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Wie ich meine Birken-Allergie los werde

(Beichthaus.com Beichte 00035473)



Ich (w/31) sitze seit Tagen nur noch mit tränenden Augen und laufender Nase zu Hause. Der Grund: eine Birken-Pollen-Allergie. Sobald ich rausgehe, wird es noch schlimmer, bis zur Atemnot. Mein Nachbar hat eine große Birke auf seinem Grundstück stehen, die er aber nicht fällen will. Kostet ja auch eine Menge Geld. Letztes Jahr schlich ich mich auf sein Grundstück und schlug einige Kupfernägel in den Baum. Als ich das letzte Woche meinem anderen Nachbarn erzählte, der auch unter der Allergie leidet, lachte er nur. Kupfernägel bringen wohl nichts. Er hat allerdings eine Alternativ-Lösung aus dem Baumarkt zusammengemixt. Jetzt gehen wir gemeinschaftlich jede Nacht in den Garten des Nachbarn und gießen den Baum mit unserem Todestrunk. Nächstes Jahr wird es diesen Baum hoffentlich nicht mehr geben. Als Wiedergutmachung werde ich einen anderen Baum in meinen Garten pflanzen.



Beichte vom 17.04.2015, 09:06:07 Uhr

2.9/5 (145 Votes)

Das Luxusleben unserer Nachbarn

(Beichthaus.com Beichte 00035291)



Ich (m/36) wohne mit meiner vierköpfigen Familie jetzt seit fünf Jahren auf dem Dorf. Vier Jahre nachdem wir in unser Haus eingezogen waren, kam es auf dem Nachbarsgrundstück zum Baubeginn. Dieses Grundstück ist riesig und hat bereits groß gewachsene Obstbäume. Diese sind auch erhalten worden, die Leute haben somit einen großen Garten und pflegen ihn sehr. Er ist Arzt und sie ist Lehrerin. Als ich das gehört habe, haben mir bereits die Haare zu Berge gestanden, denn so etwas wünsche ich wirklich niemandem. Die Grundstücke liegen so, dass man sich immer über den Weg laufen muss, es lässt sich gar nicht vermeiden.

Was ich befürchtet habe, ist eingetroffen. Die Nachbarin erzählt meiner Frau immer am Zaun, wie schön sie es doch haben, denn die letzte Schiffsreise sei toll gewesen und im Herbst will man nach Dubai und lauter solche Dinge. Er stellt jeden Samstag seine Harley vor sein Haus und poliert sie, dann steht sie dort, bis er sie am Abend wieder reinschiebt. Wenn er sich mit mir unterhält, dann achtet er immer darauf, dass ich auch seine sündhaft teure Uhr sehe und erzählt von seinen Markenklamotten. Als ich ihm einmal gesagt habe, dass ich von solchen Angebereien rein gar nichts halte, meinte er, dass ich mal zwei Wochen warten solle, mal sehen, was ich dann sage. Letztens waren die zwei Wochen vorbei und er hat extra geklingelt, um mir sein neues Jaguar-Cabrio zu zeigen. Als es die letzten Tage so schön war, sind wir draußen gesessen und haben die Nachbarn gefragt, ob sie nicht auf ein Bier rüberkommen wollen. Es wollten beide schon kommen, aber sie würden ihren eigenen Rotwein mitbringen, so hieß es. Diese Pulle wurde dann natürlich vor dem Öffnen bis zum Abwinken gewürdigt. Selbst der Pfeifentabak des Nachbars wäre von außerordentlich hochwertiger Qualität und wird natürlich direkt bei einer Manufaktur bestellt. Als wir dann sagten, dass wir im Sommer gelegentlich grillen, meinte der Nachbar, dass sie ihr Grillfleisch anliefern lassen und dabei darauf achten, dass es nur höchste Qualität gibt. Als seine Frau dann meinte, dass man bei ihnen drüben kein Grillfest machen könnte, denn es würde ja den Rasen zu stark belasten, ist mir der Kragen geplatzt. Ich habe mich verabschiedet und kurz darauf kam auch meine Frau, der die Angebereien auch auf den Keks gegangen sind. Meine Frau hatte gesagt, dass wir kein Wert auf Luxus legen würden und auch so glücklich sind. Da musste sie sich tatsächlich fragen lassen, wie man sich den in einem solchen Minigarten wohlfühlen könne.

Ich habe jetzt unter der Woche mehrere sehr lange kupferne Nägel besorgt und diese gestern Abend, als die beiden im Theater waren, in alle Bäume geklopft. In ein paar Jahren werden die Bäume abgestorben sein, denn das sollen anscheinend die kupfernen Nägel bewirken. Jetzt muss ich allerdings im Nachhinein sagen, dass es mir um die Bäume doch wirklich sehr leidtut, denn diese können absolut nichts für ihre Besitzer. Ich bereue es und bitte um Absolution, aber die Nägel bleiben drin.



Beichte vom 21.03.2015, 14:23:57 Uhr

3.4/5 (200 Votes)

Der Gerichtsvollzieher bei den Nachbarn

(Beichthaus.com Beichte 00035270)



In unserem Haus ist es sehr friedlich, ich habe ein gutes oder neutrales Verhältnis zu unseren Nachbarn. Bis vor zwei Monaten. Unter mir zog ein Pärchen ein, sie vermutlich Studentin, [...]
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Beichte vom 17.03.2015, 18:55:41 Uhr




3.0/5 (295 Votes)

Der Soldat von Gegenüber

(Beichthaus.com Beichte 00035188)



Im September ist in der Wohnung gegenüber ein Soldat eingezogen. Ab und zu beobachte ich ihn durch seine Fenster - ich bin einfach verliebt. Er ist groß, gut aussehend, und [...]
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Beichte vom 03.03.2015, 17:59:30 Uhr

