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Meine Traum-Oma

(Beichthaus.com Beichte 00030080)



Meine Oma hat früher auf meinen Bruder und mich aufgepasst, wenn meine Eltern beide gearbeitet haben. Sie war eine richtige Traum-Oma. Gesundheitlich hatte sie immer wieder mal mit Problemen zu kämpfen, aber geistig war sie top-fit. Sie interessierte sich sehr für das Weltgeschehen, konnte mit Begriffen wie "working poor" oder "beamen" etwas anfangen, löste fleißig Kreuzworträtsel, hatte einen hohen Sinn für Gerechtigkeit und setzte sich auch mal für die Jugendlichen ein. Sie war streng, aber auch sehr menschlich. Mit den Jahren kristallisierten sich bei mir immer mehr Ähnlichkeiten mit ihr heraus, was meine Bindung zu ihr verstärkte.

Vor 3 Jahren begann sich sehr rapide eine Demenz bei ihr bemerkbar zu machen. Da eine Pflege- und Haushaltshilfe nicht mehr reichte, um sie und ihren Haushalt einigermaßen in Schuss zu halten und all ihre Kinder arbeiteten oder zu weit weg wohnten, haben sie sie in ein Alterspflegeheim gegeben, wo sie sich nach anfänglichem Sträuben (verständlicherweise) nun sehr wohl fühlt. Ich bin sie seither erst 2 Mal besuchen gegangen und eigentlich möchte ich auch nicht mehr hingehen. Nicht weil ich zu faul bin oder sie mir nichts mehr bedeutet. Es tut mir in der Seele weh, wenn ich sehe was aus ihr geworden ist. Sie erkennt die eigene Verwandtschaft überhaupt nicht mehr und hat weniger Wissen als ein 5-jähriges Kind. Als ich die letzten beiden Male dort war, bin ich in Tränen ausgebrochen als ich dieses Häufchen Mensch gesehen habe. Ich habe so gut es ging, es vor ihr zu verstecken versucht, damit sie kein schlechtes Gefühl bekommt. Ich hatte auch das Gefühl, dass sie mich mag und sich über den Besuch freut. Meine Mutter (welche sie immer wieder besucht) hat mir gesagt, dies sei schon ok und gar kein Problem, aber mich beschäftigt es immer wieder. Ich denke immer wieder an meine Oma und werde dabei traurig. Sie kann ja nichts dafür, aber die Besuche tun mir regelrecht weh. Ich bin danach völlig durch den Wind. Aber andererseits fühle ich mich, als würde ich sie im Stich lassen. Und was wenn sie stirbt und ich war kaum bei ihr?



Beichte vom 09.07.2012, 20:12:28 Uhr

beichten

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Beichthaus Bewohner Kommentare

patrikk Beichthaus VIP

Du weißt ja selbst, wieso du sie nicht mehr besuchen willst/kannst. Nicht, weil du sie nicht liebst, sondern weil du ihre Krankheit und ihr Leid nicht erträgst. Deswegen musst du dich echt nicht mies fühlen. Ich denke, dass es vielen an deiner Stelle genauso gehen würde.

+1

11.07.2012, 16:57 Uhr


Dogma02 Beichthaus VIP

Deine Gefühle sind normal, und ich kann sie gut verstehen. Auch meine Oma vegetierte mit langem Sichtum im Altersheim. Sie wurde 103, doch zum Schluss lag sie nur noch im Bett und wimmerte vor Schmerzen. Auch ich habe sie damals kaum besucht, denn es war nicht auszuhalten. Alleine der Geruch in diesen Einrichtungen... man riecht förmlich den nahen Tod. In gewisser Weise ist deine Oma schon gestorben, zumindest teilweise. Denn wie du sagst, ist der wache Teil ihres Geistes nicht mehr da. Der Teil, der noch existiert, freut sich aber über deinen Besuch, da bin ich sicher. Selbst wenn sie dich nicht mehr erkennt, wird sie doch die Zuwendung und Liebe wahrnehmen. Du musst aber selbst entscheiden, wieviel du ertragen kannst, und die Entscheidung kann dir auch niemand abnehmen. Vielleicht hilft es dir, wenn du dich innerlich von dem Bild, was du noch von früher hast, verabschiedest und dir vorstellst, dass du einen ganz neuen Menschen kennenlernst. Ich wünsche dir jedenfalls viel Kraft.

