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Rache an ehemaligem Klassentyrann

(00029773)



Als ich noch zur Schule ging, gab es bei uns einen Typen in der Klasse, dem jegliche soziale Kompetenz fehlte. Er hänselte oft und viele unserer Klassenkameraden, und bestimmte, wer das allgemeine Mobbingopfer der Klasse war. In der Neunten und Zehnten war ich dran, weil ich immer ziemlich gute Noten hatte, und bei irgendwelchen seiner Hetzaktionen gegen andere Schüler und auch Lehrer nicht mitmachen wollte. Ich kassierte öfter Prügel von ihm und seinen Mitläufer-Kumpels, mein Schulrucksack verschwand auf wundersame Weise und bei minus fünfzehn Grad klaute er mir die Jacke. Er spielte Fußball mit meinen Schulsachen, Stiften und einmal mit meinem teurem grafikfähigem Taschenrechner, was unser Mathelehrer allerdings mitbekam und die Eltern des dumpfbäckigen Störenfrieds mir ersetzen mussten. Natürlich kassierte ich hinterher ordentlich Schläge. Hinzu kamen unzählige Hänseleien, Sprüche und Schikanen, die mir jeden neuen Tag versauten. Langsam, aber sicher begann ich ihn zu hassen und schmiedete finstere Rachepläne, die ich allerdings nie umsetzen konnte, da er nach einer Aktion, bei der er einen jüngeren Schüler mit einem Bowie-Messer verletzte, in der elften Klasse von der Schule flog. Wir waren alle recht froh ihn los zu sein, außer die natürlich, die zu seinen Mitläufern zählten.

Nach der Schule studierte ich Medizin und arbeitete zunächst im Ausland, kehrte dann aber gezwungen durch familiäre Probleme in mein Heimatstädtchen zurück, um im örtlichen Krankenhaus zu arbeiten. Eines Nachts schob ich gerade mitten in der Woche langweiligen Praxisdienst in der Notaufnahme, als mir die Schwester sagte, im Warteraum säße jemand mit akutem Abdomen, also ziemlich üblen Bauchschmerzen. Als ich im Wartezimmer ankam, traf mich fast der Schlag. Es war mein verhasster Ex-Schulkamerad, der sich vor Schmerzen krümmte und Schweißperlen auf der Stirn hatte. Normalerweise ruft so ein Anblick bei mir immer Mitleid hervor, allerdings nicht bei diesem Typen. Er erkannte mich auch sofort, duzte mich und fragte, was er denn haben könnte. Wahrheitsgemäß erklärte ich ihm, dass ich das erst nach der Diagnostik wüsste. Er tat die ganze Zeit so, als wären wir schon immer die besten Kumpels gewesen, die sich nur durch unglückliche Umstände aus den Augen verloren hätten. Beim Ultraschall wurde recht eindeutig klar, was er für ein Problem hatte, denn sein Appendix (der Wurmfortsatz des Blinddarmes) sah aus wie eine Presswurst. Normalerweise wäre der Keks damit gegessen gewesen. Wenn man alle Fälle von Blinddarmentzündungen per Ultraschall so leicht abklären könnte wie bei ihm, wäre das eine echte Erleichterung. Aber irgendwie war in dieser Nacht sonst nichts los und mich ritt der blanke Hass, außerdem war der Patient ja nicht in Lebensgefahr. Ich runzelte also die Stirn, fuhr mit Absicht immer wieder über die schmerzende Stelle und sagte beim Blick an den Ultraschallbildschirm gedankenabwesend mehrmals "Oh, oh...", ungefähr in dem Tonfall eines KFZ-Mechanikers, wenn man ihn fragt wo denn dieses komische rasselnde Geräusch am Motor beim Gas geben herkommt. Dann sprang ich gespielt alarmiert auf, gab ihm die Anweisung auf jeden Fall liegen zu bleiben und ging erstmal zehn Minuten Kaffee trinken, während ich die Anästhesistin informierte und sagte, sie könne sich ruhig Zeit lassen, der Patient habe es nicht eilig. Danach ging ich mit sorgenvoller Miene zurück in das Zimmer, wo der Typ, mittlerweile aschfahl und leise wimmernd, lag. Ich sagte ihm wörtlich er habe eine akute Appendizitis, mit bereits drohender Perforation und anschließender Peritonitis. Es war klar, dass er nur Bahnhof verstand, aber er getraute sich nicht, das zuzugeben. Ich füllte den Anamnesebogen extra langsam aus, blickte ihn wiederholt prüfend und mitleidig an und fragte ihn nach seiner Patientenverfügung. Er fing fast an zu weinen. Schließlich beruhigte ich ihn mit der geringen Sterblichkeitsrate und sagte, es bestünden gute Chancen einer vollständigen Heilung. Bei der OP erzählte ich dem Team, was der Patient für ein netter Mensch war, und wie ich es ihm vergolten hatte. Darauf meinte der anwesende Chirurg, er werde die Nähte extra fest machen, damit der Typ auch beim Fäden ziehen noch einmal richtig seinen Spaß habe. Mein Ex-Schulkamerad war nachher noch zwei Tage im Krankenhaus, tyrannisierte die Pfleger so übel und baggerte an den jungen Schwestern herum. Ich war deswegen belustigt, denn es zeigte dass er sich nicht wirklich geändert hatte. Hoffentlich bleiben mir in Zukunft jegliche Begegnungen mit ihm erspart.