3.3/5 (207 Votes)

Die vegane Terrornachbarin

(Beichthaus.com Beichte 00035142)



Ich (m/30) habe ein Problem mit einer Nachbarin. Ich wohne in einem Mehrparteienhaus mit dünnen Wänden. Wenn jemand niest, kann man demjenigen Gesundheit wünschen und hört dann ein Danke. Quasi alle Nachbarn haben sich damit abgefunden, dass es nun mal hellhörig ist. Knarzende Dielen sind zwar am Anfang etwas ungewohnt, aber man kann mit jedem im Haus reden, falls es doch mal zu laut wird - was wirklich sehr selten ist. Eine Nachbarin - ich würde sie auf 50 schätzen, obwohl ich weiß sie ist Anfang 40 - scheint nicht so ganz begriffen zu haben, was es heißt, in der Stadt in einer Mietwohnung zu wohnen. Bei meinem Einzug schaute sie bereits genauestens, was ich alles in meine Wohnung transportiere. Gut, ich habe es auf Neugier geschoben. Ich habe die erste Woche natürlich etwas gebohrt und aufgebaut, danach war aber Ruhe. Ich war durch meinen Job auch kaum zu Hause, und wenn, dann nur zum Schlafen oder mal ein bisschen vorm Fernsehen.

Nach einigen Wochen, als ich gerade telefoniert habe, klingelte es an der Tür. Sie wollte sich über mich beschweren, ich wäre unangemessen laut gewesen die letzten Tage. Zur Info, die Dame wohnt im vierten Stock, während ich im Fünften wohne. Ein furchtbares Weib, fettige, zerzauste Haare, käseweiß, abgemergelt, wirklich unansehnlich. Ich sagte erst mal, dass ich mich bessern würde, wusste aber gar nicht, wie. Der Fernseher lief kaum mal, und wenn, dann wirklich leise. Ansonsten war ich alleine zu Hause und war mir keiner Schuld bewusst. Ein paar Wochen darauf hatte ich einen anonymen Zettel im Briefkasten, ich solle leiser sein. Als ich wiederum ein paar Tage später schon tief geschlafen hatte, klopfte sie gegen die Heizung - dabei kam der Lärm aus dem zweiten Stock, wie ich kurze Zeit später mitbekommen hatte. Die Krönung war der zweimalige Besuch der Polizei, die wegen einer Ruhestörung klingelten - beim ersten Mal nahmen sie lediglich die Personalien auf, beim zweiten Mal drehten sie an der Tür schon um. Beim dritten Mal haben sie mich nur angerufen, ich war aber sofort am Telefon und es war kein Lärm zu hören. Das Klopfen gegen die Heizung ging unterdessen fröhlich weiter.

Durch eine andere Nachbarin, deren Wohnung im ersten Stock ich glücklicherweise kurze Zeit später übernehmen konnte, habe ich dann erfahren, was mit ihr nicht stimmt. Sie hat wohl mehrere Psychosen, unter anderem einen extremen Putzfimmel, ist total von Esoterik fasziniert, lebt vegan und lässt andere Meinungen nicht zu. In Diskussionen wird mindestens einmal erwähnt, dass sie ja Abitur hat - einen Mann hat sie wohl schon seit Langem nicht mehr an ihrer Seite gehabt. Kein Wunder, selbst ein verzweifelter Kerl ohne Selbstwertgefühl bekommt bei der ohne Kran keinen hoch. Sie war die Einzige, die mich jemals "gehört" hat - beide Nachbarn neben, sowie der Kerl über mir haben mich nie gehört. Als dann meine Briefe verdächtig nach geöffnet und wieder verschlossen aussahen und ich sie an den Briefkästen erwischt habe (wo sie sehr erschrocken war), hatte ich die Nase voll.

Vermutlich ist sie einfach frustriert und gelangweilt. Da ich in einem Dorf aufgewachsen bin, machen mir nächtliche Tiergeräusche überhaupt nichts aus. Jeder, der schon mal Heimchen gesehen und gehört hat, weiß, dass die ziemlich laut werden können. Also hatte sie nachts plötzlich diese lichtscheuen Besucher in der Wohnung. Diese Tierchen fressen alles und beim kleinsten Anzeichen von Licht verschwinden sie. Es hat drei Monate gedauert, bis das Zirpen verschwunden ist. In der Zwischenzeit hatte ich ihr über einen Erotikversand einen Fleischdildo bestellt - für eine frigide Veganerin vermutlich doppelt peinlich. Natürlich hatte sie mich im Verdacht, konnte aber nichts beweisen. Ihre Fußmatte wurde wahlweise in ein anderes Stockwerk transportiert oder mit Kresse übersät und heimlich gegossen - bis sie diese wegen der Keimlinge entsorgen musste. Das Namensschild an ihrem Briefkasten ist genauso oft verschwunden, wie der Aufkleber "Bitte keine Werbung einwerfen". Die Werbung für Rollstühle, Mingvasen, Alles für den Hund, der Wachturm und viele weitere tolle Prospekte fanden sich in ihrem Briefkasten. Irgendein Scherzkeks hat wohl auch ein rohes Ei unter ihre mittlerweile vierte Fußmatte gepackt und es platt getreten.

Seit meinem Umzug in den ersten Stock habe ich meine Ruhe, mein Nachmieter allerdings durfte genau die gleichen Schritte mitmachen - erst das Meckern an der Tür, dann die anonymen Zettel. Ich weiß, dass es falsch und kindisch ist, aber ich werde nicht aufhören mit den Spielchen - dafür macht es einfach zu viel Spaß. Dennoch bitte ich um Absolution.



Beichte vom 24.02.2015, 10:57:16 Uhr
Ort: Oberaltenalle, Hamburg


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