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Beichten: 23.518 | User: 197.823 | Kommentare: 362.685
Neueste Kommentare

2.8/5 (132 Votes)

Traumberuf: Visagistin

(Beichthaus.com Beichte 00034594)



Ich (w/18) möchte beichten, dass ich allen alten Freunden von mir aus dem Weg gehe, die das geschafft haben, was ich noch schaffen will. Ich möchte nämlich unbedingt Visagistin werden, und eine Ausbildung als Friseurin absolvieren. Insgesamt haben fünf Freundinnen vor einem Jahr eine Ausbildung zur Friseurin angefangen und haben scheinbar das gleiche Ziel wie ich. Ich habe genau in diesem Zeitraum den Kontakt abgebrochen, anfangs weil ich mich geschämt habe, dass ich keine Ausbildung gefunden habe - jetzt einfach nur, weil ich neidisch bin und ich dieses Gefühl nicht besonders mag, weil es mich eher depressiv und antriebslos macht. Gestern habe ich eine alte Freundin von mir gesehen - sie hat gerade mit ihrem Auto geparkt und mich direkt angeschaut. Ich stand sogar vor ihr.

Sie sah viel hübscher aus als früher und war wirklich sehr stark geschminkt, gestylt und hatte die Haare wunderschön. Ich dagegen war ungeschminkt, hässlich angezogen und meine Haare waren verwuschelt, ich hatte fette Augenringe und war mit meinem Hund spazieren. Als unsere Blicke sich trafen, habe ich mich erschrocken und habe bedauernswert nach rechts geschaut, während meine Haare mein Gesicht verdeckten und ich schnell mit meinem süßen Hund abgedampft bin. Ich wollte einem Gespräch aus dem Weg gehen, das eventuell mit "Hey, was machst du jetzt so, und hast du jetzt auch einen Führerschein und ein Auto?" beginnt, so wie es schon oft vorgekommen war. Ich wollte mir diese Erniedrigung allerdings nicht geben und deshalb bin ich einfach gegangen. Eine kleine Beichte kommt wohl jetzt dazu - immer wenn mich jemand fragt, was ich mache, sage ich einfach, dass ich eine Gesangsausbildung mache, Gesangslehrerin werde und eine eigene Gesangsschule plane. Dafür müsste ich dann auch ganz weit wegziehen.

Im Grunde genommen ist es nur eine kleine Lüge, denn ich nehme ja Gesangsunterricht, singe schon, seit ich ein kleines Kind bin und kann die Techniken schon recht gut ausführen und weiß viel - aber dazu muss man eigentlich studieren. Jedenfalls wenn man eine richtige Gesangslehrerin werden will, alles andere wäre stümperhaft und nicht gut für die Schüler. Naja, ich will einfach nicht, dass andere sehen, dass ich ein Loser bin, der bis heute keine Ausbildung gefunden hat. Ich hoffe, das wird sich bald ändern, denn der Neid frisst mich auf. Ich weiß nicht, ob mich jemand verstehen kann - wahrscheinlich eher nicht, aber das ist eine ziemlich aufreibende Sache für mich und es tut mir wirklich sehr leid.



Beichte vom 13.12.2014, 18:48:42 Uhr
Ort: 87439 Kempten

3.3/5 (215 Votes)

Neid auf dicke Autos & Hartz-IV-Betrüger

(Beichthaus.com Beichte 00034588)



Ich bin eine ganz, ganz schlechte Freundin. Nein, es geht nicht um Liebhaber und gescheiterte Beziehungen, aber ich habe zwei Freundinnen. Einer geht es, dank ihres fleißigen Mannes, der selbstständig ist, unglaublich gut. Dicke Autos, jetzt ein bombastisches Haus gemietet, man fährt ungefähr zehn Wochen im Jahr in den Urlaub, weil der Mann ja so ausgepowert ist, von seinem Job und so weiter. Die anderen - Hartz-IV-Sozialbetrüger, kaufen sich auch jedes Jahr ein Auto, fahren in den Urlaub und so weiter. Sie arbeiten beide schwarz und verdienen sich damit eine goldene Nase. Und was ist mit mir?

