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Neueste Kommentare

3.6/5 (120 Votes)

Inspiriert von Barney Stinson

(Beichthaus.com Beichte 00034165)



Ich (m/27) beichte, dass ich mir ähnlich wie Barney Stinson eine zweite Identität wie Lorenzo von Matterhorn angelegt habe. Sagen wir so, es existiert eine von mir selbst erstellte Webseite bzw. ein kleines Webseiten Netzwerk, das mich unter meinem Tarnnamen quasi als superreichen und erfolgreichen Mann darstellt, sogar mir Querverweisen, Telefonnummer, Firmennamen, die es wirklich gibt, und vielem mehr. Nur wer wirklich intensiv tiefer nachforschen würde, würde aufdecken können, dass alles ein Schwindel ist. Nun gehe ich immer mit einer bekannten Dating App auf Frauenfang, und wenn es dann so weit ist, dass man die Namen austauschen möchte, druckse ich immer etwas rum, dass ich meinen vollen Namen eigentlich nicht an Fremde weitergeben kann - wegen meines Jobs und aus anderen Gründen. Das macht die Damen dann natürlich extrem neugierig. Nach etwas Show gebe ich meinen Namen natürlich weiter. Mein Profil bei einem bekannten sozialen Netzwerk weißt dann schon etwas drauf hin, dass ich wohlhabender sein könnte, und wenn die Damen mich dann googeln, finden sie meinen ganzen Schwindel. In 7 von 10 Fällen klappt es, dass es auch zum Sex mit den Damen kommt. Mit den meisten kann ich nur ein paar Mal schlafen, bis sie langsam misstrauisch werden, weil ich keine Geschenke mache oder sie bemerken, dass sie immer noch nicht mit in meine Luxusvilla kommen konnten. Oder dass ich immer noch mit meinem "normalen" BMW komme und nicht mit meinem Audi R8 um sie mal mitzunehmen. Wenn es so weit kommt, breche ich einfach jeden Kontakt ab und blocke sie überall. Ich betreibe diese Praxis seit gut einem Jahr in dieser Form und habe seitdem so viel Sex wie nie zuvor. Ich danke Barney Stinson!



Beichte vom 23.10.2014, 01:10:05 Uhr

3.5/5 (69 Votes)

Wir sind alle Egoisten!

(Beichthaus.com Beichte 00034163)



Man liest oder hört ja öfters von Studien, die besagen, dass jeder Mensch mehrmals am Tag, zumeist unbewusst, lügt. Ich beichte, dass ich völlig bewusst und absichtlich jeden Tag die gleiche Lüge erzähle: "Mir geht es super, alles läuft toll." Dabei kann es einem nicht jeden Tag super gehen und immer alles toll laufen. Das ist nicht möglich. Ich lüge die Menschen jedoch bewusst an. Warum? Weil sie es nicht anders wollen. Seien wir mal ehrlich, niemand hört sich gerne die Probleme anderer Leute an. Wenn einer fragt "Wie geht es dir?" wollen nur die wenigsten Menschen die Wahrheit hören. Stattdessen kreist jeder irgendwie um sich. Ständig höre ich mir das Gejammer anderer an. Dabei geht es häufig um solche Lappalien, dass ich ein Schmunzeln nur mühsam unterdrücken kann. Ich mache dann auf verständnisvoll, höre zu, tröste, gebe Ratschläge, bemitleide. Je nachdem, was gerade passt. Ich selber lasse meine schlechte Laune nicht an anderen aus. Es ist mir einfach zu albern, mich über Dinge wie das Wetter, ein Zwicken im Rücken oder einen Pickel im Gesicht künstlich aufzuregen. Für so etwas will ich keine Aufmerksamkeit.

Mittlerweile habe ich das Spiel jedoch so weit getrieben, dass ich nicht einmal Dinge erzähle, die mich tatsächlich belasten. Zum Beispiel, dass meine Eltern mich stets kaltherzig behandelt haben und sich auch heute kaum für mein Leben interessieren. Dass meine engste Bezugsperson gestorben ist, als ich gerade zehn Jahre alt war. Dass meine Familie komplett zerrissen ist und ich den Großteil meiner Verwandtschaft noch nie oder seit vielen Jahren nicht gesehen habe. Dass ich fünf Jahre lang unter Bulimie litt. Dass ich in der Schule so gemobbt wurde, dass ich nicht mehr gesprochen habe. Dass ich niemanden wirklich nah an mich heranlasse und nur oberflächliche Freundschaften führe. All das bemerkt niemand, weil ich mich inzwischen zu einer richtig guten Schauspielerin entwickelt habe. Abitur, sehr guter Uniabschluss, Doktorandin, augenscheinlich ein guter Freundeskreis, angeblich ein gutes Aussehen, Charisma und Humor. Meine Errungenschaften, die auch gleichzeitig zur Tarnung dienen.

Natürlich wäre es besser, die Wahrheit einmal auszusprechen und die Dinge beim Namen zu nennen. Vielleicht würde ich mich befreit fühlen. Vielleicht würde es Menschen, die ständig mit ihrem Leben unzufrieden sind, aufrütteln. Aber leider muss ich gestehen, dass ich daran nicht wirklich glaube. Auch die nettesten, warmherzigsten Leute, die ich bisher kennengelernt habe, sind in ihrem tiefsten Inneren Egoisten. So wie ich auch. So wie wir alle. Wahrscheinlich ist das nur natürlich, ein angeborener Überlebensinstinkt. Deshalb habe ich mich dazu entschlossen, das Spiel weiter zu spielen. Ich denke, wir spielen es alle, auf unterschiedlichen Leveln. Ich beichte also, dass ich weiterhin Lügen erzählen werde und meine wahren Gedanken für mich behalte. Und ich bitte um Vergebung dafür, dass ich nicht glaube, dass ein Mensch wirklich aufhören kann, sich um sich selbst zu drehen.



Beichte vom 22.10.2014, 23:36:31 Uhr

3.4/5 (104 Votes)

Nebenverdienst bei der Tankstelle

(Beichthaus.com Beichte 00034156)



Ich (w/32) habe mit 21 Jahren mal an einer Tankstelle gearbeitet, weil ich in meinem gelernten Beruf als Bürokauffrau nichts fand. Die Arbeit machte mir auch Spaß, aber der Rest [...]
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Beichte vom 22.10.2014, 08:26:53 Uhr



AIRBNB
2.1/5 (174 Votes)

Mit dem Sparbuch gegen Schulden

(Beichthaus.com Beichte 00034151)



Ich (m/24/Student) beichte, dass ich vor einigen Wochen ein Sparbuch gefunden habe. Auf dem Sparbuch befanden sich zu besagtem Zeitpunkt noch 1.100 Euro. Ich überlegte kurz, es abzugeben, aber die [...]
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Beichte vom 21.10.2014, 13:27:11 Uhr

2.7/5 (130 Votes)

Das Geheimnis der gut bezahlten Überstunden

(Beichthaus.com Beichte 00034141)



Ich (45) habe zusammen mit meinen Partnern ein kleines Unternehmen in unserer schönen Stadt. Seit gut drei Jahren haben wir eine Mitarbeiterin, sie ist Anfang vierzig, für die alltägliche Büroarbeit. [...]
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Beichte vom 20.10.2014, 14:07:57 Uhr


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