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Beichten: 26.182 | User: 217.197 | Kommentare: 416.093
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Der eingeparkte Mietwagen

(Beichthaus.com Beichte 00037543)



Ich nutze regelmäßig den bekannten Carsharingdienst mit den kleinen Autos, um morgens, wenn noch kein Bus fährt, zur Arbeit zu kommen. So freute ich mich auch diese Woche, dass ein Flitzer ganz in der Nähe geparkt war, und reservierte diesen. Als ich jedoch an der angegebenen Adresse eintraf, war von dem Fahrzeug nichts zu sehen. Leider war in unmittelbarer Nähe auch kein anderes Auto verfügbar, und bevor ich ein Taxi bestellte, wollte ich noch einmal genauer nachsehen, ob ich den Wagen nicht übersehen hatte. Ich wurde auch fündig. In einer offenen Einfahrt, in einem Hinterhof, stand mein gebuchtes Fahrzeug. Allerdings schön hinter einem anderen Fahrzeug, welches absichtlich den Weg verstellte, sodass ein Wegfahren unmöglich war. Ein anderer Nutzer hatte sich also schön ein Fahrzeug über Nacht reserviert, ohne Kosten dafür zu haben. Ich wurde über diese Dreistigkeit so wütend und mein erster Gedanke war es, die Hotline des Carsharingdienstes anzurufen, um das zu melden.

Allerdings würde dem Nutzer nicht wirklich etwas passieren und so hätte er keinen Lerneffekt. So ging ich also zuerst hin, opferte meinen Lippenstift und bemalte die Frontscheibe großflächig damit. Allerdings reichte mir das nicht und ich meinem Zorn ließ ich aus allen vier Reifen die Luft raus. Als ich beim letzten Reifen das letzte bisschen Luft durch das Ventil entweichen ließ, spürte ich ein dringendes Bedürfnis. So setzte ich noch meinen Haufen neben die Fahrertür, in der Hoffnung, der Wagenbesetzer würde kräftig hineinsteigen. Zuguterletzt klebte ich ihm noch meine Slipeinlage und eines der Taschentücher, welches ich zum Abputzen benutzt hatte, auf die Seitenscheibe. Damit war mein Zorn etwas gestillt. Ich rief mir ein Taxi und fuhr damit zur Arbeit. Ich bitte um Vergebung für mein ekelhaftes Verhalten, aber manche Menschen lernen es einfach nicht anders!



Beichte vom 06.02.2016, 10:38:21 Uhr

2.8/5 (147 Votes)

Motorradtour in Kambodscha

(Beichthaus.com Beichte 00037542)



Ich möchte beichten, dass ich, obwohl ich in Deutschland aufgrund einer angeborenen Sehschwäche niemals einen Führerschein kriegen würde, in Kambodscha Motorrad gefahren bin. Warum ich während meiner ersten Fahrt auf dem Motorrad auf die Idee gekommen bin, von den leeren Landstraßen und Feldwegen runterzufahren und ausgerechnet eine Spritztour durch den Dschungel zu unternehmen, weiß ich auch nicht mehr, allerdings bin ich bei meiner Amokfahrt innige Bekanntschaften zu diversen Bäumen, Büschen und Schlammlöchern eingegangen und bin mehrmals gestürzt, wobei ich mich wie durch ein Wunder nicht verletzt habe. Dafür habe ich aber das Motorrad übel zugerichtet. Endbilanz: Kaputte Bremsen, eingeschlagene Scheibe am vorderen Licht, diverse Kratzer im Lack, herumhängendes Plastik zwischen den Reifen und die Schlüssel habe ich auch noch verloren. Nach meiner Rückkehr hat sich das halbe Dorf über mich totgelacht, nur der Besitzer hat einen leicht fassungslosen Eindruck gemacht.

