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2.7/5 (139 Votes)

Inkompetente S-Bahn-Gesellschaft

(00033464)



Ich (m/30) möchte beichten, dass ich gestern bei der S-Bahn-Hotline angerufen, und die Mitarbeiterin angeschrienen und auf das Übelste beschimpft habe. Dazu muss man wissen, dass die Bahn wieder einmal ausgefallen ist und extreme Verspätung hatte. Es tut mir wirklich sehr leid für die arme Frau. Ich hätte es besser wissen müssen, da die Mitarbeiterin nichts für die Dummheit und Inkompetenz der S-Bahn-Gesellschaft kann.



Beichte vom 17.06.2014, 13:27:01 Uhr

3.6/5 (170 Votes)

Auge um Auge

(00033456)



Ich (w/49) habe drei jüngere Schwestern und wuchs auf einem Bauernhof auf. Meine Mutter kam aus einer wohlhabenden Familie, wurde mit mir ungeplant schwanger und musste dann den Abzocker heiraten. Ich war immer das "schwarze Schaf" - ungewollt, ungeliebt und irgendwann eben aufmüpfig. Meine Eltern waren selten nett zu mir, ich war für sie eher wie ein rotes Tuch. Schläge, auch auf den nackten Po, Demütigungen, Kinderarbeit und ich durfte auch nichts hinterfragen - meine Familie fand ich schon als Kind sehr schrecklich, so unsensibel und ungerecht. Daher habe ich auch bist zur Volljährigkeit in die Hose gemacht, so lange eben, bis ich endlich von dort wegkam. Mein Vater hat oft gelogen, mich mit Geld betrogen, zwei geliebte Ponys zum Schlachter gebracht, und meine Tiere verkauft. Er hat alles falsch gemacht, was man nur falsch machen kann. Der absolute Hammer war 2009: Meiner sehr kranken Mutter ging es sehr schlecht, vielleicht wäre sie auch so verstorben, aber er zog hinter meinem Rücken einfach eine veraltete Patienten-Verfügung aus der Tasche und ließ ihr nach 36 Stunden auf der Intensivstation den Sauerstoff abstellen, den sie seit vier Jahren täglich brauchte. Ich war außer mir! Auch wenn sie keine gute Mutter für mich war, hatte ich ihr doch verziehen. Ich konnte mich nicht einmal verabschieden und das Ganze eskalierte in einen riesigen Streit. Das war alles zu viel für mich und ich sann auf Rache. Mein Vater lebte anschließend nämlich lustig mit ihrem Geld und seiner Freundin weiter - bis meine Chance auf Rache kam. Da das Testament nämlich nicht in Ordnung war, habe ich es angezweifelt. Die Aktion war aufwendig und teuer für ihn, außerdem war es etwas ganz Neues, dass ihm jemand widerspricht. Vor drei Monaten wurde ich von der Schwester meiner Mutter adoptiert - und ihr gehört die andere Hälfte des Hauses meines Vaters. Da meine "Tantenmutter" auch stinksauer auf ihn ist, verhandele ich hart mit ihm, denn es ist mir echt egal, ob er kauft oder ob ich eine Teilungsversteigerung einleite. Gestern habe ich ihn dann gesehen und er ist fertig. Aus dem "allmächtigen, übergroßen Vater" ist ein gebrochener, alter Mann geworden. Rache ist süß.



Beichte vom 15.06.2014, 20:35:06 Uhr

3.4/5 (191 Votes)

Babysitter mit Elterngeld

(00033441)



Ich beichte, dass ich eine Angestellte vom Jugendamt gerade absichtlich genervt habe, weil sie unglaublich unfreundlich war. Ursprünglich hatte ich eine Frage zu einem sehr verwirrenden Elterngeld-Antrag, auf die ich online leider keine Antwort gefunden habe - deshalb habe ich dann dort angerufen. Die Mitarbeiterin war von Anfang an sehr genervt, unfreundlich, ungeduldig und vor allem patzig, so sehr, dass mir die Spucke wegblieb. So etwas habe ich wirklich noch nie erlebt. Nach jeder Antwort, die sie nicht zufriedenstellte, hat sie mir deutlich zu verstehen gegeben, dass sie am liebsten den Hörer aufknallen würde. Zu allem Überfluss hat sie die Fragen so schlecht und missverständlich beantwortet, dass ich, direkt, nachdem sie den Hörer dann aufgeknallt hatte, noch einmal anrufen musste. Sie konnte sich kaum mehr halten vor lauter Ungeduld! Weil sie mir so auf den Geist ging, kam ich dann auf die Idee, mit unterdrückter Nummer und verstellter Stimme unzählige Male bei ihr anzurufen und habe dann dumme Fragen gestellt. Zum Beispiel habe ich mich erkundigt, ob man als Babysitter auch Elterngeld bekommen kann. Das war ein Spaß! Die Tusse wäre fast durch die Decke gegangen, aber Unfreundlichkeit wird halt bestraft.



