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Beichten: 23.757 | User: 200.095 | Kommentare: 366.508
Neueste Kommentare

3.5/5 (167 Votes)

Spielende Kinder auf der Straße

(Beichthaus.com Beichte 00036291)



Ich (w/20) habe meinen Autoführerschein seit drei Jahren. Dazu muss man sagen, dass ich eine sehr vorsichtige Fahrerin bin und eigentlich einen umsichtigen Fahrstil pflege. An jenem Tag fuhr ich gemeinsam mit meinem Freund zum Einkaufen in den Supermarkt. Wenn man in die Straße einbiegt, in der der Supermarkt liegt, befindet sich auf der linken Seite ein Autohaus, und wenn man direkt die Straße nach hinten durchfährt, kommt man zum Supermarkt und den Parkplätzen. Auf der linken Seite befindet sich jedoch eine Reihe von Sozialhäusern, die durch einige Bäume davor verdeckt ist. Die Sicht auf den Weg vom Haus zur Straße ist durch eine große Hecke versperrt. Jedenfalls bog ich in besagte Straße Richtung Supermarkt ein, bis plötzlich von dort ein Ball hervorflog und auf meine Windschutzscheibe knallte. Vor lauter Schreck legte ich eine abrupte Vollbremsung hin. Das Auto stand also still. Plötzlich rannte ein ungefähr 10-jähriger Junge von den Sozialhäusern auf die Straße, ohne auch nur einmal zu schauen dem Ball hinterher und knallte direkt gegen mein Auto, sodass der Seitenspiegel umklappte.

Hilfsbereit, wie ich war, schaltete ich den Warnblinker an, stieg aus und half dem Jungen, der zu Boden gestürzt war, beim Aufstehen und ging mit ihm zu seiner Mutter, einer Türkin, die das Geschehen beobachtet hatte und rasch herbeieilte. Doch anstatt ihrem Sohn einfach mal zu erklären, dass man nicht einfach auf die Straße rennen sollte, ohne sich vorher umzuschauen, beschimpfte sie mich wüst auf Türkisch und auch der Junge ließ die eine oder andere Beleidigung fallen. Zum Glück war dem Jungen nichts passiert und er war noch einmal mit dem Schrecken davon gekommen. Meine Beichte ist, dass ich es bereue, dem Jungen überhaupt geholfen zu haben. Das Auto stand still, als der Junge dagegen rannte. Ich habe ihm geholfen und wurde dafür auch noch beschimpft. Mit 10 oder 11 Jahren sollte man doch bereits wissen, dass man sich zuerst umschaut, bevor man einfach auf die Straße rennt?! Besonders wenn man an einer vielbefahrenen Straße wohnt und die Mutter das Söhnchen schön in Schutz nimmt. Wie kann man denn auch so dämlich sein und gegen ein stehendes Auto rennen? Ich habe mich bereits bei dem Wunsch ertappt, dem Jungen wäre etwas Schlimmeres passiert. Keine lebensbedrohlichen Verletzungen, aber doch wenigstens ein paar blaue Flecken, verstauchte Gelenke und einen angebrochenen Knöchel. Ich habe nichts gegen Kinder, aber das war einfach zu viel des Guten.



Beichte vom 01.08.2015, 00:22:19 Uhr

2.6/5 (126 Votes)

Abzocke mit Blitzern

(Beichthaus.com Beichte 00036276)



Ich (m/25) wurde des Öfteren geblitzt. In meinen Augen zu Unrecht. Unter anderem war da ein Vorfall, bei dem ich in einer 30er Zone einen Traktor überholt habe, der langsamer als mein erster Gang gefahren ist. Ein anderes Mal wurde ich direkt hinter einer Ampel geblitzt. Klar, dass man bei Gelb noch einmal aufs Gas drückt, um rüberzukommen. Alles in allem habe ich aus Genugtuung Staatseigentum beschädigt, um die Verluste erträglicher zu machen - meist nach einer Partynacht, wenn der Alkoholpegel dementsprechend hoch war. Ich bereue nicht den Vandalismus, sondern dass es im Endeffekt doch wieder die Steuerzahler bezahlen mussten.