+3

11.07.2012, 17:07 Uhr


pastor Beichthaus VIP

Du hast sie früher gebraucht, sie braucht dich jetzt! Geh hin - tu das nicht nur für sie, sondern auch für dich. Irgendwann wirst du wirklich froh darüber sein...

+2

11.07.2012, 17:40 Uhr


Meff Stammuser

Ich verstehe Dich und stecke in genau der selben Situation. Meine Oma bekommt auch kaum noch etwas mit. Mal liegt sie nur noch im Bett und starrt den Schrank an. Mal redet sie mit einem in völlig unverständlichem Kauderwelsch, mal aber auch wieder richtige Sätze. Sie fragt immer wieder meine Mutter, warum ich und mein Bruder nicht mehr vorbeikommen um sie zu besuchen. Mir tut das innerlich weh, sie so zu sehen. Sie war immer ein sehr interessierter Mensch. Mittlerweile wünscht sie sich den Tod und das trotz massenhaft Anti-Depressiva. Sie weint ständig, weil sie sich so unwohl im betreuten Wohnen fühlt und das alles tut mir unheimlich weh. Mein Bruder und ich gehen schon lange nicht mehr hin. Wir nehmen es uns immer wieder vor, aber irgendwie kommt bei einem von uns beiden immer einen Tag vorher was dazwischen...Zufall möchte ich dazu nicht wirklich sagen... Ich verstehe Dich und stecke in der selben Situation. Sollte sie sterben würde ich mich selbst dafür hassen sie so selten besucht zu haben. Gleichzeitig zieht es mich jedesmal komplett runter wenn ich da war...traurig aber wahr.

+2

11.07.2012, 17:42 Uhr


Xin Stammuser

Ich weiß nicht, wie alt Du bist. Grundsätzlich kann ich Dich allerdings durchaus verstehen. Von mir hast Du also durchaus die Absolution. Allerdings rate ich Dir auch - trotz des Schmerzes - hinzugehen. Auch das gehört zum Erwachsenwerden dazu - egal ob Du jetzt 15 oder 30 bist. Schmerz und Leid gehört zum Leben dazu. Aus eigener Erfahrung sage ich Dir, dass ich meine zweite Oma nun sehr regelmäßig im Pflegeheim besuche und uns das auch wichtig ist und es mir ebenso leid tut, dass ich mit der anderen Oma vergleichsweise wenig Zeit verbringen konnte - weil es mir auch schwer fiel.

+2

11.07.2012, 17:46 Uhr


toni-montana Beichthaus VIP

Bist du dir sicher, dass deine Oma wirklich Demenz hat?? Meine gibt nur vor, senil zu sein, dass man sich um sie kümmert. Alte Leute machen sich bei sowas nämlich oft keine Gedanken, dass sie nachher ins Heim kommen könnten und denken, man muss sein leben für sie aufgeben, weil sie ja krank sind.

+0

11.07.2012, 17:59 Uhr


Wahrheit Armer Sünder

Ich empfehle dir auch hinzugehen. Das gleiche ist mir mit meiner Mutter passiert. Ich war noch sehr jung.10 oder 11 und mit 16 ist meine Mutter dann gestorben. Ich rede dir auch nichts schön. Es wird sehrsehr schwer werden, der Person die du am meisten liebst in die Augen zu sehen und zu wissen, dass sie jeden Tag ein Stück mehr stirbt und du bist machtlos dagegen. Aber nimm dir die Zeit die dir mit ihr noch bleibt und nutze sie so gut es geht. Denn glaub mir nicht nur dich sondern sie wird sich besser fühlen. Alles Gute

+1

11.07.2012, 18:22 Uhr


Yasmin87 Hausfreund

Traurige Geschichte, aber allein die Beichte zeigt ja schon, dass deine Oma dir viel bedeutet und dass du sie nicht aus dem Grund nicht besuchst, weil du einfach keine Lust hast, sondern weil es dir weh tut. Aber trotz des Schmerzes, tu es trotzdem, das Gefühl, sie im Stich gelassen zu haben wirst du sonst nicht mehr los.