Beichte vom 11.06.2014, 15:09:39 Uhr


3.4/5 (162 Votes)

Mütter mit Kinderwagen

(00033436)



Ich muss gestehen, dass mich Mütter mit Kinderwagen enorm nerven, wenn sie mal wieder patzig und höchst unfreundlich darauf bestehen, in die sowieso schon überfüllte Bahn zu kommen, und ihren Kinderwagen dann genau da platzieren wollen, wo kein Platz ist, statt einfach einen Meter weiter zu parken. Und warum auch immer müssen diese Mütter natürlich auch noch einen Sitzplatz haben. Ich verstehe nicht, warum die nicht genauso neben dem Wagen stehen können, wie andere auch. Außerdem bekomme ich regelrechte Aggressionen, wenn sie einem wieder knapp über die Füße fahren und sich dann noch beschweren, dass man ja halb in den Kinderwagen springen würde. Ich mag ja gerne Kinder, aber deren überhebliche Eltern sind meist der blanke Horror! Einfach ätzend!



Beichte vom 10.06.2014, 19:29:52 Uhr

2.5/5 (133 Votes)

Lehrerin im Rotlichtviertel

(00033408)



Angefangen hat alles vor ungefähr acht oder neun Jahren, als ich eine Handelsakademie im Westen Österreichs besucht habe. Leider war mein Verhältnis zu meiner damaligen Deutsch-Professorin nicht sehr gut und ich entwickelte einen richtigen Hass auf sie. Mit ihrer Art, sowohl zu unterrichten, als auch im Umgang mit anderen, konnte ich einfach nicht warm werden. Dieser "Hass" auf ihre Person ging so weit, dass ich mich eines Nachmittags kurzerhand dazu entschlossen habe, in einem lokalen Partyportal, bei dem ich bereits seit Längerem registriert war, meinem Frust freien Lauf zu lassen. Glücklicherweise, wie ich damals fand, gab es im Forum einen Thread über meine Schule, in welchem man seine Meinung kundtun konnte. In jenem Thread bezeichnete ich meine Lehrerin beispielsweise als Schlampe, welche sich am besten auf dem "Südring" - einer bekannten Straße in unserer schönen Landeshauptstadt - rumtreiben und dort der Prostitution nachgehen sollte. Circa zwei Jahre später, ich hatte lange nicht mehr an diesen Forenbeitrag gedacht, war ich immer noch an derselben Schule und wurde plötzlich, sozusagen aus dem Nichts, zum Direktor beordert. Naja, da ich mir nichts dabei dachte und eigentlich nicht unglücklich über die Tatsache war, dass ich etwas weniger im Unterricht sitzen musste, machte ich mich auf den Weg ins Direktorat, wo besagter Herr auch schon auf mich wartete.

Unser Direktor fackelte nicht lange und drehte seinen Computerbildschirm in meine Richtung. Auf dem Bildschirm war mein Foreneintrag - inklusive Foto von meinem, mittlerweile schon lange inaktiven, Account - abgebildet. Ich wollte am Liebsten im Erdboden versinken. Der Direktor fackelte auch nicht lange und fing sofort an, zu schreien, wie ich noch nie jemand schreien gehört habe. Mich hätte es nicht gewundert, wenn sogar die benachbarte Schule noch mitbekommen hätte, was mein Direktor mir zu "sagen" hatte. Nach seinem Schreianfall, der mir wie eine gefühlte Ewigkeit vorgekommen war, und einer kurzen Entschuldigung meinerseits meinte er noch, ich hätte eine Woche Zeit, um mir etwas als Wiedergutmachung zu überlegen. Als lässiger 16-jähriger Schüler der ich damals war, kam die Antwort prompt: "Keine Ahnung, ich weiß nicht, was ich machen soll."

Sofort begann ein neuerlicher Schreianfall seitens des Direktors und er meinte, ich hätte genau eine Woche Zeit, um einen Aufsatz zu schreiben. Ich stimmte zu. Leider war seine Aussage nicht präzise genug, sodass ich ihn noch fragen musste, wie viele Wörter der Aufsatz beinhalten sollte. Postwendend erhielt ich als Antwort: "Ca. 50-70 Wörter". Ungelogen, ich habe wirklich versucht, mich zu beherrschen, konnte mir einen extrem starken Lachanfall aber nicht verkneifen - was mein Direktor wiederum nicht so super fand und die Schreierei begann erneut, bevor ich mich dann vom Acker machte, um exakt eine Woche später wieder zu ihm beordert zu werden, um meinen Aufsatz auszuhändigen. Nunja, ich war ein fauler Schüler. Den Aufsatz habe ich nicht geschrieben. Das Resultat war eine Verhaltensnote von "Nicht zufriedenstellend" - das Mieseste, das man überhaupt haben konnte. Meine Lehrerin hat übrigens niemals davon erfahren - dennoch möchte ich um Absolution für mein kindisches, idiotisches und nicht überlegtes Verhalten bitten. Mittlerweile weiß ich, wie dumm diese Aktion war.



Beichte vom 06.06.2014, 12:09:05 Uhr
Ort: 6300 Wörgl


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