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Rache auf dem Abiball

(Beichthaus.com Beichte 00034676)



Im derweil noch andauernden Jahr absolvierte ich (m/19) mein Abitur. Da ich bereits früh akzeptierte, dass der Lehrer die oberste Macht ist, widersprach ich ihnen generell nicht und versuchte, gut mit jedem auszukommen, um möglichem Stress aus dem Weg zu gehen. Doch da gab es ein Problem. Eine widerliche Lehrkraft hatte ich im Unterrichtsfach Mathematik. Viele begründen ihre Abneigung zu einem Lehrer aufgrund des Fachs, da ich jedoch ein technisches Studium angefangen habe, ist dies bei mir nicht der Fall. Zurück zu meinem Anliegen. Diese Lehrerin hatte leider wenig Erfolg mit ihrem Studium und entschied sich daher nun doch, auf Lehramt zu studieren. Wie sich bereits erahnen lässt, sind viele dieser Lehrer nicht gerade für diesen Beruf bestimmt. Nun gut, abgesehen von ihrem Aussehen, welches scheußlich ist, ist ihr Charakter noch viel schlimmer. Schüler wurden unterschiedlich behandelt, manche bekamen keine Antwort auf Fragen, selbst in den Klausuren gab es hin und wieder Unterschiede. Dazu kam, dass die Lehrerin sehr launisch war. Alles in allem machte sie den Unterricht langweilig und somit war es der schlimmste Unterricht der Woche. Einst griff sie mich verbal über mein Aussehen an, dies konnte ich nicht nachvollziehen, doch wahrscheinlich hängte sie in ihrer Wohnung alle Spiegel ab, um nicht den erschreckenden Anblick ihrer selbst sehen zu müssen.

Nichtsdestotrotz war ich stets höflich und versuchte, mich zurückzuhalten. Ich wollte meine mündliche Note nicht unnötig verschlechtern und hätte jedes verbale Wortgefecht in Form der Note eingebüßt. Doch ich wollte ihr geben, was ihr zusteht und da gab es keine bessere Möglichkeit, als den Abiball vor versammelter Mannschaft. So kam es, dass ich die Situation ergriff und auf die Bühne ging. Nach einer Rede über einen vorbildlichen Lehrer an unserer Schule, der leider nicht da sein konnte, fand ich die passende Überleitung zu der besagten Lehrerin, ohne jedoch ihren Namen zu nennen. Im Endeffekt überzeugte ich das "Publikum" und verließ mit einem Applaus die Bühne. Die besagte Lehrerin verließ daraufhin ziemlich schnell den Ort des Geschehens und ich war eigentlich zufrieden mit mir und wurde von einigen männlichen Elternteilen gelobt. Ich denke, es war völlig gerechtfertigt, jedoch habe ich mich wahrscheinlich mit dieser Aktion auf ihr Niveau heruntergeschraubt. Somit bin ich mir nicht sicher, ob es die richtige Entscheidung war. Somit bitte ich mal um Absolution von euch, falls es der falsche Weg war.



Beichte vom 23.12.2014, 12:50:23 Uhr

2.9/5 (162 Votes)

Verfolgungsfahrten am Wochenende

(Beichthaus.com Beichte 00034675)



Meine Kumpels und ich (m/18) geben uns am Wochenende immer mit Alkohol die Kante. Selbstverständlich kreist auch der Joint dabei. Monatsanfang, wenn wir noch Geld haben, besuchen wir die besten [...]
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Beichte vom 23.12.2014, 11:32:07 Uhr

3.4/5 (130 Votes)

Shoppen mit Windpocken

(Beichthaus.com Beichte 00034667)



Ich (m/20) arbeite bei einer Drogeriekette in Deutschland, um mir die Studiengebühren zu finanzieren. Gerade zu Weihnachten ist da die Hölle los. Ich fange gar nicht erst von den Kunden an, die mich beschimpfen, weil sie zu dumm sind, rechtzeitig einkaufen zu gehen. Neulich (letzter Einkaufssamstag vor Weihnachten) kam eine Familie mit einem viel zu großen Kind im Kinderwagen zu uns. Mir ist es am lauten Husten der Kleinen aufgefallen, als ich näher kam, sah ich, dass sie Windpocken hatte. Welche Eltern schleppen ihr krankes Kind mit zum Shoppen? Dann hat sich die Kleine ein Plüschtier geschnappt und mit ihm gekuschelt, ins Gesicht gerieben etc. Kurz: Sie hat es verseucht. Ruft mein Kollege also bei der Filialleitung an, hebt die Chefin ab. Er fragt, ob er da was machen kann, denn es waren viele Kinder unterwegs, und dieses Kind würde alle ansteckten. Nach geltendem Recht haben wir als Geschäft ja immerhin die Möglichkeit, Kunden mit ansteckenden Krankheiten des Ladens zu verweisen, wenn es ein Sicherheitsrisiko für uns und die anderen Kunden darstellt.

