Beichthaus.com
Anonym Beichten Anmeldung | Login
       

Beichten: 25.563 | User: 213.758 | Kommentare: 401.433
Neueste Kommentare
3.9/5 (153 Votes)

1.) Löwen-Gebrüll aus dem Badezimmer

(Beichthaus.com Beichte 00038152)



Ich (m/37) hatte letzte Woche drei Tage lang eine wirklich fiese Verstopfung. Ich war schon echt am Überlegen, mir in der Notdienstapotheke ein Klistier zu holen, als ich Sonntagmorgen endlich ein erlösendes Grummeln im Bauch fühlte. Nachdem ich mir erst einmal ein riesiges Brikett aus dem Kreuz gedrückt habe, merkte ich aber, da kommt noch was. Also drückte ich mir mit beiden Händen je seitwärts auf den Bauch und gab gleichzeitig Druck aufs Ventil. Was da kam, war aber kein weiteres Brikett, sondern ich entließ unter erleichtertem Seufzen mindestens zwei Liter Edelgase in die Freiheit. Das aber nicht geräuschlos, oh nein. Für etwa 10-15 Sekunden kam aus meinem Bad ein Geräusch, das eine Mischung aus dem Gebrüll eines dementen Löwen, einer verrosteten Posaune und poppenden Igeln darstellte, und meine Kloschüssel diente auch noch als Resonanzkörper.

Das Ganze hatte etwa die Lautstärke eines startenden Kampfjets. Naja, ich machte mich sauber, zog ab, reinigte die Schüssel, wusch mir die Hände und wollte mich grade wieder hinsetzen, als es klopfte. Vor meiner Tür stand meine junge Nachbarin, ein draller süßer Wuschelkopf von grade mal 19 Jahren. Dieses Mädel lebt zum ersten Mal alleine und ist sehr leicht zu verängstigen, so hat sie mich schon mehrmals gebeten, sie nachts vom Bus abzuholen oder sie zum Einkaufen zu begleiten, weil bei uns immer ein paar Besaufskis vor dem Supermarkt stehen und einer sie wohl mal angemault hat. Andererseits haben wir auch schon die eine oder andere Nacht verbracht, also stört es mich nicht, den Beschützer zu spielen, aber daher kam sie eben auch dieses Mal zu mir.

Jedenfalls fragte sie mich, ob ich dieses "unheimliche Geschrei" gerade auch gehört hätte. Es wäre voll laut gewesen und hätte echt total böse geklungen und sie habe Angst. Ich sagte ja, irgendwas habe ich gehört, wäre aber wohl vom Hinterhof gekommen, wo mein Bad rausgeht, aber ich wäre im Wohnzimmer gewesen, das zur Straße rausgeht. Sie fragte dann, ob sie reinkommen dürfe. Nach zwei Tassen Kaffee sind wir dann wieder im Bett gelandet. Hätte ich ihr gesagt, ich hätte gerade beinahe die Kloschüssel in die Luft gejagt, wäre sie wohl mit einem seltsamen Blick wieder gegangen.



Beichte vom 28.04.2016, 09:34:46 Uhr

3.8/5 (203 Votes)

2.) Die Heldin mit der Kindergarten-Tasche

(Beichthaus.com Beichte 00038110)



Ich habe einen Mann geschlagen. Er hat die KIGA-Tasche meines Sohnes genommen und ging seelenruhig weiter. Als ich gefragt habe, was das solle, grinste er mir ins Gesicht und meinte, [...]
Diese Beichte steht unter Jugendschutz und kann nur von registrierten Mitgliedern gelesen werden.



Beichte vom 21.04.2016, 13:42:46 Uhr

3.8/5 (256 Votes)

3.) Meine kleine Hummel

(Beichthaus.com Beichte 00038002)



Ich habe gestern eine volle Stunde meiner knapp bemessenen Freizeit dafür verwendet - viele würden sagen, verschwendet - um eine kleine Hummel zu retten, die ich bei mir zu Hause im Treppenhaus gefunden habe. Ich habe mal gelesen, dass Hummeln oft weiter fliegen, als ihre Kraftreserven reichen und dass man sie in einem solchen Fall mit ein paar Tropfen Zuckerwasser wieder auf die Beine bringen kann. Also saß ich mit der Hummel, einem kleinen Teller und einer Spritze voll Zuckerwasser auf meinem Balkon, bis das kleine Pelzding angefangen hat, mit seinem Rüssel zu trinken und dann tatsächlich wieder zu Kräften gekommen ist und wegfliegen konnte. Es war ein tolles Gefühl, dieses kleine Leben zu retten. Die meisten von euch werden das für Selbstbeweihräucherung einer verrückten Ökotante halten, aber es hat sich dennoch gut angefühlt, und so etwas könnte auf unserer egoistischen und verrohten Welt ruhig öfter passieren. Meine Beichte ist, dass ich jeden verachte, der mich dafür belächelt.



