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Die Höllenmaschinen, die meinen Vater töteten

(Beichthaus.com Beichte 00038569)



Ich hasse meine Familie wie die Pest. Als ich nur wenige Jahre alt war, wurde mein Vater von einem betrunkenen Motorradfahrer angefahren und verstarb nach wenigen Tagen an den Verletzungen. Ich war noch zu klein, um das zu verstehen und zu trauern, meine Mutter lachte sich bald einen neuen Typen an und ich wuchs mit ihm als Vater auf.
Im Gegensatz zu mir hat meine zwei Jahre ältere Schwester den Tod meines leiblichen Vaters nie überwunden und verfiel mit 13 Jahren in Depressionen, ritzte sich und wurde magersüchtig. Meine ständig gestresste und reizbare Mutter unternahm nichts, um ihre Situation zu bessern, schrie uns beide nur ständig an und hatte fast nur schlechte Laune. Ein Jahr später fand ihr Freund dann heraus, dass sie ihn betrogen hatte, und zog einfach aus. Er war einfach weg, inklusive einiger Möbel und ohne eine Nachricht. Tagelang wartete ich darauf, dass er kommen und mich holen würde - er war schließlich mein Daddy und ich hatte mit ihm immer viel mehr unternommen, als mit dem Biest "Mutter". Aber er kam nicht. Ich habe ihn auch nie wiedergesehen.

Meine Mutter legte sich wenige Tage darauf einen Neuen zu, meine Schwester war zu sehr auf ihr Selbstmitleid versessen, um zu kapieren, wie nahe mir das alles ging. Bis heute weiß niemand, wie extrem tief mich das psychisch verletzt hat, gleich zwei Väter zu verlieren. Zu der Zeit verfiel ich jedes Mal in Tobsucht, wenn ich ein Motorrad sah, weil es so früh schon mein Leben zerstörte. Meine Schwester litt immer extremer und meine Mutter wurde immer und immer gereizter, es war die schlimmste Zeit meines Lebens. Mit 17 Jahren zog meine Schwester dann zu einem ihrer komischen Junkie-Kerle - ich habe kaum noch Kontakt zu ihr und nun kann meine Mutter ihre ganze schlechte Laune an mir auslassen. Ich war nur noch zu Hause, weil wir einfach komplett abgeschirmt von jeglicher Zivilisation waren, ich wurde morgens extra von dem Schulbus abgeholt, weil es sonst keinen Weg oder eine Haltestelle gab.

Mit Mitte 15 entschloss ich mich dann dazu, einen Mofaschein zu machen, obwohl meine Mutter sämtliche Zweiräder hasste, aber ich brauchte die Mobilität und wollte einfach weg. Ich fälschte ihre Erlaubnis und hatte schon bald den Schein. Von meinem Ersparten kaufte ich mir einen sehr alten Roller und brachte sogar einen der wenigen Nachbarn dazu, mir seine Garage freizuräumen. Anfänglich war ich so panisch beim Fahren, schließlich bin ich mit der Konsequenz aufgewachsen, aber es ist toll. Ich habe den Roller dann entdrosselt und einen 80er-Motor drunter gepackt, jetzt läuft er etwa 130 "echte" km/h. Sobald ich Benzin rieche oder dieses Knurren eines solchen Motors höre, werde ich extrem geil und kribbelig.

Was ich dabei fühle, wenn ich mit Topspeed durch steile Straßen und Kurven rase? Zum allerersten Mal keinen Hass dem Motorradfahrer gegenüber. Es macht extrem Spaß, ich verzeihe ihm hiermit, dass er mir meinen Vater genommen hat. Es gibt nichts Besseres auf der Welt! Tut mir leid Daddy, aber ich habe längst kein schlechtes Gewissen mehr. Du warst einfach zur falschen Zeit am falschen Ort. Ich bitte um Absolution, dass ich diese Fahrzeuge, die meinen Vater töteten, meine Familie zerstörten und die ich jahrelang gehasst habe, jetzt dermaßen liebe.



Beichte vom 30.07.2016, 02:34:11 Uhr

3.4/5 (164 Votes)

Ich nehme nicht mehr jeden mit!