+1

11.07.2012, 19:32 Uhr


AntonGorodezky Stammuser

Besuche deine Oma, solange du noch kannst. Möglicherweise vergeht die Angst davor, dass sie so abgebaut hat ja, wenn du merkst wie sehr sie sich freut, dich zu sehen.

+1

11.07.2012, 21:33 Uhr


G.Now Beichthaus VIP

Besuch sie, solange es noch geht. Auch wenn's weh tut. Am besten gehst Du nicht alleine.

+1

11.07.2012, 22:06 Uhr


DowntownDoc Stammuser

Klat tut's weh, wenn die Lieben sich von einem verabschieden. Ich kann mich Pastor nur anschließen - du tust das auch für dich. Ich habe jeden Besuch in meiner alten Heimatstadt genutzt, um meine Oma zu besuchen, an der ich sehr hing. Und als es mit ihr zu Ende ging, habe ich Studium Studium sein lassen und bin zu ihr gefahren. Eine harte Erfahrung, die einem aber im nachhinein hilft. Widersetz dich dem Zeitgeist und setzte dich mit unserer Sterblichkeit auseinander. Du wirst daran reifen.

+1

11.07.2012, 22:35 Uhr


son-of-sin Beichthaus Hipster

Da kann man doch nur darauf hoffen, dass, bevor einen ein solches Schicksal ereilt, ein genädiger Infarkt oder Hirnschlag oder was auch immer daherkommt. Ich wöllte nicht in einem solchen Heim vor mich hin vegetieren. Dann lieber 10 Jahre eher in die Grube fahren.

+1

11.07.2012, 23:29 Uhr


ichhabegesuendigt Stammuser

In guten wie in schlechten Zeiten gilt nicht nur fuer die Ehe. Deine Oma leidet wahrscheinlich darunter und was ist wohl wichtiger? Dein Egoismus in einer schoenen Erinnerung leben zu wollen als neue schoene Erinnerungen zu sammeln ? Nicht alles an ihrem Zustand wird schrecklich sein. Deine Oma mag der erste Mensch sein, den du so erlebst, aber sie wird nicht der letzte sein. Willst du deine Eltern dann auch nicht besuchen?

+0

12.07.2012, 00:31 Uhr


cortez Hausfreund

Alter, ich versteh dich auch, hatte das selbe mit meiner uroma, unsere omas waren sich charakterlich sehr ähnlich nur habe ich sie damals dann auch kaum besucht als sie dement wurde und ich plötzlich einen komplett anderen menschen vor mir hatte..schließlich ist sie dann zu ostern gestorben und ich muss jz ewig mit dem schlechten gewissn herumlaufen, sie im stich gelassen zu haben...besuch sie und es wird dir spätestens dann gut tun wenn sie stirbt weil du für sie da warst...

+1

12.07.2012, 11:22 Uhr


smhemail Hausfreund

Manchmal sollte man einen Menschen so in Erinnerung behalten wie er war bevor er krank würde - tut das, was für dich am Besten ist.

+0

12.07.2012, 12:32 Uhr


Mini-me Beichthaus Bewohner

Sie ist in diesem Stadium wahrscheinlich nicht selbst darüber bewusst, dass sie mal anders war, dass sie was von damals vermissen könnte. ich denke mal, abgesehen von den psychischen Begleiterscheinungen von Demenzz, dass sie im Endeffekt mit dem Leben so zufrieden ist wei sie sich ja nicht erinnern kann wie es vorher war. Du solltest sie also, wenn du dir schon Gedanken machst was ist, wenn du sie nicht besuchst und sie dann stirbt, mal darüber nachdenken dass es ihr so recht gut geht.. Schalte also deine Erinnerungen aus. besuch sie, Muss ja nciht so lange sein, mach sie ab und an fröhlich. Und du hast dann auch kein schlechtes Gewissen.