Mein Mann und ich arbeiten uns den Buckel krumm und sind froh, wenn wir die anfallenden Rechnungen bezahlen können. Ich tue so, als würde ich mich unglaublich mit meinen Freundinnen freuen. Aber ich freue mich nicht. Ich bin unglaublich neidisch und mir tut das nicht gut. Ich weiß, ich soll mich über das freuen, was ich habe - meine Ehe läuft gut, die Kinder sind gesund, wir haben einen Riesenberg Schulden durch unserer Hände Arbeit abgebaut. Aber ich könnte kotzen, wenn ich sehe, wie den beiden die gebratenen Tauben in den Mund fliegen. Bitte vergebt mir meine hässlichen Gedanken.



Beichte vom 12.12.2014, 23:41:40 Uhr

2.2/5 (479 Votes)

Neue WG-Mitbewohner gesucht!

(Beichthaus.com Beichte 00034559)



Vor etwas über einem Jahr war ich (w/25) auf der Suche nach einem neuen Mitbewohner für meine Zweier-WG. Es stellten sich einige Leute vor, die mir aber alle komisch vorkamen. Als dann schließlich eine Studentin in meinem Alter zur Besichtigung kam, sagte ich gleich zu, weil sie nett und vernünftig wirkte. Ich muss dazu sagen, dass ich nicht studierte, sondern eine Ausbildung gemacht habe und einen ganz guten Job in der Verwaltung habe. Am Anfang schien alles gut zu laufen, die neue Mitbewohnerin war ordentlich und leise, es gab keinen Stress. Mit der Zeit hatte ich aber immer mehr das Gefühl, dass sie auf mich herabschaute. Es fing an, nachdem ich ihr in einem Gespräch erzählt hatte, dass ich etwas gegen gewisse Ausländergruppen (Afrikaner, Osteuropäer) habe. Da hat sie gleich einen auf Gutmensch gemacht und gemeint, ich könnte doch nicht einfach so andere verurteilen und so weiter. Weiter ging es dann damit, dass sie sich viel zu gut mit meinem damaligen Freund verstanden hat. Der war auch Student und die beiden haben sich in meiner Anwesenheit oft über die Uni oder Literatur unterhalten, was meiner Meinung nach pure Berechnung von ihr war. Nur um mich dumm und ungebildet erscheinen zu lassen. Als ich mal ein paar Leute zu Besuch hatte, sind zwei meiner Freunde direkt auf sie abgegangen und haben mir nachher erzählt, wie süß und nett sie doch ist. Da hätte ich echt brechen können! Es kamen noch so andere Kleinigkeiten dazu, zum Beispiel dass sie meinte, Realityshows auf bestimmten Kanälen seien nichts für sie und machen dumm. Dabei wusste sie, dass ich so etwas gucke.

Mir reichte es jedenfalls schon nach ein paar Monaten und ich wollte sie unbedingt loswerden. Da sie einen Untermietvertrag hatte, konnte ich als Hauptmieterin ihr aber nicht einfach so kündigen. Ich versuchte daher, sie aus der Wohnung zu ekeln. Eigentlich bin ich kein Ordnungsfreak, aber ich fing an, so zu tun, als ob. Ich habe eine Katze, die relativ viel Dreck macht. Die Wohnung muss deshalb eigentlich jeden Tag geputzt werden. Ich hörte dann einfach auf zu putzen und fing an, der Mitbewohnerin täglich Zettel vor die Tür zu legen mit der Aufforderung, sauber zu machen. Oder ich stellte mich, wenn ich nach Hause kam, vor ihre Zimmertür und beschwerte mich laut über die Unordnung. Sie fing an, wie eine Weltmeisterin zu putzen, es war ein Traum! Deshalb musste ich andere Sachen suchen, über die ich meckern konnte. Etwa wenn sie gekocht hatte und man in der Wohnung später noch das Essen riechen konnte. Oder wenn sie mal eine Gabel nicht gespült hatte. Oder ich tat so, als würde es aus ihrem Zimmer stinken. Sie erwiderte jedoch nie etwas und wurde noch ordentlicher und ruhiger, was mich wahnsinnig aufregte.

