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Neueste Kommentare

3.4/5 (148 Votes)

Mobbing und seine Folgen

(Beichthaus.com Beichte 00033333)



Ich beichte, dass ich nach fast zehn Jahren immer noch von meinen ehemaligen Mobbern besessen bin. Alle paar Wochen schaue ich mir ihre Profile bei einem sozialen Netzwerk an und freue mich, dass sie es in ihrem Leben zu nichts gebracht haben und immer noch in unserem alten Ort versauern - während ich heute glücklicher nicht sein könnte, sehr erfolgreich bin und eine großartige Familie habe. Dennoch kann ich mit diesen Leuten einfach nicht abschließen. Ich spiele mit dem Gedanken, ihnen eine Nachricht über dieses Netzwerk zu senden und von meinen Erfolgen zu berichten, nur um ihnen eins reinzuwürgen. Vielleicht könnte ich dann damit abschließen. Andererseits würde ich dadurch auch zugeben, dass sie nach der ganzen Zeit immer noch Macht über mich haben.



Beichte vom 25.05.2014, 11:26:08 Uhr

3.6/5 (126 Votes)

Die zweite Geige in der Familie

(Beichthaus.com Beichte 00033257)



Ich beichte, dass ich meinen Bruder und meine Eltern mehr und mehr hasse. Ich bin 19 Jahre alt und mache nach dem Fachabi eine Ausbildung. Diese ist nicht an meinem Wohnort und ich bin nur einmal pro Monat für ein Wochenende bei meinen Eltern - mit Ausnahme der Ferien, da dürfen wir Urlaub nehmen. Mein Bruder ist 23 Jahre alt und autistisch. Seit ich mich erinnern kann, drehte sich alles nur um ihn. Ich bin ja vier Jahre jünger und meine Eltern wollten ein zweites Kind, da sie dachten, dass es mit meinem Bruder vielleicht besser wird, wenn ein Geschwisterchen da ist. Wurde es aber nicht. Es gab keinen einzigen Kindergeburtstag, der nicht nach kurzer Zeit durch meinen Bruder stark gestört oder sogar abgebrochen wurde. Meine Eltern trauten sich nicht, meinen Bruder mal für ein paar Stunden bei der Oma oder einem anderen aus der Verwandtschaft oder dem Freundeskreis abzugeben, um Zeit mit mir zu verbringen, da sie nie einschätzen konnten, ob er dort klarkommt. Eigentlich hatte ich kaum einen einzigen Moment mit meinen Eltern. Ich wurde biologisch zwar älter, "mein" Tag war mein Geburtstag aber nie.

Jetzt komme ich ja nur einmal im Monat heim. Es ist immer noch so. Manchmal freue ich mich noch auf mein Zuhause und denke mir, dass vielleicht alles anders ist, aber es ist nicht so. Mein Bruder schreit, mein Bruder bockt, mein Bruder erbricht sich, meine Eltern springen auf. Ich will ihnen etwas aus meinem Berufsalltag oder meinem Privatleben erzählen - aber ständig werde ich unterbrochen, weil ja wieder etwas mit meinem Bruder ist. In den Jahren habe ich stark resigniert und ich tue es mehr und mehr. Manchmal überlege ich, gar nicht mehr zu Besuch zu kommen, vielleicht höchstens an Weihnachten. Eventuell bemerken sie es dann. Ich beichte, dass ich meinen Bruder hasse und meine Eltern auch. Meinen Bruder aber mehr, obwohl er ja nichts dafürkann. Aber in solchen Momenten denke ich nur, Bruder, reiß dich doch endlich mal zusammen. Obwohl ich ja weiß, dass er behindert ist.



