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3.5/5 (146 Votes)

Der Außenseiter zwischen Kollegen

(00033540)



Ich (m/20) habe vor zwei Jahren meine Ausbildung begonnen. Während meiner Ausbildung durchlaufe ich verschiedene Abteilungen, von denen manche sich sogar in einem anderen Gebäude befinden. Als Mitmensch bin ich meines Wissens nach sehr angenehm. Ich komme immer mit meinen Arbeitskollegen klar, mache viele Witze und habe mit niemandem ein Problem. Seit drei Wochen bin ich im Zuge der Ausbildung in eine Abteilung versetzt worden, welche sich in einem Gebäude befindet, das sogar in einem anderen Stadtteil liegt. Ich wusste also im Vorhinein schon, dass mich völlig neue Kollegen erwarten. Wie erwartet ist jeder nett zu mir und ich komme auch mit jedem dort gut zurecht, aber das eigentliche Problem ist meine Ungeselligkeit. Ich unterhalte mich zwar viel mit meinen Arbeitskollegen, auch über private Angelegenheiten, aber dennoch bin ich immer wieder froh, wenn mal jemand von denen Urlaub hat oder gar krank ist, und ich eventuell alleine im Büro bin.

Ich meide es prinzipiell auch, auf der Arbeit auf die Toilette zu gehen, da die Möglichkeit besteht, einem von meinen Arbeitskollegen dort zu begegnen. Die Mittagspause verbringt die halbe Abteilung in einem Pausenraum, in welchem alle gesellig zusammenkommen, gemeinsam essen und sich unterhalten. Ich sitze mit drei anderen Leuten in einem Büro, die mir oft anbieten, mit ihnen in den Pausenraum zu gehen - aber ich überlege mir nur Ausreden. Stattdessen warte ich, bis die Drei sich vom Acker gemacht haben, dann verlasse ich das Gebäude und setze mich eine Stunde lang in mein überhitztes Auto, wo ich ganz alleine mein Butterbrot esse und Musik höre. Neulich habe ich im Wagen neben mir jemanden gesehen, der ein Nickerchen während der Pause gehalten hat. Und da ich so ungesellig bin, habe ich mich dazu entschieden, auf einen anderen Parkplatz zu fahren. Auch wenn ich meine Arbeitskollegen wirklich gerne mag, bin ich doch noch viel lieber allein. Hiermit beichte ich, dass ich offenkundig einen Sprung in der Schüssel habe, was die Beziehung zu meinen Arbeitskollegen angeht.



Beichte vom 01.07.2014, 16:42:03 Uhr

2.9/5 (128 Votes)

Zerstörerische Freundschaft

(00033530)



Vor fast zwei Jahren habe ich meiner damals besten Freundin erzählt, ich wäre schwanger. Nur weil wir uns schon zum x-tausendsten Mal gestritten hatten und diese Aussage die einzige Möglichkeit war, dass sie mich nicht endgültig fallen lässt. Um meine Lüge zu untermauern, habe ich sogar absichtlich zugenommen und mir online durch weitere Lügen einen Mutterpass besorgt, den ich mit den Daten meines Mutterpasses von vor 22 Jahren ausgefüllt habe. Zu unserem nächsten Streit habe ich das Kind dann "verloren", Mitleid eingeheimst und die "Freundschaft" gerettet. Kurz darauf folgte dann natürlich der nächste Streit. Basis für die unzähligen Streitereien war meine riesige Verlustangst und Klammerei sowie eine gute Portion Kontrollzwang.

