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Beichten: 24.984 | User: 211.009 | Kommentare: 390.373
Neueste Kommentare

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Die Zahnbürsten meiner Kameraden

(Beichthaus.com Beichte 00037107)



Auf einem Bundeswehrstützpunkt sollte man sich nicht die Zähne putzen. Woher ich das weiß? Weil ich regelmäßig bei Zimmerkontrollen die Zahnbürsten kontrolliere. Anschließend halte ich mir die Borsten der Zahnbürste [...]
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Beichte vom 25.11.2015, 10:39:55 Uhr

2.9/5 (160 Votes)

Alkohol für den Oberfeldwebel

(Beichthaus.com Beichte 00036624)



"Kannst du mir einen Gefallen tun?" - das sagte mir damals, als ich 19 Jahre alt war, ein vorgesetzter Oberfeldwebel der Bundeswehr, als er mich bei der Nachtstreifenwache kontrollierte. Da er Alkoholiker war, sollte ich für ihn zwei Flaschen Weinbrand in einem nahe gelegenen Kiosk holen. Mit 25 DM, die er mir gab, kletterte ich über den Zaun des Kasernengeländes zum Kiosk, um dann mit den zwei Flaschen zurück zu dem Herrn Oberfeldwebel zu gehen. Leider wurde ich beim Überklettern des Zaunes von einer anderen Streifenwache erwischt und festgenommen. Die zwei Weinbrandflaschen wurden beschlagnahmt. Meine Fehlhandlung wurde mit sechs Tagen Arrest bestraft und der Oberfeldwebel machte einen auf harmlos, und stellte sich voll hinter den Strafspruch des Standortskommandanten. Er machte mich sogar während der Arrestzeit dermaßen zur Schnecke, dass ich, als damals 19-Jähriger an nichts anderes als an Rache dachte.

Die Gelegenheit für meinen Plan ergab sich, als ich abends frei und der Herr OFW Dienst hatte. Seine Wohnung hatte ich ausgekundschaftet - ich klingelte also, und eine jung aussehende Dame öffnete. Ich dachte zuerst, es sei seine Tochter, doch es war seine Frau. Weil die Dame schon einige Probleme mit ihrem alkoholabhängigen Mann hatte, fiel es mir nicht schwer, sie zu einem nächsten Treffen - und mehr - zu überzeugen. Wir hatten eine schöne Zeit, bis sie mir mitteilte, dass sie ein Kind von mir erwartet. Heute besuche ich ab und zu meine leibliche Tochter, ohne dass sie das weiß - der Herr Oberfeldwebel ist inzwischen von seine Frau geschieden und zahlt jeden Monat seine Alimente. Ich bin damals einfach ins Zivilleben zurückgekehrt. Und die Ex-Ehefrau ist seit Jahren neu verheiratet.



Beichte vom 13.09.2015, 17:23:36 Uhr

3.1/5 (132 Votes)

Drogennacht vor der Musterung

(Beichthaus.com Beichte 00034611)



Ich habe damals, in der Nacht vor meiner Musterung, mit drei Freunden etwa 20 Gramm Gras weggekifft, mir ungefähr 10 Bier reingezogen und, um das Ganze zu überstehen, mir morgens [...]
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Beichte vom 16.12.2014, 16:18:09 Uhr
Ort: Ehingen an der Donau


2.9/5 (131 Votes)

Strafbare Beziehung

(Beichthaus.com Beichte 00034527)



Ich beichte, dass mein Freund sich, durch die Beziehung zu mir, strafbar macht. Er ist in der Air Force und ich bin noch verheiratet, lebe aber von meinem Mann getrennt. Das Ganze erfüllt den Tatbestand der "Adultery." Das bedeutet, dass ein Angehöriger der amerikanischen Streitkräfte nicht mit einer verheirateten Frau zusammen sein darf. Wenn das rauskommt, kann er seine Laufbahn vergessen. Ich bitte um Absolution dafür, dass das US-Rechtssystem total bescheuert ist.