Sie hat ihm dann nur gesagt, wir sollen - nachdem die Kunden weg sind - alle Dinge aus dem Verkauf nehmen und desinfizieren. Fragt mich nicht, wie das bei Plüschtieren gehen soll, und wer die dann nachher noch kauft, wenn die nach Desinfektionsmittel stinken. Und als mein Kollege erwiderte, dass alle krank werden würden, und dass er selbst die Windpocken noch nie gehabt hatte, und als Erwachsener sei das ja wirklich gefährlich, meinte sie nur patzig: "Und? Was soll ich da jetzt machen?" und legte auf. Ich finde es generell scheiße, wie im Verkauf mit den Arbeitern umgegangen wird. Dass einen die Kunden wie ein Stück Scheiße behandeln, ist ja leider selbstverständlich geworden, aber dass die Chefs einem auch noch so in den Rücken springen finde ich abnormal. Vor allem sind ihr die 15 Euro, die diese Familie ausgegeben hat, viel wichtiger, als die Gesundheit der anderen Kunden und vor allem der Mitarbeiter.

Eben auch diese Chefin wollte mich einmal fast nicht von der Arbeit nach Hause gehen lassen, obwohl ich starkes Nasenbluten und Übelkeit hatte. Da meinte sie zuerst, ich solle nebenan zum C&A laufen - in der Pause dann - und mir ein neues Hemd kaufen, weil das alte vollgeblutet war. Und als sie letzten Samstag (obwohl der Umsatz längst geschafft war) noch extra gierig war, ließ sie fünf Minuten nach Geschäftsschluss noch Kunden rein, und wir sind erst über eine halbe Stunde später hinausgekommen. Auch wenn es mal Probleme mit randalierenden Kunden gibt, und wir sie ausrufen, kommt sie nur, entschuldigt sich bei ihm für uns und schimpft vor dem Kunden dann mit uns, wie wir es wagen können! Sie gibt ihm dann Recht ohne nachzufragen! Hätten wir aber das Gleiche gegeben, ohne sie zu rufen, hätte sie uns zusammengeschrien, warum wir das gemacht haben. Ich halte diese arrogante Zicke nicht mehr aus, und allgemein den Verkauf, ich bin dank der Arbeit zu einem richtigen Menschenfeind geworden. Wenn die mir mal nach der Uni, wenn ich Arzt bin, unter das Messer kommt.



Beichte vom 22.12.2014, 12:37:22 Uhr




3.0/5 (212 Votes)

Der Schokoladen-Nikolaus auf dem Festival

(Beichthaus.com Beichte 00034662)


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Rache · Ekel · Zorn · Trunksucht · Musik


Ich (m/21) möchte etwas beichten. Seit 2010 bin ich regelmäßig auf dem Summer Breeze Festival in Mittelfranken anwesend. Für alle, die es nicht kennen: Das Breeze ist ein Metal-Festival mit [...]
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Beichte vom 22.12.2014, 02:30:09 Uhr

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Die stressige Weihnachtszeit

(Beichthaus.com Beichte 00034653)



Jedes Jahr zu Weihnachten erlebe ich folgende Situation: Es ist der 24. Dezember, bei uns haben die Läden alle noch bis 13 Uhr offen. Allerdings scheint der 24. Dezember ganz spontan zu kommen, da wachen einige morgens auf und schauen auf das Datum: "Oh Gott, Heiligabend! Ich habe ja noch gar nichts dafür, kann das nicht immer vorher angekündigt werden?" Ja, ich vermute, so läuft es ab. Ich kaufe 1-2 Wochen vorher alles ein, was haltbar ist. Beziehungsweise, dieses Jahr am Montag vor Heiligabend. An Heiligabend gehe ich lediglich noch für Kleinigkeiten in den Laden. Da reicht dann ein halber Einkaufskorb. Und genau da fängt es an. Es stürmen Massen rein und füllen ihren Einkaufswagen bis zum Rand. Spielzeug muss ja noch am 24. Dezember eingekauft werden, letztes Jahr der Oberhammer, da regen sich doch Papi und Mami auf, dass dieses eine Playmobil-Set nicht mehr erhältlich, also ausverkauft ist. Hallo? So etwas kauft man nicht noch an Heiligabend ein!

Und dann kommt der Stress, den ich auch spüre - wie sie mit ihren Einkaufswagen durch die Gänge hetzen. Sie müssen ja noch das Essen zubereiten und alles herrichten. Nun zu meiner Beichte, wenn ich dann an der Kasse stehe und so überblicke, was die alle eingekauft haben, und wie die anderen noch umherhetzen, stelle ich mir vor, wie ich diese Leute anschreie, warum sie nicht eher einkaufen konnten, sie dazu verdonnere, alles wieder zurückzubringen und aus dem Laden werfe. Und dann ihr Blick, dass sie nichts mehr haben, aber dazulernten, es nächstes Jahr anders zu machen.



Beichte vom 20.12.2014, 12:36:40 Uhr


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