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Neueste Kommentare

3.4/5 (88 Votes)

Der Psychopath in der Bahn

(Beichthaus.com Beichte 00032905)



Gestern, als ich (w) in die S-Bahn einsteigen wollte, packte mich ein Mann, der doppelt so groß war, wie ich, im Würgegriff von hinten, weil er vor mir einsteigen wollte. [...]
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Beichte vom 22.03.2014, 10:15:54 Uhr

3.7/5 (268 Votes)

Handy-Terror in der Bahn

(Beichthaus.com Beichte 00032892)



Ich (w) möchte beichten, dass mich Bahnfahren in letzter Zeit unglaublich aggressiv macht. Warum? Weil diese Lärmbelästigung einfach nicht auszuhalten ist! Zum einen wären da die Leute, die auf ihren Handys SMS oder Whatsapp schreiben, ohne dabei den Ton auszuschalten. Alle paar Sekunden dudelt dann derselbe nervtötende Klingelton durch die Bahn, immer und immer wieder.

Dann wären da die Leute, die laut telefonieren. Auf der Strecke, die ich täglich zur Arbeit fahre, gibt es ziemlich viele Funklöcher, weswegen telefonieren ziemlich witzlos ist - trotzdem gibt es immer wieder Unbelehrbare, die im Bahnhof jemanden anrufen und dann laut mit denen schwadronieren, nur um im nächsten Funkloch abgewürgt zu werden. Aber dann geht es los mit: "HALLO? HALLO? HÖRST DU MICH NOCH? BIST DU NOCH DRAN?", aber in einer Lautstärke, dass man es noch am anderen Ende des Zugs hört. Entweder werden diese Leute dann zwischen den Funklöchern zurückgerufen - womit wir wieder beim Thema nervtötender Klingelton wären - oder sie rufen selbst zurück, nur damit beim nächsten Funkloch das ganze Theater von vorne losgeht. Manchmal weise ich diese Leute freundlich darauf hin, dass telefonieren auf dieser Strecke praktisch unmöglich ist, nur damit sie endlich die Klappe halten. Zu geil sind diejenigen, die dann empört reagieren, so á la: "Entschuldigen Sie mal, ich telefoniere, das ist ein Privatgespräch!" Ach wirklich? Wenn das ein "Privatgespräch" ist, wieso muss ich dann die ganze Scheiße mit anhören?

Dann wären da diese Menschen, die laute Musik in die Bahn schallen lassen. Erst vorgestern hatte ich wieder so einen direkt neben mir sitzen, und als ich ihn freundlich gefragt habe, ob er sich seine Musik nicht bitte auf die Ohren packen könnte, hat er mich direkt mal beleidigt. Super. Und zu guter Letzt, meine Lieblinge: Die, die auf ihren Geräten irgendwelche Spiele zocken und dabei den Ton anhaben. Da krieg ich teilweise echt die Krise bei all dem Geklimper und Geklingel und sonstigen Hintergrundgeräuschen. Interessanterweise ist bei dieser Kategorie von Grundschulkindern bis Senioren alles dabei. Auch bei diesen Leuten stoße ich regelmäßig auf taube Ohren, wenn ich sie bitte, die Lärmbelästigung zu unterbinden und den Ton ihrer Handys oder Tablets oder sonstiger Konsolen abzustellen.

Meine Beichte? Ich kriege teilweise richtige Aggressionen. Manchmal stelle ich mir vor, wie ich diesen Leuten das Handy aus der Hand reiße und es möglichst irreparabel demoliere. Natürlich würde ich das niemals wirklich tun, aber teilweise fällt es mir richtig schwer, höflich zu bleiben. Ich werde verbal ziemlich bissig, wenn alles freundliche Bitten diese Menschen nicht dazu bewegen kann, das nervtötende Gedudel ihrer Apparate wenigstens in der Bahn abzustellen. Was bitte ist daran so schwer? Ich habe mein Handy in der Bahn grundsätzlich lautlos, weil ich es einfach unverschämt finde, andere Fahrgäste mit diesem elektronischen Gepiepse zu belästigen. Meistens lese ich in der Bahn Bücher oder gucke aus dem Fenster, mit meinem MP3-Player im Ohr. Doch auch diesen müsste ich teilweise mörderisch aufdrehen, um dieses Gedudel um mich herum nicht hören zu müssen! Auch wegsetzen hilft inzwischen kaum noch was, weil inzwischen in jeder Ecke des Zuges irgendwo ein Handy plärrt. Ich finde das einfach rücksichtslos! Bin ich denn die Einzige, die denkt, dass das einfach ein Grundsatz der Höflichkeit ist, wenigstens den Ton des Handys abzustellen, wenn man sich mit anderen Leuten in einem geschlossenen Raum befindet?



