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Beichten: 23.558 | User: 198.203 | Kommentare: 363.352
Neueste Kommentare

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Warum kann sie alles besser als ich?

(Beichthaus.com Beichte 00036004)



Ich (w/33) stelle seit einiger Zeit fest, dass ich meine gute Freundin K. doch recht beneide. Und dafür schäme ich mich. K. ist ein sehr außergewöhnlicher Mensch. Sie ist ein Universalgenie - und das ist nicht übertrieben. Bereits in der Grundschule waren wir in einer Klasse und befreundet. K. war perfekt in Mathe, sie sah eine Aufgabe und hatte sie im nächsten Moment schon gelöst. Sie war perfekt in Deutsch, ihre Aufsätze hätte man sofort in einem Buch veröffentlichen können, jeder Verlag hätte sie genommen. Sie war perfekt beim Sport, hatte und hat auch schon immer eine sehr schlanke und elegante Figur, für die sie kaum etwas tun musste. Ein Traum - essen, ohne zuzunehmen, und trotzdem nur "schlank" und nicht "krankhaft dürr" zu sein. Sie war perfekt in Musik. Sie hat ein absolutes Gehör, spielt mehrere Instrumente und hat eine wundervolle Singstimme, sowohl für klassische Musik (Sopran), als auch für moderne Popklassiker.

Sie malt wunderschön, ihre Bilder können es mit Rembrandt, Van Gogh oder Dürer durchaus aufnehmen. Sie hat eine ganz außergewöhnliche Rhetorik, zieht sofort jeden in ihren Bann, wenn sie erzählt, kann argumentieren wie kaum jemand, den ich sonst kenne, und könnte in jeder Politshow auftreten - nicht, weil sie einfach nur gut reden kann, sondern weil sie zu politischen und sonstigen Themen viel beitragen kann. Sie hat ein sehr ausgeprägtes logisches Denken, erkennt Zusammenhänge sofort, kann zu jedem Thema etwas sagen, da sie wirklich jedes Thema versteht. Sie ist handwerklich sehr begabt, kann jedes Möbelstück aufbauen. Ihre Familie ist sehr wohlhabend, doch gleichzeitig ist sie sehr liebevoll aufgewachsen, ihre Eltern hatten immer viel Zeit. Sie wurde trotz ihrer hervorragenden Schulleistungen nie als Streberin bezeichnet, hatte immer viele Freunde, war sehr beliebt, sie ist ja auch supernett.

Ihr Abitur bestand sie mit 0,7, danach studierte sie Jura, war dort mit Abstand die Beste. Ihr Staatsexamen wurde sogar veröffentlicht. Sie ist heute Richterin und ist mit einem Beamten im höheren Dienst verheiratet. Sie haben eine wunderschöne Stadtvilla erworben und sind mittlerweile dreifache Eltern. Mir und meiner Familie geht es alles andere als schlecht - ich bin Apothekerin geworden, mein Mann hat Maschinenbau studiert, nach seiner Ausbildung zum Feinwerkmechaniker, und arbeitet in einer guten Position. Wir haben ein schönes Haus und zwei tolle Kinder. Aber wenn ich sehe, was ich alles nicht kann, beneide ich sie, weil es einfach absolut nichts gibt, das sie nicht beherrscht.

Ich habe mir manchmal heimlich gewünscht, zumindest etwas besser als sie zu können. Und als sie mich zum Bibelabend begleitete - wir sind in unserer evangelischen Kirchengemeinde aktiv, während meine Freundin und ihr Mann Atheisten sind - dachte ich, zumindest da könnte ich mal ein wenig mehr beitragen. Aber selbst dort war es nicht so. Sie verstand jede Bibelstelle sofort, diskutierte mit unserem Pfarrer, und man hätte sie für eine Theologin gehalten, wenn man es nicht gewusst hätte. Ich schäme mich dafür, dass ich irgendwie Neid spüre und mir wünsche, ich könnte etwas besser. Ich lasse sie es nicht merken, ich mag sie ja trotz allem sehr.



Beichte vom 22.06.2015, 18:44:02 Uhr

2.8/5 (151 Votes)

Die neue Kollegin

(Beichthaus.com Beichte 00035998)



Ich habe seit ein paar Monaten eine neue Kollegin, wir verstehen uns sehr gut und finden uns wohl auch sehr anziehend. Problem: Wir sind beide verheiratet, wenn auch nicht miteinander, und das soll auch so bleiben. Bis jetzt ist da nicht viel passiert, regelmäßige SMS, etwas trinken gehen oder Ähnliches. Es ist aber nur eine Frage der Zeit, bis mehr daraus wird. Beide wollen es, aber keiner will seine Ehe gefährden. Klingt arg bescheuert, ich weiß. Was sollen wir nur tun?



