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Beichten: 22.157 | User: 179.797 | Kommentare: 340.060 |
Neueste Kommentare

3.2/5 (73 Votes)

Drogennacht vor der Musterung

(Beichthaus.com Beichte 00034611)



Ich habe damals, in der Nacht vor meiner Musterung, mit drei Freunden etwa 20 Gramm Gras weggekifft, mir ungefähr 10 Bier reingezogen und, um das Ganze zu überstehen, mir morgens [...]
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Beichte vom 16.12.2014, 16:18:09 Uhr
Ort: Ehingen an der Donau

2.9/5 (80 Votes)

Strafbare Beziehung

(Beichthaus.com Beichte 00034527)



Ich beichte, dass mein Freund sich, durch die Beziehung zu mir, strafbar macht. Er ist in der Air Force und ich bin noch verheiratet, lebe aber von meinem Mann getrennt. Das Ganze erfüllt den Tatbestand der "Adultery." Das bedeutet, dass ein Angehöriger der amerikanischen Streitkräfte nicht mit einer verheirateten Frau zusammen sein darf. Wenn das rauskommt, kann er seine Laufbahn vergessen. Ich bitte um Absolution dafür, dass das US-Rechtssystem total bescheuert ist.



Beichte vom 06.12.2014, 17:01:42 Uhr

2.8/5 (167 Votes)

Der Zivi und das unreine OP-Besteck

(Beichthaus.com Beichte 00033950)



Vor zehn Jahren machte ich meinen Zivi im Krankenhaus als "Hol- und Bringdienst." Meine Aufgabe war es also, Patienten im Rollstuhl oder im Bett in die entsprechenden Krankenhausabteilungen zu bringen. Obwohl ich gewissenhafte und - meiner Meinung nach - vorbildliche Arbeit machte, wurde ich stets gemobbt. Das leuchtete mir nicht ein, denn eigentlich musste man in diesem Krankenhaus überwiegend arbeiten, Zeit für einen Plausch blieb dort nicht. Ich weiß, dass ich damals schon ein wenig seltsam war, aber nicht so, dass man sich mit mir ohne Stress als hilfreicher und lernfähiger "Handlanger" hätte gut arrangieren können. Um hier ein paar Beispiele zu nennen, damit in etwa nachvollzogen werden kann, was dort zuging:

- Die Transportliste war ein völlig unleserlicher, sehr häufig kopierter Wisch, in dem auch im Laufe der Jahre völlig andere Dinge eingetragen wurden als auf dem Zettel standen. In der Mittagspause setzte ich mich an einen Stations-PC und druckte die Liste in der Art neu aus, wie wir sie brauchten. Daraufhin wurde ich von der Stationsschwester ermahnt, mich als Zivi "nicht in die internen Prozessabläufe im Krankenhaus einzumischen."

- Es gab "Privat" und "Kassen"-Betten. Letztere waren deutlich älter. Es kam eine Neuanschaffung von Betten, die zwar weniger Funktionen wie die Privatbetten hatten, aber auf den ersten Blick ähnlich aussahen. Die "Bettenabteilung" klärte mich darüber auf, als ich eines Tages Kassen-Betten holen sollte. Ich gab die Sache mit den Betten direkt an eine der Schwestern weiter. Dennoch wurde ich an dem Tag von zwei anderen Schwestern in einem sehr unfreundlichen Ton als unfähig beschimpft und ermahnt, ich solle doch bitte die korrekten Betten holen.

- Aufgrund des andauernden Streites bat ich bei der Krankenhausleitung um interne Versetzung auf eine andere Station. Dies wurde gewährt - in meine Akte wurde jedoch geschrieben, dass ich "aufgrund mangelnder Anpassungsfähigkeit strafversetzt" wurde.

