Der Schülerschreck
Beichthaus.com Beichte #00030926 vom 24.03.2013 um 19:38:33 Uhr (69 Kommentare).
Beichthaus.com Beichte #00030926 vom 24.03.2013 um 19:38:33 Uhr (69 Kommentare).
Funktioniert ja, sehe kein Problem.
Als Lehrer soll man schon durchgreifen können.
Für die Schüler kanns nur gut sein, du schadest denen ja nicht.
25.03.2013, 12:53 Uhr melden
Mal ganz ehrlich: Bei Lehrern wie Dir, wundert mich das nicht, dass die Schüler keine Lust mehr haben. Die Erziehung mit Zuckerbrot und Peitsche funktioniert nur, wenn man auch gelegentlich etwas zurückgibt, und sich den Schülern öffnet und auf die Probleme der Schüler eingeht und nicht bei jedem kleinsten Vergehen gleich mit allen zupacken was man hat und freudig 6en verteilen. Oder Schüler zum aufstehen zwingen, das war vielleicht in der Grundschule die Norm, aber in einer weiterführenden Schule sowas durchzupeitschen ist einfach lächelrich. Das ist der wahre Grund, warum Du nicht respektiert wirst. Und es reicht auch nicht den Schülern powerpoint Präsentationen aufzulegen, dann erscheinen eben Fragen, wie was die Weimarer Republik ist, für dich ist es einfach weil du es schon 1000x gemacht hast, aber für jemanden der das erste Mal etwas davon hört ist das unverständlich, Du solltest auch deinen Unterrichtsstil überarbeiten und mehr auf traditionelle Lehrmethoden wie Arbeitsaufträge/Leseaufträge setzen und auch die Schüler mal etwas erarbeiten lassen und ihnen nicht alles reinpressen wie einer Mastgans. So das wärs im engeren Sinne.
25.03.2013, 12:56 Uhr melden
Ich persönlich kann ein Lied davon singen, was du hier beschreibst. Alleine schaffst du aber nicht viel, wir brauchen mehr LehrerInnen, die durchgreifen und keine Angst vor den Eltern haben. Denn diese schrecken auch nicht davon ab, ihre Drohungen (Ich kenne da jemanden...) umzusetzen. Für mich sind aber zwei Seiten dran: die Eltern UND die Schule!
25.03.2013, 12:58 Uhr melden
Bravo! Für mich gibt es da nichts zu beichten, mach weiter so. Für mich ist diese gutmenschliche Kuschelpädagogik ein Verbrechen an den Kindern. Kann mich noch gut erinnern wie ein Lehrer zehn bis 15 Minuten lang mit uns diskutiert hat ob es richtig war einen Schüler zu verweisen, der sich vollkommen daneben benommen hat. Einfach lächerlich!
25.03.2013, 13:07 Uhr melden
Kinder brauchen nun mal Führung. Du siehst ja, dass es funktioniert. Sei streng, aber kein Arschloch.
25.03.2013, 13:19 Uhr melden
Hallo Kollegin! Die geschilderten Probleme mit unmotivierten Schüler in der Unterstufe, sowie den Eltern, die immer andere für das Fehlverhalten ihrer Kinder verantwortlich machen, kenne ich zu gut. Ich leide auch darunter! Es gibt ja den berühmten Spruch: "Niemals vor Weihnachten lächlen". Da ist viel Wahres dran. Sie brauchen eine strenge Hand - die sie definitiv Zuhause nicht haben - , damit etwas aus ihnen wird. Zu meinem Leidwesen wurde an meiner Schule das Sitzenbleiben abgeschafft, so dass dieses Druckmittel komplett wegfällt. Ich wünsche dir weiterhin viel Geduld und viel Energie, das alles durchzustehen.
Truestory.. du scheinst nicht viel Ahnung von der Materie zu haben. Traditionelle U-Methoden sind verpönt. Kreativität, Förderung jedes Einzelnen (am besten gleichzeitig auf 5 verschiedenen Niveaus) und Verständnis für jeden Schüler wird verlangt.
Die Schüler aufstehen zu lassen ist nicht lächerlich, sondern unterstreicht nur nochmal die verschiedenen Stellungen, da die Schüler sonst dazu neigen, dich als "Kumpel" anzusehen. Das übliche Lehrer-Schüler-Verhältnis gibt es dank der Medien nicht mehr.
25.03.2013, 13:28 Uhr melden
Bravo! Für mich gibt es da nichts zu beichten, mach weiter so. Für mich ist diese gutmenschliche Kuschelpädagogik ein Verbrechen an den Kindern. Kann mich noch gut erinnern wie ein Lehrer zehn bis 15 Minuten lang mit uns diskutiert hat ob es richtig war einen Schüler zu verweisen, der sich vollkommen daneben benommen hat. Einfach lächerlich!
25.03.2013, 13:38 Uhr melden
Du quälst die Schüler nicht nur, sondern gibst ihnen auch einen klaren Rahmen, was sie dürfen und was nicht. Im Grunde scheinst du es ja gut zu meinen, bist eben nur frustriert. Meine Meinung: Rein antiautoritäre Erziehung ist genauso bekloppt wie rein autoritäre...
25.03.2013, 13:50 Uhr melden
Also es gibt ein paar wenige Lehrer, die es trotz gewisser Strenge schaffen, von vielen Schülern gemocht zu werden. Das ist ein schmaler Grat. Der Lehrer sollte den Unterricht souverän durchziehen, aber auch menschlich und gerecht sein! Wenn man das schafft, ist man meist ziemlich beliebt (Erfahrung aus meiner Schulzeit). Dass du dich aufregst, dass manche Schüler nicht wissen, was die Weimarer Republik war oder was ein Kontinent ist, ist lächerlich....Selbstverständlich sind solche Fragen für Lehrer mit Leichtigkeit zu beantworten (wär schlimm, wenn nicht), aber hast du ernsthaft erwartet, dass alle Schüler das von vornherein wissen? Als Lehrer sollte man vorher wissen, dass man in dem Beruf einige Jahre lang jedes Jahr immer den gleichen Stoff behandelt...