Beichte vom 22.06.2015, 00:16:49 Uhr

2.8/5 (150 Votes)

Unsere Tochter ist eine Fremde

(Beichthaus.com Beichte 00035997)



Als ich (w) mit meinem Freund zusammengekommen bin, hat er mir auch von seiner Tochter aus der letzten Ehe erzählt. Sie ist eine ganz Liebe und Schöne und wir kommen bestens zusammen zurecht. Da die Mutter an schweren Depressionen litt, hat mein Freund das Sorgerecht erhalten und wir wohnen nun zusammen in einer Wohnung. Was daran so schlimm ist? Mein Freund hat mir gestern Abend gebeichtet, dass "seine" Tochter auch nur ein Scheidungskind seiner Ex-Frau ist und er somit nicht der biologische Vater ist. Ich komme mir total bescheuert vor, mit einem Kind, welches nicht im Entferntesten genetisch mit mir oder meinem Freund zu tun hat, seit fünf Jahren zusammenzuleben. Wenn man Kinder adoptiert, nimmt man das ja bewusst in Kauf. Ich bin aber ein strikter Feind von Adoption. Vielleicht sollte ich das beichten oder die Tatsache, dass ich "unsere" Tochter jetzt mit anderen Augen sehe. Es tut mir leid.



Beichte vom 21.06.2015, 22:56:00 Uhr

3.2/5 (92 Votes)

Auch Mütter wollen bedeutungslosen Sex!

(Beichthaus.com Beichte 00035989)



Ich möchte beichten, dass ich seit fast fünf Jahren keinen Sex mehr hatte - und zwar genau genommen war das letzte Mal, als mein Kind gezeugt wurde. Ich verstehe ehrlich gesagt gar nicht, warum das so ist, weil ich weder besonders hässlich, noch dumm oder unsympathisch bin. Vielleicht liegt es daran, dass immer noch fünf Kilo zu viel an mir kleben, die trotz gesunder Ernährung und Sport nicht runtergehen wollen. Oder aber die Männer glauben, dass ich aufgrund meines Kindes nur etwas Ernstes will. Dabei ist das ganz sicher nicht so - ich will einfach nur wieder einmal richtig gevögelt werden!

Ich beichte also, dass es mich tierisch nervt, wenn mir irgendeine Bitch erzählt, dass sie keine Lust auf Sex hat und ich das Gefühl habe, dass ich am Liebsten einen Gangbang hinlegen würde. Einfach, weil ich nicht glaube, dass ein einziger Mann noch genug ist! Herr, vergib mir und schicke mir bitte einen Kerl mit einem ausdauernden Schwanz!



Beichte vom 21.06.2015, 16:05:59 Uhr
Ort: Moosacher Straße, 80809 München

3.1/5 (80 Votes)

Verhängnisvolle Nachhilfestunden

(Beichthaus.com Beichte 00035977)



Ich (m/35) arbeite als Nachhilfelehrer für Schüler und Schülerinnen aller Altersklassen. Das habe ich immer gern gemacht, und ich mag alle meine Schützlinge sehr gern, ich fühle mich für sie verantwortlich. Vor zwei Jahren dann kam ein Mädchen dazu, und sie hat absolut alles kaputtgemacht. Sie ist 16 Jahre alt, also absolut kein Kind mehr, und wirkte auf mich sehr viel reifer als andere Mädchen in ihrem Alter. Ich bin bis über beide Ohren verliebt in sie - sie ist schlagfertig, lustig, clever und unglaublich sexy, kurvig und genau mein Typ. Ich weiß aber, dass wir nicht dasselbe Alter haben, und ich würde sie niemals darauf ansprechen oder auch nur versuchen, ihr näher zu kommen. Ich gebe mir einfach alle Mühe, ihr den Stoff beizubringen. Wenn ich dabei auch ihr Lächeln sehen kann, umso besser. Jetzt ist es aber so: Ich habe einen kleinen Sohn und eine Frau, mit der ich seit fünf Jahren mehr oder weniger zusammen bin. Wir haben keine richtige Beziehung, aber treffen uns öfters zum Essen.

Mit meinem Sohn, er lebt bei mir, versteht sie sich sehr gut, und sicher würde es meinem Sohn und auch ihr gefallen, wenn wir Nägel mit Köpfen machen und zusammenziehen würden, aber ich kann nicht. Meiner Nachhilfeschülerin wegen. Ich kann nur an sie denken, und es wäre jeder Frau gegenüber unfair, mit ihr zusammen zu sein, obwohl man sie nicht liebt. Ich beichte also, dass ich mich aus einer beschissenen Situation nicht herausbewegen kann, und einer netten Frau nicht endlich gebe, was sie verdient hätte, weil ich einem Mädchen hinterherträume, das ich niemals erreichen kann. Ich wünschte, ich wäre fünfzehn Jahre jünger.



Beichte vom 20.06.2015, 14:42:44 Uhr
Ort: Lindenstraße, 79098 Freiburg


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