+1

12.07.2012, 15:37 Uhr


Lemontoss Stammuser

Also wenn sie dich sowieso nicht erkennt, wenn du sie besuchst, dann würde ich es an deiner Stelle lassen. Du tust dir ja nur selbst damit weh, und wenn dich "nicht mehr kennt", dann tut es ihr ja nicht weh.

+0

12.07.2012, 17:53 Uhr


Bücherwurm Beichthaus VIP

Das Problem ist eher bei Dir als bei Deiner Oma. Versuch doch, wenn Deine Mama die Oma besucht, mitzukommen. Vielleicht ist es dann für Euch alle leichter. Und wenn Du Dich mit Deiner Oma nicht mehr richtig unterhalten kannst, halte einfach ihre Hand, das wird sie mit Sicherheit spüren. Du ersparst Dir dann auch die unweigerlich folgende Beichte: "Ach, hätte ich doch meine Oma besucht, als sie noch am Leben war." Probier es einfach noch mals aus, vielleicht klappt es ja.

+1

12.07.2012, 20:42 Uhr


killerbienchen Stammuser

Wenn deine Oma irgendwann stirbt, musst du dich mit genau diesen Gedanken rumschlagen. Du musst dich fragen, was wäre gewesen wenn??? Hätte ich mehr tun können? Und glaube mir, diese Fragen sind weitaus schmerzhafter als den Schmerz, den du bei den Besuchen empfindest. Wenn sie stirbt, solltest du mit dir im Reinen sein. Bist du es nicht, bleibt da immer ein großes Fragezeichen..

+1

12.07.2012, 20:42 Uhr


Suane Stammuser

Das ist eine menschliche Schwäche die ich nur zu gut nachvollziehen kann. Meine Absolution hast du.

+0

13.07.2012, 00:22 Uhr


viereck Gemeindemitglied

Geh hin, dann machst du dir spater keine Vorwurfe. Und auch wenn sie dich vielleicht nicht mehr erkennt, bin ich mir ziemlich sicher, dass sie die ihr entgegengebrachte Liebe zu schatzen weis.

+1

13.07.2012, 00:35 Uhr


Big_Buddha Beichthaus VIP

Das ist eine sehr schwierige Situation. Ich würd deine Oma weiterhin besuchen auch wenn es dir schwer fällt. Wenn Sie eines Tages stirbt, machst du dir nur noch mehr Vorwürfe und hast große Schuldgefühle sie im Stich gelassen zu haben. Das finde ich persönlich viel schwieriger und schlimmer als der Versuch deine Gefühle bei den Besuchen vor Ihr zu verstecken.

+1

13.07.2012, 09:35 Uhr


BloodyKirika Gemeindemitglied

Ja, es tut weh - jeder hier versteht dich. Aber ja, es gehört auch zum Reifen und innerlich wachsen dazu, dass du auch den Tod und das Leid kennenlernst.... sonst wird es dich irgendwann ganz unvorangekündigt treffen. Auch wenn es dir schwer fällt, solltest du sie - zwar nicht oft, aber regelmäßig, z.B. alle 2 Wochen - besuchen gehen. Einfach allein um ihr im tristen Alltag eine Freude zu machen. Ich arbeite im Pflegeheim und direkt am Eingang hängt ein Blatt Papier mit ungelenker, krakeliger Kinderschrift darauf: Früher hat meine Oma mir den Weg gezeigt - jetzt muss ich ihr den Weg zeigen.

+1

13.07.2012, 11:35 Uhr


lovinglucy Stammuser

Es ist eine schreckliche Situation und jeder versteht dich. Es erfordert viel Kraft, damit umzugehen. Ich wünsche dir, dass du diese Kraft in dir findest und deine Oma weiter besuchst. Irgendwo tief in ihrem Inneren ist sie noch deine alte Lieblingsoma und vermisst dich. Du wirst es nachher bereuen, wenn du sie jetzt im Stich lässt.