25.03.2013, 13:52 Uhr melden
Ich finde diese ganzen Junglehrer mit ihren neuen Methoden einfach nur abartig, hatte selbst früher welche. Die Lehrer von der alten Schule gibt's heute kaum noch. Zeit das zu ändern!
25.03.2013, 14:00 Uhr melden
Sowas kannst du bis zu 8. oder 9. Klasse machen, danach ist es in meinen Augen unangebracht. Die Schüler sollen im Unterricht aufpassen ? Dann gestalte den Unterricht so, dass er Spaß macht, dass die Schüler daran teilnehmen WOLLEN. In Mathe geht sowas vielleicht nicht, aber gerade in Fächern wie Deutsch, Englisch und Geschichte kann man den Unterricht sehr interessant gestalten, so dass die Schüler gerne aufpassen.
Vorallem in der Oberstufe, sollte der Lehrer den Schülern auf Augenhöhe begegnen und nicht als Diktator dastehen.
Ich habe nach der 10. Klasse damals die Schule gewechselt, vom Gymnasium auf ein Technisches Gymnasium nur mit Oberstufe und Berufsschule. Hier waren alle Schüler mindestens mal 16 Jahre alt und es gab keine kleinen Kinder. Dementsprechend waren auch die Lehrer vollkommen anders drauf, als am normalen Gymnasium. Sie haben einen gleichgestellt behandelt und mit einem wie erwachsene gesprochen. Den Unterricht entsprechend gestaltet und rückblickend war es das beste was ich in meinem Leben je tun konnte.
25.03.2013, 14:09 Uhr melden
@ActionMan: Ach, die Lehrer der alten Schule willst du zurück? Die, die Kindern mit Lineal und Rohrstock verdroschen und mit Eselsmütze in die Ecke gehockt haben? Ich bin selbst Lehramtsstudentin und ich hasse diese alten Vetteln die der Meinung sind Praktikanten haben gefälligst in der Ecke zu sitzen und die Klappe zu halten. Dabei lernt weder der Praktikant noch die Kinder was. Das deutsche Schulsystem ist unglaublich veraltet und da gehören einfach gehörige Verbesserungen dran vorgenommen. Ich persönlich finde es sogar richtig schön dass "Frontalunterricht" im Bildungssektor inzwischen regelrecht zum Schimpfwort geworden ist. Aber die Einstellung der Schüler zur Schule ist wirklich katastrophal. Ich weißt nicht wie oft mir in Praktika gesagt wurde dass ich nicht so viel Enthusiasmus haben soll. Ich kann die Beichterin zu 100 Prozent verstehen und muss ihr zugute halten dass sie bei aller Frustration immer noch fair zu ihren Schülern ist. Da hab ich nämlich schon ganz andere erlebt!
25.03.2013, 14:37 Uhr melden
Ich kann Dir in vielen Punkten recht geben, wobei mich etwas verwundert, wie stark das Niveau mittlerweile auch an den Gymnasien gesunken sein muß. Die von Dir beschriebenen Schüler hätten zu meiner Schulzeit das Gymnasium wieder sehr schnell verlassen müssen. Manche Kommentatoren verlangen hier, der Unterricht müsse mehr "Spaß machen". Das halte ich für eine Fehlsicht. Der Lehrer ist kein Alleinunterhalter! Natürlich soll der Lehrer in einer für die Schüler verständlichen und nachvollziehbaren Form Wissen vermitteln, natürlich soll er das in einer Form tun, die die Schüler motiviert und in ihnen Interesse weckt. NUR: Wissensvermittlung kann nicht immer Spaß machen, Lernen ist in manchen Bereichen einfach von Natur aus anstrengend und auch mal langweilig. Lernen hat nun mal auch mit Leistung zu tun. Mancher verfällt aus einem Reflex heraus in eine Gegenübertragung und will seine Kinder vor allen Unbillen des Lebens schützen, jedoch genau dadurch lernen die Kinder eben nicht mit Belastungen umzugehen. Das Berufsleben besteht leider aus Leistungsdruck, aus Belastungen und ist auch nicht immer Fair. Schon heute zeigt sich, daß die jungen Berufseinsteiger auf diese Umstände viel schlechter Vorbereitet sind als ihre Vorgänger von vor 10 Jahren. Auch müssen Eltern einsehen, daß nicht jedes Kind Anwalt oder Arzt werden kann. Es braucht genauso Bäcker, Installateure, Verkäufer usw. Ich kann nicht dem Lehrer, der Schule und dem Bildungssystem die Schuld geben, wenn mein Kind statt einem 1,0 Abitur einen 3,5 Hauptschulabschluss hat. Weiterer Punkt "Ink.usion". Klar ist es sinnvoll Körperbehinderte oder auch Schüler mit einer Teilleistungsschwäche in eine Regelklasse zu integrieren, Allerdings nur wenn dem zusätzlichen Aufwand auch personell Rechnung getragen wird. Die Realität sieht leider anders aus. Kräfte, welche auf dem Papier der Schule für die Inklusion zugestanden werden, gleichen irgendwelche Lücken aus, stehen aber nicht für die betroffenen Schüler und Klassen bereit. Noch dazu werden nicht nur Körperbehinderte und Teilleistungsgeschwächte sondern auch Schüler aus der Erziehungshilfe (frühere Bezeichung Schwererziehbare) inkludiert. Dies ist für Mitschüler wie Lehrer oft eine enorme Belastung, geradezu fatal wenn dafür vorgesehene Kräfte in anderen Klassen vertreten müssen und eine einzige Lehrkraft die Situation mit Regelklasse znd Schüler in Erziehungshilfe allein meistern muß. Meist bleibt der Unterricht da auf der Strecke.
