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Vor ein oder zwei Jahren wurde ich (m/18) regelrecht gestalkt, und zwar von einer Schulkollegin des Mädchens auf das ich damals stand. Da dieses Mädchen keinen Handy-Tarif mit Frei-SMS hatte, sendete sie mir immer mit dem Handy ihrer Schulkollegin Nachrichten. Nach einiger Zeit kamen aber immer seltsamere SMS, wie das sie sich gleich umbringt oder mich (wörtlich) "ficken" will. Es stellte sich dann heraus, dass diese SMS nicht von dem Mädchen kamen in das ich verknallt war, sondern von ihrer Kollegin. Sie ging mir schon ziemlich auf die Nerven, rief mich an und schickte mir täglich SMS, worauf ich nur mit "du nervst" antwortete.
Ich bat meinen Schwarm darum, dass sie doch meine Nummer und alle SMS von ihrem Handy löschen solle, doch zu diesem Zeitpunkt kannte sie meine Nummer schon auswendig.
So ging das dann einige Wochen lang. Meine Stalkerin erzählte in der Schule Lügengeschichten, was sie alles mit mir macht oder gemacht hat, obwohl ich sie noch nie gesehen habe (außer auf Fotos).
Wochenlang antwortete ich nicht mehr auf ihre SMS oder Anrufe, sie hatte dann schon einen richtigen Hass auf mich entwickelt, weil ich ihre anscheinende Liebe nicht erwiderte. Eines Tages ging das Fass wohl über, sie schickte mir Droh-SMS und überfüllte meine Mobilbox mit Beschimpfungen, wobei es sich auf 3 Wörter beschränkte die sie immer wiederholte: Arschloch, Hure, Misstgeburt. Das es eine "Misstgeburt" nicht gibt und sie wahrscheinlich Missgeburt meinte, interessierte sie nicht, als ich sie darauf hinwies.
Zu guter Letzt kam eine Morddrohung, jetzt dachte ich, es ist Zeit ihr eins Auszuwischen. Ich zeichnete die Morddrohung vom Anrufbeantworter auf.
Am nächsten Morgen rief ich, mit verstellter Stimme und versteckter Handynummer bei ihr an. Und meldete mich als "Michael Schober, Polizeiposten Wien-Favoriten". Etwas Panisch fragte sie was Los sei. Also erklärte ich ihr das eine Anzeige gegen sie wegen Morddrohung vorliegt, und spielte ihr die Aufnahme vor. Sie meinte sie wüsste von nichts und fragte wer sie den Angezeigt hätte. Ich antwortete nur das diese Person Anonym bleiben möchte und Fragte ob Ihre Eltern Zuhause sind.
Jetzt war sie echt panisch, sie Stotterte "nein, die sind arbeiten!" Bei der Frage nach ihrem Arbeitsplatz wurde sie noch Hysterischer und meinte "ich weiß nicht". Jetzt tat ich einen auf Sauer, Schlug auf den Tisch und brüllte sie an das sie nicht Lügen sollte. Sie wimmerte und sagte es tut ihr alles so leid, ob wir das auch ohne ihre Eltern klären könnten. Darauf meinte ich, dass sich diese Person vielleicht mit einer Entschuldigung zufrieden geben würde. Sie willigte ein, und so Verabschiedete ich mich und wartete auf eine Nachricht von ihr.
Wenige Sekunden darauf klingelte mein Handy, Sie war dran und wahr sichtlich am heulen, sie flehte um Verzeihung und versprach mir, mich nicht mehr zu nerven. Von da an war Ruhe.
Beichte vom 17.07.2009, 08:12:02 Uhr
Ort: Favoriten, Wien
larsy Stammuser
schöne Geschichte, aber wo ist die Beichte?
17.07.2009, 16:29 Uhr