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Neueste Kommentare

2.7/5 (152 Votes)

Stress ohne Sex

(00033894)



Meine Freundin ist seit einiger Zeit beruflich sehr im Stress, allerdings war es bei ihr schon immer so, dass sie dann keine Lust auf Sex hat. Wenn sie entspannt ist, [...]
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Beichte vom 06.09.2014, 14:44:42 Uhr

2.9/5 (158 Votes)

Der strebsame Deutsche

(00033891)



Ich (m/20) beichte, dass ich, auch wenn ich seit meinem 18. Lebensjahr alleine wohne, meinen Eltern immer noch Sorgen ohne Ende bereite. Der Grund dafür ist meine Faulheit. Ich sehe es einfach nicht ein, mich 40 Stunden pro Woche abzuarbeiten, um irgendeinem Firmenchef ein Leben in Saus und Braus zu ermöglichen. Stattdessen arbeite ich in verschiedenen Aushilfsjobs und das auch nur so viel, dass ich auf Hartz-IV Niveau komme. Wenn ich zu viel Geld verdient habe, nehme ich mir auch manchmal einen Monat davon frei. Ich bin damit vollkommen zufrieden und könnte auch den Rest meines Lebens so weitermachen. Meine Eltern sind jedoch das glatte Gegenteil davon. Mitte 50, Mutter mit Managerposten, Vater Informatiker, beide waren schon wegen Burn-out in einer Reha. Workaholics wie aus dem Bilderbuch. Aufgewachsen bin ich in relativem Reichtum, Spielzeug, das ich wollte, habe ich auch bekommen, Klamotten, Schulzeug und Ähnliches immer vom Feinsten.

Nach bestandenem Abitur mit 2er Schnitt - für meine Eltern natürlich ein Unding, da ich dafür absolut nichts getan habe und es auch eigentlich 0,x sein sollte - fing ich mit besagten Aushilfsarbeiten und einer kleinen, eigenen Wohnung an. Dort musste ich erstmals in - nach deutschen Maßstäben - Armut leben und mir fiel auf, dass mich das kein bisschen störte. Ganz im Gegenteil, ich bin mit meinem Leben weitaus glücklicher als jemals zuvor. Meine Beichte ist also letztendlich, dass ich absolut nicht dem Stereotyp des strebsamen Deutschen entspreche und stattdessen lieber faul bin und sich meine Eltern wahrscheinlich noch am Todesbett fragen werden, was sie bei mir falsch gemacht haben.



Beichte vom 06.09.2014, 05:19:19 Uhr

2.6/5 (139 Votes)

Kinderbett als Trampolin

(00033881)



Als Kind war ich nicht das, was man als Vorzeigesohn beschreibt, meine Eltern hatten es wirklich nicht leicht mit mir - dafür bewunderte mich mein kleiner Bruder aber umso mehr. Eines Tages war ich mal wieder bei meinem Vater - meine Eltern leben getrennt - und habe mit meinem kleinen Bruder, welcher damals wohl knapp fünf Jahre alt war, im Kinderzimmer gespielt. Zu diesem Zeitpunkt gab es gerade wieder Nachwuchs und das Kinderbettchen von meinem anderen Bruder, der damals wohl ein Jahr alt war, stand ebenfalls im damaligen Kinderzimmer. Aus einem Grund, den ich nicht mehr nennen kann, verließ mein Bruder das Zimmer. Kurze Zeit später entschied ich mich, in das Kinderbett meines jüngeren Bruders zu springen und dieses als Trampolin zu nutzen. Es hätte mir wohl schon damals klar sein müssen, dass das Bett nur für Kleinkinder ausgelegt ist, aber ich dachte nicht nach. Nach ungefähr vier Sprüngen gab es einen lauten Knacks und ich freute mich zu diesem Zeitpunkt noch, dass das Bett nun besser nachgab. Nachdem ich jedoch feststellte, dass die komplette untere Platte des Kinderbettes an mehreren Stellen durchgebrochen war, bekam ich Angst. Ich wusste, dass das Bett noch relativ neu war und der Ärger daher umso höher ausfallen würde. Ebenso konnte ich keine Erklärung liefern, warum ich überhaupt darin herumgesprungen war und was ich mir dabei gedacht hatte.

Kurze Versuche, die Platte zu reparieren, schlugen im Ansatz fehl, da diese im Grundsatz zerstört war. Das Einzige was ich tat, war, die Platte mit einem Gegenstand unter dem Bett zu erhöhen, damit man nicht gleich beim Betreten des Zimmers sehen würde, dass sie durchgebrochen ist. Nun zu meiner eigentlichen Beichte: Mein kleiner Bruder kam kurz nach diesem Moment ins Zimmer. Es ergab sich, dass ein Gesellschaftsspiel erhöht auf einem Schrank neben dem Kinderbett lag. Ich schaltete in dem Moment schnell und mir schoss ein Gedanke in den Kopf, welcher bis heute immer noch in solchen Situationen in meinem Hirn manifestiert ist, nämlich: So komme ich ohne Schaden aus der Sache heraus. Ohne Interesse an dem eigentlichen Spiel fragte ich meinen Bruder, was er dort für ein cooles, neues Spiel hätte und zeigte auf den Schrank. Dieser musterte kurz die Höhe des Schrankes, sah ein, dass er dieses nicht ohne Hilfe erreichen könne. Mein Plan ging auf und er stieg in das Kinderbett. Bevor er das tat, ging ich sogar das Wagnis ein und sagte ihm, dass er das wohl lieber nicht machen solle. Da mein Bruder, als damals schon logisch denkendes Kind, wusste, dass selbst dieses Kinderbett einen 5-Jährigen aushalten würde, sagte er, dass das schon in Ordnung sei. Er stieg also in das Bett und genau in diesem Moment schrie ich: "Oh Gott, was hast du getan?" Sein Blick fiel auf mich, wirkte verwirrt und verständnislos. Als er sah, was mit der Bodenplatte passiert war, erkannte ich die Angst in seinen Augen. Er hatte zwar nie wirklich Ärger bekommen, da er ein sehr anständiges Kind war, kannte jedoch die Standpauken, die ich mir abholen musste. Mit seinem erschrockenen Gesicht ging er auf mein Anraten zu Papa und beichtete diesem seine Untat. Mein Vater ging ins Zimmer und sah sich die Sache an. Als er merkte, dass das Kinderbett an mehreren Stellen gebrochen war, wurde sein Kopf dunkelrot und er begann, meinen Bruder anzuschreien, was er sich dabei gedacht habe. Er wurde nicht müde, zu erwähnen, wie teuer das Bett gewesen sei, und wie er so blöd sein könnte, in das Bett zu steigen und sich keine Hilfe zu holen.