Beichte vom 07.04.2016, 06:57:23 Uhr


3.8/5 (329 Votes)

4.) Junge Eltern sind nichts Schlechtes!

(Beichthaus.com Beichte 00037998)



Ich (w/25) bin mit 17 Jahren ungewollt schwanger geworden. Mittlerweile geht meine Tochter schon in die Schule. Es ist kein Geheimnis, dass ihre Eltern etwas jünger sind. Die meisten anderen Eltern verhalten sich mir gegenüber ganz normal und meine Tochter ist ein gern gesehenes Verabredekind. Es gibt aber zwei Mütter, die es auf mich abgesehen haben. Eine davon ist ungefähr 46 Jahre alt. Sie hat Kunstgeschichte studiert und danach nie wieder gearbeitet. Sie leben in einem sehr schönen und teuren Haus. Ihr Sohn ist sehr schlecht in der Schule, aber sie ist der felsenfesten Überzeugung, dass er hochbegabt sei. Ich helfe ab und an mit bei Schulveranstaltungen und habe sie auf der Arbeit (ich arbeite in einer Apotheke) getroffen und sie freundlich gefragt, ob sie spontan für den morgigen Tag einen Kuchen backen könne. Sie meinte, dass sie anderes zu tun habe. Ich habe dann noch einmal vorsichtig nachgefragt, ob es doch nicht ginge, da eine andere Mutter abspringen muss, weil ihre Oma ins Krankenhaus gebracht wurde. Sie wurde sauer und meinte, dass ich so schlecht organisiert sei und ich ja mit 17 schon schlecht mit der Verhütung organisiert war und dass ich nicht meinen muss, meinen Mann (auch der Vater) als den Vater meiner Tochter zu verkaufen.

Ich war sehr wütend und hätte ihr am Liebsten eine kräftige Ohrfeige gegeben, aber damit hätte ich sie ja bestätigt. Meine Wut auf diese unverschämte Person wuchs immer mehr. Dazu finde ich es ganz schlimm, wenn eine Person so dermaßen von sich überzeugt ist. Direkt nach der Arbeit habe ich also völlig erniedrigt drei verschiedene Kuchen gebacken. Am nächsten Tag war der Tag der Aufführung, wo ich auch mit meinem Mann hinging. Leider setzte sie sich nicht allzu weit entfernt von uns hin. Sie beschwerte sich laut, dass ihr Sohn es nicht leicht hat bei der Klassengröße und hochbegabte Kinder sich oft vom Unterricht ausklinken, da sie unterfordert sind. Das Gelaber war kaum zu ertragen. Mein Mann flüsterte mir ins Ohr: "Sag jetzt bloß nicht, dass ihr Sohn einfach überfordert ist." Ich musste etwas grinsen. Danach startete die andere Mutter, die mich auch nicht mag, eine Diskussion, ob man keinen Kuchenverkauf für Spenden an Flüchtlinge machen könne, und schaute mich vorwurfsvoll an. Zum Glück wurde die Aufführung angekündigt. Da kam dann der Sohn von ihr mit offenen Schnürsenkeln rein. Er rief nach seiner Mutter, sie solle ihm den Schnürsenkel zu machen. Ich wunderte mich sehr, dass er mit acht Jahren nicht gelernt hat, sich die Schuhe zu binden, obwohl sie doch den ganzen Tag Zeit hat, ihm das beizubringen.

Plötzlich kam mir die Idee, dass ich doch eigentlich auch fies sein kann: Ich wollte unbedingt, dass ausgerechnet meine Tochter jetzt diejenige ist, die ihm die Schuhe zubindet. Da sie meinen Blick im Publikum suchte, konnte ich ihr mit Zeichensprache das Zeichen geben, sie solle ihm die Schnürsenkel zubinden. Sie rief seiner Mutter zu: "Ich mache das eben, dann musst du nicht erst aufstehen." Grandios, das ist mein Mädchen! Dann machte ihm mit einer flotten Selbstverständlichkeit eine Schleife. Die Mutter wurde feuerrot, während sich die anderen das Lachen verkneifen mussten und ich dachte nur, dass das einer der besten Momente meines Lebens war, auch wenn es wohl nicht die feine Art ist, seine Kinder zu instrumentalisieren.



