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Neueste Kommentare

3.5/5 (85 Votes)

Traumpaar mit Arschlochkind

(00033093)



Ich (w/25) weiß, dass ich ein sehr schlechter Mensch bin und dass das, was ich zu sagen habe, echt heftig ist, aber: Ich hasse meinen Stiefsohn! Ich bin total verzweifelt, weil meine Gefühle ihm gegenüber immer schlimmer werden! Ich brauche nur seinen Namen zu hören und es brodelt schon in meinem Bauch und ich ramme mir meine Fingernägel in die Hand, um mich zu beruhigen. Aber dieser kleine Mistkerl bringt mich noch ins Grab! Mittlerweile ist er fast 10 und ich kenne ihn seit gut sechs Jahren. Ich bin sonst sehr kinderfreundlich, aber genau mit dem einen Kind, bei dem es wichtig wäre, eine Beziehung aufzubauen, klappt es einfach nicht. Anfangs hatte ich mich sehr drauf gefreut ihn kennenzulernen und habe toll mit ihm gespielt - aber bald schon hat er angefangen, mich zu schlagen, zu bespucken, zu beißen, mich mit aller Kraft an den Haaren zu reißen und so weiter. Und damit hat er es bei mir verspielt. Ich war einige Zeit komplett fertig und dachte seinetwegen immer wieder über eine Trennung von meinem Mann nach! Ich hatte seinetwegen Depressionen und wollte nur noch heulen, wenn er da war. Meine Lösung damals war, ihn einfach zu ignorieren, was schwer ist, weil er immer ein sehr lautes, ungezogenes Kind war und weiterhin ist! Aus Depression ist also Gleichgültigkeit und dann leider irgendwann Hass entstanden.

Mir tut es sehr leid für meinen Mann - nicht nur wegen seines Arschlochkindes, sondern auch wegen seiner dummen Frau! Er ist der liebste Mann, den ich kenne, er liebt seinen Sohn natürlich über alles. Er hat es nicht verdient, dass er in einer solchen Scheiß-Situation leben muss und immer zwischen den Stühlen steht! Unsere Beziehung ist (wenn ER nicht da ist) nahezu perfekt, seit sechs Jahren sind wir so glücklich miteinander und auch in unserem Freundeskreis sind wir ein "Traumpaar". Wenn wir einen unserer sehr seltenen Streits haben, dann immer nur aus einem einzigen Grund: sein Kind!



Beichte vom 20.04.2014, 00:02:55 Uhr

3.4/5 (158 Votes)

Persönlichkeitsstörung und Familien-Hass

(00033090)



Ich bin 19 Jahre alt, habe etwas sehr Grauenvolles zu beichten, und weiß, dass man mir hier keine Absolution erteilen wird. Und viele werden mich nach dieser Beichte auch verachten, aber ich muss es loswerden. Ich habe manchmal Mordgedanken meiner Mutter und meinem Stiefvater gegenüber. Ich liebe und hasse sie gleichzeitig. Ich habe auch große Angst sie zu verlieren, würde sie aber manchmal einfach gern loswerden. Ich bin auch schon auf sie und meinen 12-jährigen Bruder losgegangen - im Nachhinein bereue ich es zwar, habe aber trotzdem noch Wutanfälle. Ich war auch schon in einer psychiatrischen Klinik, weil ich mich geritzt habe, und man fand raus, dass ich eine Mischung aus Borderline und weiblichen Narzissmus habe. Falls euch das nichts sagt - es sind Persönlichkeitsstörungen.

Das alles fing mit 14 an, ich und meine Mutter waren immer allein, weil mein Vater kein Interesse an uns hatte. Als ich sechs Jahre alt war, lernte sie meinen Stiefvater kennen, den ich damals auch mochte. Die beiden hatten eine Affäre, mein Bruder kam zur Welt und wurde sofort verzogen! Als ich 12 wurde, heiratete sie ihn und zog für ihn nach Frankreich. Da fing er an, mich sexuell zu belästigen - ich erzählte es meiner Mutter, doch sie glaubte mir nicht. Als er das mitbekam, hörte es auf, aber dann fing er an, mich zu beleidigen und zu schlagen. Meine Mutter ging manchmal dazwischen, trennte sich aber nie von ihm, sie hatte immer Ausreden. Als wir wieder nach Deutschland zogen, fing ich an, nur noch Scheiße zu bauen. Mit 14 Jahren begann ich zu rauchen, zu trinken und Sex zu haben. Das Thema sexuelle Belästigung kam zwar immer wieder hoch, aber meine Mutter verdrängte es oder behauptete, ich hätte es mir eingebildet. Ich weiß, dass dies keine Entschuldigung für mein Verhalten ist, aber ich hoffe, dass ich so nicht als extremer Psycho rüberkomme.