Klar, in einer Großstadt ist es nicht leicht, eine Wohnung zu finden. Deshalb wollte sie wohl nicht so einfach ausziehen. Ich verbot ihr, ohne Anmeldung Besuch einzuladen und verlangte von ihren Übernachtungsgästen Geld fürs Duschen. Manchmal drehte ich früh morgens meine Musik oder meinen Fernseher laut auf, damit sie nicht mehr schlafen konnte. Irgendwann fing ich an, heimlich in ihr Zimmer zu gehen, welches man nicht abschließen konnte. Ich klaute natürlich nichts, aber versteckte manchmal ihre Sachen. Als mein Kater trotz Kastration anfing, wieder in die Wohnung zu pinkeln, ließ ich ihn in ihrer Abwesenheit in ihr Zimmer, damit er dort sein Geschäft verrichten konnte. Sie sprach mich ein paar Mal darauf an, ich leugnete aber immer alles, sie hatte ja keine Beweise. Nach etwa einem Jahr kündigte sie schließlich ihren Mietvertrag.

Anfang des Monats ist sie nun ausgezogen. Nun zu meiner eigentlichen Beichte: Ihre Kaution wird sie nie wiedersehen! Ihr Zimmer war schon beim Einzug sehr renovierungsbedürftig, das naive Mädchen hat aber kein Abnahmeprotokoll aufgesetzt. Ich werde jetzt also von ihrer Kaution das Zimmer von Grund auf renovieren lassen. Der Rest geht dann wohl für die nächste Nebenkostenabrechnung drauf. Aber das hat diese eingebildete Ziege auch nicht anders verdient!



Beichte vom 09.12.2014, 20:51:22 Uhr

2.3/5 (144 Votes)

Die reiche Auszubildende

(Beichthaus.com Beichte 00034545)



Ich (w/18) mache gerade eine Ausbildung. Weitere drei Mädchen zwischen 17 und 19 sind mit mir im ersten Lehrjahr. Jetzt hat die Jüngste alles, was sie will, wohl im Überfluss. [...]
Diese Beichte steht unter Jugendschutz und kann nur von registrierten Mitgliedern gelesen werden.



Beichte vom 08.12.2014, 11:11:11 Uhr

3.2/5 (204 Votes)

Die geheime Lohnliste

(Beichthaus.com Beichte 00034511)



Ich habe heute bemerkt, dass wir Angestellten versehentlich Zugang zu heiklen Dateien auf dem Server hatten. Anstatt meinen Vorgesetzten zu informieren, habe ich die komplette Lohnliste durchgeackert und analysiert, wer wie viel verdient, wer eine Lohnerhöhung hatte, in welchem Zeitraum das war und so weiter. Zudem bin ich auf den CV meiner Vorgängerin gestoßen, die sage und schreibe 1.400 Euro mehr verdiente als ich und in ihrer CV jeden Pipifax geschrieben hatte. Unter dem Strich haben wir jedoch dieselben Qualifikationen. Wäre ich mit meinem Lohn zufrieden, hätte ich das nicht gemacht. Nun habe ich schwarz auf weiß, wie ungerecht die Löhne sind, und bin wenigstens nicht mehr blauäugig beim Qualifikationsgespräch. Leider habe ich nicht einmal ein schlechtes Gewissen dabei, meine Vorgesetzten hintergangen zu haben. Im Gegenteil, ich fühle mich hintergangen.



Beichte vom 05.12.2014, 13:50:59 Uhr


239 Beichten insgesamt (Kategorie Neid).



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