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Beichten: 25.563 | User: 213.743 | Kommentare: 401.409
Neueste Kommentare

3.1/5 (108 Votes)

Sexspielzeug im Koffer

(Beichthaus.com Beichte 00037432)



Ich bin seit vielen Jahren beim Zoll angestellt. Dort kontrolliere ich am Flughafen stichprobenartig das Gepäck der ankommenden Fluggäste auf verbotene Mitbringsel. Also Dinge, für die Einfuhr zu bezahlen ist [...]
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Beichte vom 19.01.2016, 13:13:22 Uhr

3.0/5 (107 Votes)

Perversion in der Kindheit

(Beichthaus.com Beichte 00037335)



Ich (w) muss beichten, dass ich als Kind echt dumm war. Wenn eine Schulstunde ausgefallen ist, dachte ich immer, dass die Polizei mich auf dem Hin- oder Heimweg anhält und fragt, warum ich nicht in der Schule sei und mich zurückbringt. Jahrelang hatte ich Angst davor. Heute weiß ich, dass sie Besseres zu tun haben und es ja 1.000 Gründe geben kann, warum Kinder und Jugendliche mittags oder vormittags unterwegs sind. Außerdem sind sie dazu nicht mal berechtigt. Außerdem habe ich als Kind mit meinen Freunden perverse Lieder geschrieben und vertont - und mit pervers meine ich das auch so im sexuellen und fäkalen Sinne. Unser Vorbild war immer Elvis, obwohl der eigentlich nichts Obszönes getextet hat.

Zusammen wollten wir auch mal einen Verbrecher mit einem Bindfaden und Klebeband überlisten und fangen und beim Spielen haben wir in den Garten gepisst, wenn es zu spannend war, um ganz ins Haus zu gehen. Eine Pflanze meiner Mutter ist dadurch zugrunde gegangen. Ich glaube, ich hatte echt eine komische und leicht verkorkste Kindheit. Aber war immer noch besser als so ein schein-hochbegabtes Ökoblag von alten Eltern zu sein, die meditieren und höhenverstellbare Holzmöbel nutzen, die man bis zur Teeniezeit nicht loswird. Tut mir leid, dass ich so merkwürdig war und es vielleicht noch bin!



Beichte vom 04.01.2016, 16:39:46 Uhr

3.5/5 (199 Votes)

Du musst dich nicht outen!

(Beichthaus.com Beichte 00037328)



Ich beichte, dass ich Outings bezüglich der Sexualität eines Menschen als überflüssig empfinde. Für viele ist ein Outing immer etwas ganz Großes, Tolles und Befreiendes, vor dem aber auch Angst besteht. Aber am Ende ist es nichts anderes als anderen Menschen von seiner sexuellen Vorliebe zu berichten und genau das ist der Punkt: Es geht, verdammt noch einmal, niemanden etwas an, auf welches Geschlecht man steht! Und ich will auch nicht wissen, auf wen andere stehen, egal ob Mann, Frau, Trans oder sonst etwas. Dann müsste man sich doch theoretisch für alles outen, für Gewohnheiten, Essensvorlieben, Pflegeroutinen. Es ist einfach etwas, das andere nichts angeht und was in meinen Augen auch keiner von irgendjemandem wissen will oder wissen wollen darf. Sollen doch alle lieben, essen, vögeln und tun, was sie wollen.



Beichte vom 03.01.2016, 18:26:31 Uhr

3.0/5 (128 Votes)

Was ist ein Bordell?!

(Beichthaus.com Beichte 00037318)



Ich (m/18) habe zwei peinliche Erlebnisse zu beichten: Als ich ungefähr zwölf Jahre alt war, habe ich ein Buch gelesen, in welchem das Wort "Bordell" fiel. Ich wusste aber nicht, was das ist und ich bin schreiend mit den Worten "Mama, was ist ein Bordell?!" nach draußen in den Garten gerannt und das hat garantiert keiner aus der Nachbarschaft überhören können. Und vor zwei Jahren wollte ich, nachdem ich mal wieder einen komplett bescheuerten Flachwitz erzählt hatte, einen gekonnten Schenkelklopfer hinlegen - der ging nur leider daneben und landete voll in meinen Kronjuwelen. Abgesehen davon, dass ich nicht verstehe, wie ein Junge so blöd sein kann und sich selbst fast kastriert, war es dann doppelt peinlich, als gerade hinter den beiden Mädchen, mit denen ich unterwegs war, und einer meiner Lehrer aufkreuzte, während ich mir meine Perlen der Freude hielt und mich vor Schmerzen krümmte.



Beichte vom 31.12.2015, 03:55:22 Uhr

3.4/5 (216 Votes)

Ein neugieriger Vermieter

(Beichthaus.com Beichte 00037315)



Ich (m/33) lebte bis Anfang Dezember in einem Haus, das Anfang Oktober verkauft wurde. Es gab neben mir noch fünf anderen Wohnungen und der neue Besitzer, ein Mann Anfang 60, ist in eine der Wohnungen eingezogen. Auch ich hatte vor, zu kündigen, was aber nichts mit dem Verkauf zu tun hatte, sondern daran lag, dass meine Freundin und ich es nach vier Jahren mit Zusammenleben versuchen wollen. Die Kündigung bekam aber noch der alte Vermieter und der neue Vermieter schien das irgendwie übersehen zu haben. Seit der Mann im Haus lebte, passierten seltsame Dinge. Wenn ich über Nacht bei meiner Freundin war, stellte ich fest, dass Schubladen nicht ganz zu waren und manche Dinge anders standen, außerdem verhielt sich meine Katze seltsam.