25.03.2013, 14:49 Uhr melden
Ich kann mich da autovaz2104 da nur anschließen er hat vollkommen Recht. Die Schule ist kein Spaßinstitut und die Lehrer nicht dazu da, Schüler zu bespaßen. Das Problem ist, dass viele Eltern der Meinung sind, Schule und Gesellschaft wären dazu da ihre Kinder zu erziehen und Ihnen Anstand mitzugeben. Viele sehen Ihre Kinder als unfehlbar, und wenn es Probleme mit den Kindern gibt sind immer die anderen schuld. Deshalb kann ich die Posterin total verstehen und es nachvollziehen. So dumme Gören die nicht mal wissen ob Europa ein Kontinent verdienen meiner Meinung auch kein Abitur, allenfalls einen Hauptschulsbschluss. Für Leute die sich für Ihr Abi Ihren Arsch aufreißen ist sowas doch ein Schlag ins Gesicht, dass sie am Ende die gleiche schulischen Grundlagen haben, wie solche Deppen.
25.03.2013, 15:04 Uhr melden
Ich kann Dir in vielen Punkten recht geben, wobei mich etwas verwundert, wie stark das Niveau mittlerweile auch an den Gymnasien gesunken sein muß. Die von Dir beschriebenen Schüler hätten zu meiner Schulzeit das Gymnasium wieder sehr schnell verlassen müssen. Manche Kommentatoren verlangen hier, der Unterricht müsse mehr "Spaß machen". Das halte ich für eine Fehlsicht. Der Lehrer ist kein Alleinunterhalter! Natürlich soll der Lehrer in einer für die Schüler verständlichen und nachvollziehbaren Form Wissen vermitteln, natürlich soll er das in einer Form tun, die die Schüler motiviert und in ihnen Interesse weckt. NUR: Wissensvermittlung kann nicht immer Spaß machen, Lernen ist in manchen Bereichen einfach von Natur aus anstrengend und auch mal langweilig. Lernen hat nun mal auch mit Leistung zu tun. Mancher verfällt aus einem Reflex heraus in eine Gegenübertragung und will seine Kinder vor allen Unbillen des Lebens schützen, jedoch genau dadurch lernen die Kinder eben nicht mit Belastungen umzugehen. Das Berufsleben besteht leider aus Leistungsdruck, aus Belastungen und ist auch nicht immer Fair. Schon heute zeigt sich, daß die jungen Berufseinsteiger auf diese Umstände viel schlechter Vorbereitet sind als ihre Vorgänger von vor 10 Jahren. Auch müssen Eltern einsehen, daß nicht jedes Kind Anwalt oder Arzt werden kann. Es braucht genauso Bäcker, Installateure, Verkäufer usw. Ich kann nicht dem Lehrer, der Schule und dem Bildungssystem die Schuld geben, wenn mein Kind statt einem 1,0 Abitur einen 3,5 Hauptschulabschluss hat. Weiterer Punkt "Ink.usion". Klar ist es sinnvoll Körperbehinderte oder auch Schüler mit einer Teilleistungsschwäche in eine Regelklasse zu integrieren, Allerdings nur wenn dem zusätzlichen Aufwand auch personell Rechnung getragen wird. Die Realität sieht leider anders aus. Kräfte, welche auf dem Papier der Schule für die Inklusion zugestanden werden, gleichen irgendwelche Lücken aus, stehen aber nicht für die betroffenen Schüler und Klassen bereit. Noch dazu werden nicht nur Körperbehinderte und Teilleistungsgeschwächte sondern auch Schüler aus der Erziehungshilfe (frühere Bezeichung Schwererziehbare) inkludiert. Dies ist für Mitschüler wie Lehrer oft eine enorme Belastung, geradezu fatal wenn dafür vorgesehene Kräfte in anderen Klassen vertreten müssen und eine einzige Lehrkraft die Situation mit Regelklasse znd Schüler in Erziehungshilfe allein meistern muß. Meist bleibt der Unterricht da auf der Strecke.
25.03.2013, 15:19 Uhr melden
Strenge und gerechte Lehrer wurden schon in meiner Schulzeit am meisten von den Meisten geschätzt. Solange du dabei nicht ungerecht und/oder launisch bist, werden dich deine Schüler auch respektieren. @TrueStory: Die Schüler bekommen von solchen Lehrern mehr als sie vermutlich jemals zuvor bekommen haben: positive Annerkennung und Aufmerksamkeit durch eine Autoritätsperson für gute Leistung und persönliche Entwicklung.
25.03.2013, 15:57 Uhr melden
Hm, mein Abitur ist 5 Jahre her.
Ich kann mich an solche Lehrerexemplare wie dich erinnern, allerdings hatte ich auch solche Lehrer, die eine ganz natürliche Autorität hatten. Uns kam gar nicht in den Sinn irgendwelchen Blödsinn bei denen anzustellen. Wir wurden von ihnen gesiezt, mit Respekt behandelt und in diesen Kursen sind genau 5 Leute durchgefallen (von genau 134 Leuten). Bei denen wollte man einfach was leisten.
Dann hatten wir Lehrer wie dich... Ich will nicht sagen, dass Strenge falsch ist. Wenn man aber nur aus lauter Angst und Panik Leistung erbringt, entsteht schnell Verdruss und der Lehrer leidet nicht zuletzt drunter.
Manche Leute haben einfach nicht das Zeug zum Lehrer und defintiv den falschen Job gewählt...
25.03.2013, 16:18 Uhr melden
Du hast offensichtlich den falschen Job! Daher gibt es keine Absolution.
25.03.2013, 16:49 Uhr melden
Dein Handeln ist doch voellig richtig. Gerade in solchen Problemklassen muss ordentlich durchgegriffen werden. Wer stoert fliegt sofort raus, sonst kriegt der Rest noch weniger mit. Und reg Dich nicht zu sehr ueber die Schueler und Zustaende auf, sonst greifst Du bald zum Alkohol und hast mit 35 ein Burnout.