Beichte vom 06.04.2016, 15:58:32 Uhr

3.8/5 (223 Votes)

5.) Der richtige Umgang mit aggressiven Dränglern

(Beichthaus.com Beichte 00038052)



Vor ein paar Jahren fuhr ich (m/48) mit meinem Auto - nicht zu langsam und nicht zu schnell - über Land. Hinter mir drängelte mehrere Kilometer lang ein weißer Mercedes mit jungen, testosterongeschwängerten Goldkettchenträgern ätzend aggressiv an meiner Stoßstange. Bei dem Gegenverkehr konnten sie aber nicht überholen. Laut Kennzeichen stammten sie aus der nahen Großstadt. Ich wusste, dass im nächsten Dorf eine Blitzkiste war. Kurz vor dem Blitzer fuhr ich rechts ran, die Jung-Stars gaben befreit Gas und wurden mit ordentlicher Geschwindigkeit geblitzt. Danach fuhren sie so langsam, dass ich mich zurückhalten musste, nicht zu drängeln. Aber so hatten sie noch die Gelegenheit, im Rückspiegel meine gute Laune zu beobachten. Bitte vergebt mir meine Schadenfreude!



Beichte vom 13.04.2016, 19:22:16 Uhr

3.8/5 (114 Votes)

6.) Mit Papas Porsche an der Ampel

(Beichthaus.com Beichte 00038032)



Meine Beichte beginnt an einem warmen Sommertag vor einigen Jahren. Ich fuhr mit meinem altem Ford recht flott auf der linken Spur einer Bundesstraße stadteinwärts Richtung Stuttgart. Es war wunderschönes Wetter und laute Musik drang aus meiner alten Anlage zu meinen Ohren. Ein kurzes Stück vor einer Ampel und 50 km/h Begrenzung setzte ich dann zum Überholen eines Porsche-Cabrios an, welches auf der rechten Spur ein Stück langsamer unterwegs war. Kollege Porschefahrer meinte aber, seiner Beifahrerin imponieren zu müssen und gab Gas. Tja, vor ihm war noch ein Auto, er musste hinter mir einfädeln und ich war vor ihm an der roten Ampel angekommen. Ich stand also auf der linken von drei Spuren, ließ meine Fenster herunter und da kam auch der Kollege Porschefahrer. Ein originales Musterbeispiel für pomadigen Fahranfänger mit reichem Papi, auf dem Beifahrersitz dafür eine junge attraktive Blondine. Naja, der Frischling musste natürlich den Motor aufheulen lassen, um mich herauszufordern. Zur Erinnerung: Meine alte Karre hatte kaum 100 PS und mir war wohl bewusst, dass ich bei einem Rennen verlieren werde. Außerdem, an der Stelle folgte sofort wieder eine Ampel und Rennen fährt man einfach nicht!

Trotzdem habe ich nett zu seiner Begleitung rübergelächelt, ein paar Mal den Motor krächzen lassen und etwas Show gemacht. Der junge Herr schaute mir sogar tief in die Augen, da kam mir eine lustige Idee. Ich schaute nur kurz hoch zur Ampel, dann ließ ich meine Reifen quietschen, fuhr einen Meter an und bremste wieder. Hey - die Ampel war immerhin rot! Dies hatte der Frischling aber nicht mitbekommen und panikartig das Gaspedal betätigt. 100 Meter weiter musste es ihm aufgefallen sein, als er völlig verwirrt mitten auf sein Spur bremste und nicht mehr wusste, was er machen sollte. Doch die Show ging gerade erst los, das Cabrio war noch nicht einmal zum Stehen gekommen, da ging auch schon ein Martinshorn an und ein Polizeiwagen fuhr dem Porsche hinterher. Die mussten unser Treiben genüsslich aus einer Parkhausaufahrt, welche auf unsere Spur mündete, verfolgt haben.

Ehrlich gesagt, zu dem Zeitpunkt habe ich unfassbar lachen müssen. Ich konnte es mir zudem nicht verkneifen, als die Ampel dann grün schaltete, schadenfroh winkend an ihm vorbeizufahren. Ich war mir recht sicher, dass der vermeintlich reiche "Sohn" seinen Führerschein verlieren würde, denn der war bestimmt noch nicht aus der Probezeit heraus. Heute möchte ich beichten, dass es mir leidtut, was ich damals getan habe. Zwar hatte ich nichts davon geplant und auch war dies keine Kreuzung (wie gesagt, es gab nur unsere Spuren und eine Parkhausausfahrt), doch war es pures Glück. Was hätte passieren können, wenn er auf eine Kreuzung gefahren wäre, dank meines Witzes? Es tut mir wirklich leid und ich bin ehrlich froh, dass die Geschichte gesundheitlich super für alle gelaufen ist!



