macht mich wahnsinnig.

Natürlich lasse ich mir nichts anmerken und bin immer höflich, ich will ihr ja ihre Zeit in der WG nicht versauen. Als ich neulich mal sehr schlecht gelaunt war, habe ich extra einen Bogen um sie gemacht, ich will sie auf keinen Fall irgendwie unterbewusst als Fußabtreter missbrauchen. Das alles ist normalerweise echt nicht meine Art, ich bin ein total umgänglicher Kerl, und alle meine Freunde würden mich schief anschauen, wenn ich ihnen die Story erzählen würde. So etwas Schräges habe ich echt noch bei keiner Person erlebt, und ich fühle mich echt schlecht deswegen, weil ich ihr wahrscheinlich bitter unrecht tue. Besserung ist vorerst nicht in Sicht. Sie war heute Abend weg und beim Essen meinten meine beiden Mitbewohner, die die Neue übrigens in allen Belangen süß und toll finden, dass sie ja offensichtlich etwas von mir will, und ob mir ihre dauernden, eindeutigen Blicke zu mir nicht aufgefallen wären. Nein, sind sie nicht. Gott, stehe mir bei!



Beichte vom 19.11.2014, 00:36:20 Uhr
Ort: Universitätsstraße, 91054 Erlangen

2.8/5 (207 Votes)

Die tägliche Dosis Urin

(Beichthaus.com Beichte 00034352)



Ich möchte beichten, denn mir ist bewusst, dass ich ein schlechter Mensch bin. Doch neulich habe ich mich erneut selbst übertroffen. Auf der WG-Party eines guten Studienfreundes sündigten zwei Freunde und ich auf das Schlimmste. Zu später Stunde und mit voller Blase schlossen wir uns im Badezimmer ein. Während meine Freunde in die Flaschen für Weichspüler und Shampoo pinkelten, befüllte ich das Mundwasser der WG. Nach dieser Aktion waren alle Flaschen wieder gefüllt und warm. Wir verloren über diese Angelegenheit kein Wort und erfreuen uns noch heute an der Tatsache, dass unser Urin täglicher Gebrauchsgegenstand der Wohngemeinschaft ist.



Beichte vom 18.11.2014, 16:27:25 Uhr

3.6/5 (183 Votes)

Erpressung mit Klopapier

(Beichthaus.com Beichte 00034224)



Ich (m/23) wohne seit zwei Jahren in einer WG mit zwei Mitbewohnern. Seit zwei Tagen ist das Klopapier alle. Ich möchte beichten, dass ich die letzte Rolle in meinem Zimmer aufbewahre und sie nur mit ins Bad nehme, wenn ich auf die Toilette gehe. Ich warte jetzt mal ab, wann einer der beiden Herren auf die Idee kommt, welches zu kaufen. Wir hatten anfangs gemeinsam ausgemacht, dass jeder mal allgemeine Sachen wie Putzmitteln, Klopapier, Küchenrolle, Spülmaschinentabs und Sonstiges kauft. Das hat die ersten Monate auch gut geklappt, danach wurde ich quasi zum Deppen, der jedes Mal kauft, was fehlt. Das geht, wie gesagt, bei Putzmitteln los und hört bei kaputten Glühbirnen auf. Hätte ich nicht vor einiger Zeit fürs Bad eine neue Birne geholt, würden wir heute noch im Dunkeln duschen. Die beiden Herrschaften haben nur etwas gekauft, wenn ich ihnen explizit gesagt habe, dass sie mal etwas Bestimmtes mitbringen sollen. Jetzt habe ich aber genug, ich werde nichts mehr kaufen und das Klopapier weiterhin bei mir behalten, bis einer von den Beiden von alleine etwas kauft.



Beichte vom 30.10.2014, 20:51:28 Uhr



AIRBNB
2.5/5 (271 Votes)

LSD im Orangensaft

(Beichthaus.com Beichte 00034207)



Ich war letztens stinksauer auf meinen Mitbewohner. Er benutzt oft und ohne zu fragen meine Butter und räumt nie die Spülmaschine aus. Was das Fass letztendlich zum Überlaufen brachte, war, [...]
Diese Beichte steht unter Jugendschutz und kann nur von registrierten Mitgliedern gelesen werden.



Beichte vom 29.10.2014, 00:24:24 Uhr

3.7/5 (199 Votes)

Die vegane Mitbewohnerin

(Beichthaus.com Beichte 00034148)



Über ein halbes Jahr lang lebte ich in einer Zweier-WG mit einer Veganerin zusammen. Um es vorwegzusagen: Ich habe keine Probleme mit Veganern und halte sie auch nicht grundsätzlich für Spinner. Toleranz ist für mich wichtig, jeder sollte so leben, wie er es für richtig hält. Meine Ex-Mitbewohnerin schien anfangs auch dieser Auffassung zu sein. Zumindest betonte sie beim WG-Casting, dass sie andere Menschen nicht wegen deren Lebensstil verurteile und ihr ein harmonisches Zusammenleben am Wichtigsten sei. In den ersten Wochen verlief noch alles ganz normal. Wir aßen zwar nur selten zusammen, kochten dann manchmal aber gemeinsam. Natürlich vegan. So weit, so gut. Nach und nach merkte ich aber, wie meine Mitbewohnerin versuchte, mich zu bekehren. Es fing mit gemeinsamen veganen Koch-Sessions an und ging dann dazu über, dass sie beinahe jeden Tag kochte und mir dabei Reste übrig ließ - mit der Aufforderung, diese doch noch zu essen. Das fand ich zwar nett, manchmal hatte ich jedoch einfach Lust auf Fleisch.