Beichte vom 12.05.2014, 19:25:13 Uhr

2.9/5 (148 Votes)

Parasitäre Cousins

(Beichthaus.com Beichte 00033188)



Ich beichte, dass ich meine Cousins als Menschen ansehe, die es nie alleine schaffen würden. Und dass es mich gleichzeitig aufregt, dass ich immer alles alleine schaffen musste, ohne die Hilfe anderer. Ein Beispiel? Ich habe als erstes Kind meiner Arbeiterfamilie studiert - bin auch nur Einzelkind, weil finanziell kein zweites Kind drin war, sogar mich zu unterhalten fiel meinen Eltern oft schwer, wie sie mir im Nachhinein erzählt haben. Meine Cousins haben hingegen immer von mir profitiert, meine Tante konnte sich schließlich immer angucken, wie man es macht. Oder auch nicht macht, wenn ich auf die Schnauze gefallen bin. Der Eine hat dann auch angefangen, an meiner Uni zu studieren - BWL, das war ihm allerdings zu anstrengend, er musste ja nur lernen. Und konnte deshalb auch nicht nebenbei arbeiten, der arme Junge. Jetzt macht er eine Art duales Studium, bei dem ihm auch die Uni und der Betrieb alles in den Arsch blasen. Uniform für 5000 Tacken, Studiengebühren und Unterkunft werden ihm vom Betrieb bezahlt. Und er hat jetzt ein so entspanntes typisches Studentenleben und seine Eltern finden seine Saufgelage ja so super!

Und ich? Ich erkenne, dass mein Studium für den Arsch war und verschwendete Lebenszeit, da ich als BAföG-Student mit Höchstsatz neben meinem Vollzeitstudium noch drei Nebenjobs hatte und insgesamt auf 75 Stunden pro Woche kam. Party? Ich war mit arbeiten und studieren beschäftigt. Und habe alles in der Regelstudienzeit durchgezogen, und zwar mit einer Eins vor dem Komma. Nur was habe ich davon, wenn ich grandioserweise zwei Fächer studiert habe, die man nur als Lehrer gebrauchen kann und die für die freie Wirtschaft völlig substanzlos sind? Wäre alles nicht so schlimm, wenn ich denn nicht aufgrund von Willkür durch mein beschissenes Referendariat fallen würde. Tja und gleichzeitig sehe ich, wie mein Parasitencousin in zwei Jahren anfangen wird, sein bereits fettes Bankkonto mit selbst erarbeitetem Geld zu füllen und ich werde von Dumpinglohnjob zu Dumpinglohnjob rennen oder gleich im Hartz IV landen. Und dafür habe ich mir insgesamt acht Jahre lang den Arsch aufgerissen und gearbeitet wie ein Bescheuerter! Ich bin ständig dem perfekten Lebenslauf hinterhergerannt, damit es mir finanziell mal besser geht als meinen Eltern. Ich beichte, dass ich mich maßlos über mich selbst aufrege, weil ich seit dem Abi nur falsche Entscheidungen getroffen habe und vor allem darüber, dass meine Mutter mich zu einem hilfsbereiten Menschen erzogen hat. Denn meine Hilfsbereitschaft wurde nur ausgenutzt für den persönlichen Profit meines Cousins, der gleichzeitig auch unfassbar materialistisch ist - mit einer Anspruchshaltung, die den faulsten Hartz-IV-Empfänger alt aussehen lässt!



Beichte vom 03.05.2014, 11:48:18 Uhr

3.8/5 (208 Votes)

Vitamin B

(Beichthaus.com Beichte 00033180)



Ich (m) bin Student und bewerbe mich momentan für ein Praktikum im Ausland. Heutzutage ist es ohne Vitamin B extrem schwierig, einen Platz in den beliebten Ländern wie beispielsweise Amerika zu bekommen. Die Stellen werden nicht nach Qualifikation vergeben, sondern meistens per Vitamin B vermittelt oder an speziellen Hochschulen weitervererbt. Leider habe ich keine solchen Kontakte und kenne auch keine Studenten, die mir derzeit etwas vermitteln könnten. Vor zwei Wochen hatte ich noch ein Telefoninterview und war sehr zuversichtlich, da dieses optimal gelaufen war und auch die Kontaktperson sich begeistert zeigte. Kurze Zeit später kam jedoch schon die Absage. Nur einen Tag später musste ich feststellen, dass die dümmste Studentin an meiner Hochschule, die zudem bereits ein Praktikum im Ausland gemacht hatte, diesen Job bekam, weil sie den derzeitigen Praktikanten kennt. Nach einem kurzen Gespräch meinte sie zu mir, dass sie das Praktikum nur macht, um genug Geld zu verdienen, damit sie dort shoppen und Party machen kann. Ich beichte, dass ich es später genau umgekehrt machen werde und allen, die meinen, über Vitamin B einen Freifahrtschein zu haben, grundlos absagen werde, da ich die Stellen nach Qualifikation vergeben werde.



