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2.3/5 (141 Votes)

Epileptikerin hinterm Steuer

(Beichthaus.com Beichte 00034526)



Ich (w/26) bin seit fünf Jahren Epileptikerin. Ich habe meinen Führerschein also schon deutlich vor meinem ersten Anfall gemacht. Seit der Diagnose werde ich regelmäßig von meinem Neurologen daran erinnert, dass ich ein Jahr lang nach einem Anfall nicht mit dem Auto fahren darf. Nach diesem einen Jahr darf ich aber ganz normal fahren! Ich habe mich auch sehr lange an diese Regelung gehalten. Erst nach ungefähr neun Monaten habe ich mich wieder hinter das Steuer gesetzt, wenn ich mir absolut sicher war, dass kein Anfall kam. Meine Anfälle waren übrigens immer zwischen 6 und 9 Uhr. Nach elf Monaten ohne Anfall habe ich mich wieder vormittags hinters Steuer gesetzt. Ich habe dann aber prompt an einer roten Ampel einen Anfall bekommen. Krankenwagen und Polizei kamen natürlich und wollten wissen, was passiert war. Gegenüber der Polizei habe ich dann natürlich geschwiegen, aber den Sanitätern konnte ich wegen der Schweigepflicht alles ohne Bedenken erzählen.

Ich habe zu dieser Zeit keine Straftat begangen, da das nur eine ärztliche Empfehlung war und die Polizei mir zuvor nie den Führerschein abgenommen hat. Letztlich ist auch nichts weiter passiert und die Polizei hat sich auch nicht bei mir gemeldet. Für mich war die ganze Sache also erledigt, aber das Auto gehört nicht mir. Ich hatte es lediglich von meiner Mutter geliehen. Dank dem neuen Anfall zählen also jetzt wieder diese 12 Monate. Ich habe es meiner Mutter aber komplett verschwiegen, um das Auto nicht zu verlieren. Nach diesem Anfall hatte ich dann also auch weiterhin das Auto. Tja - bis dann nach einem halben Jahr ein Brief an meine Mutter adressiert von der Krankenkasse kam. Ich war noch über sie familienversichert und es kam dann eine Aufforderung, zehn Euro für den Krankenwageneinsatz zu bezahlen. So hat meine Mutter erfahren, dass ich ohne ihr Wissen wieder einen Anfall hatte und es ihr wissentlich verschwiegen habe, um das Auto weiterhin fahren zu dürfen. Ich habe ihr dann unter Tränen von meinem neuen Anfall erzählt.

Ihre Reaktion war, dass sie natürlich sehr enttäuscht von mir war und danach habe ich bestimmt vier Monate lang ohne Auto leben müssen. Ich habe ihr aber immer noch verschwiegen, dass der Anfall im Auto passiert ist, deshalb möchte ich beichten, dass ich bewusst geschwiegen habe. Ich weiß nicht, ob ich es ihr überhaupt irgendwann erzählen werde. Mit dem Auto fahre ich übrigens immer noch. Auch mit dem Wissen meiner Mutter. Im schlimmsten Fall würde ich einen Unfall bauen und die Versicherung würde den Schaden nicht bezahlen. Das ist auch das Einzige, worüber ich mir Sorgen mache. Aber obwohl ich Epilepsie habe und vielleicht einmal im Jahr einen Anfall bekomme, werde ich nicht mit dem Fahren aufhören. Es gibt wirklich genug Leute mit einer normalen Krankheit, die theoretisch auch nicht mehr fahren sollten!



Beichte vom 06.12.2014, 16:03:05 Uhr

3.0/5 (140 Votes)

Der Dreier und die Chlamydien

(Beichthaus.com Beichte 00034504)



Ich (m/29) habe am letzten Wochenende eine echte Dummheit begangen. Da ich schon rund zwei Monate keinen Sex hatte, begab ich mich im Internet auf die Suche. In einem Kleinanzeigenmarkt lernte ich ein älteres Paar kennen, die einen Mann für einen Dreier suchten. Es kam zu einem Treffen bei der die Frau (46 Jahre alt) mit dem Ehemann ungeschützten Verkehr hatte. Sie blies ihm und danach auch gleich mir einen. Ich stülpte ein Kondom über und fickte sie bis zum Schluss, während ihr Mann noch weiter einen geblasen bekam, er kam aber anscheinend nicht.

