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Beichten: 22.672 | User: 187.822 | Kommentare: 348.115 |
Neueste Kommentare

2.9/5 (129 Votes)

Mobbing ohne Ende

(Beichthaus.com Beichte 00034888)



Vor Kurzem hatte ich körperliche Beschwerden und ein Junge aus meiner Klasse musste wegen ähnlicher Gründe operiert werden. Diese Person war in der Klasse nicht sehr beliebt und wurde von vielen - teilweise auch von mir - ein wenig gemobbt. Als ich nun diese Beschwerden hatte, betete ich, dass es nicht das ist, was er hatte und wollte ihn daraufhin komplett in Ruhe lassen. Dies klappte auch sehr gut, jedoch hielt er neulich ein Referat und war auch vorher dafür bekannt, oft "Ähm" zu sagen. Jedenfalls haben Freunde und ich diese gezählt und ihm hinterher die Anzahl gesagt. Es schien ihn nicht sehr gestört zu haben, da er nur etwas über sich selbst lachte. Dennoch tut es mir leid, dass ich mein "Versprechen" gebrochen und ihn auch vorher schon gemobbt habe.



Beichte vom 17.01.2015, 17:23:57 Uhr

3.0/5 (226 Votes)

Todesblick im Supermarkt

(Beichthaus.com Beichte 00034873)



Schon seit vielen Jahren bereitet es mir (m/50) im Supermarkt einen riesigen Spaß, kleinen Kindern einen gehörigen Schrecken einzujagen. Dabei habe ich es auf die abgesehen, die sich von ihrer Mutti durch den Laden schieben lassen und dabei ihren Klappsitz nicht verlassen können. Am Besten geht es an der Kasse, wenn die Mutter die Sachen aufs Band legt und ich direkt hinter dem Wagen stehe. Dann müssen die Kinder in meine Richtung schauen. Jetzt sehe ich ihnen tief in die Augen und versuche, meinen fiesesten Blick aufzusetzen. Manchmal murmele ich auch noch ein paar unverständliche Worte, während mein Todesblick die Kleinen immer ängstlicher werden lässt. Wenn sie anfangen zu weinen und die Mutti dreht sich um, dann kommt mein nettestes Lächeln zum Vorschein, aber wehe sie wendet sich dann wieder ab. Einmal hat ein Junge in die Hosen gemacht. Geschieht ihm recht, dachte ich, er war schon etwas größer und hätte selbst laufen können, statt sich wie der Pascha schieben zu lassen. Ich weiß, ich bin gemein und bitte um Vergebung.



Beichte vom 15.01.2015, 22:39:37 Uhr

3.1/5 (130 Votes)

Der höflichste Bettler der Welt

(Beichthaus.com Beichte 00034871)



Ich (m/24) beichte, dass ich dem freundlichsten Obdachlosen, der auf diesem Planeten existiert, begegnet bin und ihm keinen Cent gegeben habe. Der gute Mann kam auf mich zu und fragte mich im freundlichsten Ton, der mir je untergekommen ist, ob ich ihm ein paar Cent geben könnte. Ich weiß nicht, wieso, aber ich bin einfach weitergegangen und habe ihn nur kurz angeschaut und abgewunken. Erst als ich einige Schritte weiter war, fiel mir auf, dass ich noch nie so nett von einem Menschen, der nichts aber auch gar nichts hat, angesprochen wurde. Der gute Mann hätte es auf jeden Fall verdient, von mir Geld zu bekommen. Naja, ich wurde dann auch von meiner weiblichen Begleitung darauf hingewiesen, dass ich ihm schon etwas hätte geben können. Bei der Alten hatte ich dadurch also fette Minuspunkte gesammelt. Egal. Es ist später im Restaurant eh noch vollkommen eskaliert, weil der Lachs ihr nicht schmeckte. Ich muss nicht erwähnen, dass ich mich dann nicht mehr mit ihr getroffen habe.

Aber zurück zum Thema: Ich schäme mich, weil ich dem Vagabunden kein Geld gegeben habe. Mein Gott, es tut mir leid! Ich muss fast täglich an den Mann denken und ich habe ein schlechtes Gewissen. Das Ganze ist inzwischen schon fast zwei Monate her und ich kann nicht aufhören, mir in den Arsch zu beißen, weil ich wie ein arroganter Vogel an ihm vorbeigelaufen bin. Ich schwöre, wenn ich diesen Penner wiedersehe, dann stecke ich ihm einen 10er zu! Und einen Kaffee kriegt er auch noch gratis von mir! Vergebt mir!



Beichte vom 15.01.2015, 19:19:05 Uhr

2.7/5 (96 Votes)

Chatten mit anderen Frauen

(Beichthaus.com Beichte 00034864)



Ich beichte, dass ich meine Freundin heimlich hintergehe. Wir sind sehr offen zueinander und erzählen uns immer alles - wir beichten uns gegenseitig alle möglichen Vorfälle, gehen nie alleine auf Partys, in Clubs oder auf Festivals und sind allgemein wirklich sehr ehrlich zueinander. Jedoch gibt es eine Sache, die sie nicht von mir weiß, beziehungsweise die ich ihr nicht erzähle: Ich schreibe unheimlich gerne mit anderen Frauen. Nicht weil ich etwas von ihnen will oder meine Freundin betrügen möchte, sondern weil mir oftmals langweilig ist und meine Freundin auch nicht immer schreiben kann. Genau dann schreibe ich eine dieser Frauen an und unterhalte mich über alle möglichen Sachen. Danach, wenn meine Freundin wieder Zeit hat zu schreiben, fühle ich mich schlecht, da ich sie ja hintergangen habe, nur um meine Langeweile zu überbrücken. Manchmal bekomme ich auch Nummern und schreibe diese Frauen nur nicht an, weil ich mich im Vorfeld schäme und Schuldgefühle habe. Ich bin aber auf dem Weg der Besserung und es tut mir sehr leid.



Beichte vom 15.01.2015, 09:16:15 Uhr
Ort: Carl-Benz-Straße, 60386 Frankfurt

3.5/5 (290 Votes)

Toleranz - oder doch nicht?

(Beichthaus.com Beichte 00034862)



Ich (w/20) habe es satt, als Nazi hingestellt zu werden, weil ich unsere Flüchtlingspolitik kritischer betrachte als so manch anderer. Durch den Terroranschlag in Paris, Pegida und IS habe ich mich endlich getraut und mich "geoutet" - ich habe meine Meinung gesagt, denn Toleranz und Meinungsfreiheit werden ja gerade so propagiert. Was war? Wie ein Autobus haben die mich angeschaut. Als ob es so verwerflich ist, straffällig gewordene Ausländer ohne unsere Staatsbürgerschaft, den Strafvollzug in ihrem Herkunftsland absitzen zu lassen. Nur um ein Beispiel zu nennen. Vielleicht habe ich auch den falschen Freundeskreis erwischt. Die meisten sind so linkslinke Ökofaschisten, und wenn man nicht selber linksradikal ist, muss man ja automatisch rechtsradikal sein, dazwischen gibt es nichts, eh klar. Diese schwarz-weiße Ansicht geht mir schon so auf den Keks. Wieso bitte dürfen radikale Islamisten Toleranz gegenüber ihrem Fanatismus fordern, ich aber nicht gegenüber meiner - ich nenne es jetzt mal vorsichtig - nationalistischen Einstellung. Aber Achtung, lieber Leser, genau lesen! Es wäre nicht das erste Mal, dass ich mir falsche Anschuldigungen anhören kann, weil andere nicht genau zuhören oder lesen.



Beichte vom 14.01.2015, 21:29:01 Uhr


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