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Beichten: 23.287 | User: 195.468 | Kommentare: 358.277
Neueste Kommentare

3.1/5 (98 Votes)

Sexueller Missbrauch zwischen Klassenkameraden

(Beichthaus.com Beichte 00035576)



Als ich (w/Mitte 20) 12 Jahre alt war, wurde ich von drei Klassenkameraden missbraucht. Ob sich das Ganze als sexueller Missbrauch qualifiziert, weiß ich nicht. Auf jeden Fall haben zwei der Jungs mich bei einem von ihnen zu Hause auf dem Bett festgehalten, während der Dritte, nennen wir ihn W., auf mir gesessen hat. W. hat an meine Brüste und in meinen Schritt gefasst - über den Kleidern - während einer der anderen ein Kissen auf mein Gesicht gedrückt hat, sodass ich nicht atmen konnte. Oder einer der andern hat mir die Nase zugehalten, während W. mir seine Zunge in den Mund gesteckt hat. Irgendwann war es dann vorbei und es ist auch nicht wieder vorgekommen, weil ich etwas in der Hand hatte, womit ich W. erpressen konnte, sodass er es nicht wiederholen konnte. Meine Beichte ist nun, dass ich mich manchmal an diesen Moment erinnere. Dann steigt eine tiefe Wut und Verzweiflung in mir auf. Diese Gefühle genieße ich allerdings, sodass ich mich manchmal absichtlich daran erinnere, um diese Gefühle in mir heraufzubeschwören.



Beichte vom 27.04.2015, 20:46:00 Uhr

3.6/5 (188 Votes)

Beziehung vs. Karriere

(Beichthaus.com Beichte 00035535)



Ich (m/26) beichte, dass ich meine Freundin für die Karriere verlassen habe. Wir waren drei Jahre lang zusammen und haben seit einem Jahr zusammengewohnt. Vor ein paar Jahren habe ich auf der Gamescom gearbeitet, als PR und Customer-Support-Aushilfe bei einer großen Firma und habe dort einige Kontakte in der "Gamingindustrie" geknüpft. Es war schon immer mein Traum, in der Gamingindustrie zu arbeiten, aber der Einstieg ist ohne Kontakte so gut wie unmöglich. Ich habe den Plan dann auch nie wirklich verfolgt und mein Studium durchgezogen. Ich wurde dann im letzten September fertig, kam aber gar nicht dazu, einen Job in meinem Arbeitsfeld zu suchen. Stattdessen flog mir ein Jobangebot von einem alten Kontakt von der Gamescom zu. Ich blieb natürlich mit den Leuten über Facebook in Kontakt und habe quasi einen Ansprechpartner bei jeder halbwegs großen Firma im Gamingsektor. Das einzige Manko war, dass der Job einen Umzug in die USA erfordert, nach Austin in Texas. Jetzt habe ich das meiner Freundin erklärt und habe es wirklich Dutzende Male besprochen, aber sie wollte davon einfach nichts wissen und erklärte mich für verrückt.

Nach einem wieder heftigen Streit über das Thema drohte ich ihr an, dass ich am nächsten Tag weg sein werde, wenn sie nicht wenigstens vernünftig darüber reden würde. Sie tat es nicht. Sie ging am nächsten Tag zur Arbeit, und nachdem sie aus dem Haus war, packte ich meine sieben Sachen. Ich legte ihr meinen Anteil an der Miete für die nächsten vier Monate hin - der Mietvertrag lief auf sie - und ging einfach. Ich lagerte einige Sachen bei meinen Eltern im Keller ein und flog drei Tage später ab in mein neues Leben. Auf meinem Handy hatte ich inzwischen ungefähr 200 verpasste Anrufe und 1.000 Nachrichten. Aber an einem Menschen, dem meine Träume gar nichts bedeuten, nicht einmal genug, um mal sachlich darüber zu reden, liegt mir nichts.



Beichte vom 23.04.2015, 00:28:24 Uhr

3.0/5 (118 Votes)

Ich bin stolz auf meinen Körper!

