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Meine arrogante Chefin

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Seit vier Monaten arbeite ich in einem Betrieb - ich habe ein befristetes Arbeitsverhältnis, bis im Februar mein Studium anfängt. Meine Chefin ist um die 50 Jahre alt und verdient gutes Geld. Wirklich gut. Das hindert sie allerdings nicht im Geringsten daran, sich darüber zu beklagen, dass sie als alleinerziehende Mutter - sie hat übrigens eine eigene Nanny für ihre Kids - kaum Geld zur Verfügung habe. Trotz drei Autos, einem wunderschönen Haus, Markenkleidern und Besuchen in den teuersten Restaurants. Ganz nebenbei hat sie mir beim Vorstellungsgespräch schöne Märchen von den Dingen erzählt, für die ich verantwortlich sein würde - nur, damit ich dann als persönliche Assistentin ende und den Tee zubereiten darf. Letzte Woche ist mir dann der Kragen geplatzt. Ich bin zur Drogerie um die Ecke gegangen und habe mir so einen Müdemacher gekauft. Den mixe ich ihr nun täglich in ihren dämlichen Tee. Sie soll sich auch mal so müde fühlen, wie die anderen alleinerziehenden Mütter, die sich täglich den Arsch aufreißen und sich trotzdem nur knapp über Wasser halten können - ohne sich ständig neue Designerklamotten zu leisten. Nebenbei ist es meine Rache für die nicht eingehaltenen Versprechen. Ich höre bald wieder damit auf, versprochen. Und nein - kündigen werde ich nicht, ich brauche das Geld fürs Studium.



Beichte vom 18.11.2013, 14:49:07 Uhr

3.3/5 (177 Votes)

Der Jürgen Klopp für verzweifelte Bauern

(00032207)



Ich (m/23) wohne alleine. Sonntags schaue ich dann meistens "Schwiegertochter gesucht" oder "Bauer sucht Frau", man muss sich ja neben dem Studium mit etwas Trashigem ablenken. Jedenfalls mutiere ich dann immer zu einer Art Jürgen Klopp für die einsamen, im Umgang mit Frauen total unbeholfenen Bauern oder die Söhne, deren Mütter eine Schwiegertochter suchen. Ich kann mich manchmal kaum noch auf dem Sofa halten! In Situationen, in denen der Herr die Dame küssen müsste, es aber nicht tut, stehe ich manchmal geistesgegenwärtig auf und schreie vor mich hin "Jetzt hättest du sie küssen müssen!" oder "Mann, hast du noch nie was von Verführung gehört?! Du Idiot!", es artet teilweise sogar richtig aus und ich schreie meinen Fernseher an. Ich kann aber nicht damit aufhören. Ich schäme mich ziemlich und hoffe meine Nachbarn hören mich nicht. Außerdem hoffe ich, dass ich nicht mehr lange alleine wohnen muss, sondern bald eine Freundin finde - ansonsten schicke ich dann meine Mutter los, um eine Schwiegertochter zu suchen. Jedoch will ich den Sonntagabend stets alleine verbringen, damit ich meine Routine weiterhin einhalten kann, ohne dass jemand von meinem dämlichen Hobby erfährt.



Beichte vom 10.11.2013, 20:51:37 Uhr

3.1/5 (118 Votes)

Die harte Finanzbranche

(00032170)



Ich beichte hiermit, dass ich meinen momentanen Job und meinen Chef hasse. Derzeit absolviere ich ein Praktikum in einer Beratungsfirma und bis vor einigen Monaten hatte ich noch Freude an Zahlen und dem Finanzwesen. Bis ich hierhin kam. Ich bin jetzt 24 Jahre alt, sitze täglich locker 12 Stunden im Büro, wobei ich nur etwa vier Stunden wirklich arbeite. Der Rest ist sogenannte "Facetime". Man will sich ja vor dem Chef beweisen. Dann können aber auch gut und gerne 14 oder 15 Stunden aus einem Arbeitstag werden. Ohne, dass es Anlass dazugäbe. Außerdem entsprechen die Arbeiten, die ich erledigen muss, nicht meiner eigentlichen Anstellung. Als Praktikant werde ich dazu verdonnert administrative Arbeiten zu erledigen - man kann sich so gemütlich die Assistentin sparen und den Praktikanten für einen Hungerlohn arbeiten lassen und das Prinzip der Gewinnoptimierung verfolgen.