- Mir wurden Vorstellungsgespräche nicht gewährt oder mir mitgeteilt, dass ich vor einem 60 Kilometer entfernten Vorstellungsgespräch ja durchaus noch von 6 bis 7 Uhr morgens arbeiten könne. Da die Zivistelle dies beim Bundesamt begründen muss, argumentierte sie mit einer "sehr hohen Auslastung der Station." Eigentlich darf auch kein Dienst vorsätzlich verschoben werden, um Sonderurlaubs-Zeiten außerhalb der Dienstzeiten zu verschieben - in diesem Fall wurde das aber gemacht.

Eine der Schikane-Maßnahmen war es auch, mich für einzelne Tage in anderen Stationen unterzubringen. Der Zweck war mir nicht bekannt, man tat das aber nur mit mir - kein anderer Zivi war betroffen. Zudem war das recht sinnlos, denn alle Tätigkeiten benötigen i.d.R. Einweisungen, sodass ich nur wenig Arbeit vollbrachte, wenn man die Einweisungszeiten berücksichtigte. Einen Tag musste ich in die Sterilisation. Das war gegen Ende der Zivizeit. Ich hatte mehrere Disziplinarverfahren hinter mir, die sonst nur Arbeitsverweigerer und Rowdys bekamen. Ich war völlig fertig und verstand die Welt nicht mehr. Daher war ich auch nicht mehr wirklich aufnahmefähig. Ich stand da nun in der Sterilisation und meine Aufgabe war es, Besteck in Tüten einzupacken, niemand sprach mich darauf an, mir die Hände zu desinfizieren, obwohl Zivildienstleistende dies aufgrund des mangelnden Patientenkontakts eigentlich selten machen. Man erachtete das wohl als selbstverständlich, was es ja eigentlich auch ist. Jedenfalls wurde mir erst beim dritten Besteck klar, dass ich gerade mit "Straßenhänden" das sterilisierte Besteck anfasste, worauf ich mir sofort meine Hände sterilisierte. Aus Angst, wieder ein Disziplinarverfahren zu bekommen, sagte ich nichts. Irgendwelche Leute wurden also mit meinem unreinen Besteck operiert. Ich hoffe, ich habe hierdurch keine Komplikationen bei Operationen erzeugt. Vor Kurzem wurden übrigens sowohl ich als auch meine Frau in dem Krankenhaus behandelt.



Beichte vom 16.09.2014, 01:28:59 Uhr




3.3/5 (254 Votes)

Wichsvorlagen bei der Bundeswehr

(Beichthaus.com Beichte 00033636)



Ich beichte, dass ich mir während meines Grundwehrdienstes des Öfteren in der Nacht gepflegt einen runtergeholt habe, während fünf meiner Kameraden in der 10 Quadratmeter großen Stube mit mir zusammen [...]
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Beichte vom 22.07.2014, 01:01:12 Uhr

2.6/5 (192 Votes)

Chauvinisten in Uniform

(Beichthaus.com Beichte 00033557)



Ich (Studentin) stehe unglaublich auf Soldaten. Es ist nicht nur die Uniform, sondern auch das Leben in der Kaserne - nur unter Männern, die sich gegenseitig niedermachen. Die Bereitschaft, schlimmste körperliche Strapazen auf sich zu nehmen, und auch die Abgestumpftheit und das klischeehafte chauvinistische Verhalten. War einer im Krieg, macht mich das richtig an. Am Besten aber ist es, wenn er schon jemanden umgebracht hat. Ich weiß alles über die Bundeswehr und vor allem kenne ich auch die negativen Aspekte. Das Schlimme daran? Ich bin Pazifistin und wer mich kennt, weiß, dass meine Einstellungen grundlegend verschieden sind von denen der meisten Soldaten. Ich bin total emanzipiert und würde mich im echten Leben nie mit Mördern und Frauenverachtern abgeben, denn ich denke, dass ich etwas Besseres bin. Aber ich kann es einfach nicht lassen, mit ihnen zu schlafen.



Beichte vom 04.07.2014, 21:35:35 Uhr


71 Beichten insgesamt (Kategorie Zivi & Bund).



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