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Betrug beim Online-Spiel

(Beichthaus.com Beichte 00037835)



Ich (m) spiele ein eher unbekanntes Online-Spiel. Dort gibt es, wie bei so vielen Free-to-play Spielen, eine Ingame-Währung. Diese kann man auch mit allen Spielern handeln. Ich habe es zu [...]
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Beichte vom 15.03.2016, 11:00:51 Uhr

3.4/5 (151 Votes)

Wie ich den Nazis versehentlich Knüppel verkaufte

(Beichthaus.com Beichte 00037800)



Ich (m/35) bin gelernter Schreiner. Letztens fiel mir leider wieder eine Begebenheit aus meiner Lehrzeit ein, die für einigen Ärger sorgte, als ich mal aus Langeweile, als es keine Aufträge gab, aus einem schönen Stück Eiche, ca. 50 cm, mithilfe der Drehbank einen netten, handlichen Knüppel gemacht habe. Mit Fingermulden und allem Drum und Dran, sauber abgeschliffen, gewachst, richtig fein. Diesen hat ein Freund von mir dann in meinem Zimmer mal gefunden und gefragt, ob ich ihm den verkaufen würde. Wir einigten uns auf 50 Mark, da das Teil wirklich sauber gefertigt, hart und schwer und trotzdem handlich genug zum versteckten Tragen war. Nach ein paar Tagen kam er und meinte, ein Bekannter habe ihm wiederum 80 Mark für das Teil bezahlt und gleich gefragt, ob es da, wo der herkommt, noch mehr gibt. Feinschliff und Wachs unnötig, wenn ich sie dafür ordentlich billiger machen würde. Da die Feinarbeit die meiste Zeit ausmachte, sagte ich, ich wolle 30 pro Stück.

Der Typ wollte 50 dieser Dinger haben. Ich sagte, das kann eine Weile dauern und dass ich nicht sagen kann, wie lange es dauert, da ich private Werkstücke nur in meinen Pausen oder am Praxistag machen durfte, aber nach weniger als zwei Wochen hatte ich die Menge fertig. Circa Drei habe ich ohne die Feinarbeit hinbekommen pro Tag. Eiche und Rotbuche, beide sind hart und schwer. Ich bekam 1.200 Mark dafür auf die Hand und war beeindruckt. Er bekam für seine "Vermittlung" 300 Mark. Wir freuten uns und fanden das richtig toll. Wir haben uns echt nichts weiter dabei gedacht und schon gar nichts Böses. Allerdings hielt die Freude nicht lange vor, denn nach ca. drei Monaten stand die Polizei bei meinen Eltern vor der Türe und verlangte, mich zu sprechen. Sie gingen mit mir ins Wohnzimmer und legten mir vor meinen erschrockenen Eltern mehrere Tatortfotos vor, auf denen eindeutig meine Knüppel erkennbar waren. Blutig, in Blutlachen liegend, und teilweise abgesplittert. Mir wurde da schon anders, denn ich kannte die Dinger ja gut und ich konnte mir vorstellen, mit welcher Wucht die benutzt worden sein mussten, um zu splittern. Dazu musste man schon mit aller Kraft zuschlagen.

Der eine Polizist fragte mich dann, ob ich mir vorstellen könne, mit welchen aktuellen Ereignissen in unserer Umgebung diese Bilder zusammenhängen könnten. Als ich Nein sagte, erklärte er mir, dass eine damals auch ziemlich bekannte Gruppe Neonazis mit diesen Knüppeln bei mindestens fünf Überfällen auf Linke und Ausländer mehrere Leute halb tot geprügelt hätten, einer davon, ein fleißiger und unschuldiger Dönermann, lag im Koma und sein Schädel war nur noch Matsch, weil der Täter mit dem Knüppel mindestens 20 Mal zugeschlagen haben musste. Der arme Mann hat sich bis heute nicht ganz von der Tat erholt und wäre während seiner Erholung auch zwei Mal an unerwarteten Komplikationen fast gestorben. Anderen wurden Arme oder Knie zertrümmert. Und ich hatte denen die Waffen geliefert. Wir kennen uns heute auch, da ich ihn im Krankenhaus besucht habe, aber er meinte, es sei nicht meine Schuld gewesen und hat mir vergeben, dafür bin ich ihm echt dankbar.

Der Grund, warum ich danach gefragt wurde, die Dinger zu bauen, war, dass sämtliche Versandunternehmen (damals gab es da auch noch nicht so viele) sowie die meisten örtlichen Jagd- Sport- und Waffenläden mit der Polizei zusammenarbeiteten und die Skins sich somit dort nicht in großen Mengen eindecken konnten, ohne sich verdächtig zu machen. Und zur eigenen Herstellung waren sie offenbar zu blöd. Geplaudert hatte letztlich mein Freund und das sogar freiwillig, als er die Bilder in der Zeitung sah. In einem Artikel wurden die "offenbar fachmännisch hergestellten Totschläger" nämlich erwähnt, aber an mir ging das vorbei. Er selbst hatte die Teile an einen Bekannten weiter gegeben und wusste nicht, an wen der die wiederum abgibt. Bei der Durchsuchung eines der Treffpunkte und mehrerer Wohnungen wurden noch um die 20 unbenutzte Knüppel sichergestellt.

