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Zerstörerische Freundschaft

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Vor fast zwei Jahren habe ich meiner damals besten Freundin erzählt, ich wäre schwanger. Nur weil wir uns schon zum x-tausendsten Mal gestritten hatten und diese Aussage die einzige Möglichkeit war, dass sie mich nicht endgültig fallen lässt. Um meine Lüge zu untermauern, habe ich sogar absichtlich zugenommen und mir online durch weitere Lügen einen Mutterpass besorgt, den ich mit den Daten meines Mutterpasses von vor 22 Jahren ausgefüllt habe. Zu unserem nächsten Streit habe ich das Kind dann "verloren", Mitleid eingeheimst und die "Freundschaft" gerettet. Kurz darauf folgte dann natürlich der nächste Streit. Basis für die unzähligen Streitereien war meine riesige Verlustangst und Klammerei sowie eine gute Portion Kontrollzwang.

In unserem letzten Streit flog dann alles auf. Da ich mir ziemlich sicher war, sie nun ganz zu verlieren, bestellte ich bei mehreren Online-Apotheken Schlafmittel und wartete knapp eine Woche, bis alle Zusendungen da waren. Dann gönnte ich mir mehr als genug Pillen, landete auf der Intensivstation und danach in der geschlossenen Anstalt. Danach habe ich über ein Jahr gebraucht, um wieder klarzukommen und mein Leben in die richtige Bahn zu lenken. Gestern habe ich sie dann zufällig und unvorhersehbar wiedergesehen, was mich zum erneuten Reflektieren und zu dieser Beichte gebracht hat. Es tut mir unglaublich leid, dass ich sie mehrmals so verletzt habe, und mit meinen Taten auch andere enttäuscht habe und so undankbar war, für das, was ich hatte. Außerdem tut es mir leid, dass ich allen Schwangeren - und besonders jenen, die ihr Kind tatsächlich verloren haben – gegenüber so respektlos war. Ich hoffe, dass der Tag kommt, an dem ich zu 100 Prozent mit mir selbst im Reinen bin und mir das Ganze selbst verzeihen kann. Denn Vergebung von meiner damaligen besten Freundin werde ich niemals bekommen. Ich gelobe Besserung in der Zukunft und schwöre unbeschreibliche Reue, was diese Zeit, diese Situation und mein Verhalten angeht.



Beichte vom 29.06.2014, 19:31:38 Uhr

3.5/5 (225 Votes)

Mein bitterer Neid auf reiche Söhne und Töchter

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Ich (m/25) beichte, dass mich der Neid zerfrisst. Der Neid auf die Leute, denen es besser geht als mir. In meinem Bekanntenkreis gibt es viele Leute, denen es einfach zu gut geht. Töchter und Söhne von Unternehmern, die einfach in den elterlichen Betrieb hineingeboren werden und später Papas Firma übernehmen können, ohne jemals etwas dafür leisten zu müssen. Ich selbst bin Student und schufte nebenbei als Sanitäter auf 400 Euro Basis, um mir mein Studium verdienen zu können, wohne in einer Keller-WG und am Ende des Monats kann ich meistens eine Woche lang nur noch Reis und Bohnen essen und Wasser aus dem Hahn trinken. Ich habe Schulden von gut 2.000 Euro und keinen Schimmer, wie ich die jemals begleichen soll - mein Studium geht noch gut 1-2 Jahre und selbst danach wird zum Einstieg erst einmal nicht viel verdient. Wenn ich dann bei sozialen Netzwerken sehe, wie Bekannte, die ich hauptsächlich aus der Schule und Uni kenne, ihren Porsche spazieren fahren oder jetzt bei der WM gemütlich am heimischen Pool eine Party feiern und Grillen, könnte ich kotzen. Diese Leute haben nichts geleistet und führen einfach ein sorgenfreies Leben, weil sie in die richtige Familie geboren wurden. Sie haben die heißesten Freundinnen, weil die natürlich nur aufs Geld achten, und können einfach Spaß haben.

