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Beichten: 22.685 | User: 187.951 | Kommentare: 348.281 |
Neueste Kommentare

3.2/5 (237 Votes)

Gammelig im Urlaub

(Beichthaus.com Beichte 00034727)



Ich (w/18) bin eigentlich ein ziemlich gepflegter Mensch. Jeden Tag frische Klamotten, Zähne putzen, regelmäßig Hände waschen, duschen, Haare waschen, Deo, und so weiter. Ich muss jedoch beichten, dass ich mich an freien Tagen fast gar nicht pflege. Mich sieht kein Schwein - und außer frischen Klamotten, Katzenwäsche und Zähne putzen mache ich gar nichts. Ich laufe dann schon mal vier Tage mit ungewaschenen Haaren herum und an freien Tagen gammele ich eh meistens auf der Couch. Es ist irgendwie eklig, aber ich bin einfach zu faul und es stört mich überhaupt nicht. So spare ich wenigstens Wasser und Haarfarbe, die sich sonst auswäscht. Ich bitte um Absolution, weil ich in meinem Urlaub total gammlig aussehe.



Beichte vom 30.12.2014, 12:59:15 Uhr

3.0/5 (230 Votes)

Zimmerarrest für Studenten

(Beichthaus.com Beichte 00034712)



Vor drei Jahren war ich (w/23) im dritten Semester und bewohnte seit sechs Monaten ein Zimmer in einem Einfamilienhaus. Der Vater war ein Oberstleutnant und selten da, seine Frau meine Untervermieterin. Die Kinder waren 11 und 16, ein älterer Sohn war schon ausgezogen und ich hatte das alte Zimmer der 16-jährigen Tochter. Ich war in einer Lebensphase, in der sich bei mir mehrere Probleme anhäuften. Diese, kombiniert mit latenter Unordnung, hatten den Effekt, dass ich anfing, das Zimmer immer mehr zu vernachlässigen. Ich putzte nicht mehr, räumte nicht mehr auf. Klamotten lagen wild herum, monatealte Slips, Skripte, Unmengen Blätter, wochenlang nicht abgespülte Teller etc. Kurz: ein richtiger Saustall. Irgendwann hing ein Zettel an der Tür. Meine Vermieterin hatte das Zimmer inspiziert und war in Ohnmacht gefallen. Ich bekam um 19 Uhr einen Termin bei ihr. Um 18 Uhr klopfte der 11-jährige Sohn. Er hatte mitbekommen, dass es dicke Luft gibt und dass seine Mutter mich rausschmeißen will, gab mir aber den Tipp, dass sie erfahrungsgemäß auch verhandlungsbereit ist, wenn man richtig "Bitte Bitte" macht und dass er bei so etwas üblicherweise Zimmerarrest bekommt. Er warnte mich auch vor seiner Schwester, die bereits die Messer wetzt.

Danach war ich pünktlich, schuldbewusst und zerknirscht bei meiner Vermieterin, die mich sogleich aufgebracht damit konfrontierte, meine Eltern anrufen und mich rausschmeißen zu wollen. Ich geriet sehr in Zugzwang, weil ich das unter allen Umständen vermeiden wollte, und mir blieb nichts anderes übrig, als den Rat des Sohnes zu befolgen und um besagte Abmilderung zu betteln. Als sie nach einigem Überlegen tatsächlich zusagte, fiel mir ein Stein vom Herzen. Wir einigten uns auf einen drei Wochen andauernden Zimmerarrest (Pfingstferien eine Woche Vorlesungszeit) mit Bettpflicht um Punkt 21 Uhr. Umfangreicher Putzplan. Aufs Klo darf man kurz über den Flur, zum Baden wird man geschickt. Und schließlich gibt es am Ende eine Note, wenn die nicht passt: Rausschmiss. Da ich tatendurstig meine Schuld abtragen wollte, beeilte ich mich, bei den Details diensteifrig zu nicken und gelobte mit Händedruck beste Noten abzuliefern. In den Folgetagen gewöhnte sie mich dann an den Arrest. Als aber am vierten Abend statt der Mutter plötzlich die Tochter erschien, die Hände in die Hüften stemmte und mich richtig ins Bett scheuchte, fiel es mir mit offenstehendem Mund erst auf, dass wir ja nicht abgemacht hatten, wer meine Pflichten kontrolliert.

