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Beichten: 25.681 | User: 214.289 | Kommentare: 403.422
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Gift in der Schokolade

(Beichthaus.com Beichte 00030903)



Meine Geschichte liegt schon eine Weile zurück. Ich (w) war damals circa 16 Jahre alt. Jedes zweite Wochenende ging ich meinen Vater besuchen, der in einem Mehrfamilienhaus wohnte. In diesem Wohnhaus war er Hausmeister. Zur Weihnachtszeit hat er das Treppenhaus auf jedem Stock mit einem Tannenzweig voller Schokolade geschmückt. Nach einer Weile haben einige Nachbarsjungen dies bemerkt und pünktlich nach dem Schmücken jeden Samstag alle Schokolade runter gerissen und sich mit der Beute aus dem Staub gemacht. Trotz der Warnungen meines Vaters haben die Jungs immer weitergemacht. Nun zu meiner Beichte: Wir haben uns von meiner Stiefmutter eine Spritze mit einer ganz feinen Nadel geborgt. Danach haben wir die Schokolade mit Tabasco gefüllt und sie pünktlich am Samstagmorgen an die Zweige gehängt. Wir lauerten draußen auf die Jungs und siehe da, sie kamen genau so pünktlich wie immer. Sie rannten ins Haus und rissen wieder die ganze Schokolade von den Zweigen. Mit der Beute sind sie zum nächsten Bushäuschen gerannt. Als sie genussvoll in die Schokolade rein bissen, spuckten sie es genauso schnell wieder raus. Wir haben ihnen dann lachend erzählt, dass wir in die Schokolade Gift gespritzt haben. Sie machten sich ziemlich schnell aus dem Staub. Etwas später standen auch schon die Eltern der Diebesbande vor der Tür. Wir haben sie natürlich aufgeklärt. Es tut mir leid, dass wir mit der Angst anderer gespielt haben, aber der Rest war echt lustig.



Beichte vom 19.03.2013, 18:53:26 Uhr
Ort: Haberweid, Uster

3.3/5 (199 Votes)

Das erzwungene Weihnachtsgeschenk

(Beichthaus.com Beichte 00030764)



Zwei Wochen vor Weihnachten eröffnete mir meine Freundin, dass ihre Mutter mir ein Geschenk besorgt hat. Klasse! Somit war ich nun dazu verpflichtet, ihren Eltern auch etwas zu schenken. Diese Verpflichtung wiederum nahm meine bessere Hälfte zum Anlass, loszuziehen, um meinen Eltern ein kleines Präsent zu besorgen. Als ich zwei Tage vor Weihnachten immer noch nichts organisiert hatte, stresste meine Freundin rum und schickte mich in die Stadt. Nicht nur, dass ich mich wegen ihr durch den ganzen Vorweihnachtsrummel quälen musste, sie meinte auch noch, mir vorschreiben zu müssen, wie viel ich auszugeben habe. Jegliche Weihnachtsstimmung war bei mir verflogen. Letztendlich habe ich den Klassiker, eine Flasche Wein und Pralinen, gekauft, welche ich auch an Weihnachten feierlich überreicht habe. Dennoch war die Weihnachtsstimmung bei mir weg und ich war sauer auf meine Freundin wegen der Aktion. Zu Weihnachten bekam ich von meinem Papa das übliche Geschenk und zusätzlich 50 Euro, mit denen ich meine Freundin zu einem Wellnesstag einladen sollte. Weil das für einen armen Studenten viel Geld ist, habe ich alles am zweiten Weihnachtsfeiertag mit meinen Kumpels versoffen, da man meiner Meinung nach jemandem etwas schenkt, um eine Freude zu machen und nicht weil man dazu gezwungen wird.



Beichte vom 06.02.2013, 19:14:34 Uhr
Ort: Tafelfeldstraße, Nürnberg

3.7/5 (221 Votes)

Hässliche Weihnachtsgeschenke meiner Eltern

(Beichthaus.com Beichte 00030671)



Meine Eltern fragen mich jedes Jahr zum Geburtstag und Weihnachten, was ich mir wünsche. Weil ich längst aufgegeben habe, ihnen zu erklären, dass ich mir nichts wünsche, antworte ich nur noch mit: "Bitte nichts zum Anziehen!" Leider bekomme ich trotzdem, seit ich denken kann, immer Klamotten geschenkt. Meine Mutter hat allerdings überhaupt keinen Geschmack und weiß angeblich immer, was morgen schon wieder In sein wird. Dieses Jahr habe ich eine goldene Daunenjacke bekommen, die von oben bis unten so extrem mit Glitzer überzogen ist, dass man nirgendwo hingehen kann, ohne eine Spur zu hinterlassen. Dazu gab es einen schwarzen XXL-Pullover mit 80er-Style Schulterpolster und gelben Palmen darauf. Ich habe es immer so gehalten, dass ich die Sachen nur trage, wenn ich meine Eltern sehe, damit sie sich freuen. Ich habe einmal vor Jahren zu meiner Mutter gesagt, dass mir das Geschenk nicht gefällt. Daraufhin ist sie erst total ausgeflippt, dass ich undankbar und langweilig wäre und danach war sie so eingeschnappt, dass Heiligabend nur Totenstille herrschte. Deswegen sage ich nur noch: "Boah, sind die Sachen schön. Das wollte ich schon immer mal haben blablabla." Jeder sagt mir, dass die Klamotten von meinen Eltern extrem hässlich sind und meine Kollegen bekommen teilweise minutenlange Lachflashs. Deswegen beichte ich, dass ich alle Geschenke meiner Eltern bei Ebay versteigert habe und mir von dem Geld wahrscheinlich eine Kaffeemaschine kaufen werde.



