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Neueste Kommentare

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Mein Date mit der Autopanne

(00033537)



Vor ungefähr zwei Jahren habe ich einen Typen im Internet kennengelernt. Nicht unbedingt der Hit, jemanden so kennenzulernen, aber es war halt so. Er war ein Jahr älter, und wir haben wochenlang geschrieben und auch fast täglich telefoniert, bevor wir uns überhaupt das erste Mal getroffen haben. Wir haben uns am Telefon super verstanden und konnten über viele Dinge quatschen, somit war das erste Eis gebrochen oder, besser gesagt, die erste Hemmschwelle überschritten. Dachte ich. Als wir uns dann zu einem Treffen in einem Café am frühen Abend verabredet hatten, war ich vor ihm dort. Als er dann kam, sah er zwar nicht so gut aus, wie auf seinen Fotos, aber das war erst nicht weiter schlimm. Aber dass er total wenig Selbstbewusstsein hatte, meganervös war und dass aufgrund dessen nur ein zittriges "Hallo" aus seinem Mund kam, fand ich schon etwas abturnend. Wir saßen dann also im Café und der Typ hat fast nichts gesagt. Er hat mir zwar aufmerksam zugehört, aber irgendwann hatte ich auch keine Lust mehr, die Alleinunterhalterin zu spielen. Ich dachte erst, er findet mich wahrscheinlich einfach nicht toll, aber damit habe ich mich geirrt, wie ich später erfahren habe. Und hätte er mich nicht gemocht, wäre das auch kein Verlust gewesen.

Nach ungefähr zwei Stunden habe ich dann gesagt, dass ich mich jetzt auf den Weg mache, da ich Kopfschmerzen hätte und auch früh raus muss. Wir gingen also gemeinsam raus, verabschiedeten uns mit einer Umarmung und sind zu unseren Autos gegangen. Ich bin noch nie so schnell losgefahren, ich war so froh, dass es vorbei war, und wollte ihn auch definitiv nicht wieder sehen. Als ich fast zu Hause war, habe ich eine SMS von ihm bekommen: Seine Karre sprang nicht an. Ich bin erst drauf eingegangen und habe ihm Mitleid geschenkt und dass sie gleich schon anspringen würde. Ich muss dazu sagen, dass er 40 Kilometer weit weg wohnt. Als er dann gefragt hat, ob ich ihn nicht abholen könnte und er dann bei mir bleiben könne, weil es dunkel und kalt wurde, habe ich angefangen, ihn zu ignorieren. Er hat ganz oft geschrieben und angerufen. Noch zwei Stunden lang. Irgendwann habe ich geschrieben, dass ich eingeschlafen sein muss, und habe ihm noch die Nummer von den gelben Engeln geschickt. Dann habe ich ihn weiter ignoriert. Mit leicht schlechtem Gewissen. Aber ich wollte ihn auf gar keinen Fall mehr sehen. Ich bin dann tatsächlich eingeschlafen und habe am nächsten Tag eine SMS von ihm bekommen, dass noch alles gut gegangen sei und wann wir uns wiedersehen, er würde mich gerne noch einmal treffen. Naja, den Kontakt habe ich dann auf freundschaftlicher Basis noch einige Zeit gehalten. Ich beichte diese Story, weil es schon ziemlich gemein von mir war, ihm nicht wenigstens zu helfen.



Beichte vom 30.06.2014, 22:00:50 Uhr

2.7/5 (166 Votes)

Herpes im ganzen Gesicht

(00033504)



Meine Beichte betrifft sicherlich viele Menschen. Aber es stört mich einfach unglaublich, dass Herpes so dermaßen verharmlost und nur noch ganz süß: "Fieberbläschen" genannt wird. Ich weiß, dass Herpes sehr weit verbreitet ist, aber stellt euch vor: Es gibt noch Leute, welche diese Seuche nicht haben. Ich kann es überhaupt nicht ausstehen, wenn Leute die ganze Visage voller Herpes haben, und dann noch so dreist sind, und damit feiern gehen. Es sieht widerlich aus, wer bitte geht so unter Leute, wenn es nicht sein muss? Ich habe unglaubliche Angst, dass ich mir diese Seuche irgendwo einfange - eben wegen solcher Leute. Grundsätzlich tut mir dieser Hass auf die Leute leid, sie können ja nichts dafür, dass sie Herpes haben. Aber ich kann nicht anders.



Beichte vom 24.06.2014, 12:57:23 Uhr

3.8/5 (240 Votes)

Mein Sex-Analyse-Tool

(00033336)



Meine Geschichte liegt schon ziemlich lange zurück, genauer gesagt in den 80er Jahren, als der Commodore 64 bei uns Jugendlichen beliebt war. Auf meiner Schule war ein ziemlicher Angeber, er prahlte ständig mit seinem vermeintlich großen Ding in der Hose und damit, wie viele Mädchen er ja schon gehabt hätte. Ich war zu der Zeit ein ziemlicher Computerfreak und musste mich des Öfteren von ihm öffentlich hänseln lassen. Kaum ging es aber um Computerkram, war ich natürlich immer der erste Ansprechpartner und der ach so tolle Freund, bei dem er sich nach der Schule eingeschleimt hat. Irgendwann wurde mir das zu bunt und der Tag meiner Rache sollte kommen. Ich setzte mich jeden Abend dran und programmierte fleißig an einem vermeintlichen "Sex-Analyse-Tool", ein Frage- und Antwort-System, natürlich mit hoch seriöser wissenschaftlicher Auswertung am Ende. Dabei stellte mein Tool dem Benutzer einen ganzen Fragenkatalog voller peinlicher Sachen, darunter war unter anderem auch die Frage nach der Länge des Schniedels in den verschiedenen Stadien der Erregung. Am Ende des Fragekatalogs kam dann eine Auswertung, bei der natürlich nur absolut positive Dinge genannt wurden und zeitgleich wurde ein Flag auf der Diskette gesetzt, damit die Umfrage danach kein weiteres Mal gestartet werden konnte.

