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3.2/5 (209 Votes)

Kinder bei der Sex-Hotline

(Beichthaus.com Beichte 00035170)



Ich möchte heute etwas aus meiner Vergangenheit beichten, da ich endlich meine Schuldgefühle und Verwirrungen bezüglich dieses Ereignisses aufarbeiten möchte und mal die Meinung von anderen brauche. Ich war ein kleines Mädchen in der dritten Klasse, ungefähr neun Jahre alt. Meine Eltern waren für zwei Wochen in den Urlaub gefahren und brachten mich ein paar Straßen weiter zu meinen Großeltern - genauer gesagt den Eltern meines Stiefvaters. Am Anfang verlief alles wie geplant, meine Oma weckte mich früh auf, ich ging in die Schule und am Abend machte ich zusammen mit ihr meine Hausaufgaben. Eines Nachmittags hatte ich Langeweile, Oma machte gerade Mittagsschlaf und mein Opa hielt sich im Nebenzimmer zum Wohnzimmer auf, wo er fast seine gesamte Freizeit mit einem Armkissen rauchend am Fenster hing und die Leute beobachtete. Also hielt ich mich alleine im Wohnzimmer auf. Dort lag ein Stapel Zeitschriften, einige verschiedene Fernsehzeitschriften, jedoch auch diverse Sexzeitschriften.

Neugierig blätterte ich in diesen rum und entdeckte einige Sex-Telefon-Anzeigen. In meiner kindlichen Neugier nutzte ich es aus, dass ich unbeobachtet war, und griff zum Telefon, um dort mal anzurufen. Ich wurde auf ein Tonband geleitet, auf dem eine Frau mit einer sexuell anturnenden Stimme, versuchte, einen heißzumachen. Ich war zwar ein Mädchen und irgendwie hat mich diese Stimme ein bisschen irritiert, aber sie klang nicht unangenehm. Ich glaube sogar, dass sie mich ein bisschen erregt hat. Es war auf jeden Fall ein neuartiges Erlebnis, das irgendwie spannend war und so ging ich am nächsten Tag mit dem Heft und den Nummern in die Schule und zeigte es meiner damals besten Freundin. Sie fand das auch sehr spannend und so beschlossen wir, nach der Schule gemeinsam zu mir nach Hause zu gehen, um diese Nummern mal etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Ich hatte noch einen Schlüssel für meine elterliche Wohnung, wo wir ungestört waren, und dort gingen wir hin. Zu Hause hatten wir zwei Telefone, sodass wir beide parallel mithören konnten. Irgendwann wählten wir dann auch Nummern, wo man in so eine Art Live-Chat kam, wo man die Dame auf einmal mit anderen Männern reden konnte.


Ich denke, dass diese neuartigen Dinge die Sexualität betreffend auch meiner Freundin gefallen haben, sonst wäre sie nicht so verrückt danach gewesen, gleich am nächsten Tag wieder nach der Schule mit zu mir nach Hause zu kommen. Wir probierten alle Nummern aus, die in diesem Heft standen, immer gespannt, was uns denn nun erwartet. Eigentlich wurde es irgendwann eine Art Spaß, wir lachten uns irgendwann nur noch kaputt über die teilweise lächerlichen Frauenansagen. Wir hatten einfach eine Menge Spaß, auch bei meinen Großeltern rief ich diese Nummern immer mal wieder an. Jedoch wussten wir damals noch nicht, dass diese Nummern sauteuer sind. Manchmal vergaßen wir einfach den Hörer aufzulegen und so häuften sich die Summen. Irgendwann kam eine Telefonrechnung bei meinen Großeltern an. Die fielen aus allen Wolken, dass da auf einmal diese ganzen Sexnummern und eine Rechnung von über 100 Mark war. Sie waren unglaublich wütend, sprachen kein Wort mehr mit mir und riefen einen Freund meines Stiefvaters, der mal mit mir reden sollte. Dieser saß dann bei mir im Zimmer und brachte irgendwie kein Wort raus, es war eisiges Schweigen, niemand redete mit mir, klärte mich richtig auf.