25.03.2013, 17:03 Uhr melden
Vergiss bitte nicht das du ein Dienstleister bist! Du machst einfach nur deinen Job. Wenn er dir nicht gefällt ist die Antwort nicht weniger machen, sondern aufhören. So hart es auch ist. Lehrer wie dich kotzen mich einfach nur an, als ob ihr irgendwelche Privilegien wegen eurem Studium hättet. Andere Leute Studieren auch und müssen sich den Gegebenheiten anpassen.
25.03.2013, 17:06 Uhr melden
Absolution auf jeden Fall erteilt. Ich selbst bin zwar nicht in diesem Bereich direkt tätig, jedoch muss ich dir in allen Punkten zustimmen. Es ist fakt, das die heutige Jugend schlicht und ergreifend einfach zu dumm ist um einfachste logische Zusammenhänge zu erfassen.
Auch kann ich nachvollziehen das du manchmal die Schnauze voll hast wenn man sich reinhängt, aber auch so gar nichts zurückkommt.
25.03.2013, 17:43 Uhr melden
Verdammt, richtig so! Ich habe mir irgendwann späer in meine Schullaufbahn auch mehr solcher Lehrer wie Dir gewünscht. Ich habe jetzt seit bald zwei Jahren Abi und was da ab der 11. Klasse abging, ist nicht mehr normal. Diese ganze wischi-waschi Scheiße a la ich bin dein Freund und Helfer, Duzt mich ruhig, kann zu nichts führen. Junge Menschen brauchen Respektspersonen und jemanden zu dem sie aufsehen können und nicht jemanden auf selber Augenhöhe. Der Lehrer ist nicht des Schülers Freund, ist schließlich keine Party.
Also bitte, bitte mach weiter. Vielleicht erklärst Du ihnen einfach mal, das Du ihnen nichts böses willst, sondern das was aus ihnen wird!!!
25.03.2013, 18:14 Uhr melden
Ich kann das verstehen. Absolution erteilt. Nur pass auf, dass du die (wenigen), die vielleicht doch Interesse und Spaß haben nicht damit vergraulst... ein gutes Maß ist angebracht. Aber eins wundert mich: Egal ob Problemviertel oder nicht: Wie können Kinder mit solch schlechten Kenntnissen und Fähigkeiten ein Gymnasium besuchen?! Die würden doch spätestens nach dem ersten Sitzenbleiben von ihren Eltern auf eine Realschule geschickt werden...?
25.03.2013, 18:14 Uhr melden
Du unterrichtest wirklich an einem Gymnasium mit Schülern, die nicht einmal wissen, dass Europa ein Kontinent ist?!
Und unsere Politiker wollen das Sitzenbleiben abschaffen, Katastrophe..
25.03.2013, 18:44 Uhr melden
@Leyoof: Fahr mal nach Nordrhein-Westfalen und frag die Schüler, wie die Hauptstadt von Deutschland heißt und wo diese liegt... Du wirst Einiges erleben... ;-]
25.03.2013, 18:57 Uhr melden
@killerbienchen @vico Ganz im Gegentil. Ein gutes Lehrer-Schüler Verhältnis lässt sich nicht auf der Basis von Dominanz fördern, sondern wenn auf die Schüler eingegangen wird, und das ist hier offenbar nicht der Fall.
25.03.2013, 20:29 Uhr melden
Ich finde ihr Verhalten auch völlig in Ordnung ! Als ich in der Schule war, konnte ich lasche, nicht durchgreifende Lehrer einfach gar nicht ernst nehmen. Vor den strengen, aber fairen Lehrern hatte ich Respekt und war viel motivierter etwas zu leisten als bei den anderen. Es erschien bei solchen Lehrern auch einfach sinnvoller.
25.03.2013, 21:06 Uhr melden
Was für wunderbare Kommentare hier abgegeben werden.
Natürlich macht sie nichts falsch. Lieber einen strengen Unterricht gestalten, von dem die Schüler tatsächlich etwas positives haben, nämlich Wissenserwerb und dadurch gute Noten, als so ein passiven Unterricht, weil die Frau Lehrerin vollkommen aufgegeben in ihrem Job.
25.03.2013, 21:10 Uhr melden
Kann den Schülern ja nicht schaden! Absolution in jeder Hinsicht!
25.03.2013, 21:11 Uhr melden
Also, ich bin selber noch Schüler...und habe für die Beichterin vollstes Verständnis. Wenn ich an meine Klasse denke, kann ich die meisten der hier genannten Verhaltensweisen wiedererkennen. Teilweise finde ichs auch unglaublich, was sich die Lehrer bieten lassen. Ein hartes Durchgreifen finde ich sehr sinnvoll und es hätte meine Unterstützung. Absolution!
25.03.2013, 22:13 Uhr melden
Ein bisschen Strenge schadet nicht. Heutzutage tanzen die Kinder und Jugendlichen ihren Lehrern auf der Nase rum. Ich könnte mir vorstellen, dass mehr Interesse entgegengebracht wird, wenn die Schüler sich aktiv in den Unterricht einbringen können, z.B. mit Gruppenprojekten, Brainstorming zu unterschiedlichen Themen, usw., nicht ausschließlich starre und trockene Materie herunterkauen.
25.03.2013, 22:39 Uhr melden
Ich persönlich mochte immer diese Art von Lehrer die du verkörperst. Wir hatten nur zwei Arten von Lehrer, die einen die streng sind und die "niemand" mochte und die die auf Kumpel tun. Bei den die auf Kumpel tun, hab ich das Lernen gehasst, weil man nie ein Wort verstanden hat (alle haben durcheinander geredet und haben den Lehrer bequatscht immer früher Schluss zu bekommen). Bei den Lehrern die streng waren hingegen, war es still, der Lehrer ging auf Fragen ein und durch die Wiederholungen, war man gezwungen es zu können. Ich würde dir dennoch empfehlen, vor dem Unterricht klarzustellen, was heute geleistet werden soll, Aufgaben die nicht geschafft werden, werden Hausaufgaben, falls alles geschafft wird, gibt es keine. Normalerweise versuchen Schüler in so einer Situation dann nämlich tatsächlich mitzuarbeiten, anstatt nur zu hoffen, dass die Zeit um ist.