(Beichthaus.com Beichte 00038534)



Ich (m/20) beichte, dass ich durch Mitfahrgelegenheiten rassistisch geworden bin. Zu Beginn meiner Aktivitäten habe ich eigentlich jeden mitgenommen. Dabei musste ich ein paar unschöne Erfahrungen machen, wie Absagen in letzter Minute oder Warten auf jemanden (45 Minuten). Fast all diese Fälle waren mit Sprachproblemen verbunden. Neuerdings entscheide ich anhand des Anschreibens oder Anrufs, ob ich jemanden mitnehme oder nicht. Meistens sind das Deutsche. Besonders Ausländer mit Sprachproblemen lehne ich häufig ab. Ich möchte daher beichten, dass ich, obwohl ich genug Platz im Auto hätte und selber mehrere Sprachen spreche, Menschen einfach aufgrund meiner Erfahrungen ablehne. Besonders weil mir dabei bewusst ist, dass diese Menschen wahrscheinlich nicht viel Geld haben und daher auf solche Angebote angewiesen sind.



Beichte vom 21.07.2016, 18:49:58 Uhr

3.3/5 (166 Votes)

Kostenlose Mitfahrgelegenheit

(Beichthaus.com Beichte 00038526)



Ich (w/24) beichte, dass ich eben meine Mitfahrgelegenheit, die mich sonst 30 Euro gekostet hätte, mit dem Zeigen meiner Brüste bezahlt habe. Der Fahrer war ein Jüngling, der sicher noch [...]
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Beichte vom 20.07.2016, 10:35:33 Uhr


3.3/5 (116 Votes)

Horror in der Waschstraße

(Beichthaus.com Beichte 00038523)



Ich (m/29) leide unter keinerlei Ängsten oder Phobien, erst recht nicht unter Platzangst. Ein voller Fahrstuhl oder eine volle U-Bahn machen mir nichts aus. Am vergangenen Wochenende fuhr ich mit meinem Auto in die Waschstraße. Das mache ich sehr selten, weil die Anlage teurer ist als die konventionelle Waschanlage und das Auto auch nicht sauberer wird. Die Faulheit hat jedoch dieses Mal gesiegt. Schon der Anfang wirkte bedrohlich auf mich. Drei Männer machten die Vorwäsche mit Dampfstrahl, Handbürsten und sonstigen Hilfsmitteln. Ich fühlte mich ab diesem Zeitpunkt komplett ausgeliefert. Danach musste ich ein paar Meter in Richtung Fließband fahren und anhalten. Dann dauerte es ungefähr eine halbe Minute, bevor das Band mein Auto wegzog. Meine Angst wurde stärker, das Lenkrad bewegte sich immer ein klein wenig nach rechts und links, was aber wohl normal war. Dennoch fühlte ich mich komplett unsicher, ich war nur umgeben von den Bürsten, Wasser und Lärm. Mir wurde schlecht und mein Herz begann zu rasen.

Ich kann es mir nicht erklären, aber die Waschstraße hat mir tatsächlich Angst gemacht. In jeder Sekunde hatte ich Angst, dass irgendetwas Schlimmes passieren könnte. Das Gefühl der Machtlosigkeit und des Ausgeliefertseins versetzte mich fast in Panik. Als ich wieder draußen war, brauchte ich noch eine ganze Weile, um mich zu beruhigen. Ich konnte es niemandem erzählen, da man mir sonst etwas attestieren würde. Um es zusammenzufassen: Ja, ich bin tatsächlich 29 Jahre alt und hatte Angst in der Waschstraße.



Beichte vom 19.07.2016, 19:37:27 Uhr

3.0/5 (152 Votes)

Finger weg von Anhaltern!

(Beichthaus.com Beichte 00038371)



Ich muss jetzt endlich mal etwas loswerden, was ich mich niemals jemandem traue zu sagen, da ich mich so für meine Unvernunft schäme. Ich fahre viel und gerne per Anhalter, [...]
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Beichte vom 14.06.2016, 00:51:13 Uhr


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