Ich kam mir vor, wie ein Strafverbrecher, der eine riesige Schuld begangen hatte. Irgendwann kamen meine Eltern dann schon früher aus dem Urlaub zurück und mussten sich eine ganze Menge Vorwürfe meiner Großeltern anhören, von wegen was ich für ein perverses verkommenes Kind bin, und dass es bei so einer Mutter ja auch kein Wunder ist. Zu Hause angekommen öffneten meine Eltern dann auch unsere Telefonrechnung und da kamen nochmal 300 Mark zusammen. Es wurde kein Wort mehr mit mir gesprochen, außer die Frage, ob ich krank und pervers sei. Kein einziges Mal wurde ich aufgeklärt, was das eigentlich für Nummern seien. Eisernes Ignorieren und Abstrafen mit Nichtreden. Irgendwann belauschte ich dann meine Mutter, wie sie meine Lehrerin anrief und ihr sagte, dass ich nicht mit zur Klassenfahrt mitkommen dürfe, da ich Sex-Telefonate geführt hatte. Wie peinlich, dass jetzt auch noch meine Lehrerin Bescheid wusste. In der Pause mussten meine Freundin und ich zusammen mit ihr in einen Raum gehen, wo sie uns fürchterlich niedermachte, was das denn solle, ob wir nicht wüssten, dass das Nutten sind etc. Achja, und mit meiner damaligen Freundin verstritt ich mich dann auch noch.

Ich in meiner großen Angst sagte meinen Eltern, dass die Freundin genauso mitgemacht hatte und wir uns gegenseitig immer mehr angespornt haben, da anzurufen und sie sagte im Gegenzug ihren Eltern, dass ich die Alleinschuldige sei. Meine Eltern wollten dann noch Geld von ihren Eltern haben, was sie aber nie rausrückten. Da meine Großeltern meiner Mutter für alles die Schuld gaben, brach mein Vater kurz darauf die Beziehung zu ihnen ab und wollte keinen Kontakt mehr haben, um sich und seine Familie zu schützen. Der Kontaktabbruch hielt fast zwei Jahre, mittendrin starb meine Oma auf einmal an einem Schlaganfall, sie starb also im Streit mit meinem Vater. Ich glaube manchmal, dass er mir insgeheim dafür bis heute noch die Schuld gibt. Und das Schlimmste für mich in diesem ganzen Fall: Ich wurde damals als richtiger Perversling abgestempelt, man hat mir tiefe Schuldgefühle und Schamgefühle eingeredet. Selbst wenn ich heute noch mal mit meiner Mutter über diese Sache reden will, heißt es immer: "Für mich bleibst du nach wie vor pervers. Wärst du ein Junge gewesen, wäre es ja noch verständlich, aber du bist ein Mädchen!" Für mich sind das verdrehte Realitäten, denn ich weiß, dass ich nicht pervers bin - ich hatte auch schon längere Beziehungen mit Männern. Aber es schmerzt ungemein, eigentlich müsste ich den Kontakt zu meiner Mutter, alleine schon wegen so einer Aussage, beenden, wenn ich meine Würde bewahren möchte.



Beichte vom 01.03.2015, 12:19:38 Uhr

3.0/5 (230 Votes)

Die Rangliste der Streber

(Beichthaus.com Beichte 00035126)



