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Rache an den Männern

(00030699)



Ich möchte beichten, dass ich mich mal wieder auf ein Arschloch eingelassen habe, mir Hoffnungen gemacht habe und er mich dann hat fallen lassen. Jedes Mal der gleiche Scheiß. Zuerst verspricht er den Himmel auf Erden, dass er sich in mich verliebt hat, dass er dies und jenes mit mir macht, er mich nicht mehr verlieren will, blabla. Ihm macht die Entfernung nichts aus und so weiter. Gestern bekam ich eine SMS, dass es ihm leid tue, er aber doch nichts mit mir anfangen wolle, weil ihm die Entfernung zu groß sei. 40 Kilometer sind jetzt nicht die Welt, wie ich finde. Jetzt zu meiner eigentlichen Beichte: er hat seinen DVD Player hier gelassen, sieht teuer aus. Außerdem hat er mir zwei Schweinchen (Kuscheltiere) geschenkt. Da ich jetzt einen riesigen Hass auf ihn habe, werde ich den DVD Player verkaufen oder behalten, mal schauen, und auf die Schweinchen werde ich drauf scheißen - wortwörtlich. Danach werden sie verbrannt. Außerdem habe ich mir jetzt vorgenommen, mich durch die Weltgeschichte zu vögeln und allen schwanzgesteuerten Arschlöchern das gleiche antun wie sie mir. Eigentlich bin ich gar nicht der Typ dafür und suche die wahre Liebe, aber ich lass mich doch nicht mehr von den Vollidioten verarschen. Es tut mir leid für die Männer, die jetzt dran glauben müssen. Obwohl, eigentlich nicht.



Beichte vom 21.01.2013, 10:30:16 Uhr

3.7/5 (171 Votes)

Pfeffergel für Nachbars Hund

(00030670)



Ich möchte beichten, dass der Hund meines Nachbarn vor einigen Tagen Bekanntschaft mit meinem Pfeffergel gemacht hat. Pfeffergel ist ein Pfefferspray, welches mit einem klebrigen Sprühstrahl und nicht mit Nebeldunst arbeitet. Besagter Nachbar hat die sehr unangenehme Angewohnheit, seinen Hund generell unbeaufsichtigt auf dem Grünstreifen der Wohnsiedlung laufen zu lassen. Während der Hund die Wiese vollkotet, sitzt der Nachbar gemütlich in seiner Wohnung und holt den Hund nach etwa einer Stunde wieder ins Haus. Nachdem es nun schon mehrmals zu unschönen Zwischenfällen kam, eskalierte die Situation vor einigen Tagen. Bereits mehrmals ging der Hund in eindeutig aggressiver Haltung und Körpersprache mir, meiner Lebensgefährtin und meinen Gästen nach. Dazu gehörte unter anderem, dass der Hund bellend meine Haustür belagerte, als ich sonntagmorgens vom Bäcker kam. Nach zehn Minuten Warten und um Hilfe rufen, öffnete der Nachbar volltrunken sein Fenster und rief den Hund zurück. Auch nach mehrmaliger Aufforderung, seinen Hund zu beaufsichtigen oder anzuleinen, trat über die Monate keine Besserung ein, sodass ich oft Umwege machen musste, um einer morgendlichen oder abendlichen Konfrontation zu entgehen. Mehrmals spielte ich mit dem Gedanken, Polizei und Ordnungsamt zu Rate zu ziehen, entschied mich mangels richtig gefährlicher Situationen aber gegen diesen Weg.

Vorgestern verließ ich dann also gegen 16 Uhr, zusammen mit einem Arbeitskollegen, die Wohnung und wie aus der Pistole geschossen rannte der Hund mal wieder auf uns zu. Er umkreiste uns, knurrte, fletschte die Zähne und sprang mehrfach in meine Richtung. Beim dritten Anlauf des Hundes in meine Richtung habe ich dann mein Pfeffergel gezogen, kurz versucht zu zielen und dann abgedrückt. Der Werbung des Herstellers entsprechend brach der Hund mangels Seh- und Riechfähigkeit den Angriff glücklicherweise umgehend ab. Ich möchte hiermit beichten, dass es mir im Nachhinein kein Stück leidtut, dem Hund das Pfeffergel ins Gesicht gesprüht zu haben. Weiterhin möchte ich beichten, dass ich den Hundehalter beim Ordnungsamt wegen Ordnungswidrigkeiten und bei der Polizei wegen Nötigung und Bedrohung angezeigt habe. Weiterhin stelle ich ihm die 19,99 Euro für ein neues Pfeffergel in Rechnung, damit ich auch in Zukunft seinem Hund entsprechend Antworten kann, sollte er mich wieder belästigen.

Ein generelles Wort an die militanten Hundefreund: Mensch vor Hund! Wer seinen Hund nicht erziehen kann, darf ihn nicht frei und ohne Aufsicht auf die Straße schicken. Wer zu faul ist, mit seinem Hund artgerecht spazieren zu gehen, der muss dann im Bedarfsfall eben den Weg zum Tierarzt gehen, wenn sich jemand bedroht fühlt und die Gefahr entsprechend abwehrt.