Beichte vom 10.04.2016, 18:37:35 Uhr

3.8/5 (98 Votes)

7.) Sattelt auf, ihr Glücklichen!

(Beichthaus.com Beichte 00038158)



Ich bin neidisch auf all diejenigen hier, die Muttis Putzfrau bürsten, von der dicken Nachbarin ein Flötenkonzert bekommen, von der Mitbewohnerin beim Schnüffeln an ihren Höschen erwischt werden oder die nette Studienkollegin flachlegen, weshalb ich beichten möchte. Ich will auch so etwas erleben. Ich (m) bin Ende 30 und meiner Alten ist wohl die Büchse zugewachsen, daher habe ich seit Monaten keinen Sex. Langsam bringt mich das um. Also, an all die Hengste da draußen: Sattelt auf, ihr glücklichen Bastarde!



Beichte vom 28.04.2016, 22:18:23 Uhr

3.8/5 (185 Votes)

8.) Der alte Mann am Kinderspielplatz

(Beichthaus.com Beichte 00038074)



Ich (w/30) bin vor Kurzem völlig aus meiner Haut gefahren, was so gar nicht meine Art ist. Ich war mit meinen Zwillingen (2) und einer Freundin und deren Tochter auf dem Spielplatz. Während die Kinder getobt haben, haben wir auf der Bank gequatscht und stellten irgendwann fest, dass ein kleiner Tumult herrscht. An einer der anderen Bänke unterhielten sich drei Frauen laut und gestikulierend. Dann zückte eine ihr Handy, wählte eine Nummer, sprach kurz und beendete kurz darauf das Gespräch. Kurze Zeit später kam die Polizei. Wir wunderten uns, was denn los ist, denn wir hatten gar nichts mitbekommen, es war alles friedlich. Der Grund war lediglich ein alter Mann, der auf einer der Bänke saß - laut der Mutter, die angerufen hat, sitzt er oft dort, manchmal eine ganze Stunde. Und man muss ja so vorsichtig sein. Der arme Kerl wusste erst gar nicht, wie ihm geschieht. Er war zwar schon alt (etwa 85), aber noch völlig klar im Kopf, und als er erfahren hat, warum die Polizei hier ist, ist er in Tränen ausgebrochen.

Meine Freundin und ich haben uns ein wenig um den alten Herrn gekümmert. Er hat uns erzählt, dass er seit zwei Jahren verwitwet ist, hier in der Nähe wohnt und der Spielplatz ja ein schöner Ort ist, um ein wenig unter Menschen zu sein, vor allem das Kinderlachen mache ihn immer ein wenig fröhlich. Ich war so bewegt und gleichzeitig so sauer! Was bildet diese hysterische Kuh sich ein, habe ich mich gefragt. Ich bin zu ihr gegangen und habe sie angefahren, wie bescheuert sie eigentlich sei und dass ihr Kind mir leidtut - lieber gar keine Mutter als eine solche. Meine Freundin meinte noch, dass ich das doch lassen soll, die sei es doch alles gar nicht wert, aber ich konnte in dem Moment nicht anders.

Was die Frau angeht, so tut es mir nicht leid, ich finde ihr Verhalten noch immer unmöglich. Ich ärgere mich nur, dass ich so unsachlich geworden bin. Speziell der Satz "lieber gar keine Mutter, als so eine" stößt mir mittlerweile doch sauer auf. Auf diesen Satz bin ich nicht sehr stolz. Wir haben dem netten alten Mann allerdings unsere Nummern gegeben. Wir wollen mir ihm in Kontakt bleiben, da er recht alleine ist.



Beichte vom 16.04.2016, 16:33:31 Uhr


3.7/5 (179 Votes)

9.) Du hast sie missbraucht!

(Beichthaus.com Beichte 00038011)



Ich möchte beichten, dass ich es erschreckend finde, wie schnell die Gesellschaft beim Thema "Missbrauch" Leute vorverurteilt und wie schnell man jemanden beschuldigen und sein Leben zerstören kann. Es ist [...]
Diese Beichte steht unter Jugendschutz und kann nur von registrierten Mitgliedern gelesen werden.