Als er von mir dann mal wieder Disketten mit Spielen haben wollte, gab ich ihm "zufällig" das Tool mit. Als er es mir dann ein paar Tage später zurückbrachte, war er total glücklich! So bestätigte doch die Analyse endlich mal, was für ein toller Hecht er sein musste. Nur schade, dass es nur einmal klappte, es käme beim Neustarten jetzt immer "Load Error". Sein Pech: Mein Tool war so programmiert, dass sämtliche peinlichen Antworten, die er gab, ebenfalls auf der Diskette gespeichert wurden - diese kopierte ich dann fleißig und verteilte sie an der Schule. Fortan war auch dem letzten Zweifler klar, dass er in Wahrheit noch nie eine Freundin hatte und dass sein Schniedel völliger Durchschnitt war. Ich muss heute noch dran denken, wie der da mit dem Maßband vorm Computer rumhantiert haben muss. Ich bin ein schlechter Mensch.



Beichte vom 25.05.2014, 15:40:51 Uhr
Ort: Altenhagener Straße, 58097 Hagen



2.1/5 (119 Votes)

Flirt mit süßen Kumpels

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Ich (w/33) genieße es sehr, dass mein Partner so süße Kumpels hat. Immer wieder schwärme ich für den einen davon. Immer gerade der, der mir mehr Aufmerksamkeit schenkt oder immer wieder mit mir flirtet. Auch wenn wir alle vergeben sind, aber ein wenig flirten ist ja nicht schlimm! Allerdings steigere ich mich oft viel zu sehr hinein, gebe diesen Situationen zu viel Bedeutung und dann geht mir der Kumpel auch nicht mehr aus dem Kopf. Seit fast drei Jahren ist in unserem Freundeskreis ein Typ, den mein Partner seit seiner Kindheit kennt. Ich freue mich natürlich immer, wenn wir ihn treffen oder etwas mit ihm unternehmen. Ich träume sehr oft von ihm, auch heiße Tagträume. Ich habe sogar einmal so heiß von ihm geträumt, dass ich ganz erregt war und mich berührt habe. Mein Partner sieht, dass es gegenseitige Sympathien zwischen mir und seinen Kumpels gibt. Ihn freut es natürlich, dass wir alle sehr gut auskommen. Und er freut sich auch, wenn einer der Jungs ihm dann mal sagt, dass er froh sein soll, eine so tolle Frau wie mich zu haben. Aber ihm nervt es schon manchmal, dass ich viel schwärme. Ich bin aber der Meinung, dass das ganz normal ist. Jeder genießt es doch, wenn man nicht nur vom Partner viel Aufmerksamkeit bekommt. Wir sind beide nicht krankhaft eifersüchtig, daher werde ich sicherlich nicht mit dem Flirten aufhören - oder damit, an andere Männer zu denken. Wir lieben uns über alles und ich würde ihn nie betrügen, dazu bin ich auch nicht der Typ und die Konsequenzen wären furchtbar!



Beichte vom 23.05.2014, 12:07:09 Uhr

2.7/5 (147 Votes)

Ausweis an der Kasse

(00033317)



Ich (m/18) habe vor Kurzem meine Pfandflaschen weggebracht, die sich nun seit etwa zwei Monaten gestapelt hatten. Vom Rückgeld wollte ich mich dann wieder mit neuen Getränken versorgen. Als ich allerdings mit meinem Bier an der Kasse stand, stellte ich fest, dass ich meinen Personalausweis nicht dabei hatte. Da ich aber noch relativ jung aussehe, durfte ich die Getränke natürlich nicht mitnehmen. Aus Frust bin ich dann nach Hause gegangen, habe mir meinen Personalausweis geschnappt und bin wieder zurück in den Laden gegangen. Dort habe ich mir dann erst einmal mehrere alkoholische Getränke gekauft. Dann habe ich mir die Kasse mit derselben Kassiererin gesucht und habe ihr grinsend meine Einkäufe präsentiert. Natürlich erinnerte sie sich - das konnte man an ihrem skeptischen Blick sehen - und verlangte nach meinem Ausweis. Den habe ich ihr dann unter die Nase gehalten und ich sage euch: Noch nie hat eine Verkäuferin bei mir so lange den Ausweis überprüft! Allerdings machte sie dann einen ziemlich gleichgültigen Blick, was mich total deprimierte. Jedenfalls bin ich dann mit den vier Bierflaschen in der Hand heimgegangen, weil ich vergessen hatte, mir eine Tüte mitzunehmen. Das war mir dann doch etwas peinlich, weil die Leute mich alle anguckten. Und ich muss zugeben: Es sah auch ein wenig asozial aus. Meine Beichte ist also, dass ich mich manchmal immer noch wie ein Kind aufführe.



Beichte vom 22.05.2014, 20:54:20 Uhr
Ort: Am Markt, 04626 Schmölln


137 Beichten insgesamt (Kategorie Eitelkeit).



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