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Wahre Gefühle oder doch nur Einsamkeit?

(Beichthaus.com Beichte 00035031)


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Rache · Zorn · Verzweiflung · Lügen · Ex


Ich bin Anfang 30, seit einem Monat Single und leide wie ein Hund unter der Trennung. Und hier beginnt auch meine Beichte. Nach über einem, für mich wirklich schönen Jahr, hat mich mein Partner verlassen. Als Auslöser nannte er zunächst die Tatsache, keine Fernbeziehung führen zu wollen, weil er nach langer Arbeitslosigkeit eine Jobzusage ca. 400km entfernt erhalten hat. Sehr kurze Zeit darauf habe ich allerdings von ihm selbst erfahren, dass er schon seit Monaten nicht mehr will und im Grunde zu feige war - seine eigenen Worte - es mir früher zu sagen. Ich muss dazu sagen, dass wir Anfang September eine kleine Krise hatten, die ich einschieben muss, bevor ich weitererzähle. Zwei Wochen lang habe ich gespürt, dass etwas nicht stimmt und auf mein energisches Nachbohren kam dann heraus, dass er sich seiner Gefühle nicht sicher ist ("Ich habe dich lieb, weiß aber nicht, ob dich liebe." Eventuell einfach Angst vor Einsamkeit etc.). Nach diesem Gespräch herrschte eine abgesprochene Funkstille von einer Woche, um Nachdenken zu können, und danach haben wir uns noch mal zusammengerauft und ich war glücklich. Und wie ich dachte, er auch!

Insbesondere im Dezember war ich mir seiner Gefühle sicher. Zwar sprach er nie die berühmten drei Worte und war diesbezüglich auch sonst eher wortkarg, aber ich dachte mir, er zeigt es auf seine Weise. Drei Tage vor der Trennung sah er mich an, lächelte und nannte mich "Schnuffel." Ein purer Moment des Glücks, wo er es doch so selten in Worte gefasst hat! Und hier komme ich wieder zum Ausgangspunkt: die Trennung. Das Argument mit der Fernbeziehung war, wie gesagt, eine Ausrede, weil er schon lange nicht mehr wollte und mir auch gestanden hat, schon seit Langem mit anderen rummachen zu wollen. Einige für mich offene Fragen beantwortete er nur widersprüchlich. Nach diesem zweiten Gespräch nach der Trennung brach für mich eine Welt zusammen, dachte ich dummerweise wirklich, den richtigen Menschen für eine gemeinsame Zukunft gefunden zu haben. Es ist zu großen Teilen eine Farce gewesen und er hat mir die ganze Zeit etwas vorgespielt.

Da Verwandte von ihm mich kontaktiert und mir gut zugeredet haben, doch noch nicht ganz aufzugeben, wie ich es eigentlich wollte, fing ich an zu kämpfen. Eine Woche nach dem zweiten Gespräch habe ich eine Party besucht, auf welcher wir immer zusammen gewesen sind, und wollte meine Antworten bekommen, weil er besoffen gefühlsduselig wird. Dafür habe ich mir etwas Schickes zum Anziehen gekauft und mich auch sonst wirklich toll hergerichtet. Der Versuch war, im Grunde auch klar, ein Riesenflop und es fielen gemeine Worte von seiner Seite. Da meine Freunde ihn größtenteils noch nicht kannten, und mir somit nicht helfen konnten, nahm ich die Angebote seiner Freunde, mit denen ich mich auch gut verstand, an, drüber zu reden. Ich habe immer erzählt, was genau alles vorgefallen ist, aber gleichzeitig meinen Respekt seiner Person gegenüber deutlich gemacht, weil ich trotzdem an etwas Gutes in ihm geglaubt habe.

Ich kürze es jetzt mal ab. Im Nachhinein sind viele Lügen und Widersprüche seinerseits herausgekommen, da er auch andere Leute ähnlich wie mich behandelt hat, die verschiedene Verhaltensweisen bestätigen konnten. Die Art und Weise, wie ich es zum Teil herausbekommen habe, im Grunde alleine die Tatsache, dass ich mich so sehr von der Verzweiflung und Rachegefühlen habe leiten lassen, und immer mehr erfahren wollte, ist mir im Nachhinein echt peinlich. Zumal dieser Mensch es eindeutig nicht wert gewesen ist. Ich habe ihn, auch wenn nur die Wahrheit angesprochen wurde, bei einigen seiner Freunde und seiner Familie schlecht gemacht und mich ausgeheult, weil ich mich vor lauter Trauer und Wut nicht mehr im Griff hatte. Diesen Aufwand zu betreiben und ihn bei seinen Leuten dermaßen schlecht zu machen, hätte echt nicht mehr sein müssen. Daher bitte ich um Absolution!



