Beichten: 18.759 | User: 133.399 | Kommentare: 271.127 | 
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scheisshaus_benutzer Gemeindemitglied 
109 Jahre alt
Punkte: 66
scheisshaus_benutzers letzte Kommentare
| 00031062 |
24.04.2013,
18:56:27 Uhr
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Sei froh, dass du überhaupt noch einen Vater hast und in einer kompletten Familie aufgewachsen bist. Das ist nicht jedem vergönnt. Wie wäre es mal mit ein wenig Wertschätzung? |
| 00030911 |
22.03.2013,
06:51:11 Uhr
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Haha, ich habe selten so gelacht bei einer Beichte. Herzlichen Glückwunsch - wer anderen eine Grube gräbt - du weißt schon wie es weiter geht. |
| 00030901 |
20.03.2013,
21:04:49 Uhr
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Ich verstehe nicht wo dein Problem ist. Diese Jugendlichen haben sicherlich schon wertvolle Beiträge zu unserer Kultur geleistet. Dies ist halt die Belohnung für ihren Leistungen. Frag Dich lieber mal selbst, warum du bisher so wenig geleistet hast. |
| 00030898 |
19.03.2013,
18:10:58 Uhr
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Ich finde du bist einerseits konsequent. Warum sollte man sich mit den lieben Kollegenvollidioten den Arbeitstag versauen?
Andererseits hast du auch eine ziemlich niedrige Schmerzgrenze. Zwei Jahre lang mit unliebsamen Kollegen zusammenzuarbeiten sollte man schon abkönnen. Es wäre doch kein Problem, danach erneut zu wechseln. Das wäre für deinen Lebenslauf sicherlich auch bessser.
Wie auch immer du dich letztendlich entscheidest, mach was aus aus deinem Leben!
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| 00030846 |
06.03.2013,
06:43:45 Uhr
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Eine sehr interessante, obwohl recht merkwürdig formulierte Beichte. Sie zeigt m.E. nach den verzweifelten Kampf mit sich selbst und seinen zum Teil indoktrinierten Glaubenssätzen sehr schön auf.
Zu den anderen Kommentaren:
MatzePeters:
Die Verwendung des Begriffes Märchenbuch ist gar nicht mal so abwegig - auch wenn hier eher sarkastisch, wenn nicht sogar abwertend gebraucht. Selbst den schärfsten religiösen Fanatikern sollte klar sein, dass es eine von Menschen und für Menschen geschriebene Sammlung von Geschichten ist, deren Zusammenstellung Jahrhunderte gedauert hat und von Übersetzungsfehlern und Fehlinterpretationen strotzt. Die Analogie zu Märchen ist insofern vorhanden, als das Lebensweisheiten enthalten sind, welche sogar in verschärfter Form von Geboten subsummiert wurden. Von der Kirche kann man nun halten was man will, man sollte sich aber schon darüber klar sein, dass sie eine mächtige Institution ist und heutzutage (man sehe sich mal die Transaktionen der Vatikanbank näher an) und auch in der Vergangenheit (Festlegung ganzer Weltbilder, Kalender etc. auf verschiedensten Konzilen, Kreuzzüge, Ablasshandel, Inquisitionen, Hexenjagden) viel Schindluder getrieben wurde. Dazu zählt auch der Missbrauch der Sünde als Machtmittel. Von den durch unterdrückten Sexualtrieb ausgelösten mentalen, physischen und sexuellen Missbräuchen in irgendwelchen "religiös" geführten Heimen mal ganz abgesehen.
Venus:Pümmel - 1:0. Mir gehen die von Arroganz getränkten Kommentare von JP auch auf die Nerven, entlarven sie doch seinen eigenen Reifegrad. Venus argumentiert hingegen sehr eloquent, leserfreundlich und intelligent.
Zum Beichter:
Man leidet ja förmlich mit dir, schön das du dich auch noch mal selbst zu Wort gemeldet hast.
Wenn du dich traust, dich für einen Moment von deinen christlichen Glaubenssätzen zu lösen ... wird dir vielleicht auch folgendes klar:
1. Männer sind emotional wie Babys. Bekommen Sie keinen Sex haben sie schlechte Laune.
2. Frauen können dies eher selten nachvollziehn - wie auch wenn die Konzentration ihrer Sexualhormone round about 10 % der der Männer ausmacht? Lieblosigkeit wird übrigens von Frauen (exemplarisch: kein kuscheln, kein netter Umgangston, keine Hilfe in Haus Garten etc.) anders definiert als von Männern (exemplarisch: kein Sex, kein Küssen, kein kuscheln).