Beichte vom 20.03.2014, 11:49:53 Uhr

2.6/5 (194 Votes)

Keine Schüler in der Bahn

(Beichthaus.com Beichte 00032877)



Ich möchte beichten, dass ich aus Langeweile und Schadenfreude den einen oder anderen Schüler zu spät zur Schule kommen lasse, indem ich mich morgens in der Bahn an die Tür stelle und bei jeder Station so tue, als würde ich den Türknopf betätigen. Bei manchen Bahnen ist das von außen nämlich nicht mehr möglich und der Fahrer geht natürlich davon aus, dass jemand von innen den Knopf betätigt. Damit sorge ich dann natürlich dafür, dass die Tür sich nicht öffnet und der entsprechende Schüler die nächste Bahn nehmen muss, womit er natürlich zu spät kommt. Ich weiß, dass das nicht sonderlich nett ist, es ist einfach ein riesiger Spaß, die fluchenden und frustrierten Schüler zu beobachten, wenn sie zur nächsten Tür rennen, die dann meist auch schon zu ist. Von außen sieht das so aus, als hätte die Tür einen Defekt, deshalb bleibe ich unbehelligt und kann amüsiert und gut gelaunt in den Tag starten.



Beichte vom 16.03.2014, 18:37:39 Uhr

3.8/5 (324 Votes)

Militante Vegetarier

(Beichthaus.com Beichte 00032852)



Ich provoziere seit einiger Zeit absichtlich einen Vegetarier in der Bahn. Es fing damit an, dass ich mit einem Burger im Zug saß, und der Vegetarier sich aufgrund des Platzmangels vor mich setzte und mich komisch anstarrte. Beim Aussteigen hat er mich dann mit: "Du blöder Fleischfresser, ich hoffe in der Hölle wirst du für deine Schandtaten leiden" angebrüllt. Natürlich war ich erst einmal total perplex und habe gar nicht reagiert, aber da mir in den folgenden Tagen auffiel, dass er immer zur selben Zeit wie ich in der Bahn ist, hole ich mir jetzt immer etwas Leckeres für den Zug mit. Mit viel Fleisch. Um dann richtig genüsslich reinzubeißen und zu hoffen, dass er es sieht. Ich habe wirklich nichts gegen Vegetarier, meine Frau isst seit über fünfzehn Jahren kein Fleisch mehr, aber da sie keine dieser penetranten Besserwisserinnen ist, ist es mir fast gar nicht bewusst, dass sie Vegetarierin ist. Aber diese Leute, die einem immer Vorträge darüber halten müssen, wie schlimm es doch ist, Fleisch zu essen! Ich begreife nicht, was denen einfällt, dass sie sich so aufspielen und für etwas Besseres halten. Manchmal habe ich das Verlangen solchen Individuen eine riesige Portion Fleisch in den Mund zu stopfen!



Beichte vom 11.03.2014, 12:39:08 Uhr

3.1/5 (193 Votes)

Im Führerhäuschen der U-Bahn

(Beichthaus.com Beichte 00032731)



Ich war dieses Wochenende in der Stadt ein bisschen feiern. Wir haben in einem noblen Lokal zu Abend gegessen und sind danach in einen Club gegangen. Als der Spaß dann frühmorgens zu Ende war und ich mit der U-Bahn nach Hause fahren wollte, merkte ich, wie mein Abendessen urplötzlich seinen Weg in Richtung Ausgang suchte. Ich hatte keine Zeit mehr, um bis zur nächsten Station abzuwarten und dort ein Klo aufzusuchen. In meiner Not sah ich, dass die Tür zum unbesetzten Führerstand in der Mitte der Bahn geöffnet war. Ich ging schnell hinein, zog mein Kleid hoch, riss meinen String mit wirklich letzter Kraft runter und kackte mir förmlich die Seele aus dem Leib. Ich bin eigentlich gut erzogen worden und komme aus gutem Hause, aber als ich die Wahl hatte, mich in der U-Bahn anzuscheißen oder mein Geschäft in dem dunklen Führerstand ohne fremde Blicke zu verrichten, entschied ich mich für Nummer Zwei. Es tut mir leid für denjenigen, der meine Bescherung anschließend reinigen musste und ich bitte deshalb um Vergebung.



Beichte vom 16.02.2014, 14:32:18 Uhr
Ort: Herrengasse, 1010 Wien


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