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Beichten: 25.948 | User: 215.668 | Kommentare: 410.495
Neueste Kommentare

3.3/5 (119 Votes)

Geh mal in die Sonne, du Kellerkind!

(Beichthaus.com Beichte 00038245)



Ich habe eine sehr helle Hautfarbe. Im Sommer werde ich eher rot als braun. Und die Beichte? Ich hasse all jene, die mit dämlichen Kommentaren wie "Kellerkind" und "Geh doch mal in die Sonne" ankommen. Die meisten meinen es lustig, aber früher durfte ich mir das sogar von Lehrern, heutzutage sogar von Dozenten anhören. Verständnis habe ich dafür nicht mehr. Ich gehe ja auch nicht zu einem Afrikaner und frage ihn, ob er zu lange in der Sonne gelegen hat.



Beichte vom 17.05.2016, 19:13:46 Uhr

3.3/5 (134 Votes)

Die rassistische alte Schachtel aus dem Bus

(Beichthaus.com Beichte 00038234)



Ich bin gestern Abend mit dem Bus aus der Innenstadt nach Hause gefahren und der Bus war ziemlich voll. Als ich aussteigen wollte (an der Fahrertür) sagte die Fahrerin (recht alt und korpulent) recht unwirsch zu mir: "Hast du überhaupt eine Fahrkarte? Da kann man sich heute ja nicht mehr sicher sein bei euch ganzen asozialen Kanacken. Jetzt zeig zackig her, vorher mache ich nicht auf." Dazu muss man sagen, dass meine Familie seit 60 Jahren in Deutschland lebt, gut integriert ist und ich mich zu 100 Prozent als Deutscher fühle. Ich habe ihr dann also meine Monatskarte gezeigt, was nur mit unverständlichem Grummeln honoriert wurde.

Weil mich dieses Verhalten ziemlich aufgeregt hat, habe ich, als die Fahrerin endlich die Tür geöffnet hat, laut und für alle hörbar gesagt: "Sie haben recht, man muss immer mit dem Schlimmsten rechnen, wenn man so eine rassistische alte Schachtel ist." Damit hatte ich die Lacher auf meiner Seite und winkte mit einem Hochgefühl der, jetzt hochroten, Busfahrerin hinterher. Im Nachhinein feiere ich mich einerseits selbst für den Spruch, aber andererseits tut es mir leid, die Frau lächerlich gemacht zu haben. Vielleicht hatte sie nur einen langen und anstrengenden Tag und war darum so schlecht drauf.



Beichte vom 14.05.2016, 18:57:00 Uhr

3.3/5 (108 Votes)

Meine Kollegen sind scheinheilig!

(Beichthaus.com Beichte 00038212)



Ich (m/37) arbeite im technischen Bereich der gehobeneren Hotellerie. Ich möchte beichten, dass ich fast alle Kollegen aus anderen Abteilungen, bis auf wenige Ausnahmen, nicht leiden kann. Ihre Gesichter strahlen [...]
Diese Beichte steht unter Jugendschutz und kann nur von registrierten Mitgliedern gelesen werden.



Beichte vom 10.05.2016, 20:29:34 Uhr


3.2/5 (101 Votes)

Nutzt die Aushilfen nicht aus!

(Beichthaus.com Beichte 00038209)



Ich arbeite bei einer bekannten Supermarktkette und das eigentlich auch ziemlich gerne. Das Kollegium ist nett, ich verstehe mich mit allen gut und es ist insgesamt ziemlich entspannt. In letzter Zeit jedoch bin ich teilweise unfassbar genervt. Nicht nur, dass die Arroganz und Dummheit mancher Kunden an den Grenzen meiner sozialen Kompetenz kratzt und ich mich mitunter sehr zusammenreißen muss, stets freundlich und zuvorkommend zu bleiben und nicht meinem Hang zum Sarkasmus zu erliegen, nein, seit einiger Zeit nerven mich auch meine Kollegen. Zu erwähnen ist, dass ich nur aushilfsweise dort arbeite, weil es mir eigentlich lediglich darum geht, etwas Struktur in meinem Leben zu haben, bevor ich kommendes Semester mit dem Studium beginne. Und ich als Aushilfe habe in aller Regel kein Problem damit, den Festangestellten, die seit 25 Jahren in diesem Unternehmen beschäftigt sind, gewisse Privilegien zuzugestehen. Jedoch gibt es ein, zwei Kandidaten, die meine zuvorkommende Art ausnutzen und überstrapazieren. Ich würde mich zu sehr in der Beschreibung einiger Beispiele verlieren, weswegen ich solche an dieser Stelle einfach auslasse.

Fakt ist: Ich bin ein totaler Knecht und Laufbursche dieses Unternehmens geworden, weil es mir merkwürdigerweise am Herzen liegt. Und in den meisten Fällen mache ich diese Arbeit wirklich gerne, da es, zumindest mit dem Großteil meiner Kollegen, Spaß macht und man zum Teil auch interessante Menschen kennenlernt. Es hat aber tatsächlich ein Maß angenommen, das nicht mehr ganz normal ist. Ich fange sogar schon an, im Vorbeigehen fremde Filialen zu sortieren, wenn ich dort mal einkaufe. Was ich aber eigentlich beichten will, ist Folgendes: Gestern war ich so unfassbar genervt und einfach echt richtig angepisst von der Kollegin, die sich in Sachen "Ich bin Festangestellte und darf deshalb alles!" unangefochten am meisten rausnimmt, und musste dann auch noch fast zwei Stunden länger arbeiten als eingeplant war, weil eine Mitarbeiterin krankheitsbedingt früher gegangen ist und es zum Abend hin so "voll" wurde. Voll deshalb in Anführungszeichen, weil die Definition dieses Wortes nach seinem Gebrauch für die gestrige Situation eindeutig noch einmal überdacht werden muss. Aber wenn voll bedeutete, dass ich auf meinem Drehstuhl an der Kasse minutenlang Karussell spielen kann, weil einfach keine Kunden da sind, die ich bedienen könnte, dann war es zweifelsohne echt total voll.

Mich hat das alles so genervt und ich fühlte mich auch ein wenig ausgenutzt, weil ich ohnehin schon jeden Mist für die mache und eigentlich nicht einmal hätte bleiben müssen, aber natürlich nicht Nein sage, wenn ich gefragt werde. Deswegen habe ich, nur aus Trotz, heimlich eine Schachtel Zigaretten eingesteckt und mitgenommen, ohne dafür zu bezahlen. Und dabei rauche ich nicht mal.



Beichte vom 10.05.2016, 12:53:10 Uhr

2.4/5 (185 Votes)

Unglücklich im Altenheim

(Beichthaus.com Beichte 00038207)



Ich arbeite in einem Altenheim als Putzkraft. Eigentlich bin ich für den Job meiner Meinung nach viel zu überqualifiziert, denn ich habe einige Semester BWL und Jura studiert. Dass ich nicht sonderlich glücklich bin, könnt ihr euch also vorstellen. Seit Neustem habe ich mir deshalb unter anderem angewöhnt, die Klobürsten vom ganzen Altenheim bei 30 Grad im Geschirrspüler zu reinigen. Sie sind danach immer schön sauber und beschwert hat sich auch noch keiner.



Beichte vom 10.05.2016, 09:15:31 Uhr


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