Gesetzlich konnte mir nichts passieren, der eine Polizist meinte nur, das wäre ja fast schon gewerblich, aber dass es wenig Sinn macht, deswegen eine Anzeige zu schreiben und ich einfach sofort aufhören solle, die Teile zu bauen. Wie viel ich dafür bekommen habe, haben sie aber zum Glück nicht gefragt. Aussagen vor Gericht musste ich aber, da ich aber in dem Sinne niemanden belasten konnte, beließen es die Angeklagten bei einigen bösen Blicken. Dort sagte ich aber, ich hätte die Teile verschenkt. Der Richter beließ es dabei, obwohl der Staatsanwalt es nicht glauben wollte. Die angedrohte Anzeige kam aber nie. Ich habe der Polizei gesagt, dass ich keine weiteren Knüppel mehr hergestellt habe und es auch nicht würde. Die 50 Stück, die sich bis fast Hüfthöhe in meinem Kleiderschrank stapelten, haben wir dann verheizt, meine Eltern kennen mich ja und mussten nur einmal fragen. Ich habe die Dinger freiwillig und gerne vernichtet.

Mir konnte deswegen zwar wie gesagt rechtlich nichts passieren, aber die Polizisten wollten einfach, dass ich sehe, was passiert ist und damit angerichtet wurde. Heute frage ich mich, wie dumm ich war, denn mir hätte klar sein müssen, dass eine größere Menge dieser Teile wohl kaum für eine Dildoparty gedacht war, ich habe damals aber nur das Geld gesehen, mit dem ich mir eine Simpson (Moped) und einen Computer gekauft habe. Die Simpson wurde mir aber nach einem halben Jahr gestohlen. Das nennt man wohl zumindest im Ansatz ausgleichende Gerechtigkeit. Man sollte wirklich überdenken was man tut, wenn man schon Dinge herstellen kann, die zu solchen Zwecken verwendet werden. Ich habe jedenfalls nie mehr so einen Knüppel gedreht oder sonst irgendeine Waffe hergestellt, mit kürzlicher Ausnahme einer Muskete, die ich mit einem Freund zusammenbaute, der in so einer historischen Gruppe ist und der die Metallteile dafür selbst produzierte. Das Teil kann aber nicht schießen. Ist aber dennoch ein toller Anblick, da sie sehr echt und alt aussieht. Trotzdem war mir dabei schon mulmig, als ich daran dachte, was damals passiert war.



Beichte vom 11.03.2016, 14:23:21 Uhr

3.3/5 (128 Votes)

Selbstständig und arbeitslos

(Beichthaus.com Beichte 00037723)



Meine Schwägerin und ihr Mann verdienen sich in ihrer kürzlich gegründeten Selbstständigkeit eine goldene Nase. Es läuft jetzt schon so gut, dass sie darüber nachdenken, sich zu vergrößern. An sich [...]
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Beichte vom 29.02.2016, 21:23:03 Uhr


3.1/5 (110 Votes)

Das Geld meines Vaters

(Beichthaus.com Beichte 00037537)



Mein Vater ist im Altersheim und ich kümmere mich um seine Finanzen. Nun gammeln da einige Tausend Euro auf seinem Konto rum, ohne genutzt zu werden. Ich habe dann kurzerhand 6.000 Euro von seinem Geld auf mein Konto überwiesen und damit Aktien gekauft. Mittlerweile habe ich schon rund 300 Euro Gewinn mit meinen Spekulationen gemacht, welche auf meinem Konto bleiben. Die 6.000 Euro überweise ich natürlich wieder zurück. Ich habe das Geld also nur ausgeliehen. Hoffentlich findet es meine Familie nicht heraus! Klar, ich könnte es ihnen auch einfach sagen, aber dann müsste ich den erwirtschafteten Gewinn an meinen Vater abtreten. Es tut mir leid, dass ich so geldgierig bin und dafür meine Familie belüge und hintergehe.



Beichte vom 05.02.2016, 09:25:48 Uhr

3.1/5 (67 Votes)

Ich shoppe gegen den Stress!

(Beichthaus.com Beichte 00037465)



Ich (w) beichte, dass ich vermutlich so eine Art Kaufrausch oder Kaufsucht als Kompensation für nicht bestandene Klausuren an der Uni entwickelt habe. Ich studiere Jura und da liegen die Durchfallquoten teils bei 60 Prozent, und sogar wenn man sehr fleißig und viel lernt, kann es passieren, dass man den Fall in der Klausur dann einfach verhaut, weil man in der Aufregung einen Schwerpunkt zu kurz anspricht oder Ähnliches. Im ersten Semester sah es für mich echt finster aus, und ich begann, zur Ablenkung einfach immer etwas zu kaufen. Schuhe, einen Mantel, eine Uhr. Jetzt nicht so, wie man das von den kaufsüchtigen Omas kennt, die beim Teleshopping anrufen, sondern halt so ein, zwei Mal im Monat. Nur mag ich es qualitativ hochwertig und die Sachen haben meistens ihren Preis. Wenn ich das Teil der Begierde im Netz gesichtet habe, kreisen alle Gedanken nur noch darum - nicht um die schreckliche Wahrheit, dass ich ja noch so und so viele Klausuren bestehen muss. Ich weiß nicht, wie ich da wieder rauskommen soll.



Beichte vom 24.01.2016, 11:43:38 Uhr


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