Manchmal verhielt ich mich in meiner Kindheit echt schräg. Als ich zum Beispiel noch in die sechste Klasse ging, fiel mir aus irgendeinem Grund eine seltsame Idee ein. Ich schrieb mir auf ein Blatt die Namen aller meiner Mitschüler auf und erstellte daraus eine Art Strichliste. Diese nahm ich wirklich jeden Tag mit zur Schule und legte sie mir während der Lektionen auf mein Pult. Die Strichliste funktionierte so: Jedes Mal, wenn ein Klassenkamerad den Arm hochhielt, drangenommen wurde und etwas sagte, machte ich mit dem Kuli einen Strich neben seinen Namen. Striche gab es auch, wenn der Lehrer zufällig jemanden drannahm, um etwas zu sagen. Ich nahm für jeden neuen Tag eine andere Farbe, und schon bald brauchte ich mehr Blätter, um die Liste weiterzuführen. Ich legte sehr viel Wert auf diese Liste. Meine Freunde meinten, ich hätte einen Sprung in der Schüssel, aber ich wollte diese Sache wirklich durchziehen. Auch wurde ich seltsamerweise damit nie vom Lehrer erwischt oder deswegen getadelt. Dieses sinnlose Getue führte ich bis zum Schuljahresende durch. Ich hatte bis dahin alle Antworten der Schüler im Unterricht - bis auf meine Krankheitstage - notiert und die Striche durchgezählt.

Es folgte eine Rangliste, ich überlegte mir sogar, ob ich den Top 3 der "Schulschwätzer" irgendwie etwas schenken würde, was ich aber dann doch übertrieben fand. Na ja, so viel dazu. Ich Blödmann musste jedenfalls die sechste Klasse wiederholen. Dieses Mal ließ ich mein sinnloses Hobby beiseite und siehe da: Schuljahr erfolgreich beendet. Ich empfehle niemandem, eine solch unnötige Strichliste zu machen. Diese bestätigt euch zwar, dass die Streber eurer Klasse auch wirklich viel quasseln, es gefährdet jedoch eure Reife - vielleicht auch euer Schuljahr. Und ihr verschwendet einfach unnötig Zeit. Hätte ich mir damals zum Beispiel die Orgasmen meiner damaligen Schulfreundin notiert, wäre der Nutzen für die Zukunft größer gewesen.



Beichte vom 21.02.2015, 19:23:53 Uhr

3.1/5 (185 Votes)

Sexperimente außerhalb der Ehe

(Beichthaus.com Beichte 00035119)



Ich bin Mitte 30, seit acht Jahren verheiratet, und habe ein Kind. Ich habe über eine Flirtseite im Internet eine Frau kennengelernt, mit der ich jetzt einige Wochen geschrieben habe. Sie ist Ende 40, seit 22 Jahren verheiratet, und hat zwei Kinder. Wir beide spielten schon länger mit dem Gedanken, Sex mit einer anderen Person zu haben, da bei uns beiden das Sexleben eingeschlafen und Routine eingekehrt ist. Offensichtlich haben wir beide das Verlangen nach Abwechslung. Ich z.B. habe meine Frau immer wieder gesagt, dass ich gerne mal Sex an einem außergewöhnlichen Ort hätte, mir wünsche, dass sie mich mal mit sexy Dessous verführt und so weiter - nur bin ich dabei nie auf Interesse gestoßen. Meinem Flirt geht es analog so, dass sie ihren Mann versucht hat, mit sexy Dessous zu verführen etc. - ohne Erfolg. Unsere Partner sind offensichtlich zufrieden mit der allwöchentlichen Kuschelsexnummer bei Kerzenschein im Ehebett. Uns reicht das nicht.

