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Beichten: 25.037 | User: 211.289 | Kommentare: 391.373
Neueste Kommentare

3.1/5 (192 Votes)

Die Süßigkeiten der Kollegen

(Beichthaus.com Beichte 00036600)



Ich muss von meinem kleptomanischen Zwang in der Arbeit beichten. Seit einigen Jahren schon arbeite ich in einem recht großen Unternehmen in Deutschland. In meiner Abteilung gibt es viele Teilzeitkräfte und die wenigen Vollzeitkräfte fangen meist schon um sechs Uhr an und gehen auch dementsprechend eher. Da ich aber gerne mal länger schlafe, bin ich dann auch länger bei der Arbeit als der Rest und somit oft nachmittags alleine im Büro. Ich habe dann angefangen die Schränke der anderen zu durchsuchen, einfach nur aus Langeweile und Interesse. Arbeit gibt es nachmittags eh nicht mehr. Was man dort so alles findet. Unglaublich! Von abgelaufenen und schimmligen Lebensmitteln bis hin zu geheimen, privaten Unterlagen und leckeren Süßigkeiten ist wirklich alles dabei. Letzteres kommt mir immer zum Verhängnis.

Hiermit beichte ich, dass ich mich gerne kostenfrei an fremden Leckereien bediene und mir dann dermaßen das Lachen verkneifen muss, wenn sich jemand wundert, wieso seine Sachen so schnell leer werden. Die meisten meiner Kollegen sind eh unkollegial und nicht nett zu mir, deswegen geschieht es ihnen eigentlich Recht! Trotzdem habe ich manchmal ein schlechtes Gewissen. Des Öfteren bediene ich mich auch am Toilettenpapier, wenn ich nichts mehr zu Hause habe!



Beichte vom 10.09.2015, 14:00:43 Uhr

3.4/5 (129 Votes)

Kaufhausdetektiv mit Herz

(Beichthaus.com Beichte 00036484)



Ich (m/25/Jurastudent) arbeite nebenher als Kaufhausdetektiv in Hamburg. Ich habe letztens gesehen, wie ein Obdachloser eine Packung Kekse einsteckte und habe nichts getan. Eine Woche später habe ich gesehen, wie ein Vater mit seinem Sohn heimlich ein Matchbox einsteckte, als er meinte, sein Sohn sieht es nicht - wahrscheinlich um es ihm später zu schenken. Wieder tat ich nichts. Wenn mein Chef das rausbekommt, fliege ich im hohen Bogen und muss mir einen anderen Job suchen. Aber ausschlaggebender, als der Diebstahlstatbestand, ist für mich mein persönliches Gerechtigkeitsgefühl. Falsch, aber ich fühle mich wohl damit.



Beichte vom 28.08.2015, 09:30:41 Uhr

3.0/5 (178 Votes)

71 Euro Monatslohn

(Beichthaus.com Beichte 00036399)



Ich (m/18) mache eine Ausbildung über eine Maßnahme, wo ich nur - weil mein Vater zu gut verdient - 71 Euro monatlich kriege. Alles andere Bezahlen meine Eltern. Meine Eltern haben so ein kleines Portemonnaie im Schrank, wo hier und da mal eine Münze drin landet. Ich möchte beichten, dass ich meine Eltern, seit ich 15 Jahre alt bin, bestehle und mir aus diesem Portemonnaie einfach Geld rausnehme, nur um mal zum Bäcker zu können oder mir hier und da etwas zu gönnen. Auch wenn es nur Kleinigkeiten sind. Ich weiß, dass es falsch ist, und doch kann ich damit nicht mehr aufhören. Ich bin leider ein kleiner Dieb geworden. Zum Glück tue ich dies nur zu Hause.



Beichte vom 19.08.2015, 15:24:45 Uhr
Ort: Georg-Clasen-Weg, 22415 Hamburg


3.2/5 (160 Votes)

Ich hätte dem Mädchen das Leben retten können!

(Beichthaus.com Beichte 00036378)



Ich möchte beichten, dass ich aus Angst um finanziellen Schaden und aus Angst um die Gesundheit meiner Familie und mir, einem jungen Mädchen - welches offensichtlich großes Leid ertragen musste und vielleicht noch muss - nicht helfe, indem ich Anzeige gegen Unbekannt erstatte. Dieses junge Mädchen, welches kürzlich zugewandert ist, wurde im hiesigen Supermarkt beim Stehlen von Kleinigkeiten erwischt. Wie der Zufall es so will, kannte ich das Mädchen bereits vom mehrmaligen Sehen und kurzen Unterhaltungen, und so habe ich dann für das Mädchen mit meinen wenigen Englisch-Kenntnissen übersetzt, was man von ihr wissen will und ihr erklärt, was mit ihr passiert. Das Mädchen hatte sehr auffällige Schnittwunden am Arm und hatte gegenüber dem Polizeibeamten, welcher als Erstes eintraf, zu verstehen gegeben, dass sie sich das Leben nehmen will, wenn sie mit der Streife im Wohnheim vorgefahren wird. Zudem hatte sie eine größere Summe Bargeld, fast im vierstelligen Bereich, bei sich.

