Beichthaus.com
Anonym Beichten Anmeldung | Login
       

Beichten: 25.700 | User: 214.380 | Kommentare: 403.775
Neueste Kommentare

2.9/5 (92 Votes)

Briefe mit fehlender Ecke

(Beichthaus.com Beichte 00037698)



Ich beichte, dass ich, als ich während eines Praktikums stundenlang Briefe kuvertieren musste, gerne eine Ecke des Schreibens abgerissen und einfach in den Umschlag mit reingeworfen habe. Später wurde ich kreativer und habe die Ecken erst abgerissen und dann wieder an das Schreiben getackert. So habe ich mir den Tag versüßt und dem Empfänger hoffentlich gleich mit.



Beichte vom 25.02.2016, 13:44:33 Uhr

3.3/5 (75 Votes)

Wie man Bücher in der Bib versteckt

(Beichthaus.com Beichte 00037633)



Ich (w/25) schreibe gerade die Grundlagen meiner Masterarbeit. Ich gehe dafür immer in die Bibliothek, weil ich dort ablenkungsfrei arbeiten kann. Jeden Tag schleppe ich meinen Laptop und die ausgeliehenen Bücher mit mir herum. Eine zusätzliche Tüte neben den fünf großen Wälzern in meinem Rucksack ist Standard. Ich war es leid, das zu tragen, deshalb habe ich nach einer Möglichkeit gesucht, um diese Bücher irgendwo zu lagern und da es sogar Mietfächer gibt, dachte ich, für 10 Euro im Monat wäre es gut angelegtes Geld. Aber leider gab es keine freien Fächer mehr. Deshalb habe ich mich entschlossen, meine Bücher in der Bibliothek zu verstecken. In dem Zeitungsregal gibt es auch Fächer, bei denen das Cover vorne hängt, und dahinter in einem Schubfach liegen dann die Zeitschriften der letzten zwei Jahre. Das unterste, leere Fach "gehört" jetzt mir. Ich lege dort einfach sämtliche Bücher hinein. Ich beichte also, dass ich aus Faulheit meine Bücher nicht schleppen möchte und damit Platz in der Bibliothek beanspruche. Solange ich die Grundlagen bearbeite, werde ich es wohl weiter so machen. Wenn ich aber nur noch ein paar Bücher mit mir herumtrage, dann werde ich mein Verhalten ändern.



Beichte vom 18.02.2016, 09:20:56 Uhr

3.8/5 (119 Votes)

Diese Note entschied meine Zukunft!

(Beichthaus.com Beichte 00037620)



Ich möchte etwas aus meiner Schulzeit beichten. Ich war in der Abschlussklasse einer Gesamtschule und musste ein Referat halten. Um meine Ausbildungsstelle als Radiologieassistentin zu bekommen, brauchte ich eine Zwei in Physik auf dem Zeugnis. Da ich aus lauter Nervosität nur eine Drei in der Klassenarbeit geschrieben habe, nahm ich das Angebot des Lehrers, meine Note durch ein freiwilliges Referat zu verbessern, dankbar an. Ich bekam das Thema "Blitzableiter." Dieses Thema musste ich mit zwei Anderen bearbeiten. Das waren die beiden Schlechtesten der Klasse, die dann auch nur den Grundkurs machten. Frustriert machte ich mich mit ihnen an die Arbeit. J schrieb einen Text aus dem Internet ab. Ich sagte ihm, dass das auffallen könnte und er wenigstens ein bisschen was abändern soll. Daraufhin änderte er das Wort "Volt" in "Watt" und schaute mich stolz an. Ich korrigierte seinen Text. In der Zeit kümmerte sich A um das Plakat. Es war ein hellblaues Plakat und er malte mit hellgrünem Filzstift "Blitzt-ableiter" darauf und J klebte seinen Text mit meiner Korrektur einfach so drauf.

