Ich (w/17) möchte nun auch etwas beichten. Vor zwei Jahren gab es einen Jungen. Er war mit meiner Freundin zusammen. Nach und nach belog er sie und spielte mit einer anderen Freundin von mir, um seine Freundin eifersüchtig zu machen. Ich schaute mir das ganze Spiel an, bis ich ihn näher kennenlernte. Wir schrieben eine Zeit lang und er zeigte Interesse an mir. Ich telefonierte mit meinen verletzten Freundinnen und wir machten einen fiesen Plan aus. Der junge Mann und ich schrieben immer weiter, bis er mich fragte, ob wir ins Kino gehen wollen. Ich stimmte zu. An dem entsprechenden Abend saßen fünf meiner Freundinnen schon in der letzten Reihe des Kinos. Sie waren alle schon ein wenig eher da und versteckten sich als wir hereinkamen. Ich spielte ihm ebenfalls Interesse vor. Unser Plan ging auf als er während des Filmes meine Hand nehmen wollte. Ich stand auf, klatsche ihm eine und verließ schlagartig das Kino. Der Kinosaal lachte unseren "Freund" nur aus. Das war ihm eine Lehre. Danach wollte er keine weitere Freundin von mir mehr verarschen. Lustig war ihm Nachhinein noch, dass er mir mit drei Anwälten drohte, da er gegen sein eigenes Blut im Magen allergisch wäre und sein Magen angeblich hatte ausgepumpt werden müssen.
Ich möchte beichten, dass ich mit 13 Jahren mit meiner Familie im Dänemark-Urlaub war und es dort ein wenig übertrieben habe. Wir waren eigentlich schon auf der Rückreise und haben auf einem Luxus-Campingplatz eingecheckt, um dort die letzten beiden Tage vor der endgültigen Rückfahrt zu verbringen. Ich ging dort in die Schwimmhalle. Nach ein paar Bahnen, sollte der nächste Gang dann zur Toilette führen. Es war dann auch schon ganz schön dringend. Vorher wollte ich aber nochmal kurz in die Sauna schauen, nur um mal Größe, Hitze und Besetzung abzuchecken. Kleine Sauna, 85 Grad, niemand drin. Und jetzt die fatale Entscheidung: Ich habe absolut grundlos sicherlich fast einen halben Liter Urin auf die offenen und höllenheißen Saunasteine geschifft. Kaum hatte der erste Tropfen den Stein berührt, zischte es nur so und es fing sofort an, bestialisch zu stinken. Beim Atmen hatte man das Gefühl, dass die Lunge erstmal den Urin aus der Luft filtern musste. Nach 2 Sekunden fing ich bereits an, die Luft anzuhalten und die Augen zu kneifen. Warum auch immer, habe ich alles bis auf den letzten Tropfen auf die Steine losgelassen. Keine halben Sachen, ganz oder gar nicht. War ja auch niemand sonst in der Sauna, der mich freundlich hätte ermahnen können. Kaum war ich fertig, bin ich schnell los, um vom Ort der Schande zu verschwinden und möglichst nicht mit der dreisten Tat in Verbindung gebracht zu werden. Allein das Öffnen der Saunatür Richtung Männerumkleide hat gereicht, um die gesamte Umkleide zu verpesten. In dem Moment ist mir das Lachen dann im Halse stecken geblieben und mir wurde bewusst, dass ich im Falle des Auffliegens einen fetten Anschiss abkriegen würde.
Die Sauna hatte eine direkte Verbindung sowohl zur Umkleide der Männer als auch zum Schwimmbad, in welchem sich ungefähr 40 Personen aufhielten, samt Bademeister. Der Bademeister hat den Schuldigen gesucht, aber niemanden gefunden. Ich war mittlerweile schon auf der Hüpfburg und habe alles getan, um nicht verdächtig zu wirken. Ich hatte wirklich Glück, dass niemand in der Umkleide war und meine Flucht beobachten konnte. Ich möchte beichten, dass ich mich wie die Sau benommen habe und die Schwimmhalle sicherlich erstmal gelüftet werden musste. Es tut mir Leid. Und es wird nicht wieder vorkommen. Sorry auch nochmal an den Bademeister mit Bierbauch und roter Kappe. Ich glaube, mein Alter wäre ihm in dem Moment egal gewesen, so gnatzig wie der war.
Ich (w) bin Erzieherin in einem Hort. In der Küche für die Kinder, in der man auch gemeinsam mit den Kindern kochen kann, lagern viele Süßigkeiten im Schrank - für die Kindergeburtstage. Vor ein paar Wochen hatte ich zwei mal den Spätdienst und war somit zwei Mal die Letzte im Schulhort. Und ich hatte Hunger. Ich muss dazu sagen, einmal war der Spätdienst nicht geplant und mein Essen reichte nicht mehr und beim anderen Mal war mir einfach nach Süßem. Jedenfalls ging ich an den Schrank und nahm mir etwas Süßkram. Seit neuestem liegen die Süßigkeiten im Personalraum, da Kinder verdächtigt wurden, diese gestohlen zu haben. Dies erfuhr ich aber erst auf einer Teambesprechung. Ich beichte hiermit, dass ich die Süßigkeiten genommen hab und es tut mir schrecklich leid. Obwohl immer noch die Kinder verdächtigt werden, seitdem die Sachen nun im Personalraum sind, hat nichts mehr gefehlt.
Es war der erste gemeinsame Sommer mit meiner Freundin. Ich Mitte 20, Sie Anfang 20. Wir machten einen 4-tägigen Kurztrip nach München, um uns die Stadt und die Leute anzuschauen. [...] Diese Beichte steht unter Jugendschutz und kann nur von registrierten Mitgliedern gelesen werden.
Beichte vom 26.02.2013, 17:46:18 Uhr Ort: Geschwister-Scholl-Platz 1, 80539 München
Ich (w) wohne im vierten Obergeschoss und kann sehr gut in die meisten Wohnungen schauen. So auch in das Schlafzimmer von relativ neuen Nachbarn, einem Paar. Beide ungefähr Mitte 20. Jedenfalls saß ich vorhin am Wohnzimmertisch und habe besagte Nachbarn plötzlich beim Vögeln erwischt. Erst habe ich gelacht und mich gefragt, warum sie nicht das Licht aus oder die Vorhänge zu machen. Dann wollte ich eigentlich auf große Zettel schreiben: "Liebe Nachbarn, bitte schaltet doch das Licht aus, oder zieht die Vorhänge zu, wenn ihr euch das nächste Mal lieben wollt. Liebe Grüße". Doch dann kam ich auf die Idee, mit einem Laserpointer herüberzuleuchten. Gesagt, getan, habe ich genau im richtigen Moment an die Wand neben ihrem Bett geleuchtet, sodass sie es beide sehen konnten. Ich habe mich schnell versteckt, die Szenerie aber weiter beobachtet. Der Typ hat ziemlich verstört in meine Richtung geguckt und nach demjenigen gesucht, der da geleuchtet hat. Als ich dann nochmal herübergeschaut habe, waren die beiden bereits wieder angezogen. Ich bin eigentlich niemand, der seine Nachbarn beobachtet. Aber das konnte ich mir einfach nicht nehmen lassen. Allein deren Blicke danach. Herrlich. Mittlerweile haben sie das Licht ausgemacht, aber man kann sie immer noch sehen.
Beichte vom 14.02.2013, 21:18:23 Uhr Ort: Brüsseler Straße, Berlin