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Beichten: 25.700 | User: 214.380 | Kommentare: 403.775
Neueste Kommentare

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Das Geld meines Vaters

(Beichthaus.com Beichte 00037537)



Mein Vater ist im Altersheim und ich kümmere mich um seine Finanzen. Nun gammeln da einige Tausend Euro auf seinem Konto rum, ohne genutzt zu werden. Ich habe dann kurzerhand 6.000 Euro von seinem Geld auf mein Konto überwiesen und damit Aktien gekauft. Mittlerweile habe ich schon rund 300 Euro Gewinn mit meinen Spekulationen gemacht, welche auf meinem Konto bleiben. Die 6.000 Euro überweise ich natürlich wieder zurück. Ich habe das Geld also nur ausgeliehen. Hoffentlich findet es meine Familie nicht heraus! Klar, ich könnte es ihnen auch einfach sagen, aber dann müsste ich den erwirtschafteten Gewinn an meinen Vater abtreten. Es tut mir leid, dass ich so geldgierig bin und dafür meine Familie belüge und hintergehe.



Beichte vom 05.02.2016, 09:25:48 Uhr

3.0/5 (64 Votes)

Ich shoppe gegen den Stress!

(Beichthaus.com Beichte 00037465)



Ich (w) beichte, dass ich vermutlich so eine Art Kaufrausch oder Kaufsucht als Kompensation für nicht bestandene Klausuren an der Uni entwickelt habe. Ich studiere Jura und da liegen die Durchfallquoten teils bei 60 Prozent, und sogar wenn man sehr fleißig und viel lernt, kann es passieren, dass man den Fall in der Klausur dann einfach verhaut, weil man in der Aufregung einen Schwerpunkt zu kurz anspricht oder Ähnliches. Im ersten Semester sah es für mich echt finster aus, und ich begann, zur Ablenkung einfach immer etwas zu kaufen. Schuhe, einen Mantel, eine Uhr. Jetzt nicht so, wie man das von den kaufsüchtigen Omas kennt, die beim Teleshopping anrufen, sondern halt so ein, zwei Mal im Monat. Nur mag ich es qualitativ hochwertig und die Sachen haben meistens ihren Preis. Wenn ich das Teil der Begierde im Netz gesichtet habe, kreisen alle Gedanken nur noch darum - nicht um die schreckliche Wahrheit, dass ich ja noch so und so viele Klausuren bestehen muss. Ich weiß nicht, wie ich da wieder rauskommen soll.



Beichte vom 24.01.2016, 11:43:38 Uhr

2.5/5 (166 Votes)

Teurer Lifestyle

(Beichthaus.com Beichte 00037428)



Als ich 15 war, begann ich eine Beziehung zu meinem Jetzt-Ex, die über sechs Jahre andauerte. Wir verbrachten eigentlich die meiste Zeit bei ihm, weil meine Mutter unglaublich streng und konservativ war, seine Mutter aber verdammt jung und ziemlich liberal. Jedoch konnte sie gar nicht mit Geld umgehen, sie war selbstständig und bunkerte immer Unmengen von Bargeld bei sich im Schafzimmer. Da sie viel arbeite und mein damaliger Freund zu anderen Zeiten Schule hatte als ich, war ich manchmal alleine bei ihnen in der Wohnung. Mit 16 fing es an, dass ich mir mal einen Fünfziger aus dem Briefumschlag genommen habe, doch je mehr Geld es wurde, desto mehr habe ich genommen, teils manchmal sogar 500 Euro am Stück. Ich habe es unheimlich genossen, und da ich sie nicht leiden konnte und sie mich auch nicht, weil sie sehr oberflächlich war und mich für fett und hässlich hielt, hatte ich überhaupt keine Scham dabei.