Beichte vom 03.02.2012, 11:25:17 Uhr

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Beichthaus Bewohner Kommentare

leckerEistee Stammuser

Du bereust es zwar nicht, deswegen auch keine Absolution aber mal ehrlich, der hatte es mehr als verdient. Ich sehe schon die ersten Kommentare mit dem Hippokratischem Eid und den Patienten nicht leiden zu lassen bla bla bla. Ganz ehrlich, man sieht sich immer zweimal, du hattest die perfekte Möglichkeit und ich hoffe du hast es genossen!

+1

04.02.2012, 10:49 Uhr


Spitzkopf Gemeindemitglied

Super Aktion! Von mir jedenfalls hast du die Absolution!

+1

04.02.2012, 11:07 Uhr


slowjam Gemeindemitglied

Ich kann deinen Hass verstehen und auch deinen Groll, jedoch bist du Arzt und genießt das Vertrauen deines Patienten und das hast du missbraucht. Du solltest dich auf einem höherem Niveau sehen als er und deine Klasse beweisen müssen. Du kriegst von mir keine Absolution, weil du das Vertrauen einen leidenden Menschen missbraucht hast. In deiner Freizeit hättest du ihm deine Rache zeigen können, aber nicht während der Arbietszeit und dann noch andere Menschen mitreinziehen geht echt nicht.

+1

04.02.2012, 11:17 Uhr


pastor Beichthaus VIP

Ich habe hier wieder mal gemischte Gefühl - muss man sich denn immer für irgendwas rächen? Wenn ja: Ich schließe mich meinem Vorredner Slowjam an.

+0

04.02.2012, 11:30 Uhr


schmierfinger Stammuser

Hättest du doch gewartet, bis sein Blinddarm platzt, um dann auch noch in seinem Bauchraum Messer, Gabel, Schere, Licht zu vergessen!

+1

04.02.2012, 11:50 Uhr


buguser Hausfreund

ich seh kein problem mit dem hypogreif eid! immerhin hat er ihm mit seinem ganzen fachwissen geholfen

+1

04.02.2012, 11:59 Uhr


gagalinas Armer Sünder

ich hätte es genauso gemacht. Absolution!

+1

04.02.2012, 12:04 Uhr


Whitie66 Beichthaus VIP

Der perfekte Rollentausch! Mit Deiner Intelligenz hast Du exakt seine Rolle angenommen... Fühlst Du dich nun besser?

+0

04.02.2012, 12:27 Uhr


son-of-sin Beichthaus Hipster

Omg! Da denkst du, du seist der Klügere von euch beiden. Wer sich auf so ein Niveau herablässt, der verletzt sehr wohl den bekannten Eid, immerhin schwört man da dem Kranken kein Unheil zuzufügen (d.h. auch kein psychisches). Dass sich der liebe Chirurg noch an dem Spielchen beteiligt haben soll, kann ich mir richtig gut vorstellen. Ärzte sind eben wirklich keine Halbgötter in Weiß sondern auch nur bessere Klempner und Mechaniker. Meine Achtung vor diesem ehemals ehrbaren Berufsstand sinkt schon seit Jahren kontinuierlich- zu Recht, wie ich hier mal wieder lesen muss. Keine Absolution für einen weiteren Menschen mit Machtkomplex.