Warum ich das so detailliert beschreibe? Jetzt, vier Tage später, habe ich Urethritis, also eine Harnröhrenentzündung. Das heißt der Harnröhreneingang ist geschwollen und es brennt beim Wasserlassen. Mein Urologe hat mir Antibiotika aufgeschrieben. Er geht davon aus, dass ich eine Chlamydien-Infektion habe. Ich denke es ist eher Gonorrhö (Tripper), aber egal. Nach dieser unverzeihlichen Dummheit würde ich am Liebsten auf mich selbst einprügeln. Wie konnte ich nur so einen Blödsinn machen? Zumal die Beiden noch nicht mal ansehnlich waren. Meine größte Sorge ist jetzt natürlich HIV, aber der Arzt sagte, dass man frühestens in einem Monat einen Test machen könne. Jetzt stehe ich nun da. Da die Beichthaus-User ja auch schon einiges hinter sich haben, kann mir jemand sagen, wie meine Chancen sind? Das Ehepaar war nur für einen Städtetrip hier. Ich habe ihnen eine SMS geschickt, aber die stellen sich natürlich stur und sagen, sie wären clean. Dass dies nicht der Fall ist, sehe ich ja jetzt.



Beichte vom 05.12.2014, 08:50:54 Uhr

3.5/5 (103 Votes)

Der Herrscher des Studentenheims

(Beichthaus.com Beichte 00034483)



Ich bin Student und wohne in einem Studentenheim. Dieses besagte Studentenheim ist recht günstig und somit wohnen dort viele junge Leute aus dem Ausland, unter anderem Pakistanis, Inder, Chinesen, Bulgaren und Vietnamesen. Diese verschiedenen Kulturen können ja ganz interessant sein, aber wenn mein Nachbar neben mir morgens um fünf seine Anlage aufdreht, seinen Gebetsteppich ausrollt und Allah seine Liebe zuruft, stehe ich senkrecht im Bett. Während der Prüfungsphase untragbar. Die Pakistanis beatboxen regelmäßig in den Gemeinschaftsküchen, um ihre Hip-Hop-Karrieren zu fördern, rauchen dabei Gras und sind dementsprechend laut. Die Chinesen braten ihr Gemüse in sechs Wochen altem Fett. Der Geruch verteilt sich im ganzen Haus und durch den Lüftungsschacht, welcher mit der ganzen Etage verbunden ist, direkt in meine beschaulichen 20 Quadratmeter.

Als mein Fahrrad dann vor meinen Augen beim Müllrausbringen geklaut wurde, reagierte ich zu spät, um mir den Typen schnappen zu können. Ich sah aber noch, dass es wohl ein Pakistani war, und da lief das Pulverfass über. Nach zahlreichen Beschwerden an die Hausverwaltung und den Hausmeister tat sich nichts. Also machte ich es mir zur Aufgabe, die Leute rauszuekeln, frei nach dem Motto: "Ich bin nicht mit euch hier eingesperrt, sondern ihr mit mir!" Mein akribisches Projekt läuft nun schon fast ein Jahr. Es fing damit an, dass ich die Briefkästen meiner Nachbarn nachts ausleerte. Ab und zu waren nützliche Daten wie ausländisch klingende Namen, Alter, Herkunft und die Anschrift in der Heimat dabei. Ich schrieb dann fleißig Fake-Zwangsräumungsbescheide oder Mietkündigungen. Auch Bescheide mit Hinweisen auf Asbest - oft auch in Englisch verfasst - und nutzte dafür die übrig gebliebenen Umschläge oder Anschriften der ursprünglichen Absender, damit alles möglich authentisch wirkte. Es hat funktioniert! Nach Ablauf meiner selbst angeordneten Fristen wurde es merkbar ruhiger. Ich bin keineswegs ein Rassist, ich habe selbst einen Migrationshintergrund, nur habe ich etwas gegen lästige Menschen. Dieses gottgleiche Gefühl kann ich nicht beschreiben, ich habe möglicherweise eine Tendenz zum Größenwahn - doch ich kann und will nicht damit aufhören, diese Leute sind für mich Marionetten oder Schachfiguren. Einfach Spielzeug in den Händen eines eigentlich ganz netten Psychopathen.



