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Beichten: 20.578 | User: 157.606 | Kommentare: 312.418 |
Neueste Kommentare


1.6/5 (42 Votes)

Appetit holt man sich auswärts...

(00033072)



Ich (w/20) beichte, dass ich alle Männer vorsätzlich und grundsätzlich ausnutze. Und da ich sehr gut aussehe, laufen mir meine Opfer nur so zu. Warum ich das mache? Männer in meinem Alter und sicher auch darüber, betrügen oder begehren grundsätzlich andere Frauen und nicht nur ihr Frauchen. Männer in Beziehungen geilen sich an Pornos auf und starren andere gut aussehende Frauen an. Vom Fremdflirten, Küssen und Sex mal ganz abgesehen. Gemäß dem Motto: "Appetit holt man sich auswärts, gegessen wird daheim!", hasse ich unsere Gesellschaft dafür, dass sie Freundinnen und Ehefrauen zu Samenentlastungen degradieren und Männer die Absolution für ihr Verhalten bekommen. Ist es denn so schwer, dass ein Mann nur Augen für seine Frau hat? Dass er mit ihr schläft, weil er sie begehrt und nicht, weil er durch Pornos angeheizt ist? Mir tut mein Verhalten ein bisschen leid. Noch schlechter fühle ich mich jedoch gegenüber den Ehefrauen, deren Männer mir hinterherstarren.



Beichte vom 16.04.2014, 13:36:58 Uhr

3.6/5 (49 Votes)

Illegale Müll-Sammelstelle

(00033069)



In letzter Zeit beobachte ich auf meinem Weg zur Arbeit, wie Auto- und LKW-Fahrer auf einem öffentlichen Parkplatz außerhalb unseres Dorfes einfach ihren Dreck in die Landschaft werfen. Zwar stehen auf diesem Parkplatz zwei Mülltonnen, aber die sind bestimmt nicht dafür gedacht, dass irgendwelche Schmierfinken dort TV-Geräte, alte Batterien und sonstigen Müll abladen. Es wird aber auch einfach nur Altpapier und normaler Hausmüll abgeladen. Den Autos nach geht das durch alle Gesellschaftsschichten. Von rostigen Kleinwagen bis zum hochglanzpolierten Bonzen-Mobil ist alles Vertreten. Dieses Verhalten geht mir so gegen den Strich, dass ich zukünftig alle Müllablader bei der Verbandsgemeindeverwaltung und Straßenmeisterei anscheißen werde. Und nein, nicht anonym - sondern mit vollständiger Adresse. Im Voraus möchte ich jetzt schon beichten, dass ich den Mitarbeitern in der Verwaltung bzw. der Straßenmeisterei dadurch zusätzlich Arbeit machen werde.



Beichte vom 16.04.2014, 08:35:57 Uhr

4.1/5 (104 Votes)

Diskriminierende Gleichberechtigung

(00033062)



Ich möchte beichten, dass ich mittlerweile einen ziemlichen Hass gegenüber dem Thema der Gleichberechtigung, dem damit verbundenen AGG, vielen Unternehmen und der Politik - allen voran aber Feministinnen, entwickelt habe. Unsere Gesellschaft wird auf eine Pseudo-Gleichberechtigung hingetrimmt, indem Männern stückweise das Recht zu eben dieser Gleichberechtigung entzogen wird. Die meisten werden sich jetzt denken, dass das nicht stimmt. Gern gebe ich aber Beispiele. Fangen wir mal beim Staat an. Hat ein Mann ein Problem, und fühlt sich geschlechtlich diskriminiert, kann er sich nur an die Senatsverwaltung wenden. Zuständige Abteilung: Arbeit, Integration und Frauen. Die Webseite hat sogar einen Titel: Abteilung Frauen und Gleichstellung. Sehr gesetzeskonform! Der Staat will eine Frauenquote einführen, ein klarer Verstoß gegen die Gleichstellung der Geschlechter, denn Frauen werden damit bevorzugt behandelt. Bei einer Gleichstellung erwarte ich keine gesetzlich festgelegte, geschlechterspezifische Quote, sondern eine Gleichberechtigung der Geschlechter. Branchenspezifisch ist es natürlich immer so, dass Männer oder Frauen bevorzugt werden, was meist mit dem Beruf zu tun hat. Es gibt wenig Frauen, die Interesse an IT haben, oder in handwerklich schweren Berufen arbeiten wollen. Versucht man sich als Mann jedoch in einem bürokaufmännischen Beruf, bekommt man auch nur sehr wenige Chancen, sich überhaupt vorzustellen. Gibt es hier jetzt eine Männerquote? Nein! Das Argument der Frauenquote in der Unternehmensleitung zieht auch nicht, entweder man ist qualifiziert oder nicht. Wir haben doch auch eine Kanzlerin und die ist dort nicht wegen der Quote, sondern wegen der Kompetenz.

