(00019940)
Liebe K. aus M.,
vor nun beinahe 10 Jahren habe ich durch gezielte Attacken deine Ehe zerstört. Es begann mit Überweisungen auf den Konto, bei denen ich als Verwendungszweck "Für sexuelle Gefälligkeiten" angab. Später kamen dann deine heissen Liebesbriefe an einen gewissen Mario leider zurück, weil sie nicht ausreichend frankiert waren....schade aber auch. Ich hätte zu gerne das Gesicht deines Göttergatten gesehen, als er lesen musste, wie vogelwild ihr es auf seinem Schreibtisch getrieben habt und welches Vergnügen es Mario bereitet hatte, dich durchzuorgeln während "der alte Vollidiot" die Knete ranschafft. Ich weiss nicht, was deinen Gatten dazu bewog, dich postwendend aus dem Haus zu jagen. Vielleicht waren es die strategisch positionierten benutzen Präservative in eurem Schlafzimmer oder vielleicht die nächtlichen Anrufe von "Mario".
Aber du hattest ja noch deinen gut bezahlten Job und das Leben geht ja weiter. Aber ich kann deinen Chef schon verstehen, dass er dich entließ, nachdem "du" so unverschämte Äußerungen über ihn ans schwarze Brett im Pausenraum gepint hattest und seine Frau telefonisch gefragt hattest, ob er bei ihr auch schon nach 5 Minuten fertig sei.
Inzwischen musstest du ja auch leieder deine Wohnung verlassen, nachdem diese bösen Gerüchte aufgekommen waren, du würdest dort deine Einkünfte durch professionelle Liebesdienste anbieten. Ja, ja, die alte Frau J. aus dem Erdgeschoss war schon immer leicht zu beeinflussen und glaubt glücklicherweise alles, was man ihr erzählt. Aber auch das konnte dich nicht unterkriegen und eh man sich versah, hattest du eine neue Bleibe gefunden.
Peinlich wurde es nur, als eines Morgens Polizei und Staatsanwaltschaft deine Wohnung stürmten, weil doch tatsächlich irgendsoein Denunziat denen von deinem kleinen Drogenlabor erzählt hat. Leider hatte dein Vermieter keinen Sinn für Humor und fand es gar nicht komisch, angeblich dein Zuhälter zu sein - seine Frau übrigens auch nicht. So musstest du wieder deine Koffer packen und eine neues Heim finden.
Ach, aber auch in der neuen Wohnung wollte sich keine Ruhe einstellen. Irgendein Spaßvogel hatte doch tatsächlich deinen Namen und deine Telefonnummer auf sämtlichen WCs der Umgebung mit dem Vermerk "Lüsterne Hausfrau braucht es täglich..." verewigt und deine Anzeige in einschlägigen Magazinen veröffentlicht. Dir raubte es den Schlaf und deinem neuen Ex-Freund die Nerven.
Und warum das alles?
Erinnerst du dich noch an den kleinen Jungen, dem du in der 2ten Klasse den Füller weggenommen hast? Nicht? Er sich aber an dich...
Beichte vom 28.12.2006, 03:05:05 Uhr
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bigmatze Armer Sünder
Da sieht man mal wie traumatisch solche Erlebnisse sein können ;)
09.02.2008, 22:53 Uhr