Der 4.000 DM Plattenspieler
Beichthaus.com Beichte #00031420 vom 14.06.2013 um 07:33:16 Uhr in Ochsenhausen (15 Kommentare).
Beichthaus.com Beichte #00031420 vom 14.06.2013 um 07:33:16 Uhr in Ochsenhausen (15 Kommentare).
Dann musst du ja ordentlich dicht gewesen sein, wenn du nicht einmal mehr gemerkt hast, dass du dich gerade nicht im Bad befindest. Da du nur dir selber damit geschadet hast, gibt's Absolution.
14.06.2013, 14:17 Uhr melden
Sorry - ich würde mich eine teure Anlage kaufen, damit ICH Spaß daran habe, nicht damit mich andere beneiden... Die Rechnung für dich kam prompt...
14.06.2013, 14:22 Uhr melden
Da hattest du aber ordentlich einen sitzen, wenn du das nicht mehr unterscheiden konntest. Eigentlich tut es mir ja nur um die Anlage leid..
14.06.2013, 14:37 Uhr melden
Andere Zeiten, andere Sitten. Aber während früher die dinger auch ewig gehalten haben (die HiFi-Anlage meiner Eltern ist älter als ich aber hat trotzdem weniger Macken) sind die heutigen Geräte was die langlebigkeit betrifft wirklich zum Kotzen...
14.06.2013, 14:47 Uhr melden
au backe, also der Plattenteller wäre mir das wichtigste gewesen, da hätte ich mich ganz schön geärgert drum...
14.06.2013, 15:31 Uhr melden
Vielleicht hast du ja auch die Musik, die du aufgelegt hattest, einfach nur zum Kotzen gefunden?
14.06.2013, 15:34 Uhr melden
Hoffe Du hast ihn richten lassen und nicht weggeschmissen.
14.06.2013, 18:14 Uhr melden
ich musste lachen wirklich witzig und auch toll geschrieben. Aber so etwas kann einem nur im besoffenen Zustand passieren.
14.06.2013, 18:37 Uhr melden
Echt? Als man noch Schallplatten gespielt hat, gab es schon CDs? Ich dachte, danach kamen erst Kassetten und die CDs erst später..
14.06.2013, 19:07 Uhr melden
@ Vicco, da sagste was... Meine Lebensgefährtin hat sich neulich einen neuen Haartrockner zugelegt. Gar nicht mal das billigste Model. Ich war grade in der Küche als dann das Unglück geschah. Alle Licher aufeinmal aus, ein Schrei, ein kräftger Rumms. Mit einem Hechtsprung war ich im Bad bereit den Helden zu spielen und was seh ich da so im Halbdunkeln? Mein bessere Hälte die hustend und fluchend in einer Qualmwolke steht und versucht den Föhn zu löschen aus dem Flammen schlagen. Gottseidank war sie noch so geistesgegenwärtig ihn auszustecken sonst wäre sie wohl von dem Löschversuch "geschockt" gewesen. Als ich dann mit Kassenbon und reichlich verkohltem Föhn im Elektronikmarkt stand, teilte mir die gelangweilte Verkäuferin mit, dass ich nicht der erste Kunde wäre, der dieses gemeingefährliche Gerät zurückbrachte. Anstandslos bekamen wir unser Geld zurück und suchten uns dann einen neuen Haartrockner aus. Mal sehen wie lange dieser hält...
14.06.2013, 19:22 Uhr melden
Damals(tm) hat man mit einer ähnlichen Technik auch Tonträger hergestellt (Stichwort Wachswalzen). Offenbar bist du in einem metaphysischen Zustand über deine anale hinweg zur oralen Phase zurückgegangen und hast unbewusst deine Erinnerungen an den Abend in ein einzigartiges Tondokument gegossen. Durch sorgfältiges Konservieren (vulgo: Trocknen) hättest du dir diese wunderbaren Erlebnisse bewahren und später stolz der Nachwelt präsentieren können. Aber ich fürchte, du hast es einfach weggewischt. Viele historische Dokumente sind diesen Weg gegangen und beschäftigen nun eine ungeahnte Zahl an Historikern, die versuchen, solcherlei fahrlässig vernichtete Zeitdokumente zu rekonstruieren. Banause!
14.06.2013, 21:04 Uhr melden
@Rechthaberin: Es werden sogar heute ab und zu noch Schallplatten hergestellt, wenn neue Alben rauskommen (im Rock- und Metalbereich z.B.). Ist was für Nostalgiker.
15.06.2013, 05:08 Uhr melden
@Diedierecht hat: CDs gibt es seit 1981 aber erst seit 1991 werden mehr CDs als Schallplatten verkauft. Kassetten gibt es seit den 60ern haben die Schallplatte aber nur ergänzt. Da klanglich schlechter und für bestimmte Zwecke wie Auflegen einfach ungeeignet.
15.06.2013, 09:16 Uhr melden
superärgerlich, da die meisten kompaktanlagen plattenspieler aber eh nichts taugen wahrscheinlich nicht das schlimmste
26.06.2014, 13:58 Uhr melden
Eigentlich nur schade um den Plattenspieler. Vielleicht solltest du in Zukunft einfach maßvoller mit dem Alkohol umgehen, dann passiert sowas auch nicht.
19.09.2015, 15:07 Uhr melden
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Am Abend war ich auf einer Party und hatte, wie es damals leider öfter vor kam, einfach zu viel getankt. Im Bett in der Nacht bemerkte ich, das sich alles dreht und wusste in dem Moment, dass es unvermeidlich war, den letzten Getränken die Freiheit rückwärts zu schenken. Ich ging auf das Klo, klappte den Deckel hoch und ließ mir den Abend sozusagen nochmal durch den Kopf gehen - zumindest war ich fest davon überzeugt, dass ich mich auf dem Klo befinden würde.
Am nächsten Tag stellte ich entsetzt fest, das es der Deckel des Plattenspielers meiner neuen Anlage war, den ich hochgeklappt hatte. Der neue HiFi-Traum war total vollgekotzt. Zum Glück war jedoch nur der Plattenspieler wirklich kaputt, den Rest konnte ich mit Putzen retten.