Die Berliner Verkehrsgesellschaft (BVG) wirbt schon seit Jahren damit, dass man Frauen sucht. Erst heute lief wieder ein Text auf den Anzeigentafeln durch, dass man explizit Fahrerinnen sucht. Vor einigen Wochen wurde der Girls Day beworben, Monate davor wurden Frauen für eine technische Ausbildung gesucht. Es gibt sogar Plakatwerbung, die explizit auf Frauen zugeschnitten ist. Und um dem Ganzen eine Krone aufzusetzen: Die BVG hat direkt eine Chefin gesucht, sogar über die Agentur für Arbeit! Wo ist hier die Gleichberechtigung? Ein klarer Verstoß gegen das AGG. Interessiert es jemanden? Nein! Man stelle sich das andersherum vor: Wir suchen Männer, Leute unter 40, Homosexuelle, Leute mit Migrationshintergrund. Der Aufschrei wäre so groß, dass die BVG mit einem regelrechten Shitstorm rechnen müsste. Ein weiteres Beispiel für Diskriminierung von Männern ist in Berlin zum Beispiel der Pankower Florahof Berlin. Hier entstehen Eigentumswohnungen für Frauen. Männer werden sofort abgeblockt. Es gibt bereits mehrere dieser Projekte in Berlin, zusammengefasst über Beginenwerk e. V. Eine Organisation, in der nur Frauen älteren Datums angestellt sind. Ich hatte mir mal die Mühe gemacht und eine Anfrage gestellt, inwiefern deren Projekt AGG-Konform sei. Ich erhielt nie eine Antwort. Dann habe ich mich direkt an die Senatsverwaltung für Arbeit Integration und Frauen gewendet, mit der Begründung es sei geschlechterfeindlich. Die Antwort war, dass dies rechtlich einwandfrei sei, da es einen Paragrafen im AGG gibt, der den Ausschluss bestimmter Gruppen in bestimmten Situationen sogar zulässt. Wieder verweise ich darauf, dass man doch mal Eigentumswohnungen für Männer oder Homosexuelle anbieten sollte. Da wäre der Aufschrei wieder im Bereich eines Shitstorms anzusiedeln.

Das sind einige Beispiele, wie das Thema Gleichberechtigung aktiv zur Diskriminierung genutzt wird und es kotzt mich regelrecht an. Versucht Mann mit einer Frau über so etwas zu reden, endet es immer beim Thema, dass Frauen ja Kinder zur Welt bringen und Männer nicht und das hier ja auch keine Gleichberechtigung vorliegt. Tja meine lieben Frauen, Naturgegebenheiten kann man auch nicht ändern - das interessiert die aber meist so wenig wie das unsinnige Argument. Achja, die rosa Überraschungseier waren auch so eine Aktion.



Beichte vom 15.04.2014, 09:26:59 Uhr



3.2/5 (99 Votes)

Provokation auf der Straße

(00033052)



Vor ein paar Tagen wurde ich (m/30) in der Stadt von einem anderen Autofahrer gedrängelt. Ich habe ihn nicht geschnitten, sondern er lief mit erhöhter Geschwindigkeit auf mich auf, während ich mit normaler Geschwindigkeit fuhr. Ich ließ mich leider provozieren und tippte die Bremse an, sodass er auch bremsen musste. Weder quietschten Reifen, noch "hing" ich in den Gurten. An der nächsten Ampel hielt er hinter mir und stieg aus. Das sah ich erst, als die Ampel auf Grün schaltete. Also hielt ich an der nächsten Ausfahrt und stieg ebenfalls aus. Der Drängler hielt ebenfalls, stieg aus und brüllte irgendwas. Ich behielt nur "Pussy-Karre", "Scheiß-Karre" und ähnlich lautende Beschreibungen auch über meine Person im Gedächtnis. Ich provozierte ihn, indem ich aufforderte zuzuschlagen. Das tat er nach mehrmaliger Aufforderung nicht, sondern trollte sich letztendlich. Ich beichte, dass ich mich von dem Fahrer eines "getunten" Golf habe provozieren lassen und in dem Moment der Eskalation nur darauf wartete, dass er mir einen Grund gibt, eine Prügelei anzufangen.



Beichte vom 14.04.2014, 14:19:45 Uhr

3.1/5 (120 Votes)

Ein glückliches Leben als Fettsack

(00033011)



Ich bin ein Fettsack - nicht mehr einfach "nur" dick oder pummelig, nein, richtig fett. Wenn ich so zurückblicke, habe ich mein Leben darauf hingearbeitet. Sport hab ich stets gemieden und meine Ernährung war auch immer komplett ungesund. Meine Eltern haben nicht so sehr darauf geachtet, was sie heute scheinbar bereuen - es sind übrigens ganz normale Eltern und sie haben auch Normalgewicht. Nebenbei gab es immer zwei zentrale Hobbys in meinem Leben: meine Freunde und das Zocken. Mit Freunden rumhängen beinhaltete zwar auch oft Sport, damals habe ich das aber oft nur halbherzig mitgemacht. Heute hat sich das alles etwas verlagert. Ich habe alte Freunde verloren, Neue gewonnen und unsere Aktivitäten beinhalten heutzutage viel Alkohol und eben auch das Zocken.

Aber nun zu meiner Beichte: Auch wenn ich zwar oft daran gedacht habe, an diesem Zustand zu arbeiten, denke ich eigentlich nicht im Traum daran, meine Gewohnheiten zu ändern. Ich liebe gutes Essen und leckere Getränke und ich kann meinen Tagesablauf gut mit dem Zocken vereinbaren, da ich studiere. Trotzdem reden viele Menschen auf mich ein und teilweise kommt dabei echt Schrott raus. Ich hasse diese Leute, die so oft wie möglich ins Fitnessstudio laufen und dir dann erzählen, wie toll doch alles ist. Teils mag das Neid sein, aber zu einem großen Teil ist es einfach die Verachtung für die Leute, die einfach nicht ihre Meinung für sich behalten können. Ich lebe aktuell sehr gut. Ohne irgendwelche Probleme, und wenn das irgendwann nicht mehr so ist und ich in die Kiste komme - sei es drum! Ich sehe es einfach nicht ein, mein komplettes Verhalten zu ändern und alles abzulegen, was mir bisher in meinem Leben gefallen hat. Mir gefällt mein Leben, hört auf mir einzureden, dass es nicht so ist! Ich beichte also, dass ich mein Verhalten nicht ändern werde und so weiterlebe, bis ich irgendwann in die Erde muss.



Beichte vom 06.04.2014, 18:45:44 Uhr


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