Ich kaufte mir, was ich wollte, was gerade in diesem Alter ziemlich geil war. Schuhe, Klamotten, Schmuck, gutes Essen, manchmal sogar günstige Kurzurlaube mit meinem Freund. Ich habe ständig meine Freunde zum Essen eingeladen und auch später im Clubs die Shots verteilt wie ein Gatsby. Sie dachte jahrelang, in ihrem Laden wird gestohlen und ich habe mir ein schönes Leben gemacht, bis sie sich irgendwann einen Safe zulegte. Dann war erst einmal kurz Funkstille, jedoch fiel mir auf, dass wenn sie den Safe öffnete, jeder Knopf einen eigenen Ton von sich gab. Eines Tages, als ich wieder allein dort war, ging ich an den Safe und sah schon, dass der Aufdruck von vier Zahlen etwas verbraucht aussah. Damit und mit der Tonabfolge konnte ich mir wieder schnell Zugang zu Geld schaffen, in dem Safe war sogar noch viel mehr drin und ich nahm mir wieder heraus, was ich wollte.

Meinem Freund erzählte ich jahrelang, meine reiche Verwandte aus einem fernen Land würde mir Geld schicken, weil meine Eltern keins hätten, und er glaubte diese Lüge natürlich. Ich wurde irgendwann so dreist, dass ich sogar einfach Geld aus ihrem Geldbeutel nahm, wenn sie gerade kurz nicht hinsah, wir aber in einem Restaurant waren oder Ähnliches. Sie selbst hat zwar immer gemerkt, dass etwas fehlt, weil sie ja auch dachte, dass in ihrem Laden gestohlen wird, war sich des Ausmaßes aber nie wirklich bewusst, weil sie selbst ein großes Kaufsuchtproblem hatte. Ihren Lifestyle musste sie aber aufgrund meines regelmäßigen Diebstahls nie einschränken. Da die Beziehung sehr dramatisch in die Brüche ging und mein Ex mich am Ende behandelt hat wie Dreck, empfinde ich bis heute nur minimal Reue. Ich vermisse manchmal nur den Luxus. Erzählt habe ich das niemandem, nicht einmal meinen engsten Vertrauten.



Beichte vom 18.01.2016, 17:35:38 Uhr


3.3/5 (130 Votes)

30 Euro geschenkt

(Beichthaus.com Beichte 00037357)



Ich habe heute für 12,99 Euro in einer großen deutschen Warenhauskette eingekauft und mit einem 20-Euro-Schein bezahlt. Die Kassiererin hat mir allerdings 37,01 anstatt 7,01 raus gegeben, da sie wohl dachte, ich hätte mit einen 50er bezahlt. Mir ist das gleich aufgefallen, aber anstatt sie zu korrigieren, bin ich mit 30 Euro mehr als zuvor aus dem Laden raus. Es war zwar nicht mein Verschulden, aber trotzdem tut es mir irgendwie leid. Ich beichte, dass ich die Verwirrtheit der Verkäuferin für meine Zwecke genutzt habe, um mich zu bereichern. Ich habe 10 Euro meinem Lieblings-Penner gespendet und meine Freundin zu Kaffee und Kuchen eingeladen. Ich bitte um Vergebung!



Beichte vom 07.01.2016, 15:20:11 Uhr

2.9/5 (136 Votes)

Der Schmuck meiner Großtante

(Beichthaus.com Beichte 00037343)



Eine angeheiratete Großtante von mir war gestorben. Zwei Schwägerinnen erbten den Schmuck. Wir hatten ein Familientreffen mit der ganzen Verwandtschaft, die ziemlich groß ist. Da die ganze Bagage sehr weltfremd ist und materielle Güter als profan ablehnt, haben diese Schwägerinnen den Schmuck herumgereicht und jede Frau durfte sich raussuchen, was ihr gefiel. Alles, was niemand wollte, sollte für einen guten Zweck gespendet werden. Es gab keine Stücke für Tausende von Euros, aber einige Goldkettchen und alte goldene Eheringe, für die sich niemand interessiert hat. Da überfiel mich die totale Gier und ich habe einiges eingesteckt und später verkauft. Mein Ehepartner würde ausflippen, wenn er es wüsste! Ich habe es sehr bereut, es war ein Scheißgefühl, als ich wieder zur Besinnung kam. Hinterher habe ich jahrelang großzügig gespendet.



Beichte vom 05.01.2016, 18:24:26 Uhr


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