Beichte vom 29.07.2015, 10:08:10 Uhr

2.7/5 (136 Votes)

Nächtliche Verfolgungsjagd

(Beichthaus.com Beichte 00036254)



Ich (m/23) beichte, dass ich damals, als ich ungefähr 19 Jahre alt war, aus Spaß nachts eine Frau mit dem Auto verfolgt habe. Ich fuhr mit zwei Freunden durch das Industriegebiet unserer kleinen Stadt. Es war dort also dunkel und verlassen. Irgendwann sahen wir vor uns eine Frau auf ihrem Fahrrad, der ich dann in ihrem langsamen Tempo hinterher fuhr. Zum Höhepunkt machte ich noch die Scheinwerfer des Autos aus. Natürlich bekam sie totale Panik und flüchtete sich auf den Hof eines Gebrauchtwagenhändlers. Ich parkte mit dem Auto genau vor dem Hof und richtete die Front des Wagens genau in die Richtung, in welche die Frau geflohen ist. Ich machte nämlich noch ein paar Mal das Fernlicht an, ehe ich mit meinen Kumpels wieder weggefahren bin. Ich habe übrigens nie wieder etwas von dieser Geschichte oder der Frau gehört. Aber es tut mir inzwischen leid.



Beichte vom 26.07.2015, 23:42:54 Uhr




2.9/5 (155 Votes)

Nicht jeder Mann kann Auto fahren

(Beichthaus.com Beichte 00036210)



Ich würde gerne beichten, dass mein Freund eine totale Niete beim Autofahren ist. Ich könnte niemals bloß auf dem Beifahrersitz sitzen und schlafen. Nein, ich muss immer darauf achten, dass er keinen Fehler macht. Beispielsweise muss ich ihn dauernd dazu auffordern, das Licht bei Dunkelheit einzuschalten, das Fernlicht auszumachen, wenn Gegenverkehr erkennbar ist, oder auch darauf aufmerksam machen, dass man die Scheibenwischer nicht braucht, wenn es nicht mehr regnet. Auch die Spur kann er nie halten, er fährt ständig mittig auf der Straße oder viel zu weit rechts. Er fährt so nah an Bordsteinen vorbei, dass ich mich wie ein Stock auf dem Sitz verkrampfe und echt Angst habe, wenn er fährt. Leider bin ich zu feige, um ihm ins Gesicht zu sagen, dass er ein absolut schlechter Fahrer ist. Meine Andeutungen versteht er leider auch nicht, sodass ich in Zukunft wahrscheinlich lieber selbst fahren werde.



Beichte vom 20.07.2015, 23:20:13 Uhr

3.1/5 (55 Votes)

Unnötiges Hupen

(Beichthaus.com Beichte 00036156)



Ich bekomme unglaubliche Aggressionen, wenn Pkw- und Lkw-Fahrer grundlos hupen. Ganz schlimm sind die, die hupen, obwohl sie sehen, dass die Autos vor ihnen überhaupt nichts an der Situation ändern können. In einen mehrere Kilometer langen Stau geraten und dann das Hupen anfangen? Da werde ich so aggressiv, dass ich anfange, mit den Zähnen zu knirschen. Obwohl mir klar ist, dass diese Huper einfach nur superdumme Vollspastis sind, die einfach nicht anders können, schaffe ich es seit Jahrzehnten nicht, über dieser Dummheit zu stehen. Im Gegenteil, es wird schlimmer. Ich fürchte, irgendwann verprügele ich einen von denen. Ich möchte hiermit beichten, nicht genug an mir zu arbeiten, um über meinen eigenen Schatten zu springen - vielleicht sollte ich eine Aggressionsbewältigungstherapie anfangen oder so.



Beichte vom 14.07.2015, 16:51:38 Uhr


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