Beichte vom 06.12.2014, 17:01:42 Uhr

2.9/5 (202 Votes)

Der Zivi und das unreine OP-Besteck

(Beichthaus.com Beichte 00033950)



Vor zehn Jahren machte ich meinen Zivi im Krankenhaus als "Hol- und Bringdienst." Meine Aufgabe war es also, Patienten im Rollstuhl oder im Bett in die entsprechenden Krankenhausabteilungen zu bringen. Obwohl ich gewissenhafte und - meiner Meinung nach - vorbildliche Arbeit machte, wurde ich stets gemobbt. Das leuchtete mir nicht ein, denn eigentlich musste man in diesem Krankenhaus überwiegend arbeiten, Zeit für einen Plausch blieb dort nicht. Ich weiß, dass ich damals schon ein wenig seltsam war, aber nicht so, dass man sich mit mir ohne Stress als hilfreicher und lernfähiger "Handlanger" hätte gut arrangieren können. Um hier ein paar Beispiele zu nennen, damit in etwa nachvollzogen werden kann, was dort zuging:

- Die Transportliste war ein völlig unleserlicher, sehr häufig kopierter Wisch, in dem auch im Laufe der Jahre völlig andere Dinge eingetragen wurden als auf dem Zettel standen. In der Mittagspause setzte ich mich an einen Stations-PC und druckte die Liste in der Art neu aus, wie wir sie brauchten. Daraufhin wurde ich von der Stationsschwester ermahnt, mich als Zivi "nicht in die internen Prozessabläufe im Krankenhaus einzumischen."

- Es gab "Privat" und "Kassen"-Betten. Letztere waren deutlich älter. Es kam eine Neuanschaffung von Betten, die zwar weniger Funktionen wie die Privatbetten hatten, aber auf den ersten Blick ähnlich aussahen. Die "Bettenabteilung" klärte mich darüber auf, als ich eines Tages Kassen-Betten holen sollte. Ich gab die Sache mit den Betten direkt an eine der Schwestern weiter. Dennoch wurde ich an dem Tag von zwei anderen Schwestern in einem sehr unfreundlichen Ton als unfähig beschimpft und ermahnt, ich solle doch bitte die korrekten Betten holen.

- Aufgrund des andauernden Streites bat ich bei der Krankenhausleitung um interne Versetzung auf eine andere Station. Dies wurde gewährt - in meine Akte wurde jedoch geschrieben, dass ich "aufgrund mangelnder Anpassungsfähigkeit strafversetzt" wurde.

- Mir wurden Vorstellungsgespräche nicht gewährt oder mir mitgeteilt, dass ich vor einem 60 Kilometer entfernten Vorstellungsgespräch ja durchaus noch von 6 bis 7 Uhr morgens arbeiten könne. Da die Zivistelle dies beim Bundesamt begründen muss, argumentierte sie mit einer "sehr hohen Auslastung der Station." Eigentlich darf auch kein Dienst vorsätzlich verschoben werden, um Sonderurlaubs-Zeiten außerhalb der Dienstzeiten zu verschieben - in diesem Fall wurde das aber gemacht.

Eine der Schikane-Maßnahmen war es auch, mich für einzelne Tage in anderen Stationen unterzubringen. Der Zweck war mir nicht bekannt, man tat das aber nur mit mir - kein anderer Zivi war betroffen. Zudem war das recht sinnlos, denn alle Tätigkeiten benötigen i.d.R. Einweisungen, sodass ich nur wenig Arbeit vollbrachte, wenn man die Einweisungszeiten berücksichtigte. Einen Tag musste ich in die Sterilisation. Das war gegen Ende der Zivizeit. Ich hatte mehrere Disziplinarverfahren hinter mir, die sonst nur Arbeitsverweigerer und Rowdys bekamen. Ich war völlig fertig und verstand die Welt nicht mehr. Daher war ich auch nicht mehr wirklich aufnahmefähig. Ich stand da nun in der Sterilisation und meine Aufgabe war es, Besteck in Tüten einzupacken, niemand sprach mich darauf an, mir die Hände zu desinfizieren, obwohl Zivildienstleistende dies aufgrund des mangelnden Patientenkontakts eigentlich selten machen. Man erachtete das wohl als selbstverständlich, was es ja eigentlich auch ist. Jedenfalls wurde mir erst beim dritten Besteck klar, dass ich gerade mit "Straßenhänden" das sterilisierte Besteck anfasste, worauf ich mir sofort meine Hände sterilisierte. Aus Angst, wieder ein Disziplinarverfahren zu bekommen, sagte ich nichts. Irgendwelche Leute wurden also mit meinem unreinen Besteck operiert. Ich hoffe, ich habe hierdurch keine Komplikationen bei Operationen erzeugt. Vor Kurzem wurden übrigens sowohl ich als auch meine Frau in dem Krankenhaus behandelt.



Beichte vom 16.09.2014, 01:28:59 Uhr


81 Beichten insgesamt (Kategorie Zivi & Bund).



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