Ich sah meinen Traum förmlich platzen. So etwas wollte ich auf keinen Fall unter meinem Namen abgeben. Ich verschüttete also "versehentlich" meinen Kaffee über das Plakat in der Hoffnung, dass ich es als Wiedergutmachung alleine machen kann. Aber es kam anders: Ich wurde von A heftig beschimpft und er haute mir eine runter, obwohl er nicht einmal dachte, dass es Absicht war. J ging dazwischen. Ich ging nach Hause und mein Vater riet mir, doch ein eigenes Referat zu schreiben. Ich setzte mich das Wochenende hin und schrieb ein Referat über Radiotechnologie. Am Montag hielt ich das Referat und der Physiklehrer war richtig sauer über so viel "Teamunfähigkeit" meinerseits und sagte, dass ich jetzt eine Vier bekommen würde. Ich hatte das Gefühl, dass ich fast weinen muss, und verließ den Klassenraum.

Ich wandte mich an meinen Klassenlehrer, der wenigstens noch die Drei durchsetzen konnte. Ich war tagelang nicht ansprechbar. Am Zeugnistag übergab mir der Klassenlehrer mein Zeugnis. Er fragte mich mit einem Grinsen, ob ich denn gar nicht mal drauf schauen möchte. Und da stand sie, meine Zwei, die mir das Tor zu meiner Wunschausbildung eröffnete. Er sagte zu mir: "Wehe, du schaffst das nicht. Zeig es allen." Und ich habe sie jetzt auch abgeschlossen. Ich wollte ihm eigentlich nach der Ausbildung eine Mail schicken, in der ich mich noch einmal bei ihm bedanken wollte und ihm mitteile, dass es tatsächlich geklappt hat. Leider habe ich das dann doch nicht gemacht. Vor ein paar Tagen ist er an einem Schlaganfall gestorben und ich fühle mich schlecht, dass ich ihm die Mail nicht geschrieben habe. Ich glaube, er hätte sich gefreut. Ruhe in Frieden!



Beichte vom 17.02.2016, 00:57:00 Uhr


3.1/5 (100 Votes)

Ist Hygiene wirklich so wichtig?

(Beichthaus.com Beichte 00037618)



Ich möchte beichten, dass ich ein unglaubliches Schwein bin. Kurz zu mir, ich bin mittlerweile 26 Jahre alt und bin Logopädin. Meine Familie stammt ursprünglich aus Russland und ich bin sehr konservativ aufgewachsen. Ich war immer eine gute Schülerin und habe mich auch immer sozial und in der Kirche engagiert. Jedoch gab es da immer eine Sache, die nicht so ganz ins Bild des ordentlichen Mädchens passte, auch wenn mich fast nie jemand darauf angesprochen hat. Es waren nicht Partys oder Drogen, es war meine schreckliche Faulheit, wenn es um Körperhygiene ging.

Bereits als Kind war ich sehr unhygienisch, bin manchmal eine Woche lang nicht duschen gegangen oder habe meine Socken nicht gewechselt. Körperpflege war für mich immer lästig. Als ich so in der sechsten Klasse war, habe ich angefangen, immer unhygienischer zu werden. Irgendwann ging ich dann nur noch jede zweite Woche duschen, habe mir nur einmal in der Woche die Unterwäsche gewechselt und aufgehört Deo zu benutzen. Ich war zur damaligen Zeit sogar noch im Sportverein (Akrobatik und Ballett), allerdings hatte ich selbst nach dem Sport nicht das Gefühl, das ich jetzt eine Dusche bräuchte. Irgendwann habe ich dann alles immer weiter hinausgezögert. Das Ganze ging so, bis ich 16 war. Nachdem ich immer weniger Zeit für Sport hatte, bin ich ein bisschen auseinandergegangen und habe mich dadurch eklig gefühlt. Nur das hat es geschafft, meine schlechte Angewohnheit zu durchbrechen. Irgendwann kam dann der Punkt, an dem ich eingesehen habe, dass dieses Verhalten einfach nur ekelhaft ist.

