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3.1/5 (130 Votes)

Tee gegen die Libido

(00033560)



Ich (m/21) trinke seit einer Weile regelmäßig Mönchspfeffertee, um meine Libido zu senken. Warum? Weil meine Freundin beim Sex meistens so starke Schmerzen hat, dass wir sowieso nach kurzer Zeit abbrechen müssen. Das hat uns beide frustriert und meine Freundin hat einfach zu viel Angst davor, dass ich sie deswegen verlassen könnte. Ich könnte mir natürlich im Leben nicht vorstellen, sie wegen dieser Sache zu verlassen, aber es belastet mich trotzdem. Ich will auch nicht behaupten, dass sie nicht darunter leidet. Aber ich denke, dass sie einfach nicht mehr so viel Lust hat, weil sie Sex mittlerweile mit Schmerzen assoziiert. Oftmals hatte sie schon Panik, bevor wir überhaupt angefangen haben. Und wieso ich das alles beichte? Weil meine Freundin nicht wollte, dass ich das Zeugs trinke. Sie ist der Meinung, dass derartige Sachen nicht nur die Libido, sondern auch den Menschen selbst verändern können. Bis jetzt merke ich noch nicht viel. Außer, dass ich nach der Arbeit so müde bin, dass ich vermutlich während dem Akt einschlafen würde. Ach ja, und das heimliche Tee trinken funktioniert auch nur, weil wir so unterschiedliche Arbeitszeiten haben, dass wir uns nur nachts und am Wochenende sehen. Also, mein Schatz: Es tut mir leid, dass ich dich belüge und heimlich Tee trinke. Deine Einwände sind womöglich auch begründet, aber denk doch an die Schmerzen, die dir erspart bleiben.



Beichte vom 05.07.2014, 21:35:34 Uhr

3.0/5 (195 Votes)

Mobber mit Hautproblemen

(00033545)



Ich (32/Hautarzt) möchte etwas beichten, das einige vermutlich nicht verzeihen können. Alles fing damit an, dass ich in der Schule sehr stark gehänselt wurde, weil ich unter schwerer Akne litt - da ich ansonsten wirklich gut aussah, wollten die Anderen mir wohl das Gefühl geben, ein ekliges Monster zu sein. Einer der Mitschüler, die mich regelmäßig mit meinem Hautproblem gehänselt haben, kam vor einiger Zeit in meine Praxis. Vermutlich wusste er nicht, dass es meine Praxis ist, aber er wollte sich wegen eines Hautproblems behandeln lassen. Anfangs dachte ich, dass es wahrscheinlich Karma ist, dass er jetzt mit ähnlichen Problemen zu kämpfen hat, wie ich damals, und habe ihm daraufhin eine Creme und Tabletten verschrieben, die sein Problem eigentlich nur verschlimmern können. Bei jeder weiteren Sitzung habe ich ihm dann erklärt, dass diese Wirkungen absolut normal seien, und dass die Haut sich dadurch auf Dauer verbessern würde - was natürlich gelogen war. Deshalb möchte ich beichten, dass ich diese Mobbing-Attacken trotz meines beruflichen und privaten Erfolges nie wirklich vergessen konnte und mich selbst in dieser Racheaktion auch nicht wiedererkennen kann. Ich weiß, dass ich einen großen Fehler gemacht habe, der eigentlich unverzeihlich ist. Dennoch hoffe ich, dass vielleicht jemand versteht, wie es so weit kommen konnte.



Beichte vom 02.07.2014, 19:18:00 Uhr

3.6/5 (163 Votes)

Falsche Hotelbewertungen

(00033541)



Ich arbeite in einem Hotel - und wie es jeder hier kennt, werden natürlich über die allseits bekannten Bewertungsportale immer Bewertungen über dieses und andere Hotels in unserem kleinen Ort abgegeben. Was mich schockiert, ist, wie Menschen Tatsachen verdrehen oder direkt Lügen erfinden. Ich meine, wenn ich eine Beanstandung habe, gehe ich zur Rezeption und melde es dort. Wenn mir geholfen wird, ist alles in Ordnung - wenn nicht, verlange ich, mit dem Manager zu sprechen. Ich verstehe einfach nicht, warum Menschen so lügen. Und die Sachen, die oft bei Bewertungen beanstandet werden, da frage ich mich manchmal, warum die Menschen im Urlaub nicht entspannen können. Es gibt tatsächlich Gäste, die mit dem Hausprospekt durch das Hotel gehen und abhaken, ob wohl auch wirklich alles da ist, das im Prospekt erwähnt wird. Und wird zum Beispiel das Solarium nicht sofort gefunden, wird nicht nachgefragt - nein, dann geht man direkt auf das Bewertungsportal mit den Schlagworten "Abzocke" "Skandal" und "nie wieder". Ich beichte, dass ich einen unglaublichen Hass auf diese Menschen habe. Aber ich liebe meinen Beruf und diese Gäste sind glücklicherweise die Minderheit. Aber trotzdem rege ich mich jedes Mal auf und schiebe einen unglaublichen Hass. Ich kann ja verstehen, dass man sich beschwert, wenn das Hotel wirklich nicht in Ordnung ist. Aber Lügen und Geschichten erfinden, nur, um jemandem zu schaden - ich habe dafür kein Verständnis. Was mich aber eigentlich noch mehr aufregt, ist diese Selbstgefälligkeit und Selbstgerechtigkeit. Ich bitte um Absolution.



