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Beichten: 25.678 | User: 214.269 | Kommentare: 403.370
Neueste Kommentare

3.6/5 (121 Votes)

Mit der Gummispinne im Freibad

(Beichthaus.com Beichte 00037945)



Das Freibad ist für mich (m/22) und meine Freundin im Sommer einer unserer Lieblingsplätze. Schwimmen, Springen, Sonnen, Lesen, Federball spielen, für die Uni lernen - man kann dort eigentlich (fast) alles machen. Das Freibad ist auch der Lieblingsplatz vieler anderer Leute - vieler netter, sympathischer Leute, aber auch einiger unsympathischer. Solche unsympathischen Gestalten sind mir im letzten Sommer begegnet. Wir hatten uns einen schönen Platz ausgesucht und kurze Zeit später hörte man diese "Fremdsprache", die sich manche Zeitgenossen wahrscheinlich von "Erkan und Stefan" abgeguckt haben. Ganz ehrlich - ich habe ja eigentlich kaum Vorurteile, aber wenn ich diese "Sprache" höre, weiß ich auch schon, was für Leute das sind. Und so war es dann auch. Sie waren so grob zwischen 15 und 18 Jahren, mehrere Mädchen und Jungen, die ihre Decken in unserer Nähe ausbreiteten und die anderen an ihren "Unterhaltungen" teilhaben ließen, so laut waren sie. Aber das stört mich ja nicht.

Dann waren wir jedoch länger im Wasser und kamen irgendwann wieder zurück. Nach einiger Zeit kam ein junges Paar vorbei, beide waren etwas fülliger. Sofort wurden sie von den Jugendlichen beleidigt. Na wartet! Ich habe einen persönlichen Glücksbringer, eine große, schwarze, fette Gummispinne. Ich mag Spinnen und diese habe ich in einem unbemerkten Moment auf die Decke der Jugendlichen platziert. Kaum hatten die sie bemerkt, ertönte ein ohrenbetörendes Gekreische der Mädels. In einem Affentempo waren alle verschwunden. Herrlich! Ob sie aus dem Freibad verschwunden sind, oder sich nur einen neuen Platz gesucht haben, entzieht sich meiner Kenntnis. Vielleicht wäre Ersteres besser. Dann könnten sie in aller Ruhe für ihr Rütli-Abitur büffeln. Ja, böse muss auch mal sein.



Beichte vom 28.03.2016, 23:13:14 Uhr

3.0/5 (91 Votes)

Schlagt doch einfach nach!

(Beichthaus.com Beichte 00037940)



Ich (w) wundere mich immer wieder aufs Neue über die Dummheit der breiten Masse. Derzeit studiere ich Jura und alle Freunde, Bekannte und Verwandte sagen mir ja immer wieder, dass das ja unglaublich schwer sein muss - ich müsse ja die ganzen Paragraphen auswendig lernen! Das hört man von jedem, unabhängig voneinander, und ich frage mich jedes mal wieder, ob die Leute diesen Mythos wirklich glauben, oder ob sie echt so bräsig sind. Versteht mich nicht falsch, wegen des Studiums sehe ich mich nicht als Übermensch oder etwas Besseres, aber es muss doch jedem Menschen mit nur ein paar grauen Zellen klar sein, dass Richter und Anwälte nicht sämtliche Gesetze und Gesetzestexte auswendig aufsagen können. Sogar in den hohlen Richtersendungen im Vormittagsprogramm stehen die dicken Schinken auf dem Tisch. Angesichts der Menge ist das doch unmöglich.

Ich beichte, dass ich den Leuten hinter dieser Aussage jedes Mal wieder ein bisschen Intelligenz abspreche, gerade wenn schon 100 Mal gesagt wurde, dass keine Paragraphen auswendig gelernt werden. Offenbar leben sie in einem Land, von dem sie sich nicht mal ganz, ganz grob vorstellen können, wie viele unterschiedliche Bücher und Texte es so an Gesetzen gibt. Gerade Deutschland, das Land der unnützen Gesetze und der Bürokratie. Ich frage mich dann immer, wie diese Leute wohl wählen gehen. Ob sie alle Parteiprogramme aller Partien auswendig lernen, statt sie in Textform einfach nachzuschlagen?!



Beichte vom 28.03.2016, 15:51:04 Uhr

2.9/5 (174 Votes)

Studieren ist scheiße!

(Beichthaus.com Beichte 00037933)



Ich bereue mein Studium so sehr. Ich bin jetzt im zweiten Semester und hasse mein Studium. Ich bin jeden Tag nur noch am Lernen. Natürlich war mir klar, dass ein Studium kein Spaziergang wird. Aber inzwischen dreht sich mein gesamtes Leben nur noch um mein Studium, weil ich das Gefühl habe, doppelt so viel lernen zu müssen wie die anderen. Ich muss alles dem Studium unterordnen. Leider kann ich es nicht abbrechen, weil ich dann nur noch einen schlechten Ausbildungsabschluss hätte und wechseln kann ich den Studiengang auch nicht, da ich schon einmal meinen Studiengang gewechselt habe. Wenn ich überlege, dass ich noch 2,5 Jahre vor mir habe, kommt mir das Kotzen! Ich bin so neidisch auf meine Freunde, die arbeiten gehen, weil diese wenigstens am Nachmittag bzw. am Abend und am Wochenende Freizeit haben.