Da es das alte Kinderzimmer der Offizierstochter war, das ich zugesaut hatte, diese deshalb natürlich richtig sauer war und Genugtuung einforderte, trat die Mutter nun auffallend in den Hintergrund und ich durfte meine Noten die nächsten 16 Tage meist bei der Tochter abliefern - einer resoluten und ehrgeizigen Persönlichkeit, die auch laut werden konnte, wenn ich z.b. Putzdienst hatte und die, wie nun klar wurde, über meine Endnote entscheidet. Obwohl mir die peinliche Situation bewusst war, ich aber beste Noten gelobt hatte empfand ich es sogar selbst als gerecht und respektierte sie deshalb. Den Sohn hat es gefreut. Bisher war immer er die Kröte - nun konnte er es mir morgens auf dem Flur vorm Klo genüsslich unter die Nase reiben, dass er um 22 Uhr noch TV schaut, während ich um 20 Uhr 59 unter Schwesterchens unerbittlichem Blick Richtung Bett flitze. Er ersparte es mir auch nicht, dass kürzlich beim Kaffeetrinken mit der Nachbarin die Mutter die Tochter lobte, weil sie beim Putzen und in-die-Wanne-schicken "nur noch einmal etwas sagen muss" und es klappt tadellos und ohne Widerworte. Ich muss also beichten, dass ich im dritten Semester noch so unselbstständig war, dass ich Zimmerarrest bekam und bitte um Absolution.



Beichte vom 28.12.2014, 12:18:10 Uhr
Ort: 90451 Nürnberg

2.7/5 (245 Votes)

Fettige Haare an Weihnachten

(Beichthaus.com Beichte 00034699)



Ich muss beichten, dass ich meine Familie an Weihnachten durch mein Auftreten enttäuscht habe. Also erst einmal vorab: Ich bin grundsätzlich ein ungepflegter Typ und stehe auch dazu. Ich hasse den ganzen Pflegekram einfach. Das heißt, dass ich höchstens einmal die Woche - aber eher seltener - dusche, mit fettigen und ungekämmten Haaren rumlaufe, keine Pflegeprodukte wie Deo oder Parfüm oder so benutze und so weiter. Für solche Familienfeste mache ich mich aber normalerweise schon etwas zurecht, aber ich hatte dieses Mal einfach keinen Bock und auch keine Zeit. Ich habe mir gedacht, dass meine Leute mich kennen, wie ich bin, und ob jetzt Weihnachten ist oder nicht, ist doch eigentlich egal. Die Hauptsache ist doch, dass wir als Familie zusammen gefeiert haben. Ich habe mich also einfach nur umgezogen, aber ohne vorher zu duschen. Meine Mutter sagte, ich hätte mir zumindest die Haare waschen können. Es tut mir leid und ich gelobe Besserung. Zu Silvester dusche ich vorher.



Beichte vom 26.12.2014, 12:37:12 Uhr
Ort: 35440 Linden





3.3/5 (297 Votes)

Schlampige junge Frauen

(Beichthaus.com Beichte 00034682)



Ich beichte, dass ich nicht verstehen kann, wie schlampig viele junge Frauen sind. Ich spreche nicht von sexuellen Gefälligkeiten in der Auswahl vieler unterschiedlicher Männer, sondern was der Sinn für Ordnung und Sauberkeit angeht. Ich (m/27) war als Kind schon immer ein sehr ordentlicher und strukturierter Mensch. Unordnung, oder wenn Dinge nicht sauber sind, gingen für mich gar nicht. Als ich als Jugendlicher damals auszog in meine eigene Wohnung, habe ich mindestens zwei Mal die Woche gesaugt, meine Wäsche immer zusammengelegt - kurz gesagt: Man könnte bei mir umgangssprachlich "vom Boden essen"! Meine damalige Freundin war allerdings das absolute Gegenteil - was ich grundsätzlich von jungen Frauen in dem Alter nicht nachvollziehen konnte.