Wir haben uns letztendlich den Mut gefasst und haben uns getroffen. Direkt nach der Begrüßung haben wir beschlossen, in ein Hotel zu gehen, und als die Zimmertür zufiel, sind wir direkt wie zwei Ausgehungerte übereinander hergefallen. Sie hatte sogar extra die Strapse an, die sie eigentlich gekaufte hatte, um ihren Mann hinter dem Ofen vorzulocken. Letztendlich waren wir drei Stunden lang im Hotelzimmer und haben wie zwei Frischverliebte in allen erdenklichen Positionen gevögelt und Sachen ausprobiert, die wir schon immer mit unserem Partner machen wollten, diese aber nicht interessiert hat. Nach diesem Porno-Fick-Marathon mit reichlichem Körperflüssigkeitenaustausch, Dirty Talk und Spermaspielen haben sich unsere Wege wieder getrennt. Wir sind jetzt weiterhin per Chat in Kontakt und schreiben uns darüber, wie toll es war und planen schon, dass wir uns in einigen Wochen wieder treffen werden, einen Schritt weitergehen und uns z.B. einen zweiten Mann dazuholen, in ein Swingerclub gehen und Ähnliches. Mich plagt natürlich schon mein Gewissen. Ich war untreu aber fühle mich auch gleichzeitig von meiner Partnerin unverstanden. Ich bitte um Absolution und die Kraft, beim nächsten Mal Nein sagen zu können.



Beichte vom 20.02.2015, 08:30:22 Uhr





3.4/5 (361 Votes)

Heimliche Affäre mit einer verheirateten Frau

(Beichthaus.com Beichte 00035100)



Im Alter von 16 Jahren, habe ich mich (m/37) von einer Bekannten meiner Eltern verführen lassen. Sie war zu dem Zeitpunkt 35 und mit einem noch älteren Mann verheiratet. Meine Eltern haben sich relativ oft mit dem Paar getroffen und ich war natürlich auch dabei und habe mit den Hunden gespielt bzw. auf diese aufgepasst. Ihr Mann war zu der Zeit oft auf Spätschicht und so bin ich dort auch öfters mal alleine hingeradelt, um meinen Schwarm zu sehen. Meinen Eltern habe ich erzählt, dass ich bei einem Kumpel bin, mit dem ich immer sehr viel unternommen habe. Irgendwann sagte sie zu mir, dass sie gemerkt hat, dass ich sie immer so komisch anschauen würde. Lange Rede, kurzer Sinn: Wir haben uns geküsst und sind im Bett gelandet, wo ich dann mein erstes Mal hatte - und das Zweite und das Dritte! Wir hatte über Monate hinweg eine regelrechte Affäre, bis ich meine erste große Liebe gefunden habe. Ich bereue die ganze Geschichte bis heute nicht, da ich auch eine Menge Sachen gelernt habe. Allerdings habe ich keiner meiner späteren Freundinnen und auch nicht meiner Frau je etwas über diese Sache erzählt. Ich habe sie in der Hinsicht sogar angelogen, was mein erstes Mal betrifft. Ich bitte um Vergebung!



Beichte vom 17.02.2015, 12:45:10 Uhr
Ort: Oldenburg

3.3/5 (231 Votes)

Der Lieblingsschauspieler als Passwort

(Beichthaus.com Beichte 00035054)



Ich habe einer Freundin von mir mal heimlich beim Anmelden bei Facebook über die Schulter geschaut und so ihr Passwort (war natürlich ihr Lieblingsschauspieler) mitbekommen. Das ist schon zwei Jahre her. Seither schaue ich bestimmt einmal die Woche in ihr Profil rein und lese die Privatnachrichten. Am Anfang habe ich natürlich die Nachrichten auf meinen Namen durchsucht und bin schon auf einige interessante und für mich nicht bestimmte Informationen gestoßen. Natürlich passt das Passwort auch auf ihre E-Mail-Adresse, die auch regelmäßig von mir gecheckt wird. Am Anfang habe ich mich das noch nicht getraut, aber mittlerweile lösche ich Kommentare, entferne oder füge Freunde hinzu und so weiter. Manchmal bekomm ich von ihr zu hören, dass FB wieder einmal spinnt. Ohje! Wenn ich das aufschreibe, fühle ich mich doch wieder etwas schlecht. Kann sie nicht einfach einen neuen Lieblingsschauspieler finden und ihr Passwort mal ändern?!



Beichte vom 09.02.2015, 15:45:47 Uhr


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