Beichte vom 08.04.2016, 16:36:08 Uhr

3.7/5 (179 Votes)

10.) Die Frau mit den Sexspielzeugen im Koffer

(Beichthaus.com Beichte 00038041)



Meine Freundin, mit der ich seit drei Jahren zusammen bin, und ich wollen bald heiraten. Sie denkt, dass wir uns kennengelernt haben, weil ich über ein Verkaufsportal etwas von ihr kaufen wollte. In Wahrheit stellt sich die Geschichte jedoch etwas anders da und hatte eine andere Vorgeschichte, weswegen ich beichten möchte. Ein paar Freunde und ich haben eine gute Bekannte für ihr Auslandssemester zum Flughafen gebracht. Dort war gerade eine Kofferversteigerung am Laufen. Aus einer Laune heraus haben wir mitgemacht und ich habe für 20 Euro einen Koffer ersteigert. Als ich diesen zu Hause aufgemacht habe, sah ich, dass es scheinbar der Urlaubskoffer einer Frau sein musste. Unter einer Unmenge Klamotten und Beautyzeugs in dem Koffer fand ich eine Tüte mit ein paar Sexspielzeugen und getragenen Höschen. Irgendwie weckte das mein Interesse und ich stöberte weiter: In einer Art Geheimfach des Koffers fand ich dann ein Flugticket vom Hinflug mit dem Namen der Besitzerin des Koffers und einen USB-Stick. Scheinbar war der Koffer am Rückflug verloren gegangen und die Verantwortlichen am Flughafen haben nicht genau genug geschaut denn mit dem Ticket hätten sie den Koffer eindeutig zuordnen können.

Auf dem USB-Stick waren viele Urlaubsbilder von mehreren jungen Frauen zu sehen und es war auch ein Ordner angelegt, in dem die Kofferbesitzerin sich beim Masturbieren mit den Spielzeugen aus dem Koffer selbst fotografiert bzw. gefilmt hatte. Die Bilder waren allerdings schon mehrere Monate alt und die Besitzerin des Koffers hatte scheinbar nicht mehr nachgefragt, ob ihr Gepäckstück nicht doch aufgetaucht ist, weshalb der Koffer letztendlich versteigert wurde. Egal, ich musste die Frau kennenlernen, nachdem ich die Bilder von ihr gesehen hatte. In einem sozialen Netzwerk wurde ich schnell fündig, denn sie wohnte in derselben Stadt. Ich konnte aber nichts über ihren Beziehungsstatus herausfinden, weshalb ich eine gute Freundin bat, ihr eine Freundschaftsanfrage zu schicken, weil das weniger auffällig wirkt, als wenn sie ein fremder Mann anschreibt. Diese Freundin forschte dann noch ein bisschen über meine "Traumfrau" und so erfuhr ich, dass sie Single ist, was sie arbeitete und noch ein paar Dinge über ihr Leben.

Jetzt kam der schwierige Teil. Denn wie sollte ich sie kennenlernen, ohne ihr davon zu erzählen, wie und warum ich sie kennenlernen möchte? Aber ich hatte Glück. In einem Verkaufsportal verkaufte sie ein paar Dinge und ich schrieb sie dort an - schon am nächsten Tag stand ich bei ihr auf der Matte für die Abholung. Ich hatte nur Geldscheine dabei und sie konnte nicht rausgeben, weshalb ich auf mein Retourgeld verzichtete. Sie fragte mich dafür, ob ich noch auf einen Kaffee bleiben möchte. Natürlich blieb ich. Wir redeten stundenlang bis in die Nacht hinein über Gott und die Welt und es passte einfach. Sie hatte scheinbar auch Interesse an mir. Nach mehreren Wochen und einigen Treffen wurden wir ein Paar, sind es bis heute geblieben und teilen uns schon eine gemeinsame Wohnung. Ich liebe meine Freundin wirklich über alles und freue mich schon darauf, mit ihr verheiratet zu sein. Die wahre Geschichte, wie ich sie kennengelernt habe, darf sie jedoch nie erfahren. Ich bitte um Absolution für meine zweifelhafte Art, wie ich in das Leben meiner Freundin getreten bin.



Beichte vom 12.04.2016, 08:28:38 Uhr

3.7/5 (179 Votes)

11.) Vom Idioten zum Spießer

(Beichthaus.com Beichte 00038004)



Ich habe vor langer Zeit eine Beichte hier reingestellt (00030543). Die Kommentare, die ich von den hiesigen Usern erhalten habe, haben mir zu Denken gegeben und ich habe daher mein Trinkverhalten geändert. Was ich jetzt beichten will? Aus dem Idioten ist ein Spießer geworden, der lieber auf der Couch sitzt und liest, statt zu saufen. Aber wenigstens einer, der nicht morgens aufwacht und sich wundert, woher er das Veilchen, die Schnittwunden und die Anzeigen herhat. Danke an alle, die mir mit Ihren Kommentaren "geholfen" haben, meine Fehler einzusehen.



