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Beichten: 26.080 | User: 216.506 | Kommentare: 414.039
Neueste Kommentare

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Almosen für den reichsten Mann im Dorf

(Beichthaus.com Beichte 00038678)



Ich habe vor ca. zwei Jahren meinen Master in Biotechnologie gemacht und danach in meiner Garage ein kleines Labor eingerichtet. Ganz klassisch: Das Auto musste draußen parken und innen war alles voll mit Geräten, welche ich günstig aus zweiter Hand erstanden habe. Das Ganze lief auch offiziell und ich habe eine Firma angemeldet und da weitergemacht, wo ich mit der Masterarbeit aufgehört habe (an der Uni wäre das Thema sowieso nur im Schrank verschwunden). Ich wohne in einem sehr kleinen Dorf (ca. 200 Einwohner) und natürlich hat jeder mitbekommen, dass ich manchmal bis tief in der Nacht an meinem Projekt gearbeitet habe. Irgendwann hatte ich auch alles so weit perfektioniert und optimiert, dass ich ein paar Firmen gefragt habe, ob sie daran interessiert sind. Ich muss sagen, dass ich mit positivem Feedback gerechnet hatte, aber nicht mit so einer Begeisterung. Letztlich habe ich mir einen Anwalt geholt und richtig viel Geld bekommen.

Das war jetzt vor knapp einem Jahr. Ein bis zwei Stunden verbringe ich noch täglich in meinem Labor und spiele ein bisschen herum bzw. probiere neue Sachen aus, aber eigentlich bin ich nun die meiste Zeit in meinem alten Kinderzimmer und spiele Computerspiele. Natürlich haben meine Nachbarn bemerkt, dass ich in meinem Labor sehr inaktiv geworden bin und sie haben sich ihre eigene Geschichte zusammengereimt. Nach ihrer Auffassung habe ich ein Jahr lang alles gegeben, bin kläglich gescheitert und beziehe nun Geld vom Amt. Wenn ich zum Dorfmetzger oder Bäcker gehe, dann bekomme ich meistens eine Kleinigkeit umsonst draufgelegt und letztens hat mir meine Nachbarin 20 Euro zugesteckt: "Nachträglich für meinen Masterabschluss." Auf der letzten Kirchweih habe ich zwei oder drei Bier bekommen und alle halten mich für einen guten Jungen, der sein Bestes gegeben hat. Ich beichte hiermit, dass ich Almosen annehme, obwohl ich wahrscheinlich der reichste Einwohner im Dorf bin.



Beichte vom 28.08.2016, 19:27:41 Uhr

3.3/5 (70 Votes)

Die Hackordnung im Gefängnis

(Beichthaus.com Beichte 00038677)



Ich (m/21) wurde vor zwei Wochen aus der JVA entlassen. Ich musste fünf Jahre absitzen, doch bei meiner Beichte handelt es sich nicht um meine Tat, die mich dort hingebracht [...]
Diese Beichte steht unter Jugendschutz und kann nur von registrierten Mitgliedern gelesen werden.



Beichte vom 28.08.2016, 05:18:10 Uhr

3.4/5 (50 Votes)

Wenn die Liebe sich erst entwickelt

(Beichthaus.com Beichte 00038676)



Ich möchte beichten, dass ich mit meinem Freund damals nur aus Egoismus zusammengekommen bin. Ich war damals frisch getrennt und wollte eigentlich nur ein bisschen Spaß. Als es für ihn ernster wurde, wollte ich ihn auf keinen Fall verlieren und somit waren wir bald in einer Beziehung, obwohl tiefere Gefühle meinerseits fehlten. Ich habe mich damals sehr schlecht gefühlt und mir viele Gedanken gemacht, wie ich ihn möglichst rücksichtsvoll - und ohne einen großen Schaden bei ihm anzurichten - verlassen könnte. Nach ungefähr 3-4 Monaten Beziehung war es mit uns kurz vor dem Aus. Erst dann begann ich zu begreifen, wie viel dieser Mensch mir bedeutet und dass ich ihn sehr wohl liebe und keine Sekunde mehr ohne ihn verbringen möchte. Wir sind jetzt seit drei Jahren glücklich zusammen und sind schon vor zwei Jahren zusammengezogen. Aber diese Sache habe ich ihm noch nie erzählt und sollte es, glaube ich, auch nicht tun. Ich bitte um Vergebung für mein Verhalten von damals.



