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Beichten: 21.301 | User: 166.121 | Kommentare: 326.141 |
Neueste Kommentare

3.5/5 (122 Votes)

Diät vs. Schokolade

(00033790)



Ich (w/19) möchte beichten, dass mich der Diäthype meiner Kolleginnen tierisch ankotzt. Ich bin mittlerweile im dritten Lehrjahr und an Berufsschultagen sind Erfolge, Misserfolge und neue Diäten ein Dauerthema. In der Mittagspause gehe ich deswegen immer in den benachbarten Supermarkt und kaufe eine 250-Gramm-Packung Schokolade, die es bei 100 Gramm auf knapp 600 Kalorien bringt. Also eines der kakaohaltigsten und fettigsten Monster, die diese Marke vertickt. Meinen Köder platziere ich dann also auf unserer Tischgruppe, breche mir ein Stückchen ab und warte ab. Nach drei Schulstunden ist das Ding eigentlich weg. Ich bitte um Absolution, da innerhalb dieser drei Jahre keine meiner Kolleginnen auch nur ein Gramm verloren hat und ich mich deshalb schon ein wenig schuldig fühle.



Beichte vom 19.08.2014, 22:44:40 Uhr

2.2/5 (72 Votes)

Poser mit Macht

(00033784)



In meiner Kindheit hatte ich es nicht leicht mit meinen Eltern. Ich habe erst mit fünf Jahren erfahren, dass der damalige Freund meiner Mutter nicht mein richtiger Vater ist, sondern jemand, den ich bis dahin für meinen Onkel gehalten habe. Als meine Eltern dann wieder zusammen waren, bestand Erziehung in erster Linie aus übertrieben vielen Regeln - wie lange ich PC spielen darf, ich durfte nicht in die Vereine, denen ich beitreten wollte und auch noch mit achtzehn Jahren schrieben mir meine Eltern vor, wann ich zu Hause sein musste. Dazu noch die ständige Schreierei meiner alkoholkranken Mutter. Das Gefühl, kotzen zu müssen, war ein Dauerzustand. Aber der Stress zu Hause reichte anscheinend nicht, denn ich wurde fast meine gesamte Schulzeit über schikaniert. Den Frust, den ich empfand, versuchte ich immer zu überspielen, indem ich mich über andere stellte. Ich versuchte anderen immer auf eine hochnäsige Art davon zu überzeugen, dass ich besser bin. Dass ich einen höheren IQ habe, dass meine Eltern gute Kontakte zu wichtigen Leuten haben und so weiter - es würde zu lange dauern, alles aufzuschreiben, aber kurz gesagt bin ich ein typischer Poser. Heute verdiene ich mein Geld, indem ich Jäger, also Gebirgsjäger in der Grundausbildung, für alles, was bei mir schlecht gelaufen ist, büßen lasse. Denn hier habe ich die Macht. Ich beichte also, dass aus mir ein machtgeiles Arschloch geworden ist, das persönlichen Frust mit zur Arbeit nimmt, um ihn dort an Leuten auszulassen, die in der Rangordnung weit unter mir stehen, weil ich selbst oftmals rumgeschupst wurde. Und wahrscheinlich werde ich auch so weitermachen, obwohl es mir manchmal leidtut.



Beichte vom 19.08.2014, 13:51:26 Uhr
Ort: 83471 Berchtesgaden

2.8/5 (90 Votes)

Selbstverletzende Untermenschen

(00033780)



Ich möchte beichten, dass ich alle Menschen, die sich ritzen und anderweitig bewusst selbst verletzen, für Untermenschen halte. Natürlich sollte man eigentlich immer den Einzelfall bewerten und schauen, woran es [...]
Diese Beichte steht unter Jugendschutz und kann nur von registrierten Mitgliedern gelesen werden.



Beichte vom 19.08.2014, 00:28:09 Uhr


3.7/5 (177 Votes)

Teleskop-Astschere fürs Schlafzimmer

(00033768)



Vor zwei Wochen waren eine Teleskop-Heckenschere und eine Teleskop-Astschere mit enormer Hebelwirkung im Angebot. Ich (w/31) habe beide gekauft, obwohl wir gar keinen Garten haben. Alleiniger Grund war am Tag des Kaufs die Fremdgeherei meines Mannes. Ich hatte so eine unvorstellbare Wut auf ihn. Man kann sich sicher vorstellen, was man mit einer Astschere noch so alles abknipsen kann. Umgesetzt habe ich mein Vorhaben aber nicht, will ich auch eigentlich gar nicht. Aber mein Mann hat schon ohne Worte verstanden, wofür diese zwei Riesenscheren in unserer Schlafzimmerecke stehen. Das wirkt jetzt hoffentlich präventiv.



Beichte vom 15.08.2014, 20:25:44 Uhr

4.0/5 (176 Votes)

Verzogene Kinder von verzogener Mutter

(00033760)



Heute war ich (m/25) in der U-Bahn und schon an der Station fiel eine Mutter mit ihren beiden Kindern auf. Die beiden Kinder rissen Absperrband an der Haltestelle ab, was von der Mutter nur mit einem lustlosen "Hört doch mal auf" kommentiert wurde, auf das die Kinder nicht gehört haben. Dann, in der relativ leeren U-Bahn, sind die Kinder auf den Sitzen rumgesprungen, haben laut über die "fette Kuh" ein paar Sitze weiter gelacht und die Mutter schien es inzwischen aufgegeben zu haben, irgendwas zu unternehmen. Als einer dann mit seinem Handy ein Foto von mir gemacht hat und stolz zum anderen gesagt hat "Ich habe den Penner da fotografiert", reichte es mir. Ich nahm ein Kondom aus meiner Sporttasche, ging zu den Jungs, nahm das Handy weg und löschte die Fotos, bevor ich es im Umdrehen auf den Sitz geworfen habe. Die Mutter war nun aber doch energischer und beschimpfte mich wegen des für kurze Zeit in Beschlag genommenen Handys. Ich antwortete, dass ich auch die Polizei zum Löschen hätte holen können, aber dass mir leider die Zeit fehle. Dann habe ich gefragt, ob es sich um ihre Kinder handelt. Als sie diese Frage bejahte, antwortete ich ihr, dass sie sich bitte nicht mehr fortpflanzen soll, solange sie nicht auf ihre Kinder aufpassen kann - und überreichte ihr das Kondom. Im Nachhinein denke ich jedoch, dass ich überreagiert habe. Ich kannte ja die Lebensumstände der Dame nicht und war vielleicht zu hart. Aber zumindest waren sie und die beiden Kinder ab diesem Moment leise.



Beichte vom 14.08.2014, 00:41:40 Uhr


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