Beichte vom 02.12.2014, 23:19:16 Uhr




2.4/5 (120 Votes)

Spielchen mit fremder Unterwäsche

(Beichthaus.com Beichte 00034460)



Ich (m/26) habe fremde Unterwäsche beschmutzt. Ich wohne in einem Hochhaus mit vielen Einzelappartements und einem gemeinsamen Wasch- und Trockenraum. Eines Tages ging ich in diesen rein und sah an einem Wäscheständer die hübschen Höschen irgendeiner Bewohnerin hängen. Ich dachte mir, dass die Besitzerin eine attraktive Frau sei. Da ich in letzter Zeit schon einen kleinen Hass auf attraktive, gut gekleidete Frauen entwickelt habe, entschied ich mich, die dort hängende Wäsche zu beschmutzen. Dieser Hass kommt wahrscheinlich daher, dass ich viele attraktive Frauen als arrogant empfinde. So nahm ich mir einen Kugelschreiber und kritzelte zuerst auf einem String ein paar Striche. Danach ejakulierte ich auf einen anderen String. Schließlich nahm ich ein paar Höschen vom Wäscheständer und hängte sie woanders im Waschraum auf, zum Beispiel am Heizkörper, am Fensterhenkel oder an einem Haken. Dann verließ ich schnell den Raum.



Beichte vom 01.12.2014, 10:15:26 Uhr

3.1/5 (203 Votes)

Im Adamskostüm auf offener Straße

(Beichthaus.com Beichte 00034458)



Ich (m/28) bin ein Exhibitionist. Allerdings gehöre ich nicht zu denen, die im Park jungen Frauen auflauern und dann den Mantel aufreißen. Stattdessen mache ich es am Liebsten nachts, wenn ohnehin fast niemand unterwegs ist und das Risiko erwischt zu werden sehr gering ist. Es gibt mir einfach einen unglaublichen Adrenalinkick, wenn ich mich an einem völlig öffentlichen Ort wie z.B. auf einer Straße oder irgendeinem Platz splitterfasernackt ausziehe und dann schnell eine Runde flitzen gehe, um mich direkt im Anschluss daran wieder anzuziehen und zu verschwinden, noch bevor jemand auf mich aufmerksam wird. Meistens passiert nichts, aber es ist auch schon einige Male vorgekommen, dass ich gesehen wurde - dann allerdings unabsichtlich.

Natürlich hat mein "Hobby" auch eine gewisse sexuelle Komponente, allerdings ist es nicht so, dass ich mir bei solchen Aktionen immer einen runterhole. Stattdessen besteht der Reiz eher im Nervenkitzel, dass man theoretisch jederzeit bei etwas erwischt werden könnte, was nicht nur absolut verboten ist, sondern von vielen Menschen für total pervers gehalten wird. Es macht einfach Spaß, gegen eine der wichtigsten sozialen Regeln zu verstoßen, nämlich dass man in der Öffentlichkeit nicht einfach im Adamskostüm über die Straße gehen darf. Manchmal denke ich bei solchen Aktionen auch, dass ich mir dringend wieder eine Freundin suchen sollte, da ich in letzter Zeit ein immer höheres Risiko eingegangen bin und es nicht mehr lange gut geht, bis ich irgendwann eine knackige Strafanzeige am Hals habe. Allerdings denke ich in solchen Situationen immer an meine Ex zurück, die auch ein wenig so veranlagt war und mit der ich damals noch ganz andere Dinge auf Straßen, Plätzen und in öffentlichen Verkehrsmitteln gemacht habe.



Beichte vom 01.12.2014, 01:28:52 Uhr


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