Beichte vom 01.05.2014, 18:05:22 Uhr

3.3/5 (117 Votes)

Das Schwägerinnen-Monster

(Beichthaus.com Beichte 00033101)



Seit nun gut zehn Monaten sind mein Schwager und seine Verlobte zusammen, was natürlich ein Grund der Freude sein sollte, doch leider ist von meiner Seite aus alles anders. Sie brachte zwei Kinder mit in die Beziehung - das ist auch nicht weiter schlimm, denn schließlich haben mein Mann und ich selbst auch zwei Kinder zusammen. Aber mein Schwager war gerade mal acht Wochen mit meiner zukünftigen Schwägerin zusammen, als er ihr den Antrag machte. Was die Familie meines Mannes auch sehr freute, nur meine Freude war gespalten. Zum Einen war ich froh, dass mein Schwager endlich die Frau seines Lebens traf, zum anderen wurde ich den Gedanken aber nicht los, dass sie mehr bezweckte und so kam es auch bald darauf. Sie wurde schwanger und brach ihre Ausbildung nur vier Monate vor Beendigung einfach aus dem Nichts ab, was mich sehr schockierte. Mit 25 und dann drei Kindern eine Ausbildung zu bekommen ist heutzutage fast unmöglich! Mein Schwager hat dagegen einen unbefristeten Arbeitsvertrag und ist im Beamtenstatus beschäftigt, sodass er fast unkündbar ist. Nun entwickelt sich die ganze Situation zu einer Komischen, denn mir kommt es vor, als ob sie das alles geplant hätte, um sich auf dem Verdienst und dem guten Willen meines Schwagers auszuruhen. Sie hat sehr große Ansprüche und erwartet das mein Schwager diese Ansprüche befriedigt. Ein neues Auto, natürlich mit Vollausstattung und in Sonderlackierung, eine neue Küche sowie Möbel in speziellen Farben und Ausstattungen sind da ein Minimum - und das, obwohl nur noch ein Verdiener im Haushalt ist.

Ein anderer Grund liegt darin, dass mein Schwager sowie meine Schwägerin meinen Mann meiner Meinung nach ausnutzen - sie melden sich nur, wenn sie etwas wollen oder sie ihn brauchen. Mein Mann, der jahrelang ein kritisches Verhältnis zu seinem Bruder hatte, tut nun alles für ihn und fährt, schleppt, transportiert alles, was die beiden möchten. Ich bin für die beiden ein unerwünschtes Anhängsel, einfach nur die Frau seines Bruders und die Mutter seiner Neffen und mehr nicht. Nun heiraten die beiden und zeigen mir erneut ganz arg, wo ich stehe. Nämlich am liebsten nicht auf der Gästeliste - aber weil ich die Frau des Bruders bin, werde ich für diesen Tag geduldet. Die ganze Situation belastet mich so sehr, dass ich kaum noch über etwas anderes nachdenken kann, als über die beiden, was natürlicherweise auch meine Ehe belastet. Leider geht es aber noch viel weiter, denn meine zukünftige Schwägerin nimmt die Familie meines Mannes nun für sich ein, redet allen nach dem Mund und erzählt jedem das, was er hören will. Sie ist stets überfreundlich und sehr einschmeichelnd zu jedem, und ich muss gestehen, ich selbst habe keine Familie weder Mutter noch Vater, Geschwister oder Großeltern - es kann also Eifersucht sein. Wären da nicht ihre dauernden Widersprüche und Lügen - ich habe einfach das Gefühl, dass sie mir nehmen will, was mir nun seit zehn Jahren lieb und teuer ist. Natürlich bemühe ich mich um ein besseres Verhältnis, aber es klappt einfach nicht - alle stellen sich auf ihre Seite. Ich verstehe mich nicht mehr. Ich will nichts von meinem Schwager, falls es jemand denken sollte, denn ich bin glücklich mit meinem Mann und meinen Kindern. Will ich meine Familie schützen oder bin ich wirklich neidisch und eifersüchtig?



Beichte vom 20.04.2014, 18:57:32 Uhr


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