+1

13.07.2012, 13:44 Uhr


MeinSenfDazu Beichthaus VIP

Das, was dich und deine Oma verbindet, geht nicht verloren. Das, was jetzt passiert, ist die Vorbereitung für ihren neuen Weg, den wir alle irgendwann gehen. Wenn du sie weiterhin besuchst wird sie innerlich deine Nähe spüren und sehr erfreut und dankbar sein, dass du da bist.

+1

14.07.2012, 08:23 Uhr


schäfle Stammuser

Deine Situation tut mir leid! Ich hatte leider nie Oma und Opa, weil sie alle zu früh verstorben sind. Wenn ich jetzt sehe, wie meine Eltern mit ihren Enkeln spielen und für sie da sind, denke ich, ich hätte alles dafür getan, Oma und Opa zu haben! Auch wenn es schwer fällt - sei für sie da, wie sie für dich da war! Wärst du krank, wäre sie sicher auch für dich da gewesen!!

+1

16.07.2012, 11:26 Uhr


Schnupfenbazillus Stammuser

ich habe leider nie ein so gutes verhältnis zu meinen großeltern gehabt, wie du es zu haben scheinst... versuch für deine oma da zu sein, es wird dir irgendwann sonst leid tun =/

+1

16.07.2012, 12:43 Uhr


Heuschrecke Stammuser

Das Leben ist kein Ponyhof - auch diese Situationen gehören dazu , und du kannst Reife erlangen, indem du sie lebst und aushälst ,auch deiner Oma zuliebe . Meinen Vater hatte ich in seinen letzten Wochen begleitet , auch wenn es schlimm war ihn vom Krebs zerfressen zerfallen zu sehen . Aber heute bin ich froh darum mich nicht aus der Situation zurückgezogen zu haben .

+1

16.07.2012, 14:27 Uhr


Samaho Stammuser

Mach es Dir nicht so schwer. Sie fühlt sich doch dort wohl. Mein Vater war genau so. Man muss sich sagen: "sie sind schon gegangen, nur der Körper ist noch hier"...

+0

23.07.2012, 19:33 Uhr


stillesWasser Stammuser

Ich (33) oute mich hiermit als die Verfasserin dieser Beichte. Vor allem mache ich das, um mich bei allen Kommentatoren zu bedanken. Viele haben mich dazu motiviert, meinen inneren Schweinehund zu überwinden. So habe ich sie gestern nach der Arbeit noch einmal besucht. Zufälligerweise war meine Mutter auch gerade dort. Wir haben einen sehr schönen Nachmittag zu dritt verbracht. Als meine Mutter und ich wieder gehen wollten, standen meiner Oma die Tränen in den Augen. Ich habe sie daraufhin umarmt und ihr gesagt wie lieb ich sie habe, und dass sie die beste Oma der Welt ist. Ich werde zusehen, dass ich sie so oft wie es geht besuchen werde. Sie wusste wie bis anhin nicht, wer ich bin, aber sie hat gespürt, dass es zwischen uns eine wichtige Verbindung gibt. Natürlich sicher auch, weil meine Mutter dabei war und sie dadurch auch so eine Ahnung bekommen hat, dass ich wohl zu ihr gehören muss.

+2

26.07.2012, 18:31 Uhr


Annika_ Hausfreund

von ganzem Herzen Absolution! Bei mir war es genau so! Nach dem Schlaganfall meiner Oma habe ich es kaum übers Herz gebracht sie zu besuchen! Sie konnte nicht mehr sprechen und ich wusste nicht mal ob sie mich noch kennt! sie war 1 1/2 Monate im Pflegeheim bevor sie starb und ich habe sie nur 2 mal besucht! Mich plagt mein Gewissen noch heute! bitte geh zu ihr auch wenn es schwer ist! du verzeihst es dir sonst nicht wenn sie einmal nicht mehr da ist.

+1

24.05.2013, 11:54 Uhr


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