+0

04.02.2012, 12:56 Uhr


Remedy_ Armer Sünder

Da habe ich wie manch anderer eine gespaltene Meinung dazu; einerseits kriegt er endlich was er verdient, denn man sieht sich immer 2x im Leben und alles kommt zurück. jedoch hoffe ich nicht, dass du ihn mit deinem Zögern evt in Gefahr hättest bringen können,denn als Arzt hast du auch deine Pflichten.

+1

04.02.2012, 13:38 Uhr


Laubfrosch Gemeindemitglied

Es hätte ruhig noch etwas mehr sein können, siehst ja er hat nichts dazu gelernt.

+1

04.02.2012, 14:20 Uhr


pfauenfeder Stammuser

sei stolz auf dich. du bist nicht besser als er.

+0

04.02.2012, 14:34 Uhr


stefans Armer Sünder

er hat ja nicht mal gemerkt, dass du dich an ihm gerächt hast. deshalb war die aktion für mich sinnlos

+1

04.02.2012, 16:30 Uhr


patrikk Beichthaus VIP

Fast alle, die sich hier gegen Rache aussprechen, hätten das gleiche getan in dieser Situation. Mobbing verzeiht man nicht so schnell, als Außenstehende können sich die wenigsten wirklich zu 100% in den Beichter hineinversetzen. Von mir hast du jedenalls Absolution.

+1

04.02.2012, 16:31 Uhr


icke_bins Hausfreund

das problem ist, dass der typ ja gar nicht gemerkt hat, was er von dir für eine spezialbehandlung bekommen hat, da du ihm das anscheinend ja nicht deutlich klargemacht hast. deshalb hast du vermutlich jetzt den besseren job als er, aber du bist immer noch das opfer.

+1

04.02.2012, 16:39 Uhr


zambrottagirlie Beichthaus VIP

Ich war nie ein Mobbingopfer und muss ehrlich sagen, dass ich froh darüber bin. Man kann sich nicht in deine Situation hineinversetzen. Und doch finde ich, dass du es übertrieben und dich auf sein Niveau hinunter gegeben hast. Und das würde mich echt reuen. Als Arzt erfährst du viel und Menschen haben Vertrauen zu dir. Und irgendwie stimmt mich das ein wenig.... unentschlossen über diese Aktion.

+0

04.02.2012, 17:08 Uhr


Banana Stammuser

Erklaerst du mir bitte nochmal genau, was der Eid des Hippokrates ist?

+0

04.02.2012, 22:16 Uhr


lord-doofie Stammuser

Ich frage mich immer, was solche nichtsnutzigen Affen auf einem Gymnasium zu suchen haben?

+1

05.02.2012, 00:09 Uhr


Führer Armer Sünder

Dass du ihm etwas Angst gemacht hast, finde ich irgendwie schon in Ordnung, aber dass der Chirurg wegen irgendwelchen Erzählungen den Patienten schlechter behandelt ist echt stark bedenklich. Etwas Rache war ok, aber dass er jetzt (pysisch) schlechter behandelt wurde ist nicht in Ordnung.

+1

05.02.2012, 00:48 Uhr


BloodyKirika Gemeindemitglied

Schade, dass er deine Rache wohl nicht bewusst abbekommen hat. Er wusste ja nicht, dass du ihn extra schlecht behandelst. Warum hast du ihn nicht noch mehr leiden lassen und es ihm deutlich gezeigt? Ich finde, Mobbing ist ein Vebrechen und sollte schlimm bestraft werden - erst Recht, wer sich nie ändert. Er hätte verdient, dass du ihm den Blinddarm platzen lässt. Und das ist kein Sarkasmus.

+1

05.02.2012, 08:52 Uhr


Rolfnator Hausfreund

"Langsam, aber sicher begann ich ihn zu hassen.." Echt? Ich hätte ihn sofort gehasst. Liest sich recht lustig, die Stelle.

+1

05.02.2012, 10:38 Uhr


toni-montana Beichthaus VIP

Die ganzen Gutmenschen, die hier gegen Rache sind, sind einfach nur zu feige, um sowas auch zu machen. Von mir gibts Absolution und hör nicht auf die Pseudoweltverbesserer.