25.03.2013, 23:30 Uhr melden
Zu diesem Thema ist bereits alles Wichtige gesagt worden. U.a. von Autovaz, der den Nagel diesmal wirklich auf den Kopf getroffen hat. Auch erinnere ich mich an einen Lehrer, der es zu meiner Schulzeit fertig gebracht hat, vor Beginn der Stunde (Deutsch LK) abzuchecken, wer die Hausaufgaben gemacht hat, und dann die Klasse in zwei Hälften zu teilen. Wer die Hausaufgaben gemacht hatte, musste auf die einen, wer sie nicht erledigt hatte, auf der anderen Seite sitzen. Der Teil des Kurses, der keine Hausaufgaben gemacht hatte, wurde eine Stunde lang vollkommen ignoriert. Und Summa summarum ist dieser Lehrer einer der wenigen gewesen, vor denen wirklich jeder Respekt hatte. Nur so als kleine Anregung...
26.03.2013, 00:43 Uhr melden
und du warst früher der Klassenstreber und Schule war alles für dich? wer soll dir das glauben
26.03.2013, 00:56 Uhr melden
Vollste Absolution. Ich denke mal du bist jetzt wirklich im Beruf angekommen und hast gemerkt wie man es richtig macht. Das Verhältnis Lehrer/Schüler ist nicht anders als das Verhältnis Chef/Angestellter oder Herrchen/Hund. Will man die Führung über so einen Haufen übernehmen muss man konsequent sein. Das hat, auch wenn einige es immer wieder verwechseln, nichts mit willkürlichem Mobbing von Schülern zu tun. Als Lehrer ist man nun mal der Leader und wenn man nicht klare Regeln schafft werden Schüler immer versuchen sich mehr und mehr raus zu nehmen. Ich selbst habe von den strengsten Lehrern immer mehr gelernt als von inkonsequenten Kumpel-Lehrern und darum geht es ja, ums lernen. Am Ende zählt nur was man aus der Schule mitnimmt und nicht wieviel Spaß man hatte. Was ich dir noch raten kann: Denke nicht, dass deine Schüler reifer werden, wenn sie erst einmal älter sind. Das wird nicht zu deiner Zufriedenheit passieren und von daher wäre ein Loslassen der Zügel ein Fehler. Ich selbst unterrichte Lehramtsstudenten und da wäre ohne autoritäre Haltung bei diesen schon erwachsenen Menschen kein von mir gestecktes Lehrziel erreichbar. Halte also noch ein paar Jahrzehnte durch und bitte unterlasse das Werfen von Gegenständen, denn das kann dich zurecht den Kopf kosten.
26.03.2013, 04:03 Uhr melden
Jetzt wird mir als Arbeitgeber immer deutlicher, warum ich bei der Suche nach Auszubildenen immer wieder auf Unfassbares stoße...
26.03.2013, 10:19 Uhr melden
So hat es klingt... das ist wohl der einzige Weg das die Kinder etwas lernen. Anderes geht es halt einfach nicht!
26.03.2013, 10:45 Uhr melden
Deutschlehrerin aber "macht Sinn" schreiben... es heißt ergibt Sinn :P
26.03.2013, 12:44 Uhr melden
Schon wieder so eine frigide emanzipierte Frau die anscheind den falschen Beruf gewählt hat. Von Empathie hast du anscheind noch nicht viel gehört? Traurig das immernoch so schlechte Lehrkräfte eingestellt werden. Schonmal versucht deinen Unterricht modern und interessant zu gestalten? Nein warum auch, wie du schon sagst, bei den strengen Lehren hast du ja am besten gelernt. Vielleicht hast du Fachwissen aber keine sozialen Fähigkeiten. Und bei dem Spruch ich hab ja nix gegen Ausländer oder finanziell benachteiligte Kinder aber....! Du bist echt schlecht und wegen Lehren wie dir, schneiden wir in der Pisa studie so schlecht ab. DieWorte global, modern und TEchnik sind bei dir ein Fremdwort.
26.03.2013, 12:52 Uhr melden
Die Frage, ob Europa ein Kontinent ist, ist übrigens alles andere als blöd. Hierbei muss man nämlich feststellen, dass Europa nur ein Subkontinent Asiens ist, dessen Grenzen viele Definitionen haben, nämlich politisch und geografisch, die von Leuten verschieden beantwortet wurden und werden.
26.03.2013, 14:24 Uhr melden
Ich fühle mit dir. An meiner Berufsschule ist es auch so; einige in meiner Klasse sind motiviert, aber andere (alle Betroffenen haben einen Hauptschulabschluss) sind so..... ARGH! Ich sollte mal einen Vortrag über Jean Piaget und seine Thesen halten. Ich wusste aber beim besten Willen nicht, wie ich ein so wissenschaftliches und theoretisches Thema für diese verdummten Primaten verständlich machen sollte.
Absolution erteilt! Sei streng, aber kein Arschloch!
26.03.2013, 15:09 Uhr melden
Da zum Glück die Mehrheit hier verstanden hat, worum es tatsächlich geht, werde ich meine Moralkeule heute mal stecken lassen. Liebe Beichterin: Absolution vollstens erteilt. Mach weiter so. @ feel-x: Lehrer sind mitnichten Dienstleister! Wie kommst du auch dieses schmale Brett? Sie sind nicht umsonst immer noch meistens verbeamtet, es geht hier um Unabhängigkeit von politischen Strömungen und Käuflichkeit. Lehrer sollen nicht käuflich sein, Dienstleister schon. Sonst kann ja jeder Reiche seinen Abkömmlingen das Abi einfach kaufen! @blind84: Den Mut zu haben, heutzutage den Beruf des Lehrers zu ergreifen, erfordert schon ein WENIG mehr, als nur Emanzipation und Frigidität... *Ironie off Ich möchte dich mal vor einer 30 Mann starken Lerngruppe stehen sehen, bei denen alle Eltern zu Hause nicht den A*sch in der Hose haben dem Nachwuchs zu zeigen, dass das Leben wirklich kein Ponyhof ist. Alle sind von dem (inzwischen völlig sinnlos gewordenen) Gedanken beseelt, 'dass ihr Kind es besser haben soll!' Was zu völlig respektlosen, verzogenen Panzen führt, die eben auch in der Schule immer schön verwöhnt werden wollen...! Und denen MUSST du was beibringen. Viel Glück! Kein Wunder, dass es so viele Lehrer mit Burn-out-Syndrom oder Drogenproblemen gibt.
