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Beichten: 25.589 | User: 213.883 | Kommentare: 401.870
Neueste Kommentare

3.0/5 (112 Votes)

Selbstbefriedigung im Zelt

(Beichthaus.com Beichte 00037350)



Ich (m) war bis vor einem Jahr noch bei den Pfadfindern gewesen. Beim letzten Sommerlager wurden wir in Zelte eingeteilt und ich war zu meinem Bedauern nicht mit meinem besten [...]
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Beichte vom 06.01.2016, 20:50:02 Uhr

3.3/5 (156 Votes)

Ich habe genug vom Ghetto!

(Beichthaus.com Beichte 00037307)



Ich (m/22) bin halb-halb. Deutsch mit Migrationshintergrund. Ich habe einen guten Draht zur Familie, Kultur und Sprache. Außer meinem Namen und meiner original hellbraunen Haut erinnert nichts an meine Herkunft. Selbst mein Name ist so selten, dass er aus ganz anderen Kulturen vermutet wird. Ich beichte mehrere Sachen: Mir ist das Leben der Menschen aus den sozialen Brennpunkten Deutschlands völlig egal und auch deren Sorgen interessieren mich nicht. Sie können sie selbst lösen, sich selbst Hilfe suchen, denn es gibt genug. Wer wirklich Hilfe will, dem wird auch geholfen. Meine Familie ist hoffentlich auch bald raus hier, sobald ich ausgezogen bin. Außerdem beichte ich, dass ich meine Herkunft teilweise verrate. Ich bin nicht integriert, sondern assimiliert. Ich habe die kulturellen Eigenschaften meiner anderen Hälfte völlig aufgegeben, weil ich damit nichts mehr zu tun haben will und ich schäme mich nicht dafür.

Die Welt kann wunderschön sein, aber umso bitterer ist auch die Realität in den Ghettos. Meine Akademikerfamilie hat sich super in Deutschland angepasst und lebt hier ohne Sorgen. Leider hat es beruflich nicht so geklappt wie erhofft und leben in einem sozialen Brennpunkt einer Großstadt. Hier sieht es aus wie auf der Müllhalde und ist voller Unsicherheit, Elend und Perspektivlosigkeit. Die meisten jungen Menschen ohne Abschluss, Geld oder Zukunft wissen sich nur mit Sachbeschädigung, Abzockerei, Störungen und Belästigung zu beschäftigen. Ihr Leben ist ihnen völlig egal. Hauptsache sie spielen den harten Gangster. Daher kommt wohl mein Drang nach Karriere und Erfolg.

Ich studiere, bin dabei recht erfolgreich, habe Freunde, bin oft unterwegs und verdiene gut nebenbei. Eine nette Freundin dazu wäre super, aber wichtig ist nur, dass ich in ein paar Wochen in meine eigene Wohnung ziehen kann. Etwas teurer, aber gute Gegend. Ich stehe vor einer glorreichen Zukunft, während die Anderen jeden Tag Handys verkaufen müssen, um sich das nächste Mittagessen oder Bier leisten zu können. Ich habe genug von diesem Ghetto!



Beichte vom 29.12.2015, 23:20:36 Uhr

3.0/5 (144 Votes)

Schwangerschaften sind kein Kinderspiel!

(Beichthaus.com Beichte 00037272)