Auch andere Mieter im Haus schienen so etwas bemerkt zu haben. Auch wurde ich vom Vermieter auf mein "Trinkverhalten" angesprochen, was mich wunderte, da ich höchstens ein oder zwei Mal den Monat mit meiner Süßen ein, zwei Flaschen Wein köpfe. Danach habe ich aber niemals die Wohnung verlassen, und laut oder anderweitig auffällig waren wir auch nie, das haben uns die anderen Nachbarn auch bestätigt. Also wie kam er darauf? Dann fiel es mir ein: In der kleinen Vorratskammer standen in Kisten etwa 20-30 leere und noch 12-15 volle Flaschen unseres Lieblingsweines, da ich unter der Woche viel unterwegs bin und damals noch nicht zum Entsorgen kam. Abends und am Wochenende ist ja die Nutzung von Glascontainern in Wohngebieten aus Lärmschutzgründen nicht erlaubt, also standen die halt noch rum - wegen eventuellen Geruchs oder Ungeziefer allerdings ausgespült.

Kurz gesagt, der Vermieter schnüffelte in den Wohnungen herum, wenn die Mieter nicht da waren. Ich weiß, dass Vermieter eigentlich nicht mal das Anrecht auf einen Schlüssel haben, aber der Vorbesitzer war ein sehr vertrauenswürdiger Mann und hatte in einer Mieterversammlung mitgeteilt, dass er zwar Schlüssel hätte, diese aber in einem Bankschließfach seien und uns auch angeboten, dies zu kontrollieren. Wir waren einverstanden. Leider musste er aus gesundheitlichen und finanziellen Gründen das Haus verkaufen. Der neue Besitzer hatte die Schlüssel aber wohl sofort an sich genommen und sich nicht mit den zwei offiziellen Besichtigungen zufriedengegeben. Als ich ihn vorsichtig darauf ansprach, explodierte er, drohte sofort mit einer Anzeige wegen übler Nachrede und falscher Verdächtigung und seinem Anwalt. Er habe die Schlüssel nur für absolute Notfälle und würde die Wohnungen niemals ohne Polizei oder Feuerwehr betreten, und nur wenn etwas wäre, wie beispielsweise ein Wasserschaden oder Feuer.

Also dachte ich mir, dass es auch anders geht. Ein Freund von mir ist Sohn eines Landwirtes, und von ihm lieh ich mir einen elektrischen Weidezaun aus. Die Anlage, die ich verwendete, wird mit der Steckdose verbunden und hat einen Spannungswandler, der die Stromstärke herabsetzt, aber es funkt noch ganz ordentlich. Ein Kabel wurde mit meinem Ersatzschlüssel verbunden, das andere mit einer großen Klemme. Ich steckte testweise den Schlüssel halb ins Schloss und die Klemme an die Türklinke, und testete mit einem Grashalm, so hat es mir mein Kumpel gezeigt, ob es funktionierte, und tatsächlich, der Stromkreis war geschlossen.

Ich sagte den anderen vier Nachbarn, die ebenfalls genervt waren, dass sie die Metallteile meiner Türe nicht anfassen sollten, wenn ich vermeintlich nicht da war, und alle verstanden es, nur unsere "Hausomi", eine total liebe ältere Dame, hatte Bedenken, die konnte ich aber mit einem kleinen Kaffee-Nachmittag mit meiner Freundin und ihr zerstreuen und auch sie versprach zu schweigen. Ich musste zwar drei Mal eine Show abziehen, mit lautem Absperren, Treppe runterpoltern und dann leise und im Dunklen wieder hochschleichen, aber beim dritten Mal hörte ich dann endlich leise Schritte, die vor meiner Türe endeten. Ein Schlüsselbund klirrte leise und ebenso leise wurde ein Schlüssel angesetzt. Dann war es aber mit der Ruhe sofort vorbei.

Der Schlüsselbund krachte zu Boden, und ich hörte einen Schrei, der vor Schmerz und Zorn bebte. Sofort stellte ich den Strom ab und riss die Tür auf. Dort stand er, schwer atmend, und hielt sich die Hand. Bevor er ansetzte, teilte ich ihm mit, dass ich Ende des Monats ausziehen würde, und er, wenn ich noch einmal etwas feststellen würde, eine Anzeige bekäme, dass auch ich einen Anwalt hätte und dass ich das mit dem Strom kategorisch abstreiten würde. Er lief dunkelrot an, sagte aber kein Wort, nickte nur und lief die Treppe zu seiner Wohnung hoch. Sofort brauchte ich den Weidezaun weg, aber es kam keine Polizei, wie ich befürchtet hatte. Ende November zog ich dann aus und lebe jetzt mit meiner Freundin zusammen in einer Wohnung, die einer Baugesellschaft gehört. Aber trotzdem war das Erste, was ich tat, ein neues Schloss für die Wohnungstüre zu besorgen. Mein Ex-Vermieter hat die Lektion wohl gelernt, wie ich bei einem Besuch bei Hausomi erfuhr, außerdem hat auch dort inzwischen jeder neue Schlösser und der Vermieter verhält sich sehr still.



Beichte vom 30.12.2015, 15:04:26 Uhr


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