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Vor zehn Jahren habe ich, damals noch zarte 17, mit einer Klassenkameradin und Freundin im Vollrausch geschlafen. Am nächsten Tag konnte ich mich noch an alles erinnern, sie sich aber nicht. Ich sagte ihr, das nichts zwischen uns passiert ist. Warum ich nicht die Wahrheit gesagt hab, weiß ich selber nicht. Jedenfalls kam sie nicht lang danach (ca. 1 Monat) zu mir, und sagte, dass sie Schwanger ist. Nachdem wir nicht verhütet hatten, war ich mir schon sicher, dass es von mir ist, aber ich sagte immer noch nichts. Als wir miteinander schliefen hatte sie und ihr Freund gerade eine Auszeit, eine Woche danach waren sie wieder zusammen, und wegen der Schwangerschaft verließ er sie. Ich sagte, ich würde bei ihr bleiben, selbst wenn das nicht mein Kind ist, und ich würde das Kind so behandeln, als wäre es meines, allerdings will ich auch ein eigenes, ich möchte meine Gene verbreiten. Ihr Vorschlag war, dass wir einen Vaterschaftstest machen, ob wir in dieser einen Nacht nicht doch miteinander schliefen, und wenn es nicht meines ist, dann könnten wir ja noch eines machen - jetzt, wo schon eines am Weg sei, könne ein zweites auch nicht schaden. Nun, ich akzeptierte, und als das Kind zur Welt kam, war ziemlich schnell klar, dass es meines ist. Nun denkt sie, ich hätte diese Nacht auch nicht mitbekommen, und nur gesagt, das nichts war, um sie zu beruhigen, und sie hat mir das verziehen. Sie weiß bis heute nicht, dass ich das sehr wohl wusste.
Naja, wir sind ausgezogen, in ein anderes Land, und leben seither zusammen. Wir lieben einander, und ich liebe unsere Tochter genau so wie meine Freundin sie liebt. Wir sind eine glückliche, wenn auch recht arme, Familie, aber es wurmt mich immernoch, dass alles auf einer Lüge basiert.
Beichte vom 11.04.2009, 10:38:52 Uhr
Ort: Reykjavik, Island
KäpT'n_BlauBäR Stammuser
was soll man dazu noch sagen xD
11.04.2009, 14:23 Uhr