Ab und zu briet ich mir also ein Stück Hähnchenfilet, aß eine Salamipizza oder einen Salat mit Thunfisch. Es kam dabei häufiger vor, dass meine Mitbewohnerin sich schnippische Kommentare nicht verkneifen konnte. Zuerst begann sie mit Fragen wie: "Isst du schon wieder Fleisch?", danach kamen Bemerkungen, dass sie der Fleischgeruch in der Wohnung störe und ich beim Essen bitte immer lüften solle. Sie fing an, Artikel und Bilder über Veganismus und Massentierhaltung auf meiner Profilseite zu posten. Irgendwann sperrte ich sie dann für diese Funktion. Wir führten einige Diskussionen zu dem Thema, die meistens damit endeten, dass sie mir, und Menschen wie mir im Allgemeinen, Unsensibilität und Ignoranz vorwarf. In der Küche hängte sie Postkarten mit Sprüchen über Veganer und Fleischesser auf. Ich ließ das so weit noch über mich ergehen und hielt meistens einfach den Mund. Ich ging dazu über, vermehrt in der Mensa oder unterwegs zu essen, damit ich mir zu Hause keine Vorwürfe mehr anhören musste. Das Fass zum Überlaufen brachte meine Mitbewohnerin dann damit, dass sie anfing, von mir gekaufte Wurst aus dem Kühlschrank zu entfernen. Mal legte sie die Lebensmittel vor meine Zimmertür, mal schmiss sie das Zeug gleich weg. An dem Punkt reichte es mir. Toleranz hin oder her, alles muss ich mir nicht gefallen lassen.

Meine Strategie: Ich machte auf verständnisvoll und begann, die reuige Sünderin zu spielen. Ich ließ zu, dass sie meine Profilseite vollspammte, und kommentierte fleißig ihre Artikel. Ich bot ihr an, wieder häufiger gemeinsam vegan zu kochen. Ich ging sogar in den sauteuren Bio-Supermarkt und kaufte ihre Lieblingskekse. Und als Dank für ihre Missionarstätigkeiten wurde ich eine emsige Köchin und Bäckerin: Kekse, Kuchen, Pudding, Auflauf, Lasagne - alles natürlich streng vegan. Zumindest laut Rezept. Tatsächlich fügte ich jedoch stets ein paar kleine, nicht so vegane "Geheimzutaten" hinzu. Ein bisschen Ei hier, etwas Milch da, ein Stückchen Butter dort. Es gelang mir sogar, in mühevoller Arbeit, ein wenig Fleisch in der Lasagne zu "verstecken". Von alldem bekam sie nie etwas mit. Ich freute mich jedoch jedes Mal diebisch, wenn sie sich genüsslich über meine Spezialitäten hermachte. Nach einer Weile kündigte ich jedoch das WG-Zimmer. Zwar hatte ich für einige Zeit ziemlich viel Freude gehabt, jedoch wurde mir das Ganze auf Dauer zu teuer und zeitaufwendig. Einen letzten Spaß habe ich mir dann aber doch noch erlaubt. An dem Wochenende meines Umzugs konnte meine liebe Mitbewohnerin leider nicht anwesend sein. Ich verfasste also zunächst einen netten Brief, indem ich ihr meine Ansichten noch einmal kurz darlegte, gefolgt von meiner kleinen, ungeschönten Rezeptsammlung.

Danach machte ich mich daran, sämtliche vegane Lebensmittel in der Wohnung durch von mir bevorzugte Produkte zu ersetzen. Natürlich wollte ich nicht alles an gut sichtbaren Plätzen verstauen, über die eine oder andere Wurstscheibe hat sich die Gute bei entsprechender Geruchsentwicklung sicher erst Wochen später gefreut. In ihre Jackentaschen gab ich - sehr aufmerksam - Mettbrötchen als Proviant. Und wer braucht schon Gesichtscreme im Badezimmerschrank, wenn er dafür auch ein schönes Glas Leberwurst haben kann? Da ich es jedoch nicht über mich brachte, das frische Obst und Gemüse wegzuschmeißen, gab ich ihm, mit einem sorgfältig arrangierten Speckmantel, quasi eine persönliche Note. Fast bedauerte ich es, die Wohnung verlassen zu müssen, hatte ich sie doch letztlich in mein persönliches Paradies verwandelt. Nun ja, nachdem ich den Wohnungsschlüssel im Schinkenmantel im Briefkasten verstaut hatte, verließ ich mein trautes Heim für immer. Was möchte ich also beichten? Dass ich es nicht geschafft habe, meine guten Vorsätze zu erfüllen? Dass ich meine Mitbewohnerin angelogen, hereingelegt und ihr Eigentum, sowie wahrscheinlich ihre Seele, beschädigt habe? Dass ich mich auf solch ein niedriges Niveau begeben habe? Nein. Ich möchte nur beichten, dass mir das alles absolut nicht leidtut. Wer Respekt und Toleranz von mir erwartet, sollte dasselbe auch von sich verlangen. Ich bitte um Absolution für meine mangelnden Gewissensbisse!



Beichte vom 21.10.2014, 00:34:06 Uhr
Ort: Heliosstraße, 50825 Köln


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