+1

05.02.2012, 14:06 Uhr


merlin74 Stammuser

Mein Gott, einige von euch sind echt verlogen. IHR hättet es genauso gemacht! Ich nehme es ihm nicht übel, mein Gott, hätte auch nicht anders gehandelt. Gute Aktion an den Beichter, es ist keiner gestorben, jeder das, was er verdient. Basta

+1

05.02.2012, 16:07 Uhr


BruderSeppl Armer Sünder

Mein Gott, Kinder sind halt manchmal grausam. Nichts außergewöhnliches, was du da beschreibst. Immer diese gemobbten Nerds mit ihren übertriebenen Racheaktionen. Hast sonst nicht viel erlebt seit der Schule, oder? Wenn du dich schon als erwachsener MANN, geschweige denn als Arzt und somit auch Vertrauensperson, mit derartigen Kindereien beschäftigst.

+0

05.02.2012, 17:02 Uhr


Cleric Stammuser

Du wurdest damals wahrscheinlich deswegen als Mobbingopfer gewählt, weil du ein Streber ohne Freunde warst, der sozial nichts konnte. Sonst wird man nicht gemobbt, lässt sich nicht mobben bzw. wehrt sich oder seine (vorhandenen) Freunde helfen einem. Und genau diese Theorie wird durch Dein Handeln im späteren Alter bestätigt. Du warst sogar so schwach, dass er die Rache nicht einmal bemerkt hat. Ich möchte das Mobbing auf keinen Fall befürworten, aber Eier in der Hose hast Du nicht. Du bist halt wirklich ein Streber, der außer gute Noten zu schreiben nichts konnte und immer noch nichts gelernt hat. Peinlich. Zähne zeigt, wer's Maul aufmacht, Du Weichei.

+0

05.02.2012, 17:12 Uhr


Liberté_Toujours Beichthaus VIP

@ Cleric: Halelujah, noch so ein Experte, der der Meinung ist, Mobbingopfer seien "Streber ohne Freunde" und selber schuld, dass sie gemobbt werden. Meiner Meinung nach gibt es nur drei Gründe für Mobbing, und alle drei iegen bei den Mobbenden. 1. Der Zusammenhalt in der Gruppe ist instabil, was oft daran liegt, dass ihre Mitglieder wenig gefestigt und beeinflussbar sind. Um ein Gemeinschaftsgefühl zu erzeugen, wird der Wehrloseste herausgepickt und je nach Grausamkeit der Gruppe mehr oder weniger stark gequält. Diese Person muss aber kein Streberarschloch sein, denn 2. haben gerade Kinder ausgeprägte Instinkte, was das Aufspüren von Schwäche angeht und machen es wie im Tierreich: Das schwächste Rudelmitglied (so ist es z.B. häufig bei den Wölfen) wird von den anderen tyrannisiert und oft totgebissen. Seine Schwäche gefärdet das Rudel. Folgerichtig trifft das Mobbing oft Kinder, die es sonst irgendwie schwer haben, die schüchtern, unsicher oder traumatisiert von der elterlichen Scheidung sind. (Stigmatisierende Äußerlichkeiten wie eine große Nase, eine Brille, sind meist gar nicht nötig, werden aber ntürlich gerne herangezogen, um die betreffende Person zu quälen). Diese Instinkte nehmen im Erwachsenenalter mit fortschreitender Sozialisierung (gottseidank) ab. 3. Neid. gute Schulnoten sind kein Indikator für Mobbing es gibt auch gute und beliebte Schüler und schlechte und unbeliebte. Trotzdem sind oft besonders kluge Kinder umgeben von Neidern, die es tragischerweise jeden Tag schaffen, ihren Opfern den Schultag so zur Hölle zu machen, dass diese die erste Möglichkeit zum Schulabgang nutzen. Auf der Schule bleiben viele der beliebten, charismatischen und höchstens durchschnittlich intelligenten Saftärsche, die irgendwann nach abgeschlossenem Abitur hier beichten, wie übel sie dem armen Jungen/ kleinen Mädchen von damals mitgespielt haben und wie schrecklich leid ihnen heute alles tut, dass der oder diejenige noch immer keinen Abschluss/ Ausbildungsplatz/ Partner gefunden hat oder noch immer unter einer Angstneurose leidet. Aber dann ist es viel zu spät für Reue! Ich möchte dir nicht unterstellen, dass du einer von denen warst/ bist, Cleric, aber solche Meinungen wie die aus deinem Kommentar sind das letzte, was Mobbingopfer brauchen!