Ich frage mich manchmal, warum ich mir das alles überhaupt antue. Ich schufte wie ein Blöder, nur um mir mein Studium leisten zu können. Danach werde ich wie ein Blöder schuften, um mir meine Rente zu verdienen und wenn ich dann später mit 77 oder so in Rente gehen darf, werde ich sicher zwei Wochen später an einem Herzinfarkt verrecken. Ich will auch einfach mal eine Woche auf die Malediven. Einfach mal das Leben genießen, so ganz ohne Sorgen. Ich will auch einfach mal einen Mittag am eigenen Pool sitzen und danach mit dem Porsche über das Wochenende ins Ferienhaus an einen See fahren. Alle sagen immer, es kommt nicht auf das Geld an, aber leider tut es das. Geld macht vieles einfacher und schöner. Jedes Mal, wenn ich die ganzen reichen Stars im Fernsehen sehe, frage ich mich, wie es sein muss, so viel Geld zu haben. Millionen über Millionen von Euros, für einen einzigen Menschen. So viel könnte ich in meinem Leben niemals ausgeben. Es ist bitter zu realisieren, was man im Leben niemals erreichen oder besitzen wird. Mich macht es echt fertig, dieser Neid zerfrisst mich einfach und verbittert mich.



Beichte vom 23.06.2014, 16:57:28 Uhr

2.6/5 (126 Votes)

Wehrlose Haustiere

(00033467)



Ich beichte, dass ich meinen Haustieren wehgetan habe. Früher wurde ich in meiner Schule gemobbt und eher gemieden, da ich eben anders war als meine Klassenkameraden. Hänseleien, Streiche und Beschimpfungen [...]
Diese Beichte steht unter Jugendschutz und kann nur von registrierten Mitgliedern gelesen werden.



Beichte vom 17.06.2014, 15:07:19 Uhr

2.9/5 (99 Votes)

Die Affäre meiner Verlobten

(00033466)



Ich (m/28) bin vor einiger Zeit früher von der Arbeit nach Hause gekommen. Leider erwischte ich meine Verlobte mit ihrer Arbeitskollegin bei einigen lesbischen Spielchen. Eigentlich wollte ich immer schon einen Dreier mit zwei Frauen, doch als ich die beiden bei ihrem "Vergnügen" erwischte, war es bei mir irgendwie rum. Bis heute weiß meine Verlobte nicht, dass ich die Zwei damals erwischt habe. Ich habe sie nämlich nicht gestört, sondern bin in meine Stammkneipe und habe mich volllaufen lassen. Leider plagen mich seitdem verschiedene Sorgen, da ich nicht wissen kann, ob meine Verlobte mich nur ein Mal betrogen hat, oder doch öfters. Und wenn, ob es nur die Kollegin war, oder ob auch andere Frauen oder auch Männer im Spiel waren? Manchmal zweifele ich daran, ob ich sie hätte stören oder zumindest auf diesen Abend ansprechen sollen. Denn jedes Mal, wenn ich jetzt nach Hause komme, habe ich Angst davor, dass ich eine Überraschung in unserem Bett erlebe und sie wieder beim Fremdgehen erwische.



Beichte vom 17.06.2014, 14:41:00 Uhr
Ort: 66892 Bruchmühlbach-Miesau

3.2/5 (121 Votes)

Schuldentilgung im Bett

(00033462)



Ich habe ein süßes Mädel kennengelernt - sie ist wirklich sehr nett und passt richtig gut zu mir. Das Ganze hat nur einen Haken, denn sie ist komplett überschuldet. Inzwischen [...]
Diese Beichte steht unter Jugendschutz und kann nur von registrierten Mitgliedern gelesen werden.



Beichte vom 16.06.2014, 17:56:33 Uhr


986 Beichten insgesamt (Kategorie Verzweiflung).



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