Beichte vom 07.04.2016, 11:52:15 Uhr

3.7/5 (139 Votes)

12.) Der kleine Junge im Supermarkt

(Beichthaus.com Beichte 00038103)



Ich (m/37) möchte hiermit beichten, dass ich gestern einen Jungen in einem Discounter so zu Seite geschubst habe, dass er in ein Regal flog. Das lag aber daran, dass der [...]
Diese Beichte steht unter Jugendschutz und kann nur von registrierten Mitgliedern gelesen werden.



Beichte vom 20.04.2016, 11:59:08 Uhr

3.7/5 (145 Votes)

13.) Der Porno meiner Vorgesetzten

(Beichthaus.com Beichte 00038064)



Ich (m/31) muss beichten, dass ich meine Vorgesetzte paranoid gemacht habe. Bei einer bekannten Plattform für erwachsene Unterhaltungsfilme fand ich völlig per Zufall einen Clip, der ganz eindeutig meine Vorgesetzte mit vier Männern zeigt. Ein fünfter Mann filmte das Ganze. Anhand dessen, was er sagt, muss es ihr Ehemann sein. Meine Beichte ist selbstverständlich nicht, dass ich zu diesem Clip Fünf-gegen-Willi gespielt habe, sondern dass ich einen völlig harmlosen Screenshot daraus, der nur eine leere Couch zeigt, ausgedruckt und auf der Arbeit in ihr Fach gelegt habe. Keine Nachricht dazu, kein Erpressungsversuch - ich liebe einfach nur das Chaos und wie sie nun seit zwei Wochen total verstört wirkt.



Beichte vom 15.04.2016, 20:36:03 Uhr


3.6/5 (164 Votes)

14.) Rache für meinen toten Hund

(Beichthaus.com Beichte 00038100)


34 Kommentare

Anhören

Rache · Zorn · Vandalismus · Tod · Tiere


Ich (w) muss etwas beichten. Weil unsere Eltern selten zu Hause sind, haben sie mir als Entschädigung einen Hund gekauft. Er war noch ein Welpe, als ich ihn bekommen habe und mittlerweile ist ein halbes Jahr vergangen und ich wollte meinem Hund zu diesem Jubiläum eine Freude bereiten und habe ihm teures Spielzeug gekauft. Als ich von diesem Einkauf nach Hause kam, sah ich meinen Hund tot am Boden liegen. Der Raum war mit Deo vollgesprüht und ich musste mir einen Schutz holen, damit ich überhaupt atmen konnte, als ich hineinging. Ich habe natürlich sofort meinen Bruder zur Rede gestellt und habe ihm drei Mal - so hart ich konnte - eine verpasst. Er hat sich aber nur darüber lustig gemacht, dass ich getrauert habe. Er hat über den Tod meines Hundes zwar nur gelacht, aber ich vermute, dass er ihn so lange besprüht hat, bis er nicht mehr atmen konnte.

Da er ja noch klein war, hat er ihn sehr leicht mit Seilen am Fliehen hindern könne. Er hatte schon immer etwas gegen den Hund und generell gegen Tiere. So zertritt er gerne Frösche oder tritt Straßenkatzen. Und wenn diese ihn dann angreifen, wehrt er sich mit einem Stock. Ich wusste zwar, dass er Tiere nicht mag, weil es für ihn nur untere Gestalten sind, aber so etwas hatte ich ihm nicht zugetraut. Im Prinzip ist das meine Schuld. Ich konnte ihn nicht mitnehmen, weil ich die Leine nicht gefunden habe und er noch nicht ohne Leine laufen kann. Meinen Eltern ist das egal. Sie meinen, dass ich mir doch einfach einen neuen Hund kaufen könne, aber ich finde das einfach blöd. Mein Bruder will sich nicht entschuldigen und zeigt keine Reue. Daher habe ich seine Playstation 4, auf die er lange gespart hat, aus dem Fenster geworfen. Er ist total ausgeflippt und ich habe zwei Monate Hausarrest bekommen, aber das war es wert.