Beichte vom 06.02.2015, 21:57:19 Uhr

3.4/5 (197 Votes)

Abgebrochenes Studium

(Beichthaus.com Beichte 00035010)



Ich werde mein Studium abbrechen! Ich habe in meinem Leben noch nie etwas abgebrochen. Ich habe Abitur, eine erfolgreich abgeschlossene Berufsausbildung, habe Wehrdienst geleistet und selbst während meines Studiums habe ich nebenbei gearbeitet und bin immer gut ausgekommen. Trotz allem haben mich meine Eltern auch immer unterstützt, obwohl sie auch nicht so viel haben und deswegen auf Einiges verzichten mussten. Meinen Eltern habe ich erzählt, dass ich lieber wieder "praktisch" arbeiten möchte und sie haben es ohne Wenn und Aber akzeptiert. Ich habe echt tolle Eltern! Was mich bedrückt, ist, dass ich ihnen nicht erzählt habe, dass ich nur aus Faulheit und Stagnation versagt habe. Ich habe immer erzählt, es sei mir zu theoretisch, oder ich würde den roten Faden nicht finden. Dabei stand ich mir nur selbst im Weg und habe meinen Eltern gegenüber viel zu oft beteuert, dass ich es schaffen würde, und voll "reinhaue".

In Wirklichkeit war das Ding für mich schon vor zwei Jahren gegessen - wollte es mir bloß selbst nie eingestehen, da ich noch nie etwas abgebrochen habe. Jetzt habe ich mich in ein Mädchen verliebt, was mir seit Jahren nicht mehr passiert ist. Ich meine, ich hatte schon meine "Beziehungen", aber Liebe?! Das gab es eigentlich erst einmal bei mir. Ich habe ihr niemals erzählt, dass ich mein Studium abschließe und dann in dem Bereich arbeite, aber ich denke, sie rechnet damit. Lediglich sagte ich, dass ich mir jetzt, nach dem Studieren, Arbeit suche, weil ich die Schnauze voll vom Studium habe. Das kam vielleicht falsch rüber. Hätte ich gewusst, dass ich mich ernsthaft so dermaßen verknalle, dann hätte ich gleich alles erzählt! Nun ist das noch sehr frisch mit uns und ich kann es vielleicht noch retten, wenn ich jetzt ehrlich bin. Alles in allem: Meine Beichte ist, dass ich meinen lieben Eltern eher hätte davon erzählen sollen, und dass ich meiner Freundin von Anfang an hätte die Wahrheit sagen sollen. Es tut mir so leid!



Beichte vom 04.02.2015, 05:20:46 Uhr

3.5/5 (208 Votes)

Halb-Vegane Cupcakes

(Beichthaus.com Beichte 00035005)



Ich arbeite in einer kleinen Traditionsbäckerei in einer Großstadt. Um ein breiteres Spektrum an Kunden anzulocken, sind wir auf den momentanen Hype aufgesprungen und bieten seit einiger Zeit vegane Kuchen, Teilchen und Cupcakes an. Zu meiner Beichte: Die Sachen sind alles, aber nicht vegan. Wir haben es mit mehreren Rezepten versucht, aber entweder schmeckte es nicht allzu gut oder die Konsistenz war furchtbar. Kuchen war krümelig und die Sahne hatte einen fürchterlichen Beigeschmack. Mittlerweile werden ganz normal ein paar Eier mit verbacken. Cremefüllungen werden halb und halb gemischt. Irgendwie tut es mir ja leid, aber der Absatz ist besser als je zuvor. Die "veganen" Teilchen bleiben nie über. Die echten veganen Waren hingegen konnten wir Kiloweise wegwerfen.



Beichte vom 03.02.2015, 13:26:55 Uhr

2.6/5 (299 Votes)

Gonorrhoe im Urlaub

(Beichthaus.com Beichte 00034977)



Ich beichte, dass ich meine Freundin mit einer Geschlechtskrankheit angesteckt habe, die ich mir bei einem beruflichen Thailand-Aufenthalt eingefangen hatte. Ohne ihr etwas zu sagen, habe ich den Tripper bei mir mit Antibiotika kuriert, die ich in Asien gekauft habe, da diese dort rezeptfrei erhältlich sind. Als dann später bei ihr der Tripper festgestellt wurde, hat ihr Frauenarzt sie eindringlich vor häufig wechselnden Geschlechtspartnern und ungeschütztem Sex gewarnt. Daraufhin hat sie aus Scham den Frauenarzt gewechselt und mich verdächtigt und beschimpft. Ich habe natürlich alles abgestritten.