Beichte vom 02.07.2014, 07:45:36 Uhr

3.5/5 (149 Votes)

Der Außenseiter zwischen Kollegen

(00033540)



Ich (m/20) habe vor zwei Jahren meine Ausbildung begonnen. Während meiner Ausbildung durchlaufe ich verschiedene Abteilungen, von denen manche sich sogar in einem anderen Gebäude befinden. Als Mitmensch bin ich meines Wissens nach sehr angenehm. Ich komme immer mit meinen Arbeitskollegen klar, mache viele Witze und habe mit niemandem ein Problem. Seit drei Wochen bin ich im Zuge der Ausbildung in eine Abteilung versetzt worden, welche sich in einem Gebäude befindet, das sogar in einem anderen Stadtteil liegt. Ich wusste also im Vorhinein schon, dass mich völlig neue Kollegen erwarten. Wie erwartet ist jeder nett zu mir und ich komme auch mit jedem dort gut zurecht, aber das eigentliche Problem ist meine Ungeselligkeit. Ich unterhalte mich zwar viel mit meinen Arbeitskollegen, auch über private Angelegenheiten, aber dennoch bin ich immer wieder froh, wenn mal jemand von denen Urlaub hat oder gar krank ist, und ich eventuell alleine im Büro bin.

Ich meide es prinzipiell auch, auf der Arbeit auf die Toilette zu gehen, da die Möglichkeit besteht, einem von meinen Arbeitskollegen dort zu begegnen. Die Mittagspause verbringt die halbe Abteilung in einem Pausenraum, in welchem alle gesellig zusammenkommen, gemeinsam essen und sich unterhalten. Ich sitze mit drei anderen Leuten in einem Büro, die mir oft anbieten, mit ihnen in den Pausenraum zu gehen - aber ich überlege mir nur Ausreden. Stattdessen warte ich, bis die Drei sich vom Acker gemacht haben, dann verlasse ich das Gebäude und setze mich eine Stunde lang in mein überhitztes Auto, wo ich ganz alleine mein Butterbrot esse und Musik höre. Neulich habe ich im Wagen neben mir jemanden gesehen, der ein Nickerchen während der Pause gehalten hat. Und da ich so ungesellig bin, habe ich mich dazu entschieden, auf einen anderen Parkplatz zu fahren. Auch wenn ich meine Arbeitskollegen wirklich gerne mag, bin ich doch noch viel lieber allein. Hiermit beichte ich, dass ich offenkundig einen Sprung in der Schüssel habe, was die Beziehung zu meinen Arbeitskollegen angeht.



Beichte vom 01.07.2014, 16:42:03 Uhr

2.9/5 (130 Votes)

Zerstörerische Freundschaft

(00033530)



Vor fast zwei Jahren habe ich meiner damals besten Freundin erzählt, ich wäre schwanger. Nur weil wir uns schon zum x-tausendsten Mal gestritten hatten und diese Aussage die einzige Möglichkeit war, dass sie mich nicht endgültig fallen lässt. Um meine Lüge zu untermauern, habe ich sogar absichtlich zugenommen und mir online durch weitere Lügen einen Mutterpass besorgt, den ich mit den Daten meines Mutterpasses von vor 22 Jahren ausgefüllt habe. Zu unserem nächsten Streit habe ich das Kind dann "verloren", Mitleid eingeheimst und die "Freundschaft" gerettet. Kurz darauf folgte dann natürlich der nächste Streit. Basis für die unzähligen Streitereien war meine riesige Verlustangst und Klammerei sowie eine gute Portion Kontrollzwang.

In unserem letzten Streit flog dann alles auf. Da ich mir ziemlich sicher war, sie nun ganz zu verlieren, bestellte ich bei mehreren Online-Apotheken Schlafmittel und wartete knapp eine Woche, bis alle Zusendungen da waren. Dann gönnte ich mir mehr als genug Pillen, landete auf der Intensivstation und danach in der geschlossenen Anstalt. Danach habe ich über ein Jahr gebraucht, um wieder klarzukommen und mein Leben in die richtige Bahn zu lenken. Gestern habe ich sie dann zufällig und unvorhersehbar wiedergesehen, was mich zum erneuten Reflektieren und zu dieser Beichte gebracht hat. Es tut mir unglaublich leid, dass ich sie mehrmals so verletzt habe, und mit meinen Taten auch andere enttäuscht habe und so undankbar war, für das, was ich hatte. Außerdem tut es mir leid, dass ich allen Schwangeren - und besonders jenen, die ihr Kind tatsächlich verloren haben – gegenüber so respektlos war. Ich hoffe, dass der Tag kommt, an dem ich zu 100 Prozent mit mir selbst im Reinen bin und mir das Ganze selbst verzeihen kann. Denn Vergebung von meiner damaligen besten Freundin werde ich niemals bekommen. Ich gelobe Besserung in der Zukunft und schwöre unbeschreibliche Reue, was diese Zeit, diese Situation und mein Verhalten angeht.



Beichte vom 29.06.2014, 19:31:38 Uhr


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