Beichte vom 19.04.2016, 18:24:33 Uhr

3.6/5 (223 Votes)

15.) Der gestohlene Hund, der mein Leben veränderte

(Beichthaus.com Beichte 00037990)



Ich (m) habe mit acht oder neun Jahren einen Hund entführt. Ich habe mich oft einsam gefühlt, da meine Eltern schon immer nur ein Kind wollten. Ich hatte sehr liebe Eltern, aber Geschwister oder Spielkameraden können sie eben nicht komplett ersetzen. Wir haben außerhalb des Ortes in einem schönen Eigenheim gewohnt, aber es gab eben keine richtigen Nachbarn und somit auch wenige Spielkameraden. In der Schule hatte ich zwar Freunde, doch aufgrund der "Abgeschiedenheit" sah man sich eben außerhalb der Schule auch nicht ständig. Ich war alleine und habe mir ein Haustier gewünscht, was meine Eltern aber nicht wollten. Als ich dann einmal alleine zu Hause war, habe ich mich wieder recht einsam gefühlt und bin mit dem Fahrrad in den Ort gefahren, was fast eine Stunde gedauert hat. Dort habe ich gehofft, Schulfreunde zu treffen. Stattdessen habe ich vor dem Supermarkt einen kleinen Terriermischling gesehen, angebunden vor dem Eingang. Ich habe ihn mitgenommen und nannte sie Lilly.

Ich habe Lilly in meinem Zimmer versteckt und zwei Tage lang hatte ich richtige Freude mit ihr und das Gefühl, nicht mehr so alleine zu sein. Dann hat mich das schlechte Gewissen gepackt. Ich habe meinen Eltern alles erzählt. Sie waren entsetzt, aber wirkten auch nachdenklich. Wir sind zur Polizei gefahren, wo dann kurz darauf ein älteres Ehepaar total erleichtert ihre kleine Hündin, die in Wirklichkeit Kira hieß, in die Arme geschlossen hat. Ich habe ihnen alles gebeichtet und die Leute waren unfassbar lieb. Sie hatten so viel Verständnis und haben mir angeboten, mit Kira spazieren zu gehen, wann immer ich Lust darauf habe. Sie haben uns zum Kaffee eingeladen und meine Eltern und ich haben festgestellt, dass sie beide auch ziemlich alleine sind. Ihre Tochter ist als Baby gestorben und danach hat es mit den Kindern nicht mehr geklappt. So hatten sie Kira, die ein wenig ihr Kindersatz war. Sie haben sich wahrscheinlich auch ein wenig in mich "verliebt".

Ich war von nun an oft dort und habe die beiden sehr gemocht. Sie haben mich mit ihrem Auto oft abgeholt. Meine Eltern waren recht niedergeschlagen, als ihnen bewusst wurde, dass ich alleine war. Ich habe dann nach ein paar Monaten, in denen wir uns intensiv informiert haben, einen Hund aus dem Tierheim bekommen, da meine Eltern gemerkt haben, wie tierlieb ich war. Und durch meine neuen Ersatzgroßeltern konnte ich auch viel häufiger meine Schulfreunde besuchen. So fand das Ganze doch noch ein gutes Ende, wobei der Diebstahl eines Hundes natürlich eine gemeine Sache war.



Beichte vom 04.04.2016, 16:49:04 Uhr

3.6/5 (78 Votes)

16.) Die Putzfrau meiner Eltern

(Beichthaus.com Beichte 00038153)



Ich (Student/25) lebe noch bei meinen Eltern. Diese haben seit zwei Jahren eine neue Putzhilfe, eine Tschechin Ende 30. Da ich in in den letzten zwei Semestern donnertags immer erst am Nachmittag Vorlesung habe und meine Eltern beide arbeiten, bat sie die Putzfrau, am Donnerstagvormittag zu kommen, statt abends. Alleine im Haus soll die Putzfrau nämlich auch nicht sein. Sie bekommt mit fünfzehn Euro pro Stunde aber einen netten Lohn, da meine Mutter fair sein möchte, und hat auch nicht die Welt zu tun. Was meine Mutter jedoch nicht ahnt, ist, dass ich ihre Putzhilfe, wenn sie fertig ist, nach allen Regeln der Kunst durchnehme. In der Erdbeerwoche kriege ich die Flöte gespielt. Manchmal putzt sie auf meinen Wunsch auch nackt.

