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Beichten: 26.068 | User: 216.399 | Kommentare: 413.726
Neueste Kommentare

2.7/5 (132 Votes)

Das Wohnmobil am Straßenstrich

(Beichthaus.com Beichte 00038577)



Ich (m/23) muss heute gestehen, dass ich etwas getan habe, das ich noch niemandem erzählt habe und im Nachhinein bereue. Als ich im letzten Winter - während es schon dunkel [...]
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Beichte vom 02.08.2016, 13:31:04 Uhr

2.8/5 (143 Votes)

Die Höllenmaschinen, die meinen Vater töteten

(Beichthaus.com Beichte 00038569)



Ich hasse meine Familie wie die Pest. Als ich nur wenige Jahre alt war, wurde mein Vater von einem betrunkenen Motorradfahrer angefahren und verstarb nach wenigen Tagen an den Verletzungen. Ich war noch zu klein, um das zu verstehen und zu trauern, meine Mutter lachte sich bald einen neuen Typen an und ich wuchs mit ihm als Vater auf.
Im Gegensatz zu mir hat meine zwei Jahre ältere Schwester den Tod meines leiblichen Vaters nie überwunden und verfiel mit 13 Jahren in Depressionen, ritzte sich und wurde magersüchtig. Meine ständig gestresste und reizbare Mutter unternahm nichts, um ihre Situation zu bessern, schrie uns beide nur ständig an und hatte fast nur schlechte Laune. Ein Jahr später fand ihr Freund dann heraus, dass sie ihn betrogen hatte, und zog einfach aus. Er war einfach weg, inklusive einiger Möbel und ohne eine Nachricht. Tagelang wartete ich darauf, dass er kommen und mich holen würde - er war schließlich mein Daddy und ich hatte mit ihm immer viel mehr unternommen, als mit dem Biest "Mutter". Aber er kam nicht. Ich habe ihn auch nie wiedergesehen.

Meine Mutter legte sich wenige Tage darauf einen Neuen zu, meine Schwester war zu sehr auf ihr Selbstmitleid versessen, um zu kapieren, wie nahe mir das alles ging. Bis heute weiß niemand, wie extrem tief mich das psychisch verletzt hat, gleich zwei Väter zu verlieren. Zu der Zeit verfiel ich jedes Mal in Tobsucht, wenn ich ein Motorrad sah, weil es so früh schon mein Leben zerstörte. Meine Schwester litt immer extremer und meine Mutter wurde immer und immer gereizter, es war die schlimmste Zeit meines Lebens. Mit 17 Jahren zog meine Schwester dann zu einem ihrer komischen Junkie-Kerle - ich habe kaum noch Kontakt zu ihr und nun kann meine Mutter ihre ganze schlechte Laune an mir auslassen. Ich war nur noch zu Hause, weil wir einfach komplett abgeschirmt von jeglicher Zivilisation waren, ich wurde morgens extra von dem Schulbus abgeholt, weil es sonst keinen Weg oder eine Haltestelle gab.

Mit Mitte 15 entschloss ich mich dann dazu, einen Mofaschein zu machen, obwohl meine Mutter sämtliche Zweiräder hasste, aber ich brauchte die Mobilität und wollte einfach weg. Ich fälschte ihre Erlaubnis und hatte schon bald den Schein. Von meinem Ersparten kaufte ich mir einen sehr alten Roller und brachte sogar einen der wenigen Nachbarn dazu, mir seine Garage freizuräumen. Anfänglich war ich so panisch beim Fahren, schließlich bin ich mit der Konsequenz aufgewachsen, aber es ist toll. Ich habe den Roller dann entdrosselt und einen 80er-Motor drunter gepackt, jetzt läuft er etwa 130 "echte" km/h. Sobald ich Benzin rieche oder dieses Knurren eines solchen Motors höre, werde ich extrem geil und kribbelig.

Was ich dabei fühle, wenn ich mit Topspeed durch steile Straßen und Kurven rase? Zum allerersten Mal keinen Hass dem Motorradfahrer gegenüber. Es macht extrem Spaß, ich verzeihe ihm hiermit, dass er mir meinen Vater genommen hat. Es gibt nichts Besseres auf der Welt! Tut mir leid Daddy, aber ich habe längst kein schlechtes Gewissen mehr. Du warst einfach zur falschen Zeit am falschen Ort. Ich bitte um Absolution, dass ich diese Fahrzeuge, die meinen Vater töteten, meine Familie zerstörten und die ich jahrelang gehasst habe, jetzt dermaßen liebe.