Sollte jemand von euch gerade überlegen, ob er studiert: Ich kann es definitiv nicht empfehlen! Man hat nur unnötigen Stress und unnötige Schulden. Und wenn man nicht gerade der Überflieger ist, wird man später eh nicht mehr verdienen als die ohne akademischen Abschluss. Gerade wenn man, wie ich, aus einem Arbeiterhaushalt kommt und nicht das nötige Vitamin B besitzt.



Beichte vom 27.03.2016, 13:57:19 Uhr


3.5/5 (118 Votes)

Hört auf, Kinder anzutatschen!

(Beichthaus.com Beichte 00037926)



Ich (w/28) beichte einerseits, dass ich Menschen nicht ausstehen kann, die Kinder betatschen, wie es ihnen passt - ich meine dabei nicht in sexueller und pädophiler Hinsicht - und andererseits, dass ich meinen Vater in genau so einer Situation vor über 20 Jahren wohl etwas blamiert habe. Ich war damals wohl so sechs oder sieben Jahre alt, als mich mein Vater zu einer seiner Arbeitskolleginnen mitgenommen hat, mit der er irgendwas Berufliches zu besprechen hatte. Diese war an sich eine recht nette Frau, aber wie so viele Leute meinte sie, es sei okay, mich ungefragt zu umarmen, mir über die Haare zu streichen, oder mir die Wange zu tätscheln, weil ich ja so klein und süß war. Nun, die ersten paar Mal ließ ich ihre Liebkosungen zähneknirschend über mich ergehen, aber nachdem sie mich wiederholt angefasst hatte, wurde es mir zu bunt und ich biss ihr volle Kanne in die Hand. Danach war ich natürlich nicht mehr süß und meinen Vater war es sichtbar peinlich.

Ich bereue jedoch nur, dass er sich in diesem Moment meinetwegen geschämt hat, nicht die Sache an sich, denn ich hasse es bis heute, wenn Leute so etwas tun. Kein Erwachsener mag es, wenn man ihm ungefragt ins Gesicht tatscht, also wieso sollen Kinder das akzeptieren müssen? Und da wäre noch der Großvater meines Ehemannes, der bei Familienfeiern oft aus heiterem Himmel hinter mir auftaucht und mir ungefragt über die Wange streichelt. Vielleicht beiße ich den ekelhaften alten Sack auch mal, um der alten Zeiten willen, denn ich habe weiß Gott schon mehrmals höflich darum gebeten, dass er das lassen soll - und wer nicht hören will muss fühlen. Mein Vater lacht heute übrigens über die Sache von damals.



Beichte vom 25.03.2016, 09:31:01 Uhr

3.1/5 (155 Votes)

Ich hasse Hobbypsychologen & Besserwisser

(Beichthaus.com Beichte 00037925)



Ich hasse die Leute, die meinen, sie wüssten, wie es mir geht und mir deshalb bescheuerte Ratschläge geben. Ich bin seit circa zwei Jahren in psychologischer Behandlung. Warum und welche Erkrankung vorliegt, ist meine Sache. Jemand, der nicht betroffen ist, hat keine Ahnung, was in Personen mit psychischen Problemen vorgeht. Und diese blöden Tipps a lá: "Mach doch einfach mal", oder: "Hör einfach auf damit und such dir ein Hobby", oder "Geh einfach ein bisschen an der frischen Luft spazieren." Wenn jemand magersüchtig ist, hilft es nicht, der Person zu sagen, dass sie einfach mehr essen soll! Wenn jemand Alkoholiker ist, hilft es nicht, der Person zu sagen, dass sie einfach nichts mehr trinken soll. Nur mal so als Beispiel. Auch in unserer modernen, aufgeschlossen Gesellschaft ist es nach wie vor schwierig. Wenn man in eine Klinik geht oder eine Therapie macht, wird man auch heutzutage leider oft noch verurteilt. Oder du Leute tun, als ob nie etwas gewesen wäre. Jeder meint er wäre informiert und qualifiziert und gibt ungefragt seinen Senf dazu.

Auch psychische Erkrankungen sind Erkrankungen! Es kotzt mich an, dass ich, nur weil man es mir nicht ansieht, falsch eingeschätzt werde. Freunde, Kollegen und Bekannte - jeder hält mich für verrückt und hat kein Verständnis für meine lange Arbeitsunfähigkeit. Selbst meine beste Freundin hat leider nicht viel Verständnis. Sie meint, ich wäre einfach nur überempfindlich. Aber das ist es nicht! Ich wage zu behaupten, stärker als viele andere zu sein. Ich brauche keine blöden Ratschläge. Ich brauche Leute in meinem Umfeld, die verstehen, was es mit psychischen Störungen auf sich hat und die bereit sind, mich vorurteilsfrei zu akzeptieren! Ich beichte, dass Leute, die idiotische Sachen wie: "Jeder hat mal einen schlechten Tag" zu mir sagen, Aggressionen in mir wecken! Es hat schon seine Berechtigung, dass ich mehrmals stationär war und nach wie vor eine Gesprächstherapie mache! Ich habe psychische Probleme und es geht mir schlecht, aber ich bin nicht geistig behindert!



Beichte vom 25.03.2016, 17:29:49 Uhr
Ort: Marne-la-Vallée, Frankreich


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