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Der Ehering meiner Tante

(Beichthaus.com Beichte 00036961)



Vor kurzer Zeit starb meine Tante. Wir haben noch einmal bei ihr daheim Abschied genommen. Meine Cousine, die eine andere Nichte von ihr ist und ich gehen uns möglichst gut aus dem Weg. Sie wirft mir vor, dass ich ihren Freund nicht ausstehen kann, weil er Libanese ist. Dieser war auch an dem Tag dabei und ich wollte nicht, dass er dort etwas vorheuchelt, denn meine Tante hat ihm vor ihrem Tod klargemacht, was sie von ihm hält. Meine Familie redete jedoch auf mich ein, an diesem Tag keinen Stress zu machen. Ich sah, wie der Freund meiner Cousine die Hand meiner wehrlosen toten Tante hielt. Ich hätte ihn am Liebsten da weggetreten, aber ich beherrschte mich. Er steckte - wie ich mich zurückerinnere - hastig etwas in die Tasche. Mein Onkel, also ihr Mann, war ganz durcheinander am Tag der Beerdigung und sagte, dass er den Hochzeitsring seiner Frau nicht findet und sie ohne begraben wurde. Ich wusste sofort, wer dahintersteckte.

Ich hoffte einfach so sehr, dass der Freund meiner Cousine auffliegt, denn den möchte ich nicht in der Familie haben. Ich sprach meinen Vater darauf an, der mich nicht ernst nahm und ich wenigstens für diesen Tag Frieden bewahre, auch wenn er ihn auch nicht mag. Das bewirkte aber irgendwie das Gegenteil: Ich bin völlig eskaliert und ging noch am Abend zu meiner Tante, um an seinen Koffer zu gehen, schlitzte den Reißverschluss mit dem Messer auf und leerte diesen vor den anderen aus. Der Ring war nicht zu finden, völlig verzweifelt ging ich zur Garderobe und konnte in seiner Jackeninnentasche den Ring erfühlen. Ich ging mit der Jacke ins Wohnzimmer. Ich genoss richtig, wie er ganz blass wurde und holte triumphierend den Ring raus. Er meinte, dass ich den Ring darein gesteckt habe, und grinste mich an. Darauf habe ich ihm ins Gesicht gespuckt. Dann zog meine Cousine mich zurück, ihre Eltern warfen ihn raus. Ich beichte, dass ich mich manchmal einfach nicht unter Kontrolle habe und Dinge immer sehr dramatisch löse.



Beichte vom 02.11.2015, 15:21:03 Uhr

3.1/5 (219 Votes)

Dünnes Gratis-Toilettenpapier

(Beichthaus.com Beichte 00036944)



Ich beichte hiermit, dass ich mir seit Jahren kein Toilettenpapier mehr gekauft habe. Bevor jemand etwas Falsches denkt, ich nutze sehr wohl welches. Allerdings ist es so, dass ich mir die Rollen von öffentlichen Toiletten besorge. Die Rolle muss aber neu sein. Natürlich achte ich darauf, dass noch genug Papier da ist - für diejenigen, die nach mir kommen, denn ich will ja nicht, dass jemand, nachdem er ein Snickers rausgepresst hat, nicht abwischen kann. Ich nehme auch immer nur eine, selbst wenn dort zwei neue und eine angefangene Rolle liegen würden, ich bin ja nicht gierig. Meistens habe ich aber dadurch nur eher dünnes Papier (schließlich wollen die "Anbieter" ja auch sparen) aber egal, nehme ich halt ein Blatt mehr, es ist ja gratis. Ein schlechtes Gewissen habe ich deshalb nicht und werde es wohl weiterhin so handhaben.



Beichte vom 29.10.2015, 16:49:59 Uhr

3.4/5 (134 Votes)

Saftstifte ohne Minen

(Beichthaus.com Beichte 00036912)



Ich möchte beichten, dass ich in der dritten Klasse einem Mädchen, das mich öfter gehänselt hatte, zusammen mit meiner besten Freundin ihre bunten Gelstifte geklaut habe. Wir gingen als Letzte in die große Pause und die Lehrerin unterhielt sich noch im Gang. Zu Hause bei meiner Freundin entfernten wir die Minen der Stifte und befüllten die Plastikhüllen mit Apfelsaft, Orangensaft, Milch, Traubensaft und ein paar einfach nur mit Leitungswasser. Am nächsten Tag beförderten wir die Stifte ohne Minen und mit neuem Inhalt unbemerkt zurück ins Mäppchen der Mitschülerin. Die farbigen Minen behielten wir und teilten sie gerecht unter uns auf. Das alles richtete eine riesige Sauerei an, da die Flüssigkeiten ausliefen. Besagte Schülerin bekam von der Lehrerin auch noch Ärger, warum sie denn so einen Mist mache. Sie ist heulend aus dem Klassenzimmer gelaufen und alle staunten über die Saftstifte. Im Nachhinein tut es mir leid, aber die Klassenkameradin hat sich so oft über mich lustig gemacht, wir wollten es ihr einfach heimzahlen.



Beichte vom 24.10.2015, 23:29:29 Uhr

3.4/5 (179 Votes)

Gestohlenes Geld für die Spendenkasse

(Beichthaus.com Beichte 00036861)



Ich war geschäftlich letzte Woche im Raum Stuttgart in einem Supermarkt und habe dort ein paar Teile gekauft, die Endrechnung an der Kasse betrug 45,22 Euro. Ich habe mit einem 100-Euro-Schein bezahlt und bekam 154,78 Euro wieder zurück. Nicht, dass die 50er aneinander klebten, die Kassiererin hat es laut zählend in meine Hand gelegt. Sie hat mir einfach 100 Euro zu viel rausgegeben. Ich habe meinen Mund gehalten. Wäre es der Supermarkt in meiner Heimat gewesen, hätte ich die Dame drauf hingewiesen, so habe ich mich allerdings aus dem Staub gemacht und auf der Fahrt packte mich dann doch etwas das Gewissen. Ich habe auf einem Rastplatz gehalten, der DKMS 50 Euro überwiesen und den Rest bar bei einem Fast-Food-Restaurant in die Behälter vorne an der Kasse für SOS-Kinderdörfer reingeworfen. Keine Ahnung, was mich da geritten hat, auch wenn die Kassiererin den Schaden sehr wahrscheinlich nicht aus eigener Tasche bezahlen muss, habe ich wie ein Arsch gehandelt. Habe übrigens mittlerweile einen Dauerauftrag an die Spenderdatei eingerichtet. 100 Euro ab dem nächsten Monat. Ich habe mir das echt zu Herzen genommen und leisten kann ich es mir auch locker. Es tut mir leid. Hoffentlich habe ich das "Karma" nicht zu sehr verärgert.



Beichte vom 17.10.2015, 09:47:12 Uhr

3.2/5 (157 Votes)

Die Sexnummer der Lehrerin

(Beichthaus.com Beichte 00036852)



Ich habe mal einer Lehrerin das Handy geklaut und eine Sexnummer angerufen. So lange, bis der Akku leer war. Das gab ein riesiges Theater, ist aber nie rausgekommen.



Beichte vom 16.10.2015, 10:26:34 Uhr


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