(Beichthaus.com Beichte 00035527)



Ich (w/20) beichte, dass ich fett bin und es mir scheißegal ist, was andere davon halten. Das Schlimmste, was einem heutzutage passieren kann, ist wohl pleitegehen und fett sein, deshalb schreibe ich das hier auf. Das, was mich aufregt, ist die Einstellung der meisten Menschen. Nur weil ich fett bin, werde ich als faul abgestempelt, was gar nicht stimmt! Ja, ich esse zu viel, aber das war es dann auch. Wenn das mein einziges Problem im Leben bleibt, werde ich glücklich sterben. Niemand muss auf Fett stehen oder selbst dick sein, aber warum ist es so schwer zu akzeptieren, dass nicht jeder so tickt? Ich muss dazu sagen, dass meine Freundinnen alle schlank sind und das sage ich ohne einen Hauch von Eifersucht. Sie sind alle schön und sollen so bleiben, wie sie sind. Es kotzt mich nur an, wenn so Sätze kommen wie: "Du hast eigentlich so ein schönes Gesicht, nimm doch noch ein bisschen ab." Schon allein aus Prinzip würde ich niemals eine Diät anfangen. Ich mag es zu essen und ich habe keinen Bock, so zu sein wie jeder andere. Und wenn jetzt jemand mit der Gesundheitsschiene ankommt: Damit hatte ich noch nie Probleme und die werde ich auch nicht bekommen, weil ich weder rauche noch trinke - und auch keine Tonne wiege. Ich gehe auch an den Strand und ich möchte jeden, der sich das wegen ein paar Wichsern nicht traut, ermutigen, dasselbe zu tun. Die Wal-Witze finde ich übrigens sehr witzig, wenn sie denn wirklich nur als Spaß gemeint sind, und nicht wirklich jemanden beleidigen sollen.



Beichte vom 22.04.2015, 13:32:20 Uhr





2.8/5 (72 Votes)

Meine unglaubliche Wut auf Frauen

(Beichthaus.com Beichte 00035520)



Ich möchte gerne beichten, dass ich inzwischen eine unsägliche Wut gegenüber Frauen aufgebaut habe, was ich scheinbar in Gesprächen mit dem anderen Geschlecht unterschwellig vermittele, ohne dass ich es merke. Ich (m/24) habe eigentlich bereits recht viel Erfahrung mit Frauen gesammelt, nur hat das Ganze vor circa einem Jahr einen Bruch gemacht und ich bekomme quasi nur noch Ablehnung zu spüren. Ob das jetzt bereits drei Frauen waren, die mich aus für mich absolut unverständlichen Gründen nach dem ersten Treffen bei einer Messaging-App blockiert haben. Oder mehrere Frauen, denen ich nach netten Gesprächen meine Telefonnummer gab und nie etwas von ihnen kam. Oder ob es das wirklich ständige direkte Löschen von Chatanfragen bei einer Flirt-App ist. Könnte das noch lange weiterführen. Ich würde mich also selbst nicht als schüchtern oder nicht selbstbewusst beschreiben. Revue passierend kann ich also sagen, dass mein halbwegs solider Erfolg gegen Minus 100 gegangen ist, obwohl ich definitiv nicht allzu hässlich bin. Mir ist also klar, dass irgendwie mein Charakter der Grund sein muss. Und das Ganze sorgt für einen tierischen Frust bei mir, denn ich habe mich schon für die Gesellschaft, über einen Zeitraum von 10-12 Jahren und etlichen Mobbereien, verändert, sodass ich inzwischen relativ gut mit den Menschen klarkomme. Als kleine Randinformation: Bei mir wurde vor Kurzem eine Borderline-Persönlichkeitsstörung festgestellt, die der ganzen Misere wenigstens einen Namen gibt.

Therapie habe ich übrigens auch schon hinter mir. Doch alles in allem kann man nicht unbedingt sagen, dass ich aus dem Raster falle, denn das habe ich mich auch schon oft gefragt und konnte es durch beispielsweise diverse Beichten hier oder sonstigem Verhalten anderer Menschen negieren. Lange Rede kurzer Sinn: meine Wut gegenüber den weiblichen Wesen steigt ins Unermessliche, denn was ich weiß, ist, dass ich ja kein bösartiger Mensch bin und es ja auch immer lautet: "Sei du selbst." Ich hoffe, man kann sich teils in meine Lage versetzen. Ich bitte um Absolution für meine Wut, die beinahe zu Hass wird, da ich das eigentlich gar nicht möchte und Frauen doch auch ganz nett sein können.



Beichte vom 21.04.2015, 21:31:07 Uhr
Ort: Wiesenhüttenstraße, Frankfurt

3.3/5 (71 Votes)

Die Mobberin, die mich ein Jahr meines Lebens kostete

(Beichthaus.com Beichte 00035502)



Ich saß mit einer Freundin ganz normal in der Cafeteria der Uni, schaue aus dem Fenster und erblicke tatsächlich niemand Geringeres als die Dame aus Schulzeiten, die mich früher gemobbt [...]
Diese Beichte steht unter Jugendschutz und kann nur von registrierten Mitgliedern gelesen werden.



Beichte vom 19.04.2015, 22:04:40 Uhr


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