Ich behaupte nicht, dass ich nicht auch mal Dinge rumliegen lasse, dennoch finde ich, gehört es sich so. Es war schlussendlich sogar nach vier Jahren ein Trennungsgrund für mich. Es bestätigte sich aber, dass dies kein Einzelfall war. Meine aktuelle Freundin ist nicht anders. Dass man täglich duscht und sich pflegt, ist für mich eine Selbstverständlichkeit, der sie auch nachgeht - was allerdings auch das Einzige ist. Ich sehe es nicht ein, immer hinter ihr herzurennen und aufzuräumen. Egal, bei wem ich so zu Besuch bin, sind ähnliche Zustände auffindbar. Wäsche und Schminke liegen rum, benutztes Geschirr ist nicht abgewaschen - ich kann es nicht verstehen! Mich stört es extrem, aber sobald ich es anspreche, ist keine Einsicht erkennbar.



Beichte vom 23.12.2014, 23:13:46 Uhr

2.7/5 (127 Votes)

Pfandflaschen im Discounter

(Beichthaus.com Beichte 00034605)



Ich bin leidenschaftlicher Zocker, und wenn man zockt, dann möchte man zumeist nicht so gerne aufstehen. Und das nur, um aus dem Keller die Treppen hinaufzugehen, damit man alle zwei Stunden aufs Klo gehen kann. Somit habe ich mir überlegt, einfach in 1,5 Liter Flaschen zu pinkeln und dann einmal am Tag alles im Klo auszuleeren - schließlich bin ich ja nicht widerlich, sondern nur über alle Maßen faul. So trug es sich allerdings häufiger schon zu, dass ich schlichtweg vergaß, die Flaschen dann tatsächlich am Ende des Tages auszuleeren. Wenn man die geschlossene, befüllte Flasche jetzt aber über Nacht stehen lässt, bilden sich relativ zügig unangenehm riechende Gase. Um nicht zu sagen bestialisch stinkende Gase. Je länger man sie stehen lässt, desto weniger gern möchte man sie dann doch ausleeren. Somit verschlimmert sich der Gestank in der Flasche immer mehr, und die Bereitschaft, die Flasche zu entleeren sinkt gegen null.

So weit gibt es im Grunde noch nichts zu beichten, da ich damit niemand anderen störe oder Ähnliches. Mit meiner extrem ausgeprägten Faulheit kommt aber noch eine zweite negative Eigenschaft einher: Ich bin Student und daher sehr geizig. Somit möchte ich das Flaschenpfand auch nicht missen, weil das jedes Mal eine nicht zu vernachlässigende Summe ist. Vollgepisste Flaschen nimmt der Pfandautomat aber natürlich nicht an, also bleibt mir nichts anderes übrig, als sie dennoch auszuleeren. Der Gestank bleibt aber auch nach Entleerung noch in seiner ganzen Blüte in der Flasche. Wer schon einmal im Discounter Flaschen abgegeben hat, weiß, dass diese Flaschen aus Platzgründen zerdrückt werden. Dabei treten die Gase aus der Flasche aus und alles stinkt im Umkreis von fünf Metern nach abgestandener Pisse. Ich möchte somit beichten, dass ich aus Gier, Faulheit und mangelndem Schamgefühl den Angestellten des Discounters und den vorbeilaufenden Kunden einen Brechreiz hervorrufe, von dem ich allerdings nichts mitbekomme, weil ich bis dahin schon wieder in meiner Kellerwohnung bin. Stolz bin ich darauf nicht, aber die Faulheit und Gier überwiegen hier doch sehr stark.



Beichte vom 15.12.2014, 18:06:13 Uhr


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