In unserem letzten Streit flog dann alles auf. Da ich mir ziemlich sicher war, sie nun ganz zu verlieren, bestellte ich bei mehreren Online-Apotheken Schlafmittel und wartete knapp eine Woche, bis alle Zusendungen da waren. Dann gönnte ich mir mehr als genug Pillen, landete auf der Intensivstation und danach in der geschlossenen Anstalt. Danach habe ich über ein Jahr gebraucht, um wieder klarzukommen und mein Leben in die richtige Bahn zu lenken. Gestern habe ich sie dann zufällig und unvorhersehbar wiedergesehen, was mich zum erneuten Reflektieren und zu dieser Beichte gebracht hat. Es tut mir unglaublich leid, dass ich sie mehrmals so verletzt habe, und mit meinen Taten auch andere enttäuscht habe und so undankbar war, für das, was ich hatte. Außerdem tut es mir leid, dass ich allen Schwangeren - und besonders jenen, die ihr Kind tatsächlich verloren haben – gegenüber so respektlos war. Ich hoffe, dass der Tag kommt, an dem ich zu 100 Prozent mit mir selbst im Reinen bin und mir das Ganze selbst verzeihen kann. Denn Vergebung von meiner damaligen besten Freundin werde ich niemals bekommen. Ich gelobe Besserung in der Zukunft und schwöre unbeschreibliche Reue, was diese Zeit, diese Situation und mein Verhalten angeht.



Beichte vom 29.06.2014, 19:31:38 Uhr

3.3/5 (127 Votes)

Angst vorm Autofahren

(00033510)



Ich beichte, dass ich fürchterliche Angst vor dem Autofahren habe. Ich habe immer viele Ausreden parat, sei es, dass ich viel lieber die Bahn benutze oder zu unaufmerksam bin. Seit einiger Zeit muss ich jetzt Psychopharmaka nehmen und habe dadurch eine wirklich tolle Ausrede. Ich schäme mich, weil ich keinen Grund habe, nicht zu fahren. Ich hatte noch nie einen Unfall und müsste mein Umfeld eigentlich nicht anlügen. Aber trotz allem fahre ich jetzt seit fünf Jahren nicht mehr.



Beichte vom 25.06.2014, 21:39:21 Uhr

2.7/5 (132 Votes)

Fingierter Arbeitsunfall

(00033489)



Ich (w/24) habe einen Arbeitsunfall vorgetäuscht, indem ich mir einfach meinen Unterarm mit einem Cutter-Messer aufgeschnitten habe und es aussehen ließ, wie einen Unfall. Einfach aus dem Grund, dass ich [...]
Diese Beichte steht unter Jugendschutz und kann nur von registrierten Mitgliedern gelesen werden.



Beichte vom 20.06.2014, 23:12:03 Uhr
Ort: Bloherfelder Straße, 26129 Oldenburg

2.8/5 (186 Votes)

Das Rache-Sextape

(00033488)



Ich (25) habe mich vor knapp zwei Wochen mit meinem Freund getroffen, da er meinte, eine Überraschung für mich zu haben. Erst hat er mit mir Schluss gemacht und gesagt, dass er sich in eine andere Frau verliebt hat, und ist dann ohne Weiteres - und ohne mir die Chance zu geben, etwas zu sagen - gegangen. Ich war natürlich ziemlich sauer, weil ich mir gedacht habe, dass er mich die ganze Zeit verarscht hat und sich während unserer 6-jährigen Beziehung mit einer anderen Frau vergnügt hat. Ich, so dumm, wie ich bin, denke zuerst an Rache und habe nach zehn Minuten den erstbesten Typen angesprochen und ihn zu mir eingeladen. Ich habe ihn gefragt, ob er ein Problem damit hätte, wenn ich uns beim Sex aufnehme, da es mich total geil machen würde. Natürlich hatte er nichts dagegen und dieses Spiel habe ich gefühlte 70-mal durchgezogen und dann von einem Freund zu einem kleinen Video zusammenschneiden lassen, das ich meinem Ex geben wollte. Mein Ex hat mich dann zu dem Ort bestellt, an dem wir uns das erste Mal getroffen haben und hat das getan, was ich am wenigsten von ihm erwartet habe: Er hat mir einen Heiratsantrag gemacht und mir gesagt, dass es keine Andere gibt, und dass er nur die Überraschung vergrößern wollte, indem ich zuerst sauer auf ihn bin und mich dann unglaublich freue. Tja - ich dumme Kuh habe nicht nachgedacht und ihm das Video per Post zukommen lassen. Natürlich hat er es gesehen und will jetzt nichts mehr mit mir zu tun haben, was wirklich wehtut.



Beichte vom 20.06.2014, 18:40:19 Uhr


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