Außerdem fand ich es auf eine abartige Weise faszinierend zu sehen, wo die Grenzen lagen. Meine Rekorde: Die gleichen Socken sechs Wochen tragen, zwei Monate nicht Duschen, die Haare zwei Wochen lang nicht waschen. Ich trug auch einmal einen ganzen Monat lang die gleiche Unterhose. Manchmal habe ich auch nach dem Duschen die gleiche Wäsche wieder angezogen. Außerdem habe ich mir immer sehr gut die Zähne geputzt, weswegen man bei meinem Anblick wahrscheinlich nicht gleich gesehen hat, wie sehr ich mich gehen lasse. Die Hände habe ich mir fast nie gewaschen, auch nicht wenn ich auf dem Klo war, weswegen ich wahrscheinlich eine ziemliche Bakterienschleuder war. Krank war ich allerdings nicht oft. Für die Haare habe ich meist Trockenshampoo benutzt, außerdem sind sie ziemlich dick, was das Haarewaschen sehr mühsam macht.

Wenn ich so zurückdenke, finde ich es wirklich erschreckend, dass ich fast meine ganze Jugend lang meinen Körper schlecht behandelt habe. Ich wurde genau zwei Mal darauf angesprochen: Einmal von meiner Mitschülerin in der siebten und einmal von meiner Freundin in Sport. Von besagter Mitschülerin habe ich auch einen Zettel bekommen, auf dem "Nasty stinkt" stand, was ich damals aber noch nicht wirklich ernst nahm. Ich habe mich immer rausgeredet, weil es mir eigentlich richtig peinlich war. Meinen Eltern ist es auch manchmal aufgefallen, wenn ich beispielsweise immer die gleichen Socken anhatte, aber ich habe immer die Wäsche meiner Schwester in den Wäschekorb getan, damit meine Mutter keinen Verdacht schöpft. Ich weiß nicht, ob ich gestunken habe, aber ich hab mich nur selten so empfunden. Meinen ersten Freund hatte ich übrigens mit 19 Jahren.

Ich weiß nicht, was in meinem Kopf falsch ist, dass es mir so schwer fällt, hygienisch zu sein. Noch heute kämpfe ich mit mir, wenn es um solche Sachen geht, aber mittlerweile kann ich mich zusammenreißen. Es tut mir im Nachhinein wahnsinnig leid, dass meine Mitmenschen das ertragen mussten und dass ich so schlecht mit meinem Körper und meiner Gesundheit umging.



Beichte vom 16.02.2016, 17:05:59 Uhr

3.1/5 (147 Votes)

Der Ernst des Lebens

(Beichthaus.com Beichte 00037607)



Ich (w/24) beichte, dass ich faul bin, einfach nicht mit meinem Leben klarkomme und auch keine Verantwortung für mein Leben übernehme. Mein Studium geht den Bach runter, weil ich nicht genug Selbstdisziplin habe, um es richtig durchzuziehen und mich immer wieder ablenken lasse. Mir fehlt einfach absolut der Ansporn und die Motivation, langweilige Modelle oder Fakten zu lernen. Denn selbst in den interessanten Fächern kommt es mir so vor, als würden wir nicht wirklich Fähigkeiten lernen, sondern einfach nur Zeug nachkauen, um es so in der Prüfung aufzuschreiben, wie es der Prof lesen will. Ich verdränge einfach jeden Gedanken an die Zukunft und denke, dass sich schon alles ergeben wird. Ich kann mich einfach nicht zusammenreißen, breche aber auch nicht ab. Ich fühle mich einfach noch nicht reif genug, obwohl ich schon 24 bin. Ich glaube, ich fliege bald richtig auf die Fresse, und bereue, dass ich mich so lange habe treiben lassen. Andere haben in meinem Alter schon Kinder und Beruf. Ich bitte um Absolution, dass ich anscheinend sehr viel länger brauche als andere, um im "Ernst des Lebens" anzukommen.



Beichte vom 15.02.2016, 11:41:41 Uhr


876 Beichten insgesamt (Kategorie Faulheit).



Seiten (176):
... oder auf Seite




Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  



Beichthaus © 2004-2016


Page copy protected against web site content infringement by Copyscape

beichthaus bei facebook Beichthaus Podcast Feed Beichthaus App fr Android Beichthaus App fr Android beichthaus bei twitter

Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de

Plagiate dieser Website werden automatisiert erfasst und verfolgt.