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1.6/5 (117 Votes)

Unser Bunker im Wald

(00030928)



Ich (m/23) möchte einen Dummerjungenstreich beichten. In der Grundschulzeit haben wir (drei Jungs) oft und gerne Bunker und Buden im Wald gebaut. Bei einem Bau haben wir uns dann irgendwann ziemlich gestritten. Normalerweise wurde das mit einer Prügelei aus der Welt geschafft, aber mein Freund und ich waren so sauer auf den dritten, dass wir ihn einsperrten und für eine gewisse Zeit nicht gehen ließen.

Problem dabei: dieser Junge litt an Diabetes, musste regelmäßig gespritzt werden und war darüber hinaus in dem Moment schon sehr spät damit dran. Wir wussten das und haben es ignoriert. Erst nachdem er uns minutenlang anflehte, haben wir ihn gehen lassen. Er ist dann nach hause getorkelt. Glücklicherweise ging alles gut und er bekam noch rechtzeitig seine Dosis. Rückblickend schäme ich mich für unser Verhalten. Wie grausam Kinder sein können. Ich bin mir auch nicht sicher, ob man das noch unter Dummerjungenstreich verbuchen kann.



Beichte vom 25.03.2013, 11:21:20 Uhr
Ort: Dessau-Roßlau

2.4/5 (133 Votes)

Wohin mit den Taschentüchern?

(00030922)



Ich (m/22) sitze hier gerade in der Bibliothek an meiner Bachelorarbeit und bin voll erkältet. Ständig muss ich mir die Nase putzen. Da hier jedoch kein Mülleimer in der Nähe ist, stopfe ich die vollgerotzten Taschentücher einfach in die Spalte zwischen Wand und Boden. In unserer Bibliothek sind die verschiedenen Stockwerke wie Balkone und die Tische entlang des Balkonrandes aufgereiht. Wenn man aufsteht und sich vorbeugt, sieht man die Leute, die auf dem Balkon darunter arbeiten. Gerade ist mir jedoch aufgefallen, dass die Spalte zwischen Balkonwand und Boden gar keinen Boden hat und dass meine vollgerotzten Taschentücher nicht mehr zu sehen sind. Ich bin also ein Stockwerk weiter runter gegangen, um zu sehen, welches arme Schwein die ganze Zeit schon meine vollgerotzten Taschentücher auf den Kopf bzw. den Tisch bekommt. Zum Glück sitzt auf dem Platz genau unter mir keiner, aber da liegt jetzt ein Haufen Taschentücher und die Leute, die da unten ein paar Plätze weiter sitzen, haben die Taschentücher bestimmt runtersegeln sehen. Der Taschentuch-Haufen ist beträchtlich. Ich hoffe, ich kriege keinen Ärger.



Beichte vom 23.03.2013, 18:23:24 Uhr

3.9/5 (230 Votes)

Der 10-jährige Tätowierer

(00030882)



Mein Onkel hat in seinem Haus ein Tattoo Studio. Er macht das jetzt schon seit über 20 Jahren recht erfolgreich, aber nur nebenberuflich. Am Wochenende kommen die Kunden aus allen Teilen Deutschlands angereist, um sich bei ihm stechen zu lassen. Unsere Familie inklusive meines Onkels sollte man sich jetzt aber eher als konservativ vorstellen. Er sieht absolut nicht aus wie ein typischer Tätowierer. Als ich um die 10 Jahre alt war, schickten mich meine Eltern in den Ferien oft aufs Land zu meiner Tante und meinem besagtem Onkel. Dort war es stinklangweilig und so bin ich eines Tages, als niemand im Haus war, in das Tattoo Studio gegangen. Kurzerhand habe ich mir einen kleinen Drachen selbst an den Fußknöchel tätowiert. Leider war ich nicht so künstlerisch begabt, dass man jetzt wirklich einen Drachen erkennen konnte. Mir war das so peinlich und es ist in den vergangenen 12 Jahren glücklicherweise auch nicht aufgeflogen. - Außer die ständig verwunderten Blicke meiner Bettbekanntschaften. - Heute war ich zum letzten Mal beim Hautarzt, um mir das Tattoo weg lasern zu lassen. Jetzt ist es weg und damit diese Geschichte aus meinem Körper radiert.



Beichte vom 13.03.2013, 22:37:03 Uhr



1.9/5 (302 Votes)

Das Rennen mit der Polizei

(00030845)



Ich (m/20) habe das Glück, mit relativ reichen Eltern gesegnet zu sein. Diese schenkten mir zu meinem 20. Geburtstag einen nagelneuen BMW M5 mit 507PS. Die müssen natürlich ausgefahren werden und als ich vor einiger Zeit mal mit meinem besten Freund genau dies auf einer Autobahn mit (!) Geschwindigkeitsbegrenzung (120km/h) testen wollte, hatte er nichts dagegen. Als ich bei 200 km/h einen immer schneller kommenden BMW sichtete, dachte ich mir nichts Schlimmes. Ich hielt den Fahrer für einen Typen, der einfach Lust auf ein kleines Rennen hatte - bis dieser das Blaulicht anmachte. Bei mir machte sich Panik breit und so wurde mein Auto an seine Grenzen gebracht. Als ich dann merkte, dass der BMW der Polizei ebenfalls nicht gerade schlecht geht, bremste ich ab und folgte den Polizisten. Was für ein Glück, dass ich die zwei Männer in Grün kannte: Einer war der Freund meiner Schwester und der andere ein sehr guter Bekannter. Die zwei lachten mich aus, ich hatte noch den Schock tief in den Knochen sitzen.

Einige Tage später fuhr ich wieder auf der Autobahn, die selbe Strecke und wieder entdeckte ich einen BMW im Hintergrund. Ich dachte mir diesmal, jetzt zerleg ich die zwei aber und fuhr so schnell, wie ich noch nie mit einem Auto gefahren bin. Als mich der BMW letztendlich aber tatsächlich überholte, merkte ich erst, dass das nicht die bekannten Polizisten sind. Ich habe mir ordentlich in die Hose geschissen und gebremst. Mein Führerschein ist nun wahrscheinlich 500 Jahre lang weg und eine Anzeige wird auch noch auf mich zukommen. Ich komme mir immer noch ziemlich dumm vor und ich hasse es, wenn mich meine Freunde und ganz besonders die zwei befreundeten Polizisten, deshalb auslachen.



Beichte vom 02.03.2013, 01:56:10 Uhr

2.5/5 (177 Votes)

Die Überraschung im Schließfach

(00030833)



Ich beichte, dass ich trotz meiner 25 Jahre einen sehr ausgeprägten Sinn für ziemlich kranke Streiche habe. Bei uns in der Unibibliothek funktionieren die Schließfächer entweder mit einem Eineurostück oder man kann sich, wenn man eine alte Plastikkarte übrig hat, diese an der Rezeption lochen lassen und damit das Schließfach benutzen. Letztens habe ich in einem freien Schließfach eine solche Karte gefunden, ein alter Schülerausweis eines gewissen Martin B. Da hat mich gleich meine tückische Streichlust gepackt. Ich habe heute zur Bibliothek drei vollgekackte Windeln meines Sohnes mitgenommen und, als ich gerade in einer verwinkelten Ecke bei den Schließfächern ungestört war, diese drei Windeln in ein Schließfach getan und es mit der gefundenen Karte abgeschlossen. Den Schlüssel behalte ich. Auf Schildern steht dort, dass die Schließfächer abends geräumt sein müssen, sonst schließt das Bibliothekspersonal sie auf und leert sie. Ich würde zu gern das Gesicht der Person sehen, die das Schließfach nachher bei Feierabend aufschließt. Ich weiß, dass mein Streich total krank ist und an meinem Verstand zweifeln lässt, aber andererseits muss ich bei der Vorstellung lachen. Ansonsten ist alles mit mir in Ordnung. Ich bin unauffällig, wirke brav und strebsam. Ich schäme mich aber für mein unnormales Verhalten.



Beichte vom 27.02.2013, 19:22:48 Uhr


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