Beichte vom 29.01.2015, 06:04:56 Uhr

3.5/5 (368 Votes)

Mit dem schwulen Engel in der Badewanne

(Beichthaus.com Beichte 00034962)



Ich (m/28) habe eine für mich superfunktionierende Methode gefunden, um Frauen herumzukriegen. Aber erst einmal von Anfang: Früher wurde ich damit gehänselt, dass ich mich "schwul" verhalte. Von allen möglichen Menschen musste ich mir erzählen lassen, dass jemand, der sich so "gibt" und "verhält" nur schwul sein kann. Es ging so weit, dass eine Privatdozentin während der Ausbildung mir den Titel "schwuler Engel" gab, weil das ihr Bild von mir war, als ich eine Präsentation hielt. Später erfuhr ich von einem Kollegen, der sie in einem Einzelgespräch aufklären wollte, sie habe gesagt, ich sei schwul, wüsste es nur noch nicht. Als ich mit der Ausbildung fertig war, begann ich ein Studium in der gleichen Fachrichtung - und um näher an der Uni zu wohnen, zog ich in eine WG. Auch dort bzw. in der Uni herrschte wieder das Klischee, gegen das ich aber keine Lust mehr hatte, anzukämpfen. Das führte natürlich zu einer deutlich verminderten Chance bei Frauen. Eines Abends dann nutzte ich mein Klischee an meiner Mitbewohnerin aus. Dazu musste ich mich noch nicht einmal verstellen, ich brauchte nur genau so reden und mich zu bewegen, wie sonst auch.

Als ich eines Abends mit meiner Mitbewohnerin alleine war und nach langer Zeit mal wieder ein Bad nehmen wollte, fragte ich ganz unverfänglich, ob sie nicht mit in die Wanne wollte. Ich hätte niemals gedacht, dass sie darauf anspringt, aber sie kam mit. Single war sie, aber mit mir könne ja nichts passieren, dachte sie wohl. Ich hätte wohl als Letzter Interesse an ihr. Ich versuchte mich irgendwie zu beherrschen und mir nicht gleich körperlich anmerken zu lassen, was Sache ist. Und eigentlich sollte es auch dabei bleiben. Mal nackt mit meiner Mitbewohnerin baden, ihren nackten, nassen Körper bei mir in der Wanne zu haben, das sollte schon das Höchste der Gefühle sein. Ich fand sie durchschnittlich attraktiv, aber mit einer 24-jährigen Bekannten in der Wanne ist für einen Hetero-Mann eben doch eine Herausforderung. Als sie mich dort unten dann versehentlich berührte, war es vorbei, was sie gleich merkte. Sie tastete sich dann vorsichtig vor und fragte mich, ob ich das schon einmal bei einer Frau gehabt hätte, ich spielte dann ein wenig meine Rolle, was sie aber irgendwie selbstsicher und damit noch attraktiver wirken ließ, schließlich war sie ihrer Meinung nach so heiß, sogar einen Schwulen um den Finger zu wickeln - und dann fiel ich unverhofft in der Wanne über sie her.

Seitdem schwor ich mir, dass ich das wiederholen wollte, es war zwar klischeehaft und einfach, aber mit Klischees hatte ich ja so meine Erfahrung. Ich wollte allerdings nicht, dass sie das weitererzählt oder dass sie denkt, dass ich nun doch das Ufer gewechselt habe. Also dachte ich mir einen Plan aus: Dieser Abend zu zweit sollte sich wiederholen, wir landen dann in der Kiste, aber - und das ist das Schwere am ganzen Plan - ich müsste dann spielen, dass es beim zweiten Mal einfach nicht klappen will, weil sie eben vom falschen Geschlecht ist. Hierfür musste ich dann ein paar Mal im Vorfeld mit der Hand ran, unmittelbar vor dem Date. Es gelang. Ich machte ihr klar, dass das leider nicht klappt, dass Männer einfach mein Ding sind und das sie das nicht persönlich nehmen solle.

Was soll ich sagen? Ich wechsele seitdem alle sechs Monate meine WG und schaue, dass immer möglichst viele attraktive Frauen drin sind, die nicht aus meinem Studiengang sind - sonst würde mich eventuell noch eine erkennen. Mit Schwulen haben die meist kein Problem. Die Vorgehensweise klappt beeindruckend gut bei Singles, aber auch unerwartet gut bei Vergebenen. Was ich beichte? Ich beichte, dass ich das Klischee, was mir jahrelang zur Qual wurde, nun schamlos ausnutze. Aber ich möchte jetzt damit aufhören und so langsam mal eine Frau fürs Leben kennenlernen.



Beichte vom 27.01.2015, 14:38:17 Uhr


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