26.03.2013, 15:24 Uhr melden
Warum wird einer Schule voller Nichtsnutze ein solches Inventar bereitgestellt und ich als Abiturient, welcher sich immer den Arsch aufgerissen hat, muss zusehen, dass ich meinen Lap ans laufen kriege um im Informatik Unterricht mitzukommen ?!
26.03.2013, 19:45 Uhr melden
Hallo Kollegin, ich verstehe nicht was deine Beichte ist. Seit wann ist es eine Sünde, jeden Tag Hausaufgaben zu geben? Traurig, dass es schon so weit gekommen ist. Und Schüler, die unerlaubt sprechen, rauszuschmeißen, ist manchmal eine der wenigen wirksamen Methoden, für Ruhe zu sorgen. Du sorgst für Disziplin und das ist eine Voraussetzung für effektives Lernen. Die Schule ist zum Lernen da und nicht zum Spaß haben, das wird heutzutage von ausbildenden Pädagogen scheinbar oft vergessen. Klar sollte man als Lehrer versuchen, den Schülern den Stoff möglichst schmackhaft zu machen (denn man merkt sich am besten, was einen interessiert) aber der "Spaßfaktor" sollte nicht den Lerneffekt behindern. Dass man jeden Schüler für jeden Stoff begeistern kann, ist illusorisch. Mit Disziplin erreicht man mehr als mit dieser naiven "Wir sind doch Freunde, also gebe ich euch keine Hausaufgaben oder schlechte Noten oder Konsequenzen für Faulheit"-Einstellung. Lehrer sind dazu da, um den Schülern was beizubringen und nicht, um ihre besten Freunde zu werden. Motivierender Unterricht - ja, aber man sollte nie das wahre Ziel aus den Augen verlieren.
26.03.2013, 19:50 Uhr melden
Ich finde strenge im Unterricht gut, dafür brauchst du keine Absolution. Was ich jedoch erschreckend finde ist das du dich darüber aufregst das deine Schüler fragen stellen. Und wenn diese Fragen dir noch so 'dumm' erscheinen, sei froh das sie gestellt werden. Das heißt nämlich das diese Schüler etwas dazu lernen wollen.
Wenn du den Schülern auch das Gefühl gibst das ihre Fragen dumm sind und dich nerven, dann wundert es mich nicht das sie sich unwohl bei dir fühlen.
Der Beruf des Lehrers ist sicherlich nicht leicht aber wer schon anfängt die Unterrichts bezogenen Fragen seiner Schüler als dumm abzutun der sollte mal darüber nachdenken ob Lehrer der Richtige Beruf für einen ist.
Strenge mit Geduld. Konsequent aber nicht Unfair.
Es ist nämlich Unfair und Unproffesionell sich über fragende Schüler
aufzuregen und aus Wut Gurkenstücke nach ihnen zu werfen.
Gerne kannst du schwatzende Schüler aus dem Unterricht werfen und viele Hausaufgaben augeben und selbstverständlich bei schlechten Leistungen, schlechte Noten geben.
Aber es gibt KEINE dummen Fragen. Das muss ein Lehrer wissen.
26.03.2013, 20:13 Uhr melden
Disziplin hat noch keinem Schüler geschadet. Mach ruhig weiter so!
26.03.2013, 20:16 Uhr melden
witzig hehe. die scheiß blagen sollen mal getrimmt werden :)
26.03.2013, 22:16 Uhr melden
Interessanter Fakt: In den Kursen der strengen Lehrern hat man zu meiner Zeit am meisten gelernt und das waren üblicherweise auch diejenigen, die überhaupt respektiert wurden. Sicher, diese "reaktionären A[...]löcher" waren nicht übermäßig beliebt, doch interessanterweise waren sie nach dem Abitur diejenigen, an die man sich am liebsten erinnerte. Davon abgesehen, liebe Beichterin, hat Intelligenz nichts mit dem sozialen Hintergrund zu tun. Bildung aber sehr wohl, und SIE werden dafür BEZAHLT, das auszubügeln und das geistige Potential auszuschöpfen. Abgesehen vom Gurkenwerfen haben Sie meines Erachtens nach nichts falschgemacht. Das Leben ist kein Wunschkonzert und die meisten Kinder und Jugendliche erhalten zu Hause kein Gefühl für Respekt und Anstand mehr, habe ich den Eindruck. Von daher: Bitte weiter so! Daß Sie als Deutschlehrerin vom "Sinn machen" schreiben, ist allerdings - am Rande bemerkt - nicht gerade ein Beweis für Ihre allumfassende Kompetenz.
26.03.2013, 23:51 Uhr melden
man sieht an deiner Schule, dass dieses System einfach nicht funktioniert. Man kann Kinder nunmal nicht zwingen, Dinge zu lernen. Ich hoffe immer noch, dass Deutschland dies eines Tages versteht. Bis dahin werde ich aber schon ausgewandert sein, da ich meine Kinder nicht in diesem Schulzwang großwerden lasse.
27.03.2013, 01:31 Uhr melden
Wir hatten einen ähnlichen Lehrer während der Ausbildung.
Wir dachten alle: WAS FÜR EIN ARSCH...
Er war wirklich das größte ARschloch, aber man hat lieber seine Aufgaben erledigt und sich ins Zeug gehangen. Am Ende der Ausbildung - vor allem als es auf die Prüfung zuging, hat er sich geöffnet. Wir haben gemerkt, dass er ein netter Lehrer sein kann, wenn man sich selbst auch ordentlich benimmt. Das war eine Lektion fürs Leben. Wenn deine Schüler irgendwann diese Erkenntnis erlangen, ist doch alles perfekt!