Beichte vom 11.01.2013, 07:13:13 Uhr
Ort: Husum

3.8/5 (429 Votes)

Begrüßung mit der Faust

(00030660)


42 Kommentare

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Zorn · Fremdgehen · WG


Ich bin stinksauer auf meinen Mitbewohner, weil dieser Testosteron-gesteuerte Affe meine Freundin gebumst hat, während ich geschlafen habe! Wenn er gleich nach Hause kommt, begrüße ich ihn mit einem Schlag in die Fresse. Und das wollte ich vorab beichten.



Beichte vom 09.01.2013, 15:20:20 Uhr




3.6/5 (256 Votes)

Der Hund zu Weihnachten

(00030650)



Ich möchte beichten, das ich seit Weihnachten einen unglaublichen Hass auf meine Schwiegermutter entwickelt habe. Ich hatte ihr ausdrücklich untersagt, unserer siebenjährigen Tochter ein Tier zu schenken. Und was macht sie? Schwiegermonster schleppt einen nicht stubenreinen und ständig kläffenden Köter als Geschenk für das Kind an. In einem mit Geschenkpapier umwickelten Karton, damit es auch was hermacht. Frau und Kind waren natürlich total begeistert. Die Töle war aber nur die ersten drei Tage interessant, dann kümmerten sich weder Frau noch Kind um ihn. Er bellte, stank, machte überall hin und Gassigehen war überraschenderweise mit Arbeit verbunden. Dasselbe Theater gab es vor zwei Jahren schon einmal mit einem Meerschweinchen. Diese Beratungsresistenz meiner Schwiegermutter kotzt mich unheimlich an. Also habe ich den Hund, als ich letzte Woche früh zur Arbeit gefahren bin, vor dem Tierheim angebunden. Mit einem Umschlag und 50 Euro drin fürs Futter. Damit sich wenigstens anständig um ihn gekümmert wird. Das Geld ziehe ich meiner Tochter vom Taschengeld ab. Der Knaller ist, erst heute morgen ist es aufgefallen, das der Hund seit vier Tagen nicht mehr da ist. Niemand hat ihn in der Zeit vermisst. Ich habe gesagt, er ist bestimmt weggelaufen und die Tochter ist jetzt nur noch am Heulen und Nerven. Jetzt will sie einen neuen Hund haben. Ich könnte ausrasten. Vielleicht kapiert sie jetzt endlich, dass Tiere kein Spielzeug sind, welche man nach Bedarf aus dem Schrank holt, aber viel Hoffnung habe ich da nicht. Sie kommt da ganz nach ihrer ignoranten Mutter. Und wenn Schwiegermutter wirklich einen neuen Köter hier anschleppt, platzt eine Bombe, aber gewaltig.



Beichte vom 06.01.2013, 20:50:06 Uhr

3.1/5 (187 Votes)

Heucheleien zu Feiertagen

(00030631)



Ich beichte, dass ich meinen Mitmenschen tierisch auf den Sack gehe, weil ich sie wegen ihrer ständigen Höflichkeitsfloskeln aufziehe. Jetzt an Weihnachten hat mir jeder, sobald ich auch nur zwei Worte mit ihm gewechselt habe, frohe Festtage gewünscht. Jedes Mal, wenn ich etwas eingekauft habe, wünschte mir die Kassiererin frohe Festtage, obwohl ich vorher nicht ein einziges Wort mit ihr gesprochen habe, sie mich nicht kennt, ich sie nicht kenne, und ich sie auch nie im Leben wiedersehen werde. Ob ich wirklich frohe Festtage habe, ist ihr in Wirklichkeit scheißegal. Ich habe also jedem, von dem ich mich verabschiedet habe, frohe Ostern gewünscht, und denjenigen, die ich besonders lieb gewonnen habe, schöne Pfingsttage. Wenn keine Feiertage anstehen, wünsche ich von Montag bis Mittwoch jedem ein schönes Wochenende und immer wieder mal streue ich wahllos ein und schönen Urlaub noch!€œ ein. Die meisten Menschen sind dann beleidigt, manche wollen sich ausschütten vor Lachen. Wenn ich an die ersten Tage im neuen Jahr denke, wird mir allerdings schon schlecht, weil jeder hergelaufene Arsch mir ein glückliches neues Jahr wünscht, obwohl ich genau weiß, dass es ihn nicht die Bohne interessiert, ob das neue Jahr für mich gut oder schlecht wird. Ich bitte um Vergebung, aber ich kann ich anders, diese schmierige Heuchelei kotzt mich so an.



Beichte vom 29.12.2012, 17:59:40 Uhr
Ort: Ratinger Straße, Düsseldorf


410 Beichten insgesamt (Kategorie Zorn).



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