Das wäre mir eigentlich noch egal, doch sind die Arbeitsanweisungen meines ewig gestressten Chefs so schwammig, dass im Endeffekt sowieso wieder alles falsch ist. Er zieht dann mit genervter Miene davon und erledigt die Dinge selbst. Nicht selten sagt er, ich solle dies so tun, am nächsten Tag soll ich es aber dann doch wieder etwas anders machen. Ich hasse ihn. In einem Monat ist das Zeug zu Ende. Man bin ich froh. Ich hasse ihn. Ich habe schlimme Aggressionen ihm gegenüber entwickelt. Wie gesagt, ich beichte hiermit, dass ich meinen momentanen Job und Chef hasse und die Finanzindustrie mittlerweile langweilig und dämlich finde. Trotzdem habe ich vollen Respekt vor den mehrheitlich sehr intelligenten Personen, die in dieser Branche arbeiten. Allerdings ist es nichts mehr für mich. Weiter möchte ich beichten, dass ich früher nie Respekt vor den Leuten hatte, die wirklich arbeiten. Die Krankenschwester, die Altenpflegerin oder der Maurer um die Ecke, welche vielleicht aus geldtechnischen Gründen nie eine Universität besuchen konnten, hätten die 400.000 Euro jährlich viel mehr verdient, als der Sesselfurzer in seinem Armani-Anzug. Den Kapitalismus verehre ich trotzdem. Nach meinem Praktikum will ich aber ins Marketing. Ich möchte keiner dieser Typen werden, die ihrem Boss für Geld in den Arsch kriechen. Zudem will ich mich nach dem Ende dieses Praktikums bei meinen Freunden entschuldigen. Ich hatte kaum noch Zeit für sie. Lieber etwas weniger Geld und dafür Freunde, als viel Geld und keine Freunde.



Beichte vom 04.11.2013, 20:07:27 Uhr



3.3/5 (92 Votes)

Meine Eltern, die Verschwörungstheoretiker

(00032169)



Ich kann meine Eltern nicht leiden. Lange Zeit dachte ich, dass es nur der typische Generationskonflikt ist, aber langsam habe ich ihre ignorante Art einfach nur satt. Die beiden sind ziemlich rassistisch, lästern ständig über Nachbarn oder stellen waghalsige Theorien über Fremde auf - natürlich nur auf dem Äußeren basierend. Außerdem guckt meine Mutter ständig diese dämlichen Serien im Nachmittagsprogramm in voller Lautstärke. Selbst wenn ich versuche, zu lernen, und sie bitte, leise zu sein. Wir haben leider nur eine kleine Wohnung, die sehr hellhörig ist. Eigentlich liebe ich meine Eltern, da sie auch nette Seiten haben, aber es sind einfach Menschen, mit denen ich nichts zu tun haben würde, wenn ich es mir aussuchen könnte. Deshalb bin ich froh, wenn ich in einem Jahr endlich ausziehen kann und mir nicht ständig irgendwelche Verschwörungstheorien anhören muss. Trotzdem habe ich ein schlechtes Gewissen und hoffe, dass sich unsere Beziehung bessert, wenn wir nicht ständig miteinander zu tun haben müssen.



Beichte vom 04.11.2013, 18:24:48 Uhr

2.9/5 (195 Votes)

Nervige Postboten

(00032151)



Ich beichte, dass ich unsere Postboten ärgere und provoziere. Ich wohne in einem Mehrfamilienhaus, in welchem sich die Briefkästen im Hausflur befinden und somit von außen nicht zugänglich sind. Fast jeden Samstag um 8 Uhr morgens reißt mich das plötzliche und eindringliche Klingeln eines Postboten an der Haustür aus dem Schlaf. Ich bin dann von der Nachtschicht immer noch ganz kaputt und danach kann ich nicht wieder einschlafen - der Tag ist für mich also gelaufen. Es regt mich total auf, dass diese Trottel sich keinen Hausschlüssel organisieren und ich verstehe auch nicht, warum die immer bei mir klingeln. Nur, weil mein Klingelschild ganz oben ist. Um sie zurückzuärgern, warte ich erst eine Weile und drücke dann plötzlich so kurz auf den Türöffner, dass sie es nicht schaffen, in der kurzen Zeit die Tür aufzumachen. Sie klingeln dann erneut und ich wiederhole das Spiel. Ich bin immer voller Schadenfreude, wenn ich nach dem Türöffner-Geräusch ihr Rütteln an der Haustür höre. Das Spiel wiederholt sich manchmal mehrere Male, dann klingeln sie woanders. Tut mir leid, aber nach nicht einmal drei Stunden Schlaf bin ich leider etwas gereizt.



Beichte vom 31.10.2013, 12:28:59 Uhr


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