+1

05.02.2012, 19:38 Uhr


ellion Armer Sünder

keine absolution. du bist arzt und hast es dir zur aufgabe gemacht menschen zu helfen, unabhängig ihrer hautfarbe, lebensgeschichte oder eben auch der erfahrungen, die du mit ihnen gemacht hast. nicht nur er hat sich nicht verändert, du auch nicht, denn sonst wärste heute reifer

+0

05.02.2012, 20:45 Uhr


Ylene Stammuser

@ liberté toujours: + 1 @ cleric, du warst selber wohl mal Mobber, oder wie? Ja, ich war ein riesiges Mädchen mit Brille, das hat den Idioten gereicht. Du weisst gar nicht, wie das ist, wenn man von einer geifernden Meute durchs Schulhaus gejagt wird. Ich persönlich würde jeden von denen verrecken lassen.

+1

05.02.2012, 21:21 Uhr


WeiseFrau Beichthaus Hipster

Mach Dir keinen Kopf, alles ok.

+1

05.02.2012, 22:00 Uhr


cake-o Beichthaus Bewohner

Also wenns um irgendwas medizinisches geht drück ich normalerweise kein Auge zu, aber bei dir mach ichs. Behandelt hast du ihn ja trotzdem, du hast ihn nur ein bisschen zappeln lassen. Und verdient hat ers bei Gott ja. Edit: @Liberté_Tojours +2 !

+1

06.02.2012, 01:03 Uhr


sinti_penner09 Hausfreund

Was heißt hier alle die gemobbt werden sind Streber ohne Freunde? Ich wurde gemobbt als ich in eine neue Klasse kam obwohl ich an sich weder ein guter Schüler war noch sonst ein Nerd. Ich hatte nur dank der Scheidung meiner Eltern keine Lust mit 13 und 14 nur zu kiffen und zu saufen wie der Typ der mich gemobbt hat. Das hat gereicht um mich als Opfer auszusuchen. Heute steh ich über den Dingen und während der Typ soweit ich weiß nie sein Abitur geschafft hat und ich mehr oder weniger erfolgreich studiere kann ich ihm nie verzeihen! Außerdem: es gibt viele andere Gründe warum Leute gemobbt werden als fehlende Sozialisation und anderes Aussehen: Ein Freund von mir war sportlich und ein totaler Mädchenschwarm und wurde trotzdem gemobbt und verarscht von manch anderen weil er als Sohn von Migranten keine Markenklamotten tragen konnte.

+1

06.02.2012, 18:44 Uhr


G.Now Beichthaus VIP

Ich kann Dein Verhalten verstehen bis zu dem Grad, dass Du Dir mit seiner Behandlung Zeit gelassen hast. Dass Du aber Kollegen da mit einbeziehst, ist vollkommen daneben. Da warst Du einfach nur unprofessionell.

+0

06.02.2012, 19:05 Uhr


Edwood Stammuser

Das ist doch keine Rache. Erstens hättest du als Arzt das Vertrauen nicht missbrauchen dürfen. Egal was er getan hat. Dafür hättest du in der Freizeit ihm die volle, rücksichtslose und unbarmherzige Rache in totalem Ausmass spüren lassen sollen. Es ihn bereuen lassen jemals überhaupt nur ein böses Wort gegen irgendjemand und irgendwas gesagt zu haben. Oder du stehts einfach über dem ganzen. Du bist Arzt, er wahrscheinlich Assi. Karma Baby.

+1

07.02.2012, 20:55 Uhr


shemhamforash Stammuser

Hätte ich nicht anders gemacht.

+1

07.02.2012, 23:57 Uhr


Sternmull Armer Sünder

Das Universum rächt sich immer. Ich finds egrechtfertigt, dass du das Spielchen mit ihm Getrieben hast und er absolut nichts davon wusste.

+1

21.04.2012, 20:40 Uhr


Damned Beichthaus Hipster

Ich kann dich ja irgendwie verstehen, aber als Arzt müsstest du eigentlich im Niveau da drüber stehen. Oder nicht? Und das ein Kollege dich da auch noch unterstützt haben soll, kann ich schon gar nicht verstehen.

+1

02.07.2012, 00:54 Uhr


Monet Stammuser

Man sieht sich halt doch immer zweimal im Leben!

+1

27.10.2012, 00:51 Uhr


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