27.03.2013, 08:40 Uhr melden
eine sechs für charakterliche mängel ist unangebracht (und vmtl. auch nicht rechtens). der rest nicht.
27.03.2013, 14:27 Uhr melden
Magst du nicht vielleicht an meiner Berufsschule unterrichten? Bitte!
27.03.2013, 14:29 Uhr melden
Es ist sehr vielsagend, dass Dein letzter Satz eine glatte Lüge ist, bist vermutlich sogar rot geworden, wo diesen geschrieben hast. Vorweg, ich bin kein Lehrer bzw. kein Lehrer, der Kinder erzieht, nee, doch, also gut, auch ich lehre jeden Tag, aber nicht so wie Du. Wenn Du allerdings mit Deinen 33 Jahren schon aufgibst und vor allem die Kinder aufgibst, hast Du nichts in Deinem Beruf verloren. Wie dachtest Du denn, das Kinder oder Jugendliche mit Dir umgehen? Ja Frau Lehrerin, nein Frau Lehrerin?? Humbug (nein, das ist keine Stadt und ist auch nicht falsch geschrieben, aber vielleicht eine Land, hmm, wer weiß)! Und sowas nennt man dann Pädagoge. Gott sei dank müssen meine Kinder nie zu Dir in die Schule, wir wohnen viel zu weit weg! Ich weiß nicht, ob ich Mitleid mit Dir haben soll oder dich Verachten soll. Ich denke, etwas von beidem!
27.03.2013, 15:18 Uhr melden
Gratulation. Sie haben erfolgreich den Prozess abgeschlossen, eine Lehrerin zu werden. Sie sind nämlich keine Freundin, die alle voll dufte finden, sie sind diejenige, die mit dafür Verantwortung trägt, ob Kinder etwas lernen oder nicht.
Aus eigener Schulzeit kann ich ihnen sagen, dass ich die Lehrer bis heute respektiere, die mir durchaus mit einer gewissen Strenge und Konsequenz etwas beigebracht haben. Von den "Aufpassern", wo wir machen konnten, was wir wollen, weiß ich nichtmals mehr den Namen.
Sie machen das richtig. Also jetzt... vorher waren Sie der Grund, wenn die Schüler verdummen. Jetzt sind sie der Grund, warum sie etwas lernen. Also: Gratulation, jetzt sind Sie Lehrerin.
27.03.2013, 15:43 Uhr melden
Richtig so! Zeig den arroganten faulen Socken wo es lang geht!
28.03.2013, 14:33 Uhr melden
Bleib ruhig streng aber unbedingt fair! Das brauchen die meisten weils die Waschlappen von Eltern nicht selber können. Ich weiß genau das dies nicht die eigtl Aufgabe des Lehrkörpers ist aber da es scheinbar klappt... Wenn ich zurück denke dann waren die streng, fairen Lehrer auch die besten. Und ich muss es wissen, ich war der Lehrerschreck schlechthin!
28.03.2013, 22:53 Uhr melden
Ich denke du machst das richtig. Kenne genug junge Lehrer die an der Dummheit und Asozialität der Schüler und Eltern und den dämlichen Lehrvorgaben regelmäßig verzweifeln. Klar dass dieser Job ausbrennt.
11.04.2013, 15:08 Uhr melden
Die Frau hat die Richtige Einstellung für den Beruf, an meinem Stiefsohn seh ich was die Schule ohne Autorität taugt, nämlich garnix, die Lehrerin stellt eben fest das keiner der Kinder ruhig ist und alle mit dem Kopf woanders ( ich kenne diese Lehrerein persönlich und weiß das sie sich mühe gibt), wenn die aber mal durchgreifen würde hätten die Schüler was davon das Sie sich für den Unterricht vorbereitet hat.
Deutschland wird mit den ganzen durchgekuschlten Schülern die die Schule verlassen ein Land in dem die Bevölkerung an Verblödung leidet....
15.04.2013, 15:32 Uhr melden
Richtig so. Die Schüler sind heutzutage genau so, wie du sie beschreibst. Geformt von unfähigen Eltern.
29.05.2013, 21:56 Uhr melden
Europa ist eine hochstilisierte Halbinsel, mehr nicht.
30.06.2013, 15:06 Uhr melden
Ich verstehe das Problem nicht. Konsequenz hat noch niemandem geschadet. Das was du da schilderst hätte mich auch wahnsinnig gemacht. Das mit der Milde würde ich mir allerdings überlegen. Das funktioniert sicher nicht, da die Kinder meist ein Gedächtnis wie ein Sieb haben und du nach 2 Wochen wieder sowieso wieder streng sein musst.
So einen Lehrer hatten wir übrigens auch und bei ihm haben irgendwie alle aufgepasst und auch passable Noten geschrieben-Erfolg gibt Recht.
23.07.2013, 18:19 Uhr melden
Du bist aber auch verbittert. Bin Gymnasiallehrerin und kann auch verstehen dass meine teenies andere Interessen pflegen. Ich motiviere sie trotzdem ein bisschen und es klappt schon.
15.08.2013, 16:41 Uhr melden
Tja, die Schüler habens ja darauf ankommen lassen...
Als Lehrerin ist es dein gutes Recht...
20.08.2013, 16:16 Uhr melden
Was bedeutet jetzt untermauern? Weiß nicht was das heißt.
28.08.2013, 19:35 Uhr melden
Also ich versteh nicht warum du dich über die Frage aufregst ob Europa ein Kontinent ist. Um das klar zustellen, historisch ist Europa ein Kontinent und wird auch als solcher bezeichnet. Geographisch ist es nur ein Subkontinent und liegt auf der Eurasieschen Platte. Du solltest vllt denn Beruf wechseln wenn du nicht mal bereit bist deinen Schülern so etwas zu erklären.
29.08.2013, 11:17 Uhr melden
Problem ist wohl eher, dass von Staats wegen gar keine klugen Menschen gewünscht werden. Deswegen auch solch Quatsch, dass z.B. "sitzenbleiben" u.a.m. abgeschafft wird. Dumme mucken weniger auf. Dumme glauben die Märchen, die Politiker aller Coleur ihnen erzählen. Dein Engagement in allen Ehren; Du machst alles richtig. So gibt es vielleicht doch noch ein paar intelligentere Menschen.
25.11.2013, 22:16 Uhr melden
hier ein Problem wie bei den meisten jungen lehrern: man versucht einen abwechslungsreichen unterricht vorzubereiten, der den Kindern Spaß macht.
Ich hab noch keinen Lehrer gesehen, bei dem sowas gut funktioniert. Bei mir an der Schule nimmt man solche leute als lehrer kaum ernst, im Gegensatz dazu erfahrenere lehrer, die einfach nur vorne stehen und mit den schülern die themen durcharbeiten ohne den quark moderner pedagogik. sie werden von den schülern viel mehr respektiert und werden auch meistens zu den lehrern mit dem besten unterricht gewählt.
manchmal lohnt es sich eben sich auf den inhalt statt den quark drum herum zu konzentrieren und man spart sich eine menge arbeit.
Ich kenn zwei arten von lehren:
die deren wunsch es war kindern etwas beizubringen, die mit viel aufwand ihren unterricht angehen und die die mit ihrem studium oder abi nichts besseres anfangen konnten und sich ein sicheres gehalt als beamter geholt haben
die zweitegenannte gruppe macht deutlich besseren unterricht, da sie es schaffen sich auf inhalte zu konzentrieren!!!
22.12.2013, 01:52 Uhr melden
Wünsche mir wieder Schulen ohne Ausländeranteil Sie stören nur den Unterricht, haben kein Benehmen, sind eine einzige Belastung ! Es wäre alles so schön !!!
19.04.2014, 19:33 Uhr melden
Ich wage mal zu behaupten, das es Schüler gibt, die nur solche "Ansagen" verstehen. Wenn ich das lese, gehe ich mal davon aus, dass Deine Art den Unterricht zu gestalten funktioniert - dasnn weiter so. Wer stört, fliegt raus, diskutiert wird nicht. Hausaufgaben nicht gemacht? Gut, Sechs. und das würde ich auch den Eltern so verklickern. Ich erinnere mich an einen Fall aus meiner Schulzeit: Lehrer hat einen wegen Störens rausgeschmissen, dann kam die Ansage an den Nebenmann: "Sie können gleich mit raus, wenn Ihnen was nicht passt". Ab da war Ruhe. Sollte es sich aber zeigen, dass die Schüler sich in die richtige Richtung entwickeln, dann honoriere das.
13.01.2015, 11:18 Uhr melden
Ich habe mein ganzes bisheriges Leben lang wahnsinnig viel gearbeitet. Ich hatte zwei Jobs neben dem Studium, nie ein Jahr Pause usw. Jetzt bin ich 27, …
Ich (m/40) wurde nach meiner Scheidung vor 4 Jahren ein Workaholic. Ich verdiene inzwischen zwar das vielfache, was ich vorher verdiente und habe auch …
Aggression Begehrlichkeit Betrug Boshaftigkeit Diebstahl Drogen Dummheit Ehebruch Eifersucht Eitelkeit Ekel Engherzigkeit Falschheit Faulheit Feigheit Fetisch Fremdgehen Geiz Gewalt Habgier Hass Hochmut Ignoranz Lügen Manie Maßlosigkeit Masturbation Missbrauch Misstrauen Morallosigkeit Mord Neid Neugier Peinlichkeit Prostitution Rache Schamlosigkeit Selbstsucht Selbstverletzung Sex Stolz Sucht Trägheit Trunksucht Ungerechtigkeit Unglaube Unreinlichkeit Vandalismus Verrat Verschwendung Verzweiflung Völlerei Vorurteile Waghalsigkeit Wollust Zorn Zwang Zwietracht
Ich verzweifle einfach nur in meinem Job. Die Eltern schieben die Verantwortung für schlechte Noten auf die Lehrer, die Lehrer verlieren jeglichen Tatendrang und die Schüler verdummen von Jahr zu Jahr mehr. Sie wissen, wie man das Smartboard benutzt, aber kriegen es nicht auf die Reihe, sich zu merken, dass die Weimarer Republik keine Diktatur war. Einmal war ich so sauer, dass ich mit einem Stück Gurke nach einem Schüler geworfen habe. Das war mir extrem peinlich, aber wurde allgemein als Spaß aufgefasst. Ich sehe einfach nicht ein, meine Zeit damit zu verschwenden, einen interessanten, abwechslungsreichen Unterricht vorzubereiten für einen Haufen primitiver Affen, der nicht fähig ist, sich länger als fünf Sekunden zu konzentrieren. Also habe ich dementsprechend resigniert und reagiert, obwohl mir das sehr missfällt, weil ich sicherlich nicht dafür jahrelang studiert habe. Ich bin einfach absichtlich zum Schülerschreck geworden. Ich gebe jeden Tag Hausaufgaben auf, ich zwinge die Kinder, jedes Mal aufzustehen, wenn ich in die Klasse komme. Sobald jemand unerlaubt spricht, fliegt er raus und kriegt eine sechs, wer seine Aufsätze oder Referate nicht rechtzeitig fertig hat, bekommt einen Brief nach Hause. Ich weiß, dass Angst nicht das beste Mittel ist, um Kindern etwas beizubringen, aber neuerdings ist es wunderbar ruhig. Ich lese gewissenhaft angefertigte Hausarbeiten und rege mich nicht mehr so doll auf. Ich denke, ich werde die Schüler noch eine Weile quälen und wenn ich das Gefühl habe, dass sie es verinnerlicht haben, werde ich wieder etwas milder sein. Diese Lehrer mochte ich als Schülerin damals auch am meisten und habe bei ihnen am besten gelernt.