Beichte vom 11.01.2013, 11:26:38 Uhr
Ort: Zuhause Schwabenland


3.5/5 (324 Votes)

Der Hund zu Weihnachten

(Beichthaus.com Beichte 00030650)



Ich möchte beichten, das ich seit Weihnachten einen unglaublichen Hass auf meine Schwiegermutter entwickelt habe. Ich hatte ihr ausdrücklich untersagt, unserer siebenjährigen Tochter ein Tier zu schenken. Und was macht sie? Schwiegermonster schleppt einen nicht stubenreinen und ständig kläffenden Köter als Geschenk für das Kind an. In einem mit Geschenkpapier umwickelten Karton, damit es auch was hermacht. Frau und Kind waren natürlich total begeistert. Die Töle war aber nur die ersten drei Tage interessant, dann kümmerten sich weder Frau noch Kind um ihn. Er bellte, stank, machte überall hin und Gassigehen war überraschenderweise mit Arbeit verbunden. Dasselbe Theater gab es vor zwei Jahren schon einmal mit einem Meerschweinchen. Diese Beratungsresistenz meiner Schwiegermutter kotzt mich unheimlich an. Also habe ich den Hund, als ich letzte Woche früh zur Arbeit gefahren bin, vor dem Tierheim angebunden. Mit einem Umschlag und 50 Euro drin fürs Futter. Damit sich wenigstens anständig um ihn gekümmert wird. Das Geld ziehe ich meiner Tochter vom Taschengeld ab. Der Knaller ist, erst heute morgen ist es aufgefallen, das der Hund seit vier Tagen nicht mehr da ist. Niemand hat ihn in der Zeit vermisst. Ich habe gesagt, er ist bestimmt weggelaufen und die Tochter ist jetzt nur noch am Heulen und Nerven. Jetzt will sie einen neuen Hund haben. Ich könnte ausrasten. Vielleicht kapiert sie jetzt endlich, dass Tiere kein Spielzeug sind, welche man nach Bedarf aus dem Schrank holt, aber viel Hoffnung habe ich da nicht. Sie kommt da ganz nach ihrer ignoranten Mutter. Und wenn Schwiegermutter wirklich einen neuen Köter hier anschleppt, platzt eine Bombe, aber gewaltig.



Beichte vom 06.01.2013, 20:50:06 Uhr

3.1/5 (245 Votes)

Heucheleien zu Feiertagen

(Beichthaus.com Beichte 00030631)



Ich beichte, dass ich meinen Mitmenschen tierisch auf den Sack gehe, weil ich sie wegen ihrer ständigen Höflichkeitsfloskeln aufziehe. Jetzt an Weihnachten hat mir jeder, sobald ich auch nur zwei Worte mit ihm gewechselt habe, frohe Festtage gewünscht. Jedes Mal, wenn ich etwas eingekauft habe, wünschte mir die Kassiererin frohe Festtage, obwohl ich vorher nicht ein einziges Wort mit ihr gesprochen habe, sie mich nicht kennt, ich sie nicht kenne, und ich sie auch nie im Leben wiedersehen werde. Ob ich wirklich frohe Festtage habe, ist ihr in Wirklichkeit scheißegal. Ich habe also jedem, von dem ich mich verabschiedet habe, frohe Ostern gewünscht, und denjenigen, die ich besonders lieb gewonnen habe, schöne Pfingsttage. Wenn keine Feiertage anstehen, wünsche ich von Montag bis Mittwoch jedem ein schönes Wochenende und immer wieder mal streue ich wahllos ein und schönen Urlaub noch! ein. Die meisten Menschen sind dann beleidigt, manche wollen sich ausschütten vor Lachen. Wenn ich an die ersten Tage im neuen Jahr denke, wird mir allerdings schon schlecht, weil jeder hergelaufene Arsch mir ein glückliches neues Jahr wünscht, obwohl ich genau weiß, dass es ihn nicht die Bohne interessiert, ob das neue Jahr für mich gut oder schlecht wird. Ich bitte um Vergebung, aber ich kann ich anders, diese schmierige Heuchelei kotzt mich so an.



Beichte vom 29.12.2012, 17:59:40 Uhr
Ort: Ratinger Straße, Düsseldorf


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