Ich beichte, dass ich einen Riesenhass auf Männer habe, die besserwisserische Aussagen bezüglich Schwangerschaften äußern und so tun, als sei eine Schwangerschaft immer total easy. Manche Frauen haben Glück und haben in der Schwangerschaft keine Probleme. Sie fühlen sich fast so wie in nicht schwangerem Zustand. Aber viele Frauen fühlen sich die gesamte Schwangerschaft krank, das heißt, sie müssen täglich kotzen, ihnen ist ständig übel, sie haben massive Kreislaufprobleme, ihnen ist ständig schwindelig, sie haben dauernd Kopfschmerzen, sie fühlen sich ständig schlapp und müde, sie haben Rückenschmerzen, weil der Bauch so schwer ist, sie haben Sodbrennen, ruhelose Beine, und so weiter. Ich gehörte zur letzteren Sorte. Die Schwangerschaft war physisch gesehen ein Horror, ich habe mich gefühlt wie bei einer üblen Grippe, und das ein halbes Jahr lang. Ich hätte den ganzen Tag schlafen können, so kaputt habe ich mich gefühlt. Jedes Treppensteigen war eine extreme Anstrengung und nach einer Minute stehen wurde mir schwarz vor Augen. Ich hatte massiven Eisenmangel, extrem niedrigen Blutdruck und das sah man mir auch an, ich war kreidebleich und sah aus wie eine Leiche. Trotz der Vorfreude auf das Kind schlägt das natürlich auch auf die Psyche. Aussagen von Männern wie: "Eine Schwangerschaft ist keine Krankheit", "Die Schwangeren sollen sich mal nicht so haben", "Die nehmen die Schwangerschaft als Ausrede dafür, sich wie ein Prinzesschen bedienen lassen zu können", "Sie kann doch noch bis zur Geburt arbeiten gehen" etc. bringen mich echt auf die Palme.

Während meiner ganzen Schwangerschaft, in der ich größtenteils fast täglich mit den Öffentlichen gefahren bin, ist genau zwei Mal jemand aufgestanden, um mir seinen Sitzplatz zu überlassen, dabei bin ich sehr schlank und hatte wirklich eine auffallend riesige Wampe. Ich beichte, dass ich einen unglaublichen Hass auf Leute habe, die keine Rücksicht auf Schwangere nehmen und es so darstellen, als sei eine Schwangerschaft für jeden ein Kinderspiel.



Beichte vom 22.12.2015, 12:30:43 Uhr

3.2/5 (114 Votes)

Beim Blasen denke ich an Essen!

(Beichthaus.com Beichte 00037267)



Ich (m/37) bin knapp 1,80 m groß und habe einen normalen BMI. Mir ist es nicht wichtig, ob eine Frau schlank oder üppiger geformt ist, wichtig ist nur, dass ich mich mir ihr verstehe. Mir fiel auf, dass Mädels, bei denen mehr dran ist, "ihn" eher mal ungefragt in den Mund nehmen, als ihre schlankeren Geschlechtsgenossinnen. Ein Kumpel, der ähnliche Erfahrungen gemacht hatte, kommentierte das aus Spaß mit: "Ist doch klar, das erinnert sie an Essen." Da mussten wir beide lachen. Aber komisch wurde es, als meine letzte Affäre sagte: "Ja, ich esse gerne, das sieht man auch. Und ich blase gerne, dann denke ich an Essen". Ich muss mir zwar jetzt beim BJ nicht das Lachen verkneifen, aber es ist schon merkwürdig, wenn aus Spaß gemachte Vermutungen Realität werden. Es tut mir leid, dass ich darüber gelacht habe.



Beichte vom 21.12.2015, 22:02:50 Uhr

3.6/5 (233 Votes)

Ungefragt in die Haare gefasst

(Beichthaus.com Beichte 00037228)



Ich (w) bin Afro-Amerikanerin. Ich bin vor fünf Jahren zum Studieren nach Deutschland gekommen und habe mich bisher gut eingelebt. Womit ich aber bis heute gar nicht klarkomme, sind Menschen, die mir ständig ungefragt an die Haare gehen. Was vor allem nicht nur unverschämt, sondern widerlich ist, wenn man bedenkt, dass manch einer es mit der Hygiene nicht so genau nimmt. Ich bitte die Menschen dann, es zu unterlassen, oft bringt es aber nichts. Denn es gibt immer irgendwelche Vollidioten, die mir trotzdem ungefragt in die Naturkrause fassen. Also musste ich handeln: Jedes Mal, wenn mir jemand in die Haare fasst, fasse ich ihr/ihm je nachdem ungefragt ins Gesicht, an den Po, an die Brüste oder in den Schritt. Dann frage ich sie, ob sie darauf stehen, unbefragt angefasst zu werden. Oft sind die dann so schockiert, dass sie mir höchstens mit einem Kopfschütteln antworten oder einfach weggehen.



Beichte vom 15.12.2015, 20:02:16 Uhr


597 Beichten insgesamt (Kategorie Ignoranz).



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