Beichte vom 30.07.2016, 02:34:11 Uhr

3.5/5 (106 Votes)

Spielende Kinder auf den Gleisen

(Beichthaus.com Beichte 00038554)



Da ich beruflich jeden Tag mit der Bahn unterwegs bin, trifft man ja so allerhand Leute. Die meisten sehen komisch aus, sind aber ansonsten nett oder fallen nicht weiter auf. Doch heute waren am Bahnsteig gegenüber ein Vater und seine zwei kleinen Söhne. Während der Vater versuchte, Geld von anderen zu pumpen, um sich die Fahrkarte leisten zu können, spielten die Kleinen im Alter zwischen 6 und 8 Jahren am Bahnsteig. Irgendwann kamen sie jedoch auf die Idee, auf den Gleisen rumzulaufen und der Vater fand das auch noch gut und gab ihnen sogar noch Tipps für viel waghalsigere Manöver. Der Spaß ging solange, bis wirklich ein ICE heranrollte und wir wissen ja alle, wie schnell die düsen können. Da meinte der Vater nur: "Na, könnt ihr vor dem noch her?" Ich fiel vom Glauben ab. Da stachelte der Typ ernsthaft seine Kinder an, über die Gleisen zu laufen, während ein Zug fuhr.

Ich schrie laut, dass sie das bleiben lassen sollen und dass der Vater sich mal schämen sollte. Die Kinder waren in diesem Moment in Gefahr und zum Glück ließen sie sich für einen kurzen Augenblick schocken, sodass der ICE dann doch vorbeifahren konnte. Plötzlich fingen die beiden an, mich zu beschimpfen und der Vater machte eifrig mit. So nach dem Motto: "Du hässliche Nutte, ich mache was ich will, fick deinen Vater", etc. Also unterste Schublade und reine Gossensprache. Dabei wollte ich nur Schlimmeres verhindern. Ich beichte also, dass ich nächstes Mal gar nichts mehr sagen werde oder es mir zumindest gut überlege, obwohl möglicherweise ein Kind sterben könnte.



Beichte vom 26.07.2016, 16:41:18 Uhr


2.5/5 (201 Votes)

Grapscher im Training

(Beichthaus.com Beichte 00038549)



Ich (m/29/Single) mache seit meinem fünften Lebensjahr Kampfsport (Karate, Kickboxen, Krav Maga) und obwohl ich nur 1,70 groß bin und relativ unscheinbar aussehe, weiß ich mich zu verteidigen. Ich hasse Ausdauertraining, aber da es nun mal dazugehört und ich finde, jeder gesunde junge Mensch sollte 10 Kilometer in einer 40iger Zeit schaffen, tue ich es eben 2-3 mal die Woche. Aber ich habe einen Weg gefunden, um mir die ganze Sache zu "versüßen". Ich jogge immer an einem Fluss entlang. Die Strecke wird auch häufig von Pärchen frequentiert. Wenn ich also mal wieder eines sehe, jogge ich an ihm vorbei und grapsche an den Hintern der Frau, sage "Geiler Arsch" und grinse den Typen an! In ca. 60 Prozent der Fälle rennt der Typ sofort auf mich los und ich gebe Gas! Der Adrenalin-Kick ist unglaublich!

Meistens entkomme ich. Aber wenn ich wirklich mal geschnappt werde, verhalte ich mich komplett defensiv und warte, bis er sich halbwegs beruhigt hat, entschuldige mich und bitte um Vergebung! Passiert ist mir noch nie etwas. Ich beichte also, dass ich wildfremden Frauen, zwecks Training (nie in sexueller Absicht) an den Arsch fasse, und dass mir das den totalen Kick gibt. Ich werde wohl nicht damit aufhören.



Beichte vom 24.07.2016, 19:14:55 Uhr

2.9/5 (103 Votes)

Mit meiner Freundin auf Monsterjagd

(Beichthaus.com Beichte 00038535)



Meine (Ex-)Freundin und ich spielen seit Veröffentlichung gemeinsam das Smartphone Spiel, bei dem man bunte Monster in der realen Welt fangen muss. Mein Handy ist schon etwas älter, weshalb die App bei mir nicht ganz so rund läuft wie bei ihr. Neue Monster tauchen bei mir immer sehr viel später auf, sodass ich teilweise immer bis zu zwei Minuten warten musste, bis das Monster auch bei mir erscheint. Dieser Umstand hat mich echt wütend gemacht und ich habe sie deswegen sehr oft angemault. Gestern wurde es ihr dann zu bunt und sie hat mich kurzerhand stehen lassen. Heute haben wir uns getroffen und irgendwie ist der Streit dann richtig eskaliert - wir haben uns getrennt. Ich beichte also, dass meine Beziehung an einer App kaputtgegangen ist.



Beichte vom 21.07.2016, 21:49:11 Uhr


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