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Beichten: 25.037 | User: 211.263 | Kommentare: 391.296
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Hässliche Weihnachtsgeschenke meiner Eltern

(Beichthaus.com Beichte 00030671)



Meine Eltern fragen mich jedes Jahr zum Geburtstag und Weihnachten, was ich mir wünsche. Weil ich längst aufgegeben habe, ihnen zu erklären, dass ich mir nichts wünsche, antworte ich nur noch mit: "Bitte nichts zum Anziehen!" Leider bekomme ich trotzdem, seit ich denken kann, immer Klamotten geschenkt. Meine Mutter hat allerdings überhaupt keinen Geschmack und weiß angeblich immer, was morgen schon wieder In sein wird. Dieses Jahr habe ich eine goldene Daunenjacke bekommen, die von oben bis unten so extrem mit Glitzer überzogen ist, dass man nirgendwo hingehen kann, ohne eine Spur zu hinterlassen. Dazu gab es einen schwarzen XXL-Pullover mit 80er-Style Schulterpolster und gelben Palmen darauf. Ich habe es immer so gehalten, dass ich die Sachen nur trage, wenn ich meine Eltern sehe, damit sie sich freuen. Ich habe einmal vor Jahren zu meiner Mutter gesagt, dass mir das Geschenk nicht gefällt. Daraufhin ist sie erst total ausgeflippt, dass ich undankbar und langweilig wäre und danach war sie so eingeschnappt, dass Heiligabend nur Totenstille herrschte. Deswegen sage ich nur noch: "Boah, sind die Sachen schön. Das wollte ich schon immer mal haben blablabla." Jeder sagt mir, dass die Klamotten von meinen Eltern extrem hässlich sind und meine Kollegen bekommen teilweise minutenlange Lachflashs. Deswegen beichte ich, dass ich alle Geschenke meiner Eltern bei Ebay versteigert habe und mir von dem Geld wahrscheinlich eine Kaffeemaschine kaufen werde.



Beichte vom 11.01.2013, 11:26:38 Uhr
Ort: Zuhause Schwabenland

3.5/5 (323 Votes)

Der Hund zu Weihnachten

(Beichthaus.com Beichte 00030650)



Ich möchte beichten, das ich seit Weihnachten einen unglaublichen Hass auf meine Schwiegermutter entwickelt habe. Ich hatte ihr ausdrücklich untersagt, unserer siebenjährigen Tochter ein Tier zu schenken. Und was macht sie? Schwiegermonster schleppt einen nicht stubenreinen und ständig kläffenden Köter als Geschenk für das Kind an. In einem mit Geschenkpapier umwickelten Karton, damit es auch was hermacht. Frau und Kind waren natürlich total begeistert. Die Töle war aber nur die ersten drei Tage interessant, dann kümmerten sich weder Frau noch Kind um ihn. Er bellte, stank, machte überall hin und Gassigehen war überraschenderweise mit Arbeit verbunden. Dasselbe Theater gab es vor zwei Jahren schon einmal mit einem Meerschweinchen. Diese Beratungsresistenz meiner Schwiegermutter kotzt mich unheimlich an. Also habe ich den Hund, als ich letzte Woche früh zur Arbeit gefahren bin, vor dem Tierheim angebunden. Mit einem Umschlag und 50 Euro drin fürs Futter. Damit sich wenigstens anständig um ihn gekümmert wird. Das Geld ziehe ich meiner Tochter vom Taschengeld ab. Der Knaller ist, erst heute morgen ist es aufgefallen, das der Hund seit vier Tagen nicht mehr da ist. Niemand hat ihn in der Zeit vermisst. Ich habe gesagt, er ist bestimmt weggelaufen und die Tochter ist jetzt nur noch am Heulen und Nerven. Jetzt will sie einen neuen Hund haben. Ich könnte ausrasten. Vielleicht kapiert sie jetzt endlich, dass Tiere kein Spielzeug sind, welche man nach Bedarf aus dem Schrank holt, aber viel Hoffnung habe ich da nicht. Sie kommt da ganz nach ihrer ignoranten Mutter. Und wenn Schwiegermutter wirklich einen neuen Köter hier anschleppt, platzt eine Bombe, aber gewaltig.



Beichte vom 06.01.2013, 20:50:06 Uhr

3.1/5 (245 Votes)

Heucheleien zu Feiertagen

(Beichthaus.com Beichte 00030631)



Ich beichte, dass ich meinen Mitmenschen tierisch auf den Sack gehe, weil ich sie wegen ihrer ständigen Höflichkeitsfloskeln aufziehe. Jetzt an Weihnachten hat mir jeder, sobald ich auch nur zwei Worte mit ihm gewechselt habe, frohe Festtage gewünscht. Jedes Mal, wenn ich etwas eingekauft habe, wünschte mir die Kassiererin frohe Festtage, obwohl ich vorher nicht ein einziges Wort mit ihr gesprochen habe, sie mich nicht kennt, ich sie nicht kenne, und ich sie auch nie im Leben wiedersehen werde. Ob ich wirklich frohe Festtage habe, ist ihr in Wirklichkeit scheißegal. Ich habe also jedem, von dem ich mich verabschiedet habe, frohe Ostern gewünscht, und denjenigen, die ich besonders lieb gewonnen habe, schöne Pfingsttage. Wenn keine Feiertage anstehen, wünsche ich von Montag bis Mittwoch jedem ein schönes Wochenende und immer wieder mal streue ich wahllos ein und schönen Urlaub noch!€œ ein. Die meisten Menschen sind dann beleidigt, manche wollen sich ausschütten vor Lachen. Wenn ich an die ersten Tage im neuen Jahr denke, wird mir allerdings schon schlecht, weil jeder hergelaufene Arsch mir ein glückliches neues Jahr wünscht, obwohl ich genau weiß, dass es ihn nicht die Bohne interessiert, ob das neue Jahr für mich gut oder schlecht wird. Ich bitte um Vergebung, aber ich kann ich anders, diese schmierige Heuchelei kotzt mich so an.



Beichte vom 29.12.2012, 17:59:40 Uhr
Ort: Ratinger Straße, Düsseldorf


2.8/5 (209 Votes)

Ich will keine Schokolade

(Beichthaus.com Beichte 00030623)



Meine Mutter wollte diesmal zu Weihnachten keine Schokolade bekommen. Ich habe ihr daher eine Packung Raffaello in die Hand gedrückt.



Beichte vom 28.12.2012, 02:25:27 Uhr

3.7/5 (205 Votes)

Kein Weihnachtsgeschenk für den Freund

(Beichthaus.com Beichte 00030620)



Ich beichte, dass ich Freunde und Familie anlüge, wenn sie fragen, warum mein Lebensgefährte und ich uns gegenseitig zu Weihnachten nichts geschenkt haben. Die offizielle Version ist, dass wir uns den Stress und das Geld sparen wollen. In Wirklichkeit hingegen ist es so, dass ich ihm das vorgeschlagen habe, damit ich nicht wieder enttäuscht werde. Ich gebe mir Mühe, mache durchdachte Geschenke, überlege lange - er hingegen neigt dazu, das zu vergessen und mir gedankenlos irgendetwas in die Hand zu drücken oder es zu vergessen und mich dann mit einer Ausrede abzuspeisen. Dieses Jahr hatte ich weniger Stress und weniger Ärger und habe mir mein Geschenk selbst gekauft. Vielleicht ist das selbstsüchtig, aber definitiv entspannender!



Beichte vom 27.12.2012, 14:14:03 Uhr


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