Meine Eltern sind aber streng gläubige Katholiken und würden sie sofort rauswerfen, wenn das herauskäme. Während ich mir die Neuauflage der Bergpredigt anhören müsste. Für sie ist es ja schon eine Todsünde, dass ich den Kirchenbesuch verweigere und jeden Sonntag ist hier deshalb dicke Luft, aber ich habe ihnen etwas von einer Glaubenskrise erzählt und ihr Pfarrer sagte ihnen, man dürfe mich gerade dann nicht dazu zwingen, in die Kirche zu gehen. Sie wissen auch nicht, dass ich vor der Ehe schon Sex habe und auch nicht, was ich sonst ab und zu so treibe in Sachen Sex, Alkohol und Drogen. Aber es ist erstens allgemein mein Leben und ich werde ja nicht mehr jünger und zweitens ist es einfach zu gut mit ihr, um damit aufzuhören! Niemandem wird wehgetan, wir sind beide Single. Daher bitte ich um Absolution.



Beichte vom 28.04.2016, 09:51:40 Uhr

3.5/5 (122 Votes)

17.) Hast du ein Problem, Alter?!

(Beichthaus.com Beichte 00038133)



Ich (m) beichte, dass ich einen enormen Hass auf Deutschtürken hege. Mir ist völlig klar, dass nicht alle so sind und es gibt auch wirklich nette Leute unter ihnen, aber ich hasse die Art von Türken, die zu zehnt ankommen und fragen, ob man ein Problem hat. Oder mir Beleidigungen hinterherrufen, nur weil ich Deutsch bin und mit ihren BMWs durch die Gegend fahren und sich so megageil fühlen. Mir tut es wirklich leid für alle, die nicht zu dieser Art von Mensch gehören, denn ich lebe die Vorurteile extrem aus - aber meiner Erfahrung nach sind es eben nicht nur Vorurteile.



Beichte vom 25.04.2016, 13:50:51 Uhr

3.5/5 (127 Votes)

18.) Nackt im Treppenhaus

(Beichthaus.com Beichte 00038079)



In der Nacht zwischen 2:00 und 5:00 Uhr gehe ich gerne nackt durch das Treppenhaus. Ich fahre mit dem Fahrstuhl bis zum höchsten Stock und gehe dann gemütlich runter. [...]
Diese Beichte steht unter Jugendschutz und kann nur von registrierten Mitgliedern gelesen werden.



Beichte vom 17.04.2016, 11:57:32 Uhr

3.5/5 (82 Votes)

19.) Mein letzter Tag vor der Rente

(Beichthaus.com Beichte 00038047)



Vor einigen Wochen habe ich meine Rente angetreten. Auch wenn ich immer gerne gearbeitet habe, habe ich mich sehr auf den letzten Arbeitstag gefreut. Ich verstand mich immer gut mit den Kollegen, wir haben gemeinsam schwere Zeiten und noch schwierigere Kunden gemeistert. Es gab daher eine kleine Abschlussfeier, die, wie ich beichten muss, ausgeufert ist. Während sich meine Kollegen, die an diesem Tag ja nach einem Glas Sekt geregelter Arbeit nachgingen, eher zurückhielten, stieß ich mit jedem an und war bald entsprechend angetrunken. Am Höhepunkt der Feier hielt ich es für eine gute Idee, in ein Meeting der Geschäftsführung mit einem unausstehlichen Kunden zu platzen, und mich mitten auf dem Sitzungstisch zu entleeren. Mein Abgang aus der Firma ist mir unsagbar peinlich. Ich habe ein großartiges Verhältnis zu meinem gesamten Kollegenkreis für eine dumme Sauf-Laune geopfert. Einer hat meine Defäkation sogar per Handy gefilmt und ich hoffe inständig, dass dieses Video nie den Weg in meinen Bekanntenkreis findet.



Beichte vom 13.04.2016, 14:36:33 Uhr

3.5/5 (294 Votes)

20.) Kanackenaufschlag

(Beichthaus.com Beichte 00037996)



Ich (m/27) bin selbstständig und habe ein Geschäft mit vielen Stammkunden. Leider kommen des öfteren auch Leute mit Migrationshintergrund, die ständig feilschen und die Sachen billiger möchten. Penetrant und der deutschen Sprache fast nicht mächtig, fangen sie an zu diskutieren. Das nervt tierisch und ich lüge nicht, wenn ich sage, dass das in all den Jahren keine einzige deutsche Person gemacht hat. Bei mir gibt es deshalb einen sogenannten Kanackenaufschlag von 15 bis 20%. Natürlich inoffiziell.



Beichte vom 05.04.2016, 14:23:17 Uhr





Beichthaus © 2004-2016


Page copy protected against web site content infringement by Copyscape

beichthaus bei facebook Beichthaus Podcast Feed Beichthaus App fr Android Beichthaus App fr Android beichthaus bei twitter

Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de

Plagiate dieser Website werden automatisiert erfasst und verfolgt.