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Im Alter von 12 hatte ich eine geniale Methode, mein Taschengeld aufzubessern: Mit einem Streichholz und etwas Geschick konnte man damals problemlos an den Einkaufswagen rankommen, auch ohne eine Mark einzuwerfen. Von außen war dann auch nicht auf den ersten Blick sichtbar, ob sich in dem Wagen eine Mark befindet oder nur ein Streichholz. Immer wenn ich für meine Mutter etwas einkaufen sollte, holte ich mir auf diese Weise einen Wagen - auch wenn es nur ein oder zwei Artikel waren - und begann meinen Rundgang durch den Supermarkt. Nach getanem Einkauf schob ich den Einkaufswagen nun natürlich nicht zurück in die Schlange, sondern bot ihn gleich einem anderen Kunden an, der sich gerade selbst einen Wagen holen wollte. Im Gegenzug bekam ich dann von ihm eine Mark, weil er ja davon ausging, dass sich in dem Einkaufswagen ebenfalls eine Mark befindet. Nach vollbrachter Tat hieß es natürlich "nichts wie weg!" bevor der Kunde mit seinem Einkauf fertig war und den Betrug bemerkte. Zu gern hätte ich manchmal das verdutzte Gesicht des gelinkten Kunden gesehen. Heute funktioniert der Trick leider nicht mehr, weil die meisten Leute benutzen ja heutzutage diese Einkaufschips anstatt einem Euro-Stück. Früher gab es die aber noch nicht und jeder, der einen Einkaufswagen wollte, brauchte daher unbedingt ein Mark-Stück. Die guten alten 90er.
Beichte vom 23.01.2011, 21:48:13 Uhr
Mr.Mustang Armer Sünder
Fies aber geil Trotzdem auf der anderen seite verdammt scheiße sowas zu machen
24.01.2011, 17:01 Uhr