Beichte vom 19.04.2014, 23:55:01 Uhr

3.3/5 (119 Votes)

Provokation auf der Straße

(00033052)



Vor ein paar Tagen wurde ich (m/30) in der Stadt von einem anderen Autofahrer gedrängelt. Ich habe ihn nicht geschnitten, sondern er lief mit erhöhter Geschwindigkeit auf mich auf, während ich mit normaler Geschwindigkeit fuhr. Ich ließ mich leider provozieren und tippte die Bremse an, sodass er auch bremsen musste. Weder quietschten Reifen, noch "hing" ich in den Gurten. An der nächsten Ampel hielt er hinter mir und stieg aus. Das sah ich erst, als die Ampel auf Grün schaltete. Also hielt ich an der nächsten Ausfahrt und stieg ebenfalls aus. Der Drängler hielt ebenfalls, stieg aus und brüllte irgendwas. Ich behielt nur "Pussy-Karre", "Scheiß-Karre" und ähnlich lautende Beschreibungen auch über meine Person im Gedächtnis. Ich provozierte ihn, indem ich aufforderte zuzuschlagen. Das tat er nach mehrmaliger Aufforderung nicht, sondern trollte sich letztendlich. Ich beichte, dass ich mich von dem Fahrer eines "getunten" Golf habe provozieren lassen und in dem Moment der Eskalation nur darauf wartete, dass er mir einen Grund gibt, eine Prügelei anzufangen.



Beichte vom 14.04.2014, 14:19:45 Uhr



4.0/5 (233 Votes)

Hinterhältige Mobbing-Attacken

(00033038)



Ich (m/22) lebe seit vierzehn Jahren in Deutschland, damals sind meine Eltern aus Weißrussland hier hergekommen. Wir haben nie von der Sozialhilfe gelebt und ich habe eine abgeschlossene Lehre und einen Realschulabschluss, dabei möchte ich darauf hinweisen, dass ich kein Wort Deutsch konnte, als wir hergekommen sind. Ich schreibe das einfach, um die üblichen Vorurteile zu beseitigen, teilweise ja auch nicht unberechtigt - ich kenne auch die Leute, die nur herkommen, um Deutschland auszunutzen und verstehe nicht, warum man sie nicht wieder nach Hause schickt, wo sie uns doch hier nur auslachen. Nun aber zu meiner Beichte, während meiner Schulzeit hatte ich es schwer, mich mit einem Bereich der deutschen Kultur anzufreunden und verstehe das heute noch nicht. In Deutschland habe ich immer wieder erlebt, dass Lehrer sofort eingreifen, wenn Schüler sich prügeln und auch sehr harte Strafen verhängen - ich selber habe deswegen sogar einen kurzen Schulverweis bekommen. Wenn Schüler aber jahrelang mit Psychoterror gemobbt werden, unternehmen die Lehrer nichts, ich habe mehrere solcher Mitschüler erlebt, die sich nicht wehren konnten. Ihre Schulnoten sind immer schlechter geworden, bis sie auf die Hauptschule gekommen sind.

Später habe ich dann erlebt, dass man sie sogar in der Freizeit fertiggemacht hat, indem sie im Internet veralbert wurden. Sie hatten keine Freunde und waren ganz außen - die Welt muss für sie die Hölle gewesen sein. Mich hat es nicht gewundert, als eines der Opfer dieses Psychoterrors sich mit sechzehn umgebracht hat. Als das passierte, haben die Lehrer in der Schule einfach nur wieder diskutiert und Ausreden erfunden, damals habe ich dieses Land für kurze Zeit tief gehasst. In Weißrussland galt so ein Verhalten als hinterhältig und typisch für Mädchen, einem Jungen wird sogar von seinen Eltern gesagt, dass er jemandem auf die Schnauze hauen soll, wenn der sich nicht benimmt. Wobei man auch nicht mit zehn Leuten auf jemanden losgeht, wie oft in Deutschland, sondern sich demjenigen alleine stellt, damit er begreift, dass er keinen Feigling vor sich hat. Meinen Schulverweis habe ich mir übrigens dadurch eingefangen, dass man versucht hat, mich auch zum Opfer zu machen. Ich habe aber zugeschlagen und das hat den Lehrern nicht gefallen. Vielleicht hätte ich mich drei Jahre später lieber auch im Wald aufhängen sollen, dann hätten sie diskutieren können, wer die Schuld daran trägt. Es tut mir leid, dass ich mich so schlecht angepasst habe.



Beichte vom 11.04.2014, 11:33:04 Uhr

3.0/5 (124 Votes)

Lästernde Nachbarn

(00032984)



Ich möchte beichten, dass ich meine Nachbarn hasse. Sie lästern über mich und erzählen über meine ganze Familie die tollsten Lügengeschichten. Ich bin wirklich froh, wenn ich bald ausziehe, denn ich habe es schon immer gehasst, in einem Dorf zu leben. Seit Kurzem sammelt unser werter Nachbar jetzt auch noch Unterschriften, damit wir keinen Hund mehr in unserer Eigentumswohnung halten dürfen. Aber das ist noch nicht alles - wenn ich die Nachbarn sehe, bin ich unglaublich nett und grüße auch immer brav, während die meisten einfach an mir vorbei laufen und nicht einmal zurück grüßen. Aber sobald man es dann einmal unterlässt, wird man gleich als asozial abgestempelt, vor allem, wenn man sich in keinem der Dorfvereine engagiert. Wegen solcher Sachen wird man dann sofort ausgegrenzt - einer der Nachbarn wechselt sogar die Straßenseite, wenn er mich sieht, und schleicht sich durch die Hintertür ins Haus, wo er dann lautstark über mich lästert. Das geht jetzt schon seit sieben Jahren so! Aber sobald ich ausziehe, werde ich ihm mal richtig meine Meinung geigen - allerdings ohne Beleidigungen, weil er mich dann vermutlich auch noch anzeigen würde.



Beichte vom 02.04.2014, 21:14:01 Uhr
Ort: 87435 Kempten


547 Beichten insgesamt (Kategorie Aggression).



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