Den richtigen Ärger gab es dann aber erst, als er mich fragte und sagte, dass ich der eigentlich Schuldige sei, da ich bereits in dem Alter wäre, wo man seinen kleinen Bruder von solchem Blödsinn abhalten müsse. Hier schlug meine Stunde und ich erzählte, dass ich ihn vorgewarnt hätte, aber er nicht gehört habe. Das Donnerwetter wurde noch lauter und mein Bruder stand, mit dem Gedanken etwas sehr Schlimmes getan zu haben, fast schon weinend vor ihm. Da mein Vater kein Unmensch ist, setzte er sich eine halbe Stunde später mit uns zusammen und erklärte auf sachlichem Level, warum er sauer gewesen war, dass es aber weiterhin eine dumme Aktion meines Bruders gewesen wäre. Bis heute erinnere ich mich jedoch, dass mein Bruder an diesem Tag komplett verändert wirkte, weinerlich war, mit der Situation nicht gut klarkam und sich für seine Dummheit schämte. Ich beichte also, dass ich den einzigen Menschen, der mich jemals bewundert und zu mir aufgeschaut hatte, und für den ich der Größte war, hintergangen und ausgenutzt habe.



Beichte vom 04.09.2014, 12:46:05 Uhr


3.0/5 (159 Votes)

Die Ex des besten Freundes

(00033876)



Vor einigen Jahren trennte sich mein bester Freund von seiner Frau, wir waren alle so um die 25. Es lief zwischen den beiden schon eine ganze Zeit nicht mehr. Als es noch gut lief, haben wir zu dritt öfters etwas unternommen, zum Beispiel eine DVD gesehen. Ich weiß, es war nicht richtig, aber manchmal, wenn wir so zu dritt im Bett lagen und TV guckten, oder wenn sie das Kind gestillt hat und ich ihre wohlgeformten Brüste sah, wurde mir ganz anders zumute, wenn ihr versteht. Dann kam eines Tages die Trennung - durch meinen Freund - und sie zog bald darauf in eine andere Wohnung. Sie fragte mich dann, ob wir nicht mal reden könnten, die Trennung hätte sie so fertiggemacht. Okay, dachte ich, kein Problem, und so verabredeten wir uns zum Essen bei ihr in der Nähe in einem gemütlichen kleinen Restaurant und redeten. Danach fragte sie, ob ich noch mit zu ihr kommen will, eine DVD schauen. Okay, das war schon etwas seltsam, aber ich dachte, warum nicht.

Wir lagen also auf ihrem Bett und schauten die DVD. Als diese vorbei war, sagte sie "Ich fühle mich so allein, kannst du mich mal in den Arm nehmen" und ich dachte: "Scheiße, was mache ich jetzt?" Einerseits fand ich sie recht attraktiv und wusste von anderen aus der Schule damals, dass sie eine Granate im Bett ist. Andererseits war sie frisch von meinem besten Freund getrennt und der wäre sicher nicht begeistert. Naja, ich legte also den Arm um sie. Kurze Zeit später küssten wir uns und ich muss sagen, dass sie das richtig gut konnte. Dann zogen wir uns aus und hatten Sex. Es war einfach nur der Hammer! Seltsamerweise hatte mein Freund mit ihr lange keinen Sex mehr gehabt und ich verstand einfach nicht, warum. Ich sollte dann bei ihr schlafen, aber ich wollte nicht, dass die Kinder oder sonst jemand es merkt, und bin schnell gegangen. Dabei blieb es dann, später zog sie in eine andere Stadt. Ich denke, sie wollte sich auf eine Art an meinem Freund rächen, der sie verlassen hatte und andererseits fühlte sie sich verlassen und einsam. Ich beichte also, dass ich mit der frisch getrennten Ex meines besten Freundes Sex hatte, und bin nicht stolz darauf. Ich war Sklave meiner Hormone.



Beichte vom 03.09.2014, 13:55:16 Uhr

3.6/5 (231 Votes)

Nickerchen im Kino

(00033874)



Ich möchte beichten, dass ich meine vier Kinder jeden Dienstag dazu zwinge, ins Kino zu gehen. Da ist die Vorstellung günstiger und ich habe nachmittags frei. Ich tue das nur, damit ich im Sessel 90 Minuten pennen kann, während es so aussieht, als würden wir etwas Schönes unternehmen. Im Auto lasse ich mir dann den Film erzählen und wir sind alle zufrieden. Aber ein bisschen asozial ist das schon.



Beichte vom 03.09.2014, 09:10:47 Uhr


470 Beichten insgesamt (Kategorie Selbstsucht).



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