Als dann zwei weitere Beamte eintrafen, die sie beim Wohnheim abliefern wollten, breitete sich in ihren Augen die nackte Panik aus, sie fing nervös an, die Schnitte aufzukratzen, und sie flehte, insbesondere an mich gerichtet, darum, nicht mit der Streife fahren zu müssen. Nach einer Erläuterung den Beamten gegenüber sagten diese, dass ihre Mutter sie auch abholen könne. Nachdem ich ihr dies mitteilte und wir nach mehrmaligen Versuchen endlich ein Familienmitglied erreichten, hieß es warten. Als dann die Mutter eintraf, und ich ihr mit den Händen erklärte, was ihre Tochter getan hatte, brach sie in bittere Tränen aus und auch ihr stand die Angst ins Gesicht geschrieben. Damit beide gehen konnten, brauchten die Beamten lediglich noch die Zimmernummer des Zimmers, welches sie im Wohnheim bewohnten.

Ich versuchte, dies den beiden zu erklären, doch sie konnten mir keine Antwort geben. Entweder verstanden sie es nicht, oder schlicht, weil sie diese Information nicht hatten. Einer der Beamten wurde dann recht schnell ungeduldig und verfrachtete nach einem ruppigen Wortgefecht beide in die Streife. Beide flehten, dies nicht zu tun, und ein letztes Mal sah ich ihren angsterfüllten, nach Hilfe schreienden Blick, dann fuhr die Streife los. Aufgrund der Herkunft des Mädchens, der starken Schnittwunden und des Bargeldes vermute ich, dass dahinter Zwangsprostitution steckt und das Mädchen, je nachdem, mit schlimmen "Maßnahmen" seitens ihrer Landsleute rechnen muss. Am Abend habe ich dann, nachdem ich mit meiner Frau und meinem Schwiegervater über die Situation gesprochen habe, beim Supermarkt den Namen des Mädchens erfragt. Anschließend wandte ich mich an einen befreundeten Beamten und schilderte ihm alles und bat um Rat. Leider, so sagte er mir, würde auf Verdacht niemand nachschauen und ich müsse Anzeige erstatten.

Jedoch solle ich mir bewusst sein, dass Mädchen, welche in der Situation wie sie stecken, selten bis gar nicht gegen ihre Peiniger aussagen, da sie der Polizei nicht zutrauen, ihnen wirklich Schutz zu bieten. Im schlimmsten Fall würde sie mich der Lüge bezichtigen und es würde mir eine Anzeige wegen Verleumdung drohen. Zudem sei mit Leuten, die in solchen Kreisen die Fäden ziehen, nicht zu spaßen und mein Leben so wie das meiner Familie wäre dann vielleicht in Gefahr. Ich quäle mich nun seit 48 Stunden mit dem Gedanken, ob dem Mädchen etwas zugestoßen ist und ob ich es irgendwie hätte verhindern können. Und auch der Gedanke, dass wenn es ihr noch gut geht, sie bald dahin zurück muss, wo man ihr das angetan hat, lässt mich verzweifeln. Immerhin hätte sie, sollte es so sein, wie ich vermute, das Recht auf Asyl. Ich bereue zutiefst meine Feigheit, aber ich bitte nicht um Absolution für mich, die habe ich nicht verdient. Ich bitte um Absolution für das Mädchen.



Beichte vom 17.08.2015, 03:05:50 Uhr

3.0/5 (97 Votes)

Ein Versteck voller Marihuana

(Beichthaus.com Beichte 00036326)



Ich (w/22) beichte, einen guten Freund zusammen mit meinem Partner (m/23) aufgrund unserer Drogensucht hintergangen zu haben. Erst einmal zum Anfang: Besagter Freund ist auch ein Ticker und wir kaufen [...]
Diese Beichte steht unter Jugendschutz und kann nur von registrierten Mitgliedern gelesen werden.



Beichte vom 09.08.2015, 16:48:32 Uhr


961 Beichten insgesamt (Kategorie Diebstahl).



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