Schließlich habe ich mich aber mit ihm geeinigt und ihm 100 Dollar für die Reparatur gegeben, wobei er anfangs das Doppelte verlangt hat und am Ende mit dem Deal recht unzufrieden zu sein schien. Wie dem auch sei, in Deutschland wäre die Erfahrung für mich um einiges teurer gewesen und wahrscheinlich hätte ich jetzt eine dicke Anzeige am Hals, wobei mein Problem nicht meine Sehschwäche war, sondern die Tatsache, dass das Terrain mit sandigen Trampelpfaden, Steinen und Löchern im Boden sowie Steigungen und Bächen einfach zu schwierig für einen Fahranfänger war.



Beichte vom 06.02.2016, 04:19:16 Uhr
Ort: Phnom Penh, Kambodscha

3.1/5 (86 Votes)

Heimlicher Lebenswandel

(Beichthaus.com Beichte 00037513)



Ich beichte, dass ich im Alter von 16 Jahren das Fachabitur abgebrochen und ein bezahltes FsJ angefangen habe. Ich habe dann irgendwann den Autoführerschein Klasse B gemacht und mir ein Auto gekauft, ohne dass meine Eltern etwas davon mitbekommen haben. Als ich dann von meiner Mutter erwischt wurde, wie ich in meinen neuen Volvo eingestiegen bin, kam dann doch alles raus. Meine Mutter hat es mit Humor genommen und lauthals losgelacht. Sie lacht immer noch, wenn wir darüber reden.



Beichte vom 01.02.2016, 16:20:26 Uhr


3.3/5 (108 Votes)

Schneeglatte Straßen

(Beichthaus.com Beichte 00037410)



Ich bin auf schneeglatter Fahrbahn vorhin bei 60 Sachen ins Schleudern und auch fast ins Kippen gekommen. Glücklicherweise bekam ich das Fahrzeug nach etwa 100 Metern wieder unter Kontrolle, ich habe - obwohl es sehr knapp war - kein parkendes Auto erwischt und auch keinen Personenschaden verursacht. Ich beichte also, dass ich einen Münchner Linienbus auf 100 Metern mit 60 Sachen schwer ins Schleudern und fast zum Kippen gebracht habe und mir in diesem Moment in die Uniformhose geschissen habe.



Beichte vom 16.01.2016, 14:18:17 Uhr

2.4/5 (146 Votes)

Vollbremsung auf der Autobahn

(Beichthaus.com Beichte 00037380)



Ich (m/31) bin Pendler und fahre täglich 100 Kilometer auf der Autobahn. Dabei würde ich mich selbst als vorausschauenden Fahrer bezeichnen, der den Blinker nicht nur vom Hörensagen kennt und einen Spurwechsel vor dessen Beginn anzeigt. Ich bewege mich meist im Bereich der Richtgeschwindigkeit. Eines Tages wurde ich kurz nach dem Auffahren auf die Autobahn geschnitten, da ein anderer, der zuvor hinter einem LKW fuhr, kurz vor meinem PKW herauszog. Fast überflüssig zu erwähnen, dass der Blinker erst gesetzt wurde, als der Spurwechsel bereits zur Hälfte vollzogen war. Ich gab die Lichthupe. Im Nachhinein war das nicht okay und hätte ich es nicht getan, wäre das Folgende wahrscheinlich nicht passiert.

Der andere betätigte seine Wisch-Wasch-Anlage so sehr, dass er die Scheibe meines PKWs vollgesaut hat. Jetzt wurde ich aggressiv. Es dauerte 10 km, bis ich den anderen überholen konnte. Ich schnitt ihn und legte eine Vollbremsung bis zum Stillstand hin. Ich fuhr wieder los, der andere Kerl hupte und gab Lichthupe - erneute Vollbremsung meinerseits. Der andere Fahrer fuhr dann ab und die Geschichte war vorbei. Erst im Nachhinhein wurde mir klar, wie gefährlich das war, da Unbeteiligte im nachfolgenden Verkehr dadurch in einen Unfall hätten verwickelt werden können.



Beichte vom 12.01.2016, 07:14:29 Uhr


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