Beichte vom 27.08.2016, 23:29:59 Uhr


3.2/5 (52 Votes)

Meine Schwester und mein bester Freund

(Beichthaus.com Beichte 00038675)



Das ist meine erste Beichte und ich erhoffe mir etwas Hilfe in Form von Erfahrung dieser Community. Eigentlich habe ich (m/20) mit meiner Schwester (23) bislang ein unproblematisches Verhältnis gehabt. In jüngster Vergangenheit ist ihr Leben etwas aus den Fugen geraten, ihr Partner hat nach achtjähriger Beziehung diese plötzlich beendet. Daraufhin hat sie quasi ihren Job hingeschmissen und ist wieder bei meinen Eltern eingezogen. Ich selbst bin aufgrund eines Studiums nur am Wochenende dort, momentan sind Semesterferien, und da meine Freundin (fünfjährige Fernbeziehung, nach dem Abi sind wir an unterschiedliche Orte gezogen und so sehen wir uns nur am Wochenende) auch hier ihre Familie hat, bleiben wir über die Semesterferien eben hier. Bislang hatten meine Schwester und ich relativ unterschiedliche Freundeskreise, was sich aber momentan ändert. Es hat sich so ergeben, dass sie, wenn ich was mit meinen Leuten mache, gerne mitgehen will.

Wie es der Zufall so will, schmeißt sie sich jetzt an einen Kumpel von mir ran. Er hat sie nicht direkt abgewiesen, somit macht sie sich jetzt Hoffnungen, laut seiner Aussage ist sie aber absolut nicht sein Typ, er wollte sie aber nicht so direkt kränken, weil er eben auch von ihrer Vergangenheit weiß. Sie drängt sich ihm auf - mache ich etwas mit ihm, will sie auch mit. Ich finde ihr Verhalten unangemessen, selbst die Vorstellung, dass beide etwas miteinander anfangen könnten, ekelt mich irgendwie an. Ich weiß auch nicht, warum ich so denke, es fühlt sich fast so an, als würde ich Besitzansprüche stellen, die ich natürlich nicht laut ausspreche, da es ja irgendwie albern ist. Diese Situation steht jetzt im Raum und ich weiß nicht, wie ich sie lösen soll, ohne wie ein totaler Idiot zu klingen.

Es ist irgendwie kindisch, es steht mir nicht zu, ihr zu sagen mit wem sie sich treffen soll und mit wem nicht. Lässt er sie wirklich fallen, weil sie halt nicht so ist, wie er sich eine Frau vorstellt, ist sie am Boden zerstört, was ich auch nicht will. Wenn ich versuche mit ihr darüber zu reden und auch nur ansatzweise darauf eingehe, wird sie zickig und wirft mir vor, dass ich ihr kein Glück gönne. Ich beichte, dass ich meiner Schwester irgendwie die Wahrheit verschweige, weil sie diese nicht hören will. Ich habe Sorge, dass mein Verhältnis zum besagten Kumpel darunter leiden könnte und deshalb wünsche ich mir, dass sich beide nie kennengelernt hätten. Ist meine Haltung verwerflich?!



Beichte vom 27.08.2016, 21:19:19 Uhr

2.6/5 (70 Votes)

Ich erziehe meine Tochter zum Mannsweib

(Beichthaus.com Beichte 00038674)



Ich (33) bin alleinerziehender Vater einer Achtjährigen. Sie war eigentlich nicht geplant sondern eher ein Unfall bei einem One-Night-Stand. Ich habe zwar meiner Tochter zuliebe versucht eine Beziehung mit ihrer Mutter zu führen, das hat aber nicht geklappt. Als meine Tochter fünf Monate alt war, ist ihre Mutter einfach abgehauen. Das hat mich aber ehrlich gesagt nicht sonderlich gestört. Mittlerweile bin ich in der Vaterrolle voll aufgegangen. Dabei wollte ich nie eine Tochter. Ich verachte die meisten Frauen und habe panische Angst davor, dass meine Tochter auch eines dieser naiven Püppchen wird, das sich von jedem Süßholzraspler flachlegen lässt und hinterher rumheult, von wegen alle Männer sind Arschlöcher, aber im gleichen Atemzug schon mit dem nächsten Kerl in die Kiste springen.

Deswegen ziehe ich meine Tochter zu einem Mannsweib heran. Ich kaufe ihr, wenn möglich, nur geschlechterneutrale Kleidung. Sie darf nur Jungsspielzeug besitzen. Mädchenfilme verbiete ich ihr. Außerdem habe ich sie in einem Fußballverein angemeldet. Ich habe sogar durchgesetzt, dass sie in der Jungsmanschaft ihrer Altersklasse spielen darf. Ihre Freunde sind auch nur Jungs, mit denen sie den typischen Jungskram macht. Kontakt zu anderen Mädchen versuche ich zu vermeiden. Meine Eltern und Freunde sagen, es wäre unnatürlich, was ich mit meiner Tochter mache. Aber ich will eben keine Tochter!



Beichte vom 27.08.2016, 20:14:34 Uhr


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