3. Das öffentliche Beichten (übrigens ein sehr mutiger Schritt von dir) ist durchaus zeitgemäß. Es gibt durchaus schon websiten, auf denen von kirchlicher Seite aus Absolution erteilt wird. Betrachte es einfach mal als psycho-soziales Experiment, welches es m.E. nach auch ist.
4. Der Verzicht auf Onanie ist gesundheitsschädigend. Regelmäßige Ejakulation hat auch gesundheitliche Aspekte. Wenn ich mich recht erinnere liegt regelmäßig bei 2 mal die Woche. Der Verzicht aus christlichem Prinzip ist ein Teil der von dir erworbenen Glaubenssätze nicht mehr und nicht weniger.
5. Die Scheidungsquote in Deutschland liegt glaube ich irgendwo bei um die 30 %. Die Zunahme des gegenseitigen Desinteresses bei längerer Beziehung hat erstmal nichts mit Religion zu tun, sondern ist menschlich. Warum sollte Frau sich auch noch um die Bedürfnisse des Mannes kümmern, wenn sie full time durch die Kinder ausgelastet ist, ein sicheres Heim und Geld hat? Da wird der Partner schnell zum fünften Rad am Wagen. Dies gilt vice versa natürlich auch. Wenn Mann beruflich Erfolg hat, Geld vorhanden ist und interessante Avancen potentieller Bettkandidatinnen hinzukommen. Bevor die Feministinnentruppe (die im Übrigen genauso verblendet ist wie manch fundamentalistisch angehauchter Gläubiger) wieder hinter dem Busch hervorlugt - auch Männer können Kinder hüten und auch Frauen machen imposante Karrieren - bitte jetzt nicht gleich wieder die Geschlechterdebatte beginnen.
6.
Ich vermute, dass deine "Pornosucht" (dazu fehlen typische Angaben zur Frequenz, Dauer etc. von daher ist das schwer zu beurteilen, ob das auch nur annähernd auf dich zutrifft) tatsächlich wie von dir auch mehrfach angedeutet nur ein Teil des ganzen Problemspektrums ist. Die plakative Überschrift hat natürlich eine Menge Leser wieder auf die falsche Bahn geschickt. Dass du dich nach Jahren der Keuschheit exzessiv damit beschäftigst zeigt auf, dass bei dir noch nicht Hopfen und Malz verloren ist. Deshalb bist du kein schlechter Mensch - auch wenn du dies dir in deinem von dir selbst geschaffenen Gedankenkonstrukt einredest.
7.
Was kann man dir mitgeben? Du hast eine gescheiterte Ehe hinter dir, 2 Kinder und belädst dich völlig unnötig mit Schuld. Wenn du keine Pornos mehr schauen möchtest, dann lass es halt bleiben. Aber kasteie dich nicht selbst mit einem unmenschlichen Verbot. Wenn du weiterhin deine ganze Kraft auf diesen Umstand applizierst wirst du nie mehr glücklich. Deine Trauerarbeit ist noch nicht abgeschlossen und Schuld ist letztilch auch ein Mittel um Menschen gefügig zu machen. Versuche dich davon zu lösen. (Gustav Le Bon - Psychologie der Massen nennt weiter Mittel)
Nicht der Sex ist das Problem, sondern dein Umgang damit und deine Sicht auf die Dinge, die vermeintlich zum Scheitern der Beziehung führten.
8. Vielleicht wird auch dir eines Tages klar, dass du die Kraft nicht primär aus deinem Glauben, sondern aus dir Selbst schöpfst. Es heißt schließlich Selbstbewusstsein - Sich seiner Selbst bewusst sein. Zu guter letzt sei dir gesagt panta rhei - alles fließt (und nichts bleibt wie es ist). Ich wünsche Dir viel Glück auf deinem weiteren Lebensweg und vergiss deine Kinder nicht - die können schließlich auch nichts dafür das ihr Beiden nicht füreinander geschaffen seid. |
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