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Beichten: 20.617 | User: 158.017 | Kommentare: 313.117 |
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3.4/5 (86 Votes)

In der Nacht ausgesetzt

(00033068)



Ich (w/19) muss etwas beichten, das ich gerade getan habe. Ich war mit drei Freundinnen Cocktails trinken und erklärte mich bereit, zu fahren, da ich früh raus muss und keine Lust auf Alkohol hatte. Als wir auf dem Heimweg die erste Freundin abgesetzt hatten, fuhren wir weiter ins nächste Dorf, in dem meine zweite Freundin wohnt und wo die Dritte bei ihrem Freund abgesetzt werden wollte. Da die Freundin aus dem Dorf mit dem Freund der anderen gut befreundet ist, wollte sie noch mit zu ihm, kurz Hallo sagen. Ich sollte so lange im Auto warten und sie dann zu sich nach Hause fahren, was mit dem Auto eine total doofe Strecke ist, die mich wieder in die entgegengesetzte Richtung führen würde - während es zu Fuß nur fünfzehn Minuten sind. Ich habe jedoch zugestimmt, da ich einfach nicht "Nein" sagen kann, und habe erneut betont, dass sie sich beeilen soll und ich morgen früh raus muss. Also gingen die beiden rein, ich wartete im Auto und als nach 15 Minuten immer noch niemand zurückgekommen war, wurde es mir zu blöd. Ich finde es frech, von jemandem zu verlangen, dass er auf einen wartet, anschließend den Weg wieder zurückfährt und sich dann noch nicht einmal beeilt. Also bin ich einfach nach Hause gefahren, habe die ganzen Anrufe ignoriert und auf die ganzen Nachrichten nur geantwortet, dass ich es so verstanden hätte, dass sie nach Hause läuft. Jetzt habe ich ein schlechtes Gewissen, zumal ich daheim gemerkt habe, dass sie ihre Tasche noch in meinem Auto hatte. Aber auf der anderen Seite ist diese Freundin eine von der Sorte, die sich nie bereit erklärt, zu fahren, geschweige denn Umwege in Kauf nimmt und trotzdem immer das Dreifache an Spritgeld verlangt. Während sie selbst übrigens nie etwas gibt.



Beichte vom 16.04.2014, 02:32:15 Uhr

3.1/5 (131 Votes)

Unterbrechungsschalter am Motorrad

(00033054)



Seit ich meinen Motorradführerschein besitze, fuhr ich immer nur Oldtimer, weil ich diese Art von Fahrzeugen einfach sehr gerne habe. Jüngst habe ich mir zusätzlich ein neues Motorrad angeschafft und bin damit nach dem ganzen Behördenquatsch gleich mal eine große Runde durch unsere Stadt gedüst. An einer Kreuzung ist mir das nagelneue und sündhaft teure Motorrad dann abgestorben und war auch trotz etlicher Versuche und vielen Flüchen nicht mehr anzubekommen. Nach etwa einer halben Stunde vergeblicher Startversuche, habe ich in meiner Verzweiflung den ADAC angerufen und um Hilfestellung gebeten. Nach einer weiteren halben Stunde ist der gelbe Engel gekommen und hat den Unterbrechungsschalter - von dem ich bis dahin nicht wusste, dass es so etwas gibt - deaktiviert. Und das Motorrad ist angesprungen, als wäre nie etwas gewesen. Das war mir so unglaublich peinlich! Ich bitte um Absolution für meine Dummheit, und dass ich zu faul war, vor meiner Ausfahrt die Bedienungsanleitung des Motorrades ordentlich zu lesen und dadurch eine Stunde meines Lebens verschenkt habe.



Beichte vom 14.04.2014, 16:56:31 Uhr

3.3/5 (105 Votes)

Provokation auf der Straße

(00033052)



Vor ein paar Tagen wurde ich (m/30) in der Stadt von einem anderen Autofahrer gedrängelt. Ich habe ihn nicht geschnitten, sondern er lief mit erhöhter Geschwindigkeit auf mich auf, während ich mit normaler Geschwindigkeit fuhr. Ich ließ mich leider provozieren und tippte die Bremse an, sodass er auch bremsen musste. Weder quietschten Reifen, noch "hing" ich in den Gurten. An der nächsten Ampel hielt er hinter mir und stieg aus. Das sah ich erst, als die Ampel auf Grün schaltete. Also hielt ich an der nächsten Ausfahrt und stieg ebenfalls aus. Der Drängler hielt ebenfalls, stieg aus und brüllte irgendwas. Ich behielt nur "Pussy-Karre", "Scheiß-Karre" und ähnlich lautende Beschreibungen auch über meine Person im Gedächtnis. Ich provozierte ihn, indem ich aufforderte zuzuschlagen. Das tat er nach mehrmaliger Aufforderung nicht, sondern trollte sich letztendlich. Ich beichte, dass ich mich von dem Fahrer eines "getunten" Golf habe provozieren lassen und in dem Moment der Eskalation nur darauf wartete, dass er mir einen Grund gibt, eine Prügelei anzufangen.



Beichte vom 14.04.2014, 14:19:45 Uhr



3.5/5 (150 Votes)

Rockstar im Auto

(00033026)



Ich (m) möchte beichten, dass ich oft einfach mal ins Auto steige, um zu träumen. Mehrmals in der Woche fahre ich mehrere 100 Kilometer und stelle mir dabei vor, dass ich ein Rockstar bin. Das Radio ist dann voll aufgedreht, ich bin wie im Rausch und stelle mir vor, der Sänger des gehörten Liedes zu sein. Im Publikum sehe ich meine Ex-Freundin, die es bereut, mich verlassen zu haben. Ich bitte um Absolution, weil ich mit meiner Fahrerei die Umwelt immens belaste.



Beichte vom 09.04.2014, 22:05:29 Uhr

3.1/5 (123 Votes)

Katze auf der Fahrbahn

(00033023)



Gestern war ich im Dunklen noch mit dem Auto unterwegs. Ich bin noch Lehrfahrer, dies tut aber eigentlich nichts zur Sache. Ich bin über eine ganz normale, übersichtliche Hauptstraße mit Tempolimit 60 gefahren. Plötzlich passierte es - von rechts sprang eine Katze auf die Straße, um sie zu überqueren. Ich konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und versuchte noch irgendwie auszuweichen, da war es aber schon zu spät und es gab einen lauten Knall. Ich bin sofort rechts rangefahren, um nach der Katze zu sehen. Dann sah ich sie, wie sie mitten auf der Straße regungslos dalag. Ich bin ein sehr tierlieber Mensch und selbst auch Katzenbesitzer und hatte nun also eine unschuldige Katze auf dem Gewissen. Zuerst war ich einfach nur geschockt. Erst zu Hause realisierte ich meine Tat. Ich fühle mich so mies, denn die Katze hatte sogar ein Halsband, und damit sehr wahrscheinlich einen Besitzer. Wenn ich nun daran denke, wie der Besitzer der Katze, vielleicht sogar ein kleines Kind, jeden Tag darauf wartet, dass die Katze nach Hause kommt. Aber sie wird nie mehr nach Hause kommen, und das allein wegen mir. Es zerreißt mir das Herz und mir geht es so schlecht nach diesem Unfall. Außerdem kann ich mir nicht vorstellen, mich noch einmal hinters Lenkrad zu setzen. Ich habe solche Angst, dass wieder eine arme, unschuldige Kreatur das Leben durch mich verliert. Denn es war mir einfach nicht möglich, dies zu verhindern, ich fühlte mich so hilflos.



Beichte vom 09.04.2014, 08:55:16 Uhr


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