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3.2/5 (107 Votes)

Die zwei Seiten meines Jobs

(00030371)



Ich (m/27) befinde mich im letzten Jahr meines Studiums und arbeite als Werkstudent in einem globalen Konzern. Die Bezahlung wird von anderen studentischen Arbeitsstellen nicht übertroffen und die Referenz in meinem Lebenslauf wird bei Vorstellungsgesprächen sehr positiv honoriert. Alle mir übertragenen Aufgaben erledige ich mit einer sehr gewissenhaften Einstellung, so dass meine Arbeit qualitativ hochwertig ist. Je nach Situation kann ich sehr freundlich, Spaß bringend oder auch sehr ernst bei Meetings sein, so dass ich als Person und Kollege geschätzt werde. Ich möchte aber hiermit beichten, dass, anstelle des Ziels, die Quantität meiner Arbeit zu erhöhen, ich morgens lieber auf der Toilette eine halbe Stunde Backgammon auf meinem Handy spiele, ich mittags gerne bei einem Kaffee die vorgeschriebene Pausendauer überschreite und Nachmittags lieber das Beichthaus aufsuche, anstatt die nächsten Aufträge zu bearbeiten.



Beichte vom 23.10.2012, 15:14:10 Uhr

1.9/5 (95 Votes)

Von Taubheit ermahnt

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Ich möchte beichten, dass ich mich momentan ziemlich asozial verhalte. Ich mache ein Studium und sollte mir dringend einen Nebenjob suchen. Bisher habe ich nur Absagen bekommen. Außerdem sollte ich [...]
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Beichte vom 18.10.2012, 10:37:53 Uhr
Ort: Landstraße, Wien

3.5/5 (194 Votes)

Harter Dozent

(00030268)



Ich (m/28) bin wissenschaftlicher Mitarbeiter an einer Uni und neben Forschung auch für die Ausbildung diverser Studenten zuständig. Ich leite eigentlich alles, von Großkursen bis hin zum kleinen Laborpraktikum mit nur 12 oder weniger Teilnehmern. Das macht mir sogar Spaß, auch wenn meine wissenschaftliche Arbeit dadurch zu kurz kommt und das Niveau vieler Studenten sich immer mehr Richtung Gosse entwickelt. Vor einiger Zeit sollte ich einen ausländischen Studenten betreuen der das reguläre Laborpraktikum scheinbar verschlafen hat aber von meinem wirklich warmherzigen Chef eine zweite Chance bekommen hat. Ich stimmte also meine Arbeit der nächsten zwei Wochen auf diesen Studenten ab. Er erwies sich als nett, neugierig und nicht großartig mehr tollpatschig als alle Studenten seines Semesters. In der zweiten Praktikumswoche fehlte er jedoch zwei Tage unentschuldigt. Daraufhin bin ich zu meinem Chef um ihm zu erklären, dass ich keine zusätzlichen zwei Tage extra für den Studenten aufbringen will, es aber auch nicht einsehe, dass er mit zwei Fehltagen durch den Kurs kommt. Eine Lösung hatte ich auch gleich parat: Am letzten Tag des Praktikums erschien mein Student wieder, jedoch ohne ein Wort der Entschuldigung. Da ich nicht in der Bringschuld war fragte ich auch nicht nach dem Grund seines Fehlens und drückte ihm für jeden der zwei Fehltage einen wissenschaftlichen Artikel in die Hand. Diese sollte er bearbeiten und baldmöglichst vor der versammelten Arbeitsgruppe vortragen.

Was man mir dabei vorwerfen kann? Ich wusste, dass die Artikel für einen Studenten seines Semesters viel zu harte Kost sind. Und ich wusste, dass er den Schein für diesen Kurs dringend braucht, um rechtzeitig seinen Bachelor-Abschluss zu machen. Denn sollte er nach neun Semestern noch immer keinen Abschluss haben, wird er zurück nach Afrika geschickt bzw. abgeschoben. Ich beichte also, dass ich diesem Studenten absichtlich einen großen Stein in den Weg gelegt habe, er sich seitdem nicht blicken lassen hat und ihm mit seinen acht Semester nun langsam die Zeit davon läuft. Eventuell muss ich auch beichten, dass ich es immer wieder so tun würde, da ich es nicht einsehe, dass so viele Studenten denken man könne sich zum Abschluss durchbummeln. Ich habe mir mal sagen lassen, dass ich unter den Studenten als harter Dozent gelte. Ich denke das jedoch nicht. Vielmehr denke ich, dass es den Studenten hierzulande mit ihrer Noteninflation und sinnfreien Studentenprotesten noch viel zu gut geht und sie, anders als Gleichaltrige mit einem regulärem Ausbildungsberuf, keine Ahnung haben was arbeiten bedeutet.



Beichte vom 16.09.2012, 22:56:29 Uhr




3.7/5 (164 Votes)

Rechnung von der Bibliothek

(00030267)



Als Studentin habe ich einmal eine ganze Menge Bücher aus der Bibliothek daheim gehabt und war zu faul, um sie wieder zurückzubringen. Ich habe das immer wieder vor mir hergeschoben. Nachdem ich die Bücher ein ganzes Semester nicht abgegeben hatte, flatterte mir eine unglaublich Rechnung über 150 Euro ins Haus. Ich hob Geld von meinem Konto ab und fuhr zur Bücherei. Ich war so unheimlich peinlich berührt, als ich in der Schlange wartete und als ich dran war und die nette junge Dame den Code des ersten Buches eingescannt hatte und erschrocken in den Bildschirm ihres Rechners starrte, stammelte sie nur: Das kann doch jetzt gar nicht sein!

Ich wollte nicht, dass jeder um uns rum das ganze mitbekommt und meinte hastig: Doch, das kann leider sein! Sie schaute mich so böse an und ich merkte schon, wie ich rot wurde. Da erzählte ich einfach, dass ich die Bücher so lange nicht abgeben konnte, weil ich ein Semester im Ausland verbracht hätte. Das entsprach absolut gar nicht der Wahrheit, aber mir war das so rasend unangenehm und ich wollte einfach eine Erklärung liefern!! Sie wurde freundlicher und fragte, wo ich denn gewesen sei. Ich sagte: Finnland, warum, weiß ich bis heute nicht, es fiel mir eben spontan ein. Sie freute sich enorm und meinte, dass sie auch ein Semester in Finnland studiert hätte und wo genau ich denn gewesen sei. Panisch überlegte ich und sagte die einzige Stadt, die ich wenigstens namentlich kannte: Helsinki.

Daraufhin freute sie sich noch mehr und rief fröhlich: Ich auch! Mir brach der Schweiß aus, aber ich gab ebenfalls vor, mich enorm zu freuen. Da meinte sie, dass sie da was an der Rechnung drehen könne, das sei doch gar kein Problem! Ich lehnte ab und meinte, dass ich doch anderen Studenten, die Bücher doch vorenthalten hätte, aber sie meinte nur "Ach was!", tippte irgendwas ein und meinte strahlend, dass ich nur 50 Euro zahlen bräuchte. Ich zahlte, ging und schämte mich. Sie war ja so nett und freundlich gewesen und ich war so ein verlogenes Stück! Ich war so sinnlos feige und verlogen, es tut mir echt Leid! Ich habe nie mehr etwas aus der Landesbibliothek ausgeliehen.



Beichte vom 16.09.2012, 17:00:03 Uhr
Ort: Konrad-Adenauer-Straße 8, 70173 Stuttgart

2.3/5 (110 Votes)

Experten-Hotline

(00030260)



Ich möchte beichten: Ich arbeite bei einem großen Finanzdienstleister im Bereich Geschäftskunden. Es gibt eine Hotline für diese Kunden und noch mal Spezialisten, falls die Hotline-Mitarbeiter nicht mehr weiter wissen. Nur, weil wir unsere Prozesse nicht im Griff haben landen Anfragen per Kontaktformular auch mal bei mir. Ich möchte beichten, dass ich bei Antworten immer meine Telefonnummer aus der Signatur lösche, weil ich keinen Bock habe, dass mich diese Vollidioten (okay, nicht alle sind welche) anrufen und mit ihren Problemen nerven, wenn sie noch nicht mal Excel bedienen können. Eigentlich ist es falsch und nicht kundenorientiert.



Beichte vom 12.09.2012, 20:07:41 Uhr


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