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Dieses Jahr war ich in Paris, in einer alten, heruntergekommenen Jugendherberge. Die Betten waren durchgelegen, und die lärmende Müllabfuhr kam jeden morgen pünktlich um 6:23 Uhr. Gerade saß ich vor dem überteuertem Klotz, der den Zugang zum Internet versprach, als ich dringend auf die Toilette musste. Ich bin schnellstens auf die nächstbeste Toilette gerannt. Zwei Tage zuvor war ich schon fast auf selbiger gewesen, bis mir auffiel, das dort kein Klopapier war. Doch jetzt, in meiner großen Not, hatte ich in diesem Moment nicht die Nerven, die vielen Treppen zur nächsten Toilette hochzuklettern. Als ich dann endlich auf dem stillen Örtchen saß, musste ich erschreckend feststellen, dass immer noch Klopapier fehlte. Doch da war es schon zu spät - und nun saß ich da. Gut, dachte ich mir, wie kommst du jetzt am besten aus dieser Situation heraus? Nun, es blieb mir nur eins: Das Handtuch nebem den Waschbecken im unabgeschlossenen Vorraum. Ich schloss die Türe zum frei begehbaren Vorraum auf, wischte mir schnell die vier Buchstaben mit dem Handtuch ab, wieder zurück zur Toilette, Hose hochgezogen und raus. Ich würde vielleicht sagen, dass es mir leid tut, aber wenn die Putzfrauen es nicht auf die Reihe bekommen, nach zwei Tagen neues Klopapier zu besorgen: selber schuld! Doch trotzdem muss ich genugtund grinsen, wenn ich daran denke, wie die französische Putzfrau meine braune Ferkelei an dem Handtuch entdeckt hat.
Beichte vom 19.11.2008, 19:27:05 Uhr
Ort: Paris, Frankreich
Darque Beichthaus Bewohner
Das ist so ekelhaft